Pinnwand
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Between 2014 and 2017, the artistic research project "Transcoding – From 'Highbrow Art' to Participatory Culture" encouraged creative participation in multimedia art via social media. Based on the artworks that emerged from the project, Barbara Lüneburg investigates authorship, authority, motivational factors, and aesthetics in participatory art created with the help of web 2.0 technology. The interdisciplinary approach includes perspectives from sociology, cultural and media studies, and offers an exclusive view and analysis from the inside through the method of artistic research. In addition, the study documents selected community projects and the creation processes of the artworks Slices of Life and Read me.

Preis: 29,99 Euro
ISBN 978-3-8376-4108-0
Transcript 2018

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4108-0/transcoding-from-highbrow-art-to-participatory-culture
20.12.2017 um 12:18 Uhr
Susan Leigh Stars (1954-2010) Werk bewegt sich zwischen Infrastrukturforschung, Sozialtheorie, Wissenschaftsgeschichte, Ökologie und Feminismus. Die wegweisenden historischen und ethnografischen Texte der US-amerikanischen Technik- und Wissenschaftssoziologin liegen mit diesem Band erstmals gesammelt auf Deutsch vor. Ihre Arbeiten zu Grenzobjekten, Marginalität, Arbeit, Infrastrukturen und Praxisgemeinschaften werden interdisziplinär kommentiert und auf ihre medienwissenschaftliche Produktivität hin befragt.
Mit Kommentaren von Geoffrey C. Bowker, Cora Bender, Ulrike Bergermann, Monika Dommann, Christine Hanke, Bernhard Nett, Jörg Potthast, Gabriele Schabacher, Cornelius Schubert, Erhard Schüttpelz und Jörg Strübing.

Preis: 29,99 Euro
ISBN 978-3-8376-3126-5
Transcript 2017

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3126-5/grenzobjekte-und-medienforschung
20.12.2017 um 12:12 Uhr
Almost a generation ago, the early software for computer aided design and manufacturing (CAD/CAM) spawned a style of smooth and curving lines and surfaces that gave visible form to the first digital age, and left an indelible mark on contemporary architecture. But today's digitally intelligent architecture no longer looks that way. In The Second Digital Turn, Mario Carpo explains that this is because the design professions are now coming to terms with a new kind of digital tools they have adopted -- no longer tools for making but tools for thinking. In the early 1990s the design professions were the first to intuit and interpret the new technical logic of the digital age: digital mass-customization (the use of digital tools to mass-produce variations at no extra cost) has already changed the way we produce and consume almost everything, and the same technology applied to commerce at large is now heralding a new society without scale -- a flat marginal cost society where bigger markets will not make anything cheaper. But today, the unprecedented power of computation also favors a new kind of science where prediction can be based on sheer information retrieval, and form finding by simulation and optimization can replace deduction from mathematical formulas. Designers have been toying with machine thinking and machine learning for some time, and the apparently unfathomable complexity of the physical shapes they are now creating already expresses a new form of artificial intelligence, outside the tradition of modern science and alien to the organic logic of our mind.

Verlag: MIT Press
Erscheinungsjahr 2017
ISBN: 978-0-262-53402-4
Preis: 24.95 Euro
13.12.2017 um 13:33 Uhr
Als Kitsch ausgewiesen! Neuaushandlungen kultureller Identität in Populär- und Alltagskultur, Architektur, Bildender Kunst und Literatur nach 1989

Nach dem Systemumbruch 1989 in Deutschland ist die (Hoch-)Kultur einer kritischen Revision unterzogen worden. Eingefordert wurde mit dem Untergang der DDR eine gesamtdeutsche Identität, zu der die Kultur der DDR politisch und, wie man meinte, auch ästhetisch in Gegensatz stand. Ebenso wie das politische Urteil über den Sozialismus feststand, war auch das ästhetische Urteil über die DDR-Kultur größtenteils einstimmig: Sie sei Kitsch und habe keinen Platz im neuen, wiedervereinten Deutschland. Doch so scheinbar überzeugend, wie man mit dem Kitsch-Argument zwischen Kunst und Nicht-Kunst trennte, konnte man den Nachweis an der Kunst selbst nicht führen. Der kritische Blick auf jene Urteile zeigt, dass der Kitsch nicht eindeutig am ästhetischen Gegenstand nachzuweisen ist.
Als Kitsch ausgewiesen! strebt sowohl eine theoretische Klärung des Kitschs als auch die diskursanalytische Untersuchung der feuilletonistischen Deutungskämpfe über die kulturelle Identität des wiedervereinten Deutschlands an, die zu großen Teilen über den Kitsch-Vorwurf abgewickelt wurden. Im Mittelpunkt steht der Kitsch als ästhetisches Phänomen, das sich aus ganz unterschiedlichen, oft außer-ästhetischen Urteilen speist. Anhand der vier Nachwendedebatten um den Berliner Schlossplatz, die Ostalgie, den Weimarer Bilderstreit und den deutsch-deutschen Literaturstreit werden das Verfahren und der Inhalt des Kitsch-Vorwurfs untersucht. Damit gerät genau der Vorwurf in den Blickpunkt, mit dem der Kulturkampf nach 1989 so prominent geführt wurde und in nicht unbeträchtlichem Maße das formte, was sich heute als nationale kulturelle Identität Deutschlands darstellt.

https://www.neofelis-verlag.de/kultur-sozialwissenschaften/als-kitsch-ausgewiesen/
20.11.2017 um 12:40 Uhr
Set amidst the experimental ecology of practices that supports feminist thinking and doing in architecture, this small book outlines an instruction guide that presents six provocative steps toward the invention of productive concept-tools. It invites readers to explore creative and messy methodologies that combine an aesthetics with a practical ethics. Frichot encourages us to think and do architecture in ways that challenge a dogmatic status quo that celebrates major figures, while overlooking the care and labour of minor figures and practices.

Hélène Frichot (PhD) is Associate Professor and Docent in Architecture at the Royal Institute of Technology (KTH), Stockholm; she is the director of research training and leads the research and teaching division Critical Studies in Architecture. Frichot co-curated the Architecture+Philosophy public lecture series in Melbourne, Australia (2005-2014) and is co-convener of numerous conferences on alternative practices, feminism, theory and criticality in architecture.

Verlag: AADR / Spurbuchverlag,
Erscheinungsjahr: 2017,
ISBN: 978-3-88778-498-0
Preis: 16.00 Euro
13.11.2017 um 10:01 Uhr
Über den Kitsch als Waffe

Nach dem Systemumbruch 1989 in Deutschland ist die (Hoch-)Kultur einer kritischen Revision unterzogen worden. Eingefordert wurde mit dem Untergang der DDR eine gesamtdeutsche Identität, zu der die Kultur der DDR politisch und, wie man meinte, auch ästhetisch in Gegensatz stand. Ebenso wie das politische Urteil über den Sozialismus feststand, war auch das ästhetische Urteil über die DDR-Kultur größtenteils einstimmig: Sie sei Kitsch und habe keinen Platz im neuen, wiedervereinten Deutschland. Doch so scheinbar überzeugend, wie man mit dem Kitsch-Argument zwischen Kunst und Nicht-Kunst trennte, konnte man den Nachweis an der Kunst selbst nicht führen. Der kritische Blick auf jene Urteile zeigt, dass der Kitsch nicht eindeutig am ästhetischen Gegenstand nachzuweisen ist.

Als Kitsch ausgewiesen! strebt sowohl eine theoretische Klärung des Kitschs als auch die diskursanalytische Untersuchung der feuilletonistischen Deutungskämpfe über die kulturelle Identität des wiedervereinten Deutschlands an, die zu großen Teilen über den Kitsch-Vorwurf abgewickelt wurden. Im Mittelpunkt steht der Kitsch als ästhetisches Phänomen, das sich aus ganz unterschiedlichen, oft außer-ästhetischen Urteilen speist. Anhand der vier Nachwendedebatten um den Berliner Schlossplatz, die Ostalgie, den Weimarer Bilderstreit und den deutsch-deutschen Literaturstreit werden das Verfahren und der Inhalt des Kitsch-Vorwurfs untersucht. Damit gerät genau der Vorwurf in den Blickpunkt, mit dem der Kulturkampf nach 1989 so prominent geführt wurde und in nicht unbeträchtlichem Maße das formte, was sich heute als nationale kulturelle Identität Deutschlands darstellt.

256 Seiten
ISBN: 978-3-95808-127-7
Preis: 28.00 €

https://www.neofelis-verlag.de/kultur-sozialwissenschaften/als-kitsch-ausgewiesen/
27.09.2017 um 14:01 Uhr
Die digitale Revolution ist mit dem Versprechen verknüpft, die Selbstständigkeit des einzelnen Nutzers zu stärken. Der Aufstieg von kommerziellen Plattformen zur Koordination von Crowdarbeit stellt die Gültigkeit dieses Narrativs jedoch in Frage.

In Crowd-Design analysiert Florian Alexander Schmidt die Entstehungsgeschichte, Funktionsweise und Rhetorik solcher Plattformen. Der Vergleich von historischen Crowd-Diskursen und Visionen der Online-Kollaboration bildet den Ausgangspunkt für eine kritische Betrachtung aktueller Ausprägungen von Crowdarbeit: Der Fokus der Studie liegt auf der Auslagerung von Designaufgaben unter Verwendung dieser Crowdsourcing-Plattformen. Grundlegenden Mechanismen, welche den Plattformbetreibern zur Motivation und Kontrolle der Crowds dienen, werden offengelegt.

BIRKHÄUSER
Sprache: Englisch
Zielgruppe: Designers, design researchers, media and cultural scholars
ISBN: 978-3-0356-1068-0
Preis: 49,95 Euro

27.09.2017 um 13:36 Uhr
Kann man Gesellschaft durch Gestaltung transformieren? Welche Optionen besitzen die Designer und welche Verantwortung tragen sie? Welche Diskurse werden um die Erweiterung des Designbegriffs geführt und wie sieht die Zukunft des Designs aus?
Designer, Design- und Kulturwissenschaftler, Kuratoren und Hochschullehrer fokussieren und hinterfragen das aktuelle Phänomen des Social Design. Die Beiträge untersuchen aus transdisziplinärer Perspektive die soziokulturelle Relevanz sowie das transformative Potenzial von Social Design und formulieren eine Agenda für die Designer von morgen.

Claudia Banz (Dr. phil.) ist Kunst- und Designhistorikerin sowie Kuratorin und leitet die Sammlung Kunst und Design vom Biedermeier bis zur Gegenwart am Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg.

ISBN 978-3-8376-3068-8
Verlag: Transcript
Preis: 29,99 €

28.06.2017 um 12:48 Uhr
Designer_innen müssen improvisieren, wenn sie entwerfen. Die Entwicklung des Braun-Rasierapparates ebenso wie die Arbeiten des Designers Sebastian Herkner zeigen, dass Improvisation Modelle und Prototypen hervorbringt und Fertigungsprozesse überlistet.
Doch Improvisation ist nicht nur eine Notwendigkeit – sie ist auch konzeptionell von Bedeutung. Als formgebendes Prinzip führt sie seit dem gestalterischen Postmodernismus zu eigenständigen Einzelstücken. In der Nachkriegszeit versuchte man jedoch, Design als einen Planungsprozess darzustellen. Annika Frye belegt: Für diesen rationalistischen Designbegriff, der bis heute die Diskurse über Design prägt, erweist sich ein am Prozess und seinen Improvisationen orientiertes Designkonzept als äußerst folgenreich.

Ursprünglich Dissertation von Annika Frye an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main.
28.06.2017 um 11:44 Uhr
Das aktuelle Buch von Sabine Junginger zeigt auf, was eine mensch-zentrierte Designperspektive auf Policy-, Verwaltung- und Dienstleistungsebene impliziert und wie sich diese zu bestehenden Designansätzen verhält. Dazu werden bestehende Projekte vorgestellt, in denen verschiedene Designansätze, Designmethoden und Designprinzipien zum Einsatz kommen, um die Beziehung einer öffentlichen Organisation zu Bürgern durch verbesserte Dienstleistungen neu auszurichten.

Dr. Sabine Junginger ist Gründungsmitglied der Initiative Politics for Tomorrow, Leiterin des Kompetenzzentrums für Forschung in Design und Management an der Universität für angewandte Wissenschaften und Kunst Luzern und Fellow der Hertie School of Governance in Berlin.

Die Buchvorstellung findet zum Abschluss des Digital Design Sprint statt, bei dem rund 30 ausgewählte Akteure aus Politik und Verwaltung, Technologie und Zivilgesellschaft gemeinsam Ideen für eine digitale Inspirationsplattform für ko-kreatives Arbeiten in Politik und Verwaltung entwickeln und testen. Experten von der OECD und Design for Europe werden bestehende Plattformen vorstellen, Future Gov und die Working Group Open Government Partnershipgeben inspirierende Impulse zu weiterführenden Trends. Das Format bietet einen experimentellen Rahmen, in dem Methoden aus dem Human Centered Design unter professioneller Begleitung unseres interdisziplinären Moderationsteams angewendet werden.

Wann: 23.6.2017, 16:30 - 17:30 Uhr
Wo: Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS)
Berliner Straße 130 in 14467 Potsdam, auf der Dachterrasse des Neubaus

Anmeldung unter hello@politicsfortomorrow.de.
Bitte haben Sie Verständnis, dass die Plätze limitiert sind, Ihre Teilnahme wird bestätigt.
21.06.2017 um 11:05 Uhr
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