Pinnwand
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Im Lars Müller Verlag sind drei neue Publikationen erschienen. Es sind zwei Fortsetzungen der »A5« Reihe, die in Essays, Interviews und zahlreichen Abbildungen Persönlichkeiten und Themen der Geschichte des Grafikdesigns vorstellt. Die A5 Reihe entsteht in Kooperation mit labor visuell der Fachhochschule Düsseldorf. Eine andere Publikation gehört zu der Reihe »Die Plakatsammlung«, die die schweizerische und internationale Geschichte des Plakats vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart aus dem Museum für Gestaltung Zürich dokumentiert. Die aktuellen Ausgaben beschäftigen sich speziell mit der HfG Ulm, Rolf Müller und Josef Müller-Brockmann.

http://www.lars-mueller-publishers.com/
22.04.2014 um 16:21 Uhr

Nachhaltiges Design verlangt nach einem Bewusstwerden der eigenen Kommunikations- und Gestaltungsleistung – und ihrer Wirkung auf Gesellschaft und Umwelt.

›Nachhaltiges Design‹ unterscheidet sich von ›konventionellem‹ durch die Tatsache, dass es den ökologischen, sozialen, kulturellen und emotionalen Kontext in die Designkonzeption und -planung einbezieht und sich nicht allein auf die Objektgestaltung konzentriert.
Nachhaltiges Design vermittelt zwischen Menschen und Umwelt und betrachtet das Subjekt der Gestaltung nicht als übergeordnet. Während die moderne Entwicklung die Umwelt nach einer menschlichen Idee formt und die biologische und kulturelle Vielfalt im Extremfall auf eine Monokultur reduziert, zielt die kulturelle Evolution auf eine ständige Anpassung der Ideen an ihre Umwelt und an deren dynamische Komplexität.


0. Vorwort (Karin Simone Fuhs)
0. Einführung (Davide Brocchi)

Teil 1: Nachhaltigkeit und Design

1. Bildwelten der Nachhaltigkeit – Zum Design eines Begriffs (Ulrich Grober)
2. Folgenabschätzungen (Michael F. Jischa)
3. Das nicht-nachhaltige Design (Davide Brocchi)

Teil 2: Die westliche Geschichte des nachhaltigen Designs

4. Die Vordenker (1850 – 1919) (René Spitz)
5. Bauhaus, Nachhaltigkeit und Biotechnik (Siegfried Gronert)
6. Persönlichkeiten: Wassily Kandinsky (Hildegard Kurt)
7. Zwischen den 1930er und den 1970er Jahren (René Spitz)
8. Persönlichkeiten: Joseph Beuys (Shelley Sacks und Wolfgang Zumdick)
9. Von den 1970er Jahren bis Heute (Thomas Edelmann)
10. Persönlichkeiten: Siegfried Maser (Michael Maxein, Davide Brocchi)

Teil 3: Positionen der Gegenwart

11. Das dematerialisierte Design (Christa Liedtke)
12. Das ökoeffektive Design (Uwe Boden)
13. Das Postwachstumsdesign (Niko Paech)
14. Persönlichkeiten: Viktor Gruen (Martin Herrndorf)
15. Die soziale Dimension des Designs (Tom Bieling, Florian Sametinger, Gesche Joost)
16. Die kulturelle Dimension des Designs (Claudia Mareis)
17. Persönlichkeiten: Der Ecosigner (Christina Zimmer)
18. Institutionen des nachhaltigen Designs (Michael Maxein)

Teil 4: Außenblick

19. Design als Entwicklungshilfe: Ein Überblick (Martin Herrndorf)
20. Design als Entwicklungshilfe: Eine Erfahrung (Ingo Wick)
21. Zwischen Tradition und Verwestlichung: Die Perspektive Indiens und Pakistans (Gwendolyn Kulick)
22. Persönlichkeiten: Fernando und Humberto Campana (Inga Scharf da Silva)
23. Design in Afrika (Kerstin Pinther)

Teil 5: Die Zukunft

24. Die Zukunft mitgestalten (Jennifer Fritsch und Michael Maxein)
25. Nachhaltiges Design in einer nicht-nachhaltigen Welt? (Martin Herrndorf)
26. Vision und Ausblick (Davide Brocchi und Bernd Draser)
22.04.2014 um 10:19 Uhr
Heute sind die Entwurfsdisziplinen Landschaftsarchitektur und Architektur an den Universitäten aufgefordert, wissenschaftliche Forschung zu betreiben, die sich an den Forschungsformaten der Natur- oder Geisteswissenschaft orientieren sollen. Ist das sinnvoll? Ist das möglich? Wie ist das möglich? Welche eigenständigen Methoden können die Entwurfsdisziplinen anwenden? Kann es der Methode der Entwurfsbasierten Forschung gelingen, „individuelles Können” erfahrener Entwerfer mit „wissenschaftlich abgesichertem” Wissen zusammenzuführen? Führt dieser Brückenschlag zu einer besonderen Art des Entwurfswissens, das in stärkerer Weise durch Entwurfshaltung und Entwurfsprozess geprägt ist?

Unter den drei Rubriken Entwerfen und Wissenschaft, Atmosphären entwerfen, Entwerfen und Konstruieren finden sich Antworten von Entwerfern und Theoretikern wie Wolfgang Jonas, Wolfgang Schäffner, Achim Hahn, Günther Vogt, André Kempe, Norbert Palz, Mike Schlaich, Volker Schmid und Jürgen Weidinger, die sich diesen Fragen aus individueller Perspektive nähern. Beiträge von Promovierenden und Nachwuchsentwerfern suchen und untersuchen Forschungsfragen, die neue Wechselwirkungen von Entwurf und Wissenschaft ausloten.

Entwurfsbasiert Forschen, herausgegeben von Jürgen Weidinger im Universitätsverlag der TU Berlin, 240 Seiten mit sw-Abbildungen und 16 seitiger Farbfotostrecke, Beiträge in Deutsch und Englisch, Abstracts in Englisch,
Preis: 15,00 Euro, ISBN: 978-3-7983-2652-1
09.04.2014 um 10:42 Uhr
The term “participation” is often loosely used, especially within the contexts of new media and innovative research, and is often equated with interaction. Among the recent generation of artists and designers, there is a naturally growing need to work together, across the boundaries of disciplines, in ways that enable end users to contribute to content, form, or structure. New parameters are evolving. This book studies how makers who engage in participative practices must risk abandoning their traditional roles. It demonstrates interesting participative practices, methods and results, typically characterised by ‘risky’ confrontation between disciplines and perspectives.

Liesbeth Huybrechts (Ed.)
Participation Is Risky. Approaches to Joint Creative Processes
Valiz, 2014, 9789078088776

EUR 21.50
07.04.2014 um 12:10 Uhr
Ferdinand Kramer gilt als einer der wichtigsten Architekten und Designer der Gestaltungsmoderne. Mit neuen Vorstellungen vom Gebrauch der Dinge – den Begriff \"Mobil-iar\" nahm er wörtlich – verlieh er den sich verändernden Lebensverhältnissen im 20. Jahrhundert Ausdruck und Gestalt. Wie für ein Warenhaus und lange vor Unternehmen wie IKEA schuf Kramer flexible Möbel zum Selbst-Zusammenbauen, modulare Möbelsysteme sowie zerlegbare Tische und Schränke.
Es ist zudem die Reflexion gesellschaftlicher Entwicklungen, das Mitdenken des – immer auch sozialen – Umraumes in einem Prozess des Gestaltens, der sich speist aus dem Geist einer veränderten Sicht auf die Welt, es sind Attribute wie Einfachheit, Variabilität, Klarheit und Benutzbarkeit, die seine Arbeiten ausmachen.
Heute erleben Kramers Entwürfe vom Türdrücker bis zum Couchtisch ein Revival, stehen sie doch für Werte wie Langlebigkeit, Zeitlosigkeit und Nachhaltigkeit, die in Zeiten schwindender Ressourcen wieder von größter Aktualität sind.
Mit etwa einhundertsechzig Exponaten präsentiert das Buch die weltweit größte Sammlung von Designobjekten Ferdinand Kramers.

Texte: Gerda Breuer, Leif Hallerbach, Thilo Hilpert, Ferdinand Kramer, Lore Kramer, Julia Meer, Michael Müller, Wolfgang Thöner

400 Seiten mit zahlreichen, teils farbigen Abbildungen
Format 21,5 x 26,5 cm. Softcover
Gerda Breuer (Hg.)
Kramer, Ferdinand. Design für variablen Gebrauch
Wasmuth, 2013, 9783803032157

EUR 42.00
07.04.2014 um 12:05 Uhr
Das 104-seitige Magazin bündelt Essays, Künstlerportraits sowie musik- und kulturwissenschaftliche Reflektionen zu einer Forschungsreise in weniger bekannte und teils in Vergessenheit geratene Gefilde der elektronischen und experimentellen Musik. Es ist im Januar 2014 anlässlich der 15. Jubiläumsausgabe des Berliner CTM Festivals für elektronische und experimentelle Musik erschienen.

Beiträge zu radikalen Klangexperimenten im post-revolutionären Russland zu Beginn des 20. Jahrhunderts, zu Musikavantgarden jenseits des Eisernen Vorhangs, zu elektronischer Musik in der DDR, zu Sonic Cyberfeminism oder zu eigenwilligen Pionieren wie Erkki Kurenniemi, Eliane Radigue, Rodion G.A. und Dick Raaijmakers kartieren Fragmente einer alternativen Musikgeschichte, die neue Perspektiven auf die Musik des Jetzt ermöglicht.

Mit Blick auf das Spannungsverhältnis aus Bruch und Kontinuität beschäftigt sich das Magazin zugleich mit den Gefahren der Konstruktion einfach nachzuvollziehender Historiographien. Beiträge von Wolfgang Ernst, Andreas L. Hofbauer und Hillegonda C Rietveld diskutieren die Effekte digitaler Archive und neuer Musiktechnologien auf die symbolischen Ordnungen der Geschichtsschreibung und den linearen Fluss historischer Zeit. Das allerorts festzustellende Bedürfnis nach Rückbezügen auf Vergangenes wird dabei nicht als die kulturelle Nostalgie einer Gesellschaft gedeutet, die ihre Zukünftigkeit eingebüsst hat, sondern als unmittelbare Funktion der Speichermedien, die ein integraler Bestandteil der rasant zunehmenden Datenzirkulation und Prozessierung sind.

Am Horizont dieser Entwicklungen steht eine bisher nicht gekannte Unordnung der Zeitregime, die auch für die zeitgenössische Musik neue Möglichkeiten eröffnet.

Mit Texten von Andrey Smirnov & Liubov Pchelkina, Konstantin Dudakov-Kashuro, Robert Mießner, Florian Sievers, Jennifer Lucy Allan, Chris Salter, Michael van Hoogenhuyze, Frans Evers, Marcus Boon, Björn Gottstein, Wolfgang Ernst, Paul Purgas, Hillegonda C Rietveld, Annie Goh, Antye Greie-Ripatti, Katerina Leinhart, Peter Kirn, Ion Dumitrescu, Johan Palme, Henning Lahmann, Andreas L. Hofbauer und weiteren.
03.03.2014 um 14:35 Uhr
War postdigital besser?

Herausgegeben von Martin Conrads und Franziska Morlok, Revolver Publishing 2014, 144 Seiten mit eingeklebter 3,5 Zoll­-Diskette verschiedener und / oder unbekannter Provenienz sowie ungeklärten Inhalts.

Der Begriff des „Postdigitalen“ befindet sich seit einigen Jahren in der Diskussion: im Mittelpunkt dieser Debatte steht die Frage, inwieweit das Digitale nicht mehr als das Neue wahrgenommen wird und dadurch ein veränderter Blick auf die Differenz von analogen und digitalen Medien eröffnet wird. In der Debatte um die Gestaltung von Printmedien, Inter­faces und Publikationskonzepten ermöglicht dieser Blick neuen Perspektiven. Für Grafikdesign bedeutet dieser mediale Umbruch hin zum „Postdigitalen“ keine Krise. Vielmehr kann Grafikdesign den aktuellen Umbruch prägen, sichtbar und erfahrbar machen.
Die Publikation zeigt, welche Auswirkungen das Postdigitale auf die Gestaltung hat und wie es als Zukunftsmodell für gestalterische Prozesse verstanden und eingesetzt werden kann. Renommierte Autorinnen und Autoren verfassten Beiträge zum Themenfeld des Postdigitalen, zugleich werden gestalterische Arbeiten von Design­studierenden gezeigt.

Als Basis der Publikation dient das 2012/2013 von Franziska Morlok und Martin Conrads im Studiengang Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste Berlin veranstaltete Seminar „Postdigital ist besser“ und die darauf folgende Ausstellung in der Galerie designtransfer an der UdK Berlin (mit Arbeiten von Marius Förster (mit Christian Bromann), Carolin Gießner, Daniel Heidt, Nora Heinisch, Natalie Herlinghaus, Vera Kellner, Donnie O‘Sullivan, Robert Preusse, Stefanie Rau, Ana Halina Ringleb, Ann-Kristin Röhrs, Alina Rudya, Giulia Schelm, Felix Schröder, Idan Sher, Vincent Tollens, Martin Wecke und Denis Yilmaz).

Autorinnen und Autoren:

Danny Aldred (Grafikdesigner, Winchester School of Art)
Manuel Bürger (Grafikdesigner, Berlin; Merz Akademie, Stuttgart)
Prof. Dr. Jan Distelmeyer (Geschichte und Theorie der technischen Medien, FH Potsdam)
Nina Franz (HU Berlin, Exzellenzcluster „Bild Wissen Gestaltung“)
Dr. Kristoffer Gansing (Künstlerischer Leiter Transmediale, Berlin)
Clemens Jahn (Grafikdesigner, Berlin)
Prof. Dr. Verena Kuni (Visuelle Kultur, Johann Wolfgang Goethe­ Universität Frankfurt)
Prof. Dr. Siegfried Zielinski (Medientheoretiker, UdK Berlin)
Studierende der Universität der Künste Berlin
Vorwort der Herausgeber Martin Conrads (UdK Berlin) und Franziska Morlok (UdK Berlin)


Martin Conrads und Franziska Morlok (Hg.)
War postdigital besser?
Berlin: Revolver Publishing 2014, 144 Seiten, zahlr. Abb., 23 x 16 cm
Deutsch/(Englisch)
Broschiert; eingeklebte 3,5 Zoll-Diskette verschiedener und / oder unbekannter Provenienz sowie ungeklärten Inhalts.
Gestaltung: Martin Conrads & Franziska Morlok

ISBN 978-3-95763-004-9
EUR 19.00

http://www.revolver-books.de/w3NoM.php?nodeId=1302
https://www.facebook.com/warpostdigitalbesser
07.02.2014 um 22:27 Uhr
Design oder Kunst, Designer oder Künstler – warum sollte man sich in eine dieser Schubladen zwängen lassen? Seit drei Jahren berichtet das Some Magazine der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle von der Schnittmenge dieser beiden Felder. Für die Publikation Some Book hat sich die Redaktion unter der Leitung von Sven Völker auf die Möglichkeiten grafischer Ausdrucksformen konzentriert. Neben den grossformatigen Zeichenmaschinen des Dänen Eske Rex präsentieren sie die experimentellen Teppichentwürfe mit Textilresten von Jürgen Dahlmanns und setzen sich mit den Anfängen der Konzeptkunst des New Yorker Künstlers Lawrence Weiner auseinander. Textbeiträge von Magne Furuholmen, Liam Gillick, Eugen Gomringer, Ellen Lupton, László Moholy-Nagy, Michael Schirner, Sven Völker und Beat Wyss spannen einen weiten Bogen von der Entdeckung des Künstlers als soziale Figur im 13. Jahrhundert bis zu seinen vielfältigen Verstrickungen in die Popkultur der Gegenwart und machen deutlich, wie zahlreich und spannend die Perspektiven für Gestalter heute sind.

Sven Völker (Ed.)
Some Book. Graphic Expressions between Design and Art
Lars Müller, 2013, 978-3-03778-412-9
EUR 30.00

http://pro-qm.de/some-book-graphic-expressions-between-design-and-a
http://www.svenvoelker.com/Sven_Voelker_Studio_Berlin__E.html

27.01.2014 um 13:18 Uhr
The work in graphic communication carried out by Otto Neurath and his associates – now commonly known simply as Isotype – has been the subject of much interest in recent years. Conceived and developed in the 1920s as ‘the Vienna method of pictorial statistics’, this approach to designing information had from its inception the power to grow and spread internationally. Political developments in Europe played their part in its development, and production moved to the Netherlands (1934) and to England (1940), where the Isotype Institute continued to produce work until 1971. Bringing together the latest research, this book is the first comprehensive, detailed account of its subject. The Austrian, Dutch, and English years of Isotype are described here freshly and extensively. There are chapters on the notable extensions of Isotype to Soviet Russia, the USA, and Africa. Isotype work in film and in designing for children is fully documented and discussed. Between these main chapters the book presents interludes documenting Isotype production visually. Three appendices reprint key documents. In its international coverage and its extensions into the wider terrain of history, this book opens a new vista in graphic design.

Contents:
https://hyphenpress.co.uk/products/books/978-0-907259-47-3

http://pro-qm.de/isotype-design-and-contexts-19251971

Christopher Burke, Eric Kindel, Sue Walker (Eds.)
Isotype. Design and Contexts, 1925–1971
Hyphen, 2013, 978-0-907259-47-3
EUR 45.80
27.01.2014 um 12:57 Uhr
Visualising Information for Advocacy is a book about how advocates and activists use visual elements in their campaigns. This 170-page guide features over 60 case studies from around the world to provide an introduction to understanding visual information and a framework for using images for influence.

Tactical Tech has written a book, Visualising Information for Advocacy, exploring how to influence issues using the right combination of information, design, technologies and networks. Through over 60 examples of visual information campaigns from around the world we show how they capture attention, present stories and take us on journeys through data.

https://tacticaltech.org/
https://visualisingadvocacy.org/

Tactical Technology Collective
Visualising Information for Advocacy
Eigenverlag, 2013, 9789380765037
EUR 14.00
27.01.2014 um 12:42 Uhr
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