DESIGNKRITIK
Die Kritik ist in der Krise - seit Jahrzehnten schon stirbt die klassische Kritik immer wieder qualvolle Tode. Für und...
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Vorab: wir wollen diesem Heft, das ja eigentlich ein Buch ist, kein Haar krümmen, ihm nicht das winzigste Eselsohr zufügen – denn das zarte Pflänzchen der Designkritik in Deutschland, hier in Gestalt von Texten mit wissenschaftlichem Anspruch, gilt es zu pflegen und zu hegen. Neuwerk, mit viel persönlichem Einsatz von Absolventen der Uni Burg Giebichenstein Halle herausgegeben, ist so eine Pflanze – und sie ist wunderbar, punkt.

Designwissenschaft lebt in und von dem Dilemma, einerseits präzisen Erkenntnisgewinn generieren zu wollen, andererseits aber nicht zu können, da sein Gegenstand, die veränderliche Designpraxis, schon die Repräsentation seines Forschungsvorgangs ist. So schildern es die Herausgeberinnen der Zeitschrift Neuwerk in ihrem Vorwort. Sie schicken die Leser mit viel Skepsis in den Text des Heftes, das mit dem Thema Oberflächen/Untersichten eine interessante Steilvorlage mitten in den Strafraum des Design macht. Der selbe Spielzug führt mit etwas mehr Courage zum Führungstreffer.

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http://www.designkritik.dk/2009/12/unter-der-oberflache-sexy-durchschillern-die-erste-ausgabe-von-neuwerk/
09.12.2009 um 12:12 Uhr
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