Pinnwand
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Friday, October 29, 2021

Can a machine design?

Implications of artificial intelligence for the future of art and design universities
The Discovery Conference 2021 will focus on the implications of a future shaped by AI for higher education institutions. Together with exponents from the creative industries, the arts and universities, relevant fields of action for the successful further development of education and research at art and design universities are to be outlined. In light of which, the question for universities is not only how their institutional mandate should be fulfilled, but also the reverse: to what extent can the fields of design and the arts contribute to the further development of other disciplines and professional fields in the context of digital change and AI?

Founded in 2017, SwissGradNet is a network of three Swiss universities of applied sciences and their international partner universities who follow the objective to foster use-inspired PhD projects and research in the fields of design, film and art. As part of the annual Discovery Conference, SwissGradNet invites the academic, industrial and creative community to present current research and provide a platform for discussion and exchange.

An invitation with programme details and link to the online registration will be sent out as from July. For further information or any questions, please visit our website or contact claudia.ramseier [at ]hslu.ch.



15.06.2021 um 18:17 Uhr
Veranstaltung: NERD for _ Konferenz
am 3., 10. und 17. Juni 2021 HAW Hamburg / Zentrum für Designforschung / online
Forschung im Design offenbart mit großem Verständnis für die überall anzutreffende Gestaltung sämtlicher Aspekte des alltäglichen Lebens eine erstaunliche Kompetenz, wirtschaftliche, gesellschaftliche, ökologische und mediale Prozesse der Gegenwart zu erörtern. Dabei bietet solche Design-Forschung, wenn diese klug umgesetzt wird, eine grundlegende Kritik auch am Design ebenso wie eine Vielfalt möglicher Perspektiven, die Gegenwart und Aussichten in die Zukunft besser zu verstehen.

Genau dies demonstriert in aller Offenheit, also ohne jegliche thematische Eingrenzung, die Qualität der „Neuen Experimentellen Forschungen im Design/NERD“. Denn hier treten junge und sehr engagierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf, ihre neuesten fundamentalen und zeitgemäßen Forschungen im Design vorzutragen. Auf der Basis von jeweiligen Abstracts wurden sechs kritische Design-Forscherinnen und -Forscher unter anderem aus der Schweiz, aus Frankreich, Schweden, der Slowakei und den USA eingeladen, jeweils im Rahmen von 30 Minuten ihre Thesen und Analysen vorzutragen und dies dann weitere 30 Minuten mit dem Publikum zu diskutieren. Was stets sehr spannend, anregend und aufschlussreich gerät.

Die Konferenz findet in diesem Jahr online an drei Tagen im Juni (03.06, 10.06 & 17.06) statt und die Teilnahme ist kostenfrei. Die Vorträge und Diskussionen werden in englischer Sprache gehalten. Auf dass man wahrhaftig sehr viel mehr über das eigene Leben, über gesellschaftliche Zusammenhänge und über Design erfährt.

Weitere Informationen
02.06.2021 um 16:41 Uhr
Einladung (PDF)

Das Kunstgewerbemuseum und die Hans Sauer Stiftung laden Sie herzlich ein zur digitalen Ausstellungseröffnung
Donnerstag 10.06.2021
17.00 – 18.00 Uhr


Die Zukunft ist zirkulär! Dieser Vision folgend präsentiert das
DesignLAB#8 Material Loops – Wege in eine kreislauffähige Zukunft zukunftsweisende Designprojekte, die das Potenzial von zirkulärem Material widerspiegeln. Das Netz von beteiligten Akteur*innen spannt sich von Berlin aus über Deutschland bis nach Italien zur Circular City Prato, die als Gast im DesignLAB#8 vertreten ist. Anlässlich der Ausstellung erscheint ein digitaler Reader zum Download.

https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/design-lab-8/


31.05.2021 um 16:59 Uhr
Gendergerechtigkeit und Diversität im Design

DATEN UND ORTE
14./15. Oktober 2021
Institut für Designforschung Hochschule Darmstadt
Hybride Veranstaltungsform Deutsche und englische Beiträge

CALL FOR KEY SPEAKER

Design beschreibt eine Disziplin und Kompetenz, die auf sämtlichen Ebenen des öffentlichen und privaten Lebens ihre Wirkung entfaltet und in der gerade deshalb die Auseinandersetzung um eine gerechte Verteilung und eine gerechte Gestaltung von Zugängen und Ressourcen für ein soziales Miteinander zentral wird. Auch die Europäische Union hat mit der Verabschiedung der New European Bauhaus Initiative im Rahmen der Green Deal Vereinbarung die Relevanz von Design und Kunst für die menschengerechte Ausgestaltung einer neuen Zukunft basierend auf der Trias – Nachhaltigkeit, Inklusivität und Ästhetik– deutlich gemacht.

Mit der Tagung wollen wir – der Forschungsbereich “Design & Gender” an der Hochschule Darmstadt – gezielt einen interdisziplinären und hochschulübergreifenden Diskurs über das Thema “Design und Gendergerechtigkeit” anregen und dabei explizit auch Design & Diversität bzw. Inklusivität adressieren als Ausdruck unseres Engagements für soziale Gerechtigkeit.

Im Fokus unserer Aufmerksamkeit stehen Fragen, Forschungsprojekte und innovative Ansätze,
die sich mit der Aufarbeitung bisher unter- repräsentierter oder kaum registrierter genderrelevanter Fakten und besonders der Implementierung von Gendergerechtigkeit und Genderdiversität im Kontext der Disziplin Design sowie verschiedener von Design tangierter Bereiche auseinandersetzen. Dazu zählen u.a. auch die Bereiche Informatik, Ingenieurswissenschaften, Architektur, Psychologie, Philosophie, Medizin sowie Pädagogik, KI-Forschung und Robotik.

Besonders beschäftigen uns folgende übergreifende Fragen:

Wie lässt sich Gendergerechtigkeit und Diversität designen? Wo blieb bzw. bleibt Genderdiversität implizit oder explizit bis heute unter- thematisiert- und repräsentiert? Wo und wie wirken Pionier*innen in der Einbindung von Gendergerechtigkeit in die Designpraxis?
Was sind mögliche Maßnahmen zur nachhaltigen Implementierung von Gendergerechtigkeit
und Diversität? Wie und wo können und sollten Strukturen verändert oder verstetigt werden,
um Gendergleichheit im und mit Design nachhaltig zu implementieren? Wie verhält sich das Design heute zum Thema Intersektionalität? Benötigen wir vielleicht sogar eine Art ethischen Code im Design für Gerechtigkeit und Inklusivität?

Sektionen in denen wir die Gender- und Diversitätsfrage besonders stellen wollen: passive Objektwelten als Kristallisationsorte sozio-kultureller Geschlechtszuschreibung / interaktive Objektwelten als Kristallisationsorte sozio-kultureller Geschlechtszuschreibung / Einsatz von KI / Robotik/ Gesundheitsförderndes Design / Design in aktuellen Nachhaltigkeitsinitiativen (E-Mobilität / (öffentliche) Raumgestaltung)/ Designausbildung / Designpraxis

Weitere Informationen können unter folgender Seite abgerufen werden: http://idf.h-da.de/forschung/design-gender/tagung-gendergerechtigkeit-design

Kontakt: julia-constance.dissel [at] h-da.de

Tagungsinformation (PDF)
25.05.2021 um 12:51 Uhr
Verschiedenes: OPEN CALL – STILLLIFE
PRESS RELEASE


As designers we are used to direct and fast exchange. The required contact restrictions challenge us to question how to deal with our creativity. How can we generate new ideas from ourselves? Based on this question, the project "inCC" was initiated by Stella Auburger and Lisa Cipriano (Masterstudio Design, HGK Basel), in which different forms of creative exchange are used experimentally.

»inCC« is a manifesto for multidisciplinary creative collaborations. A project that investigates how to find new ways of being creative, getting inspired and working together. By different serial experiments we want to invite creatives across all disciplines and countries to participate on varying topics.

You can become part of a collective visual playground or engage in a visual dialogue with others. At the moment there are two Open Calls running to attend:

01 OPEN CALL – STILLLIFE

You are invited to create your interpretation of the theme „still life“ – referring as an association to our current everyday life. It might be an illustration, graphic, video, text or any in between, everything is allowed.
Submissions are open until the 16th of May.

02 CALL FOR ENTRIES
We are looking for creatives who want to design a reinterpretation of an artwork
to engage in a visual dialogue with another creative you don’t know. We want to explore what happens when creatives, thinkers, tools and attitudes collide without a personal exchange. The processing time is three days.
Submissions are open until the 30th of May.

All works will be documented on instagram and a selection manifested in form of a publication.

We are excited to receive your artworks!

Feel free to contact us:
in_cc@masterstudiodesign.ch
instagram.com/incc.collection/
17.05.2021 um 12:48 Uhr
von Holger van den Boom
420 Seiten
ISBN 978-3-8325-5284-8


Das Buch beinhaltet einen neuartigen Beitrag zur Designwissenschaft, im konkreten interdisziplinären Austausch zwischen Philosophie, Soziologie, Informatik und Physik. Es stellt dem heute verbreiteten "rhetorischen" Design gesellschaftlicher Vorformatierungen ein Design "konzeptueller Überschüsse" gegenüber. Das Vorbild dafür liefert die physikalische Kosmologie. Deren Basis ist Symmetrie, von Einstein metaphorisch als "Marmor" bezeichnet. Fundamentale Symmetrien diktieren die Architektur des Großen Entwurfs, verkörpert in den Naturgesetzen. Letztere bedeuten Invarianz unter Symmetrieoperationen. Solche Invarianz macht die Physik unabhängig vom Beobachter-Subjekt, eine Eigenschaft, die auf das gesellschaftliche Framing im Design übertragen die Kommensurabilität der Vorformatierungen entscheidend verbessern könnte, zu unser Aller Vorteil.

KEYWORDS: Designwissenschaft, Design Thinking, Semiotik der Physik, Kosmologie der Symmetrien, Kommensurabilität der Sprachspiele, Kritik der Postmoderne

Univ.-Prof. Dr. habil. H. van den Boom (geb. 1943) war bis 2008 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig tätig und leitete dort die Arbeitsstelle für Designinformatik. Zahlreiche Publikationen zur Designwissenschaft.
13.05.2021 um 15:51 Uhr
Mit Bildern und Geschichten erfolgreich Design Thinking-Projekte umsetzen
Von Felicidad Romero-Tejedor
216 Seiten, Fester Einband
Print-ISBN: 978-3-446-46835-1
E-Book-ISBN: 978-3-446-46890-0

Zur Leseprobe


Mit Design Thinking lassen sich Probleme lösen, Kreativität und Innovationsfähigkeit steigern. Das Problem dabei: Wir müssen komplexe Sachverhalte verstehen, den Kern erfassen, genau wissen, was der Kunde will und ganz nah an den Stakeholdern sein. Abstrakte Abhandlungen helfen hier wenig, sondern unsere Kreativität wird nur angeregt, wenn uns etwas anspricht, etwas berührt. Geschichten und Bilder berühren uns, kognitiv und emotional, lassen uns Schwieriges auf das Wesentliche reduzieren und regen unsere Fantasie an!

Dieses Werk zeigt bildlich, welche Bedeutung Storytelling und Sketching, also Geschichten visualisieren und Illustrationen, im Design Thinking-Prozess haben und wie sich Design Thinking-Projekte umsetzen lassen.
12.05.2021 um 16:54 Uhr
Call for Abstract für einen Buchbeitrag in:
Kunst, Design und die technisierte Ästhetik. Hg. von Lars C. Grabbe, Christiane Wagner und Tobias Held. 2023. Reihe WELT I GESTALTEN, Bd. 6, Büchner-Verlag: Marburg


Einreichungen des Abstracts möglich bis 31. Oktober 2021
Einreichung des ausgearbeiteten Artikels bis 01. März 2022

Die gestalterische Produktion – vornehmlich der letzten Jahrzehnte – vollzieht sich im Kontext einer alles umfassenden Technisierung, welche gleichermaßen analoge und digitale Aspekte artikuliert, die ihrerseits wieder die Grundbedingung für quantenbasierte Entwicklungen zu bilden scheinen. Das Kreative zeigt sich somit auch schlechthin in der kreativen Unvorhersehbarkeit der neuen Apparate und im Kontext einer bereits mannigfach in der Alltagskultur verankerten Maschinen-Ästhetik. Seitdem dies der kulturelle Regelfall geworden ist, sind unterschiedlichste kommunikative Transformationen durch grafische und interaktive Interfaces entstanden, die zu allgemeinen Veränderungen in der Wahrnehmung von analogen und digitalen Medien geführt haben und vermutlich eine »technisierte Ästhetik« einleiteten, deren Ausprägungen durch Vernetzung, Hyperlokalität und multimodale Apparaturen intensiv geprägt werden. Es scheint sich eine Sprache der gestalterischen Felder herausgebildet zu haben, die produktiv in Bereiche des Apparativen vorzudringen vermag und ein klassisches Verständnis von Ästhetik geradezu herausfordert oder destabilisiert. Unter diesen Bedingungen erhalten die vornehmlich praxisbasierten und -orientierten Bereiche der Kunst sowie des Designs und ihre jeweiligen innovativen Ideen auch durch digitale Programme und Apparate einen progressiven Status und werden in gewissen Kontexten direkt durch Hard- und Software selbst produziert oder bleiben nur in Abhängigkeit zu diesen technischen Artefakten möglich. Kunst und Design im Kontext der Maschinen-Ästhetik bieten dabei gleichermaßen eine neue ästhetische Dynamik, die ihrerseits sowohl die Rezeption, die Hervorbringung als auch die ästhetische Klassifikation oder Kennzeichnung problematisiert. In diesem Sinne adressiert diese Publikation vor allem interdisziplinäre Beiträge, die sich mit diesem Themenfeld produktiv auseinandersetzen und allen voran die »Logik des Technischen« mit der »Logik des Ästhetischen« systematisch in Beziehung setzen.
Historisch gesehen haben sich bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts vielfältige ästhetische Koordinaten im inner- und außerakademischen System herausgebildet und erlebten je eigene Aufschwünge, seien es die Gestalt- und Genie-Ästhetiken, die transzendentalen Perspektivierungen oder sensualistischen Ansätze sowie die historisch und archivarisch arbeitenden Felder. Schlicht gesprochen changierte das »Ästhetische« zwischen Schönheit, Erhabenheit, Zeit und Raum, zwischen Wahrnehmung, Sinnlichkeit und Empfindung sowie Form, Transzendenz und historischem Faktum. Die technologisch geprägten Medientransformationen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren kulturell wie auch intellektuell für die Manifestation der Avantgarden und ihrer Einflüsse auf die Kunst und das Design wesentlich. Eine Reihe von modernen Bewegungen hatte einen direkten Einfluss auf die mediale Form der visuellen Kommunikation innerhalb des 20. Jahrhunderts. Dabei reichten die Motive von der Krise der traditionellen schönen Künste über den Modernismus bis letztlich in die Ausprägung der Gestaltung innerhalb zeitgenössischer Kunst und Design.
Die These von einer »technisierten Ästhetik« ist vielleicht am besten vor den Hintergrund der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu stellen: Als Moment des Kunstwerks im Kontext seiner technischen Reproduzierbarkeit. Allerdings ist bei aller positiver Historie die Imago des Phantoms (ko)präsent und begleitet jede Technik-Utopie als ein dystopischer Schatten. Die ästhetische Erfahrung in der Gegenwart ist vor allem durch Mediatisierung und Digitalisierung massiv in der öffentlichen Kultur verankert und hat unlängst den Boden des Genies und von Schönheit und Erhabenheit verlassen. Vielmehr findet technische Gestaltung netzwerkartig und über Hard- und Software vermittelt statt, so dass neue Kontexte und eine Koexistenz von physischer und digitaler Welt, d. h. künstlicher und physikalischer Realität, adressiert werden. Gestaltung als Ausprägung jener Maschinen-Ästhetik formt hierbei nicht nur die grundlegenden Interfaces der digitalen Mensch-Maschine-Kommunikation, sondern stabilisiert eine digitale Medienrealität zwischen Hypertext und Hyperrealität im Sinne Baudrillards. Die Digitalisierung prägt nicht nur die Reflexion über Artefakte der Gestaltung, sondern formt diese selbst. Maschinen-Kunst und Maschinen-Design werden zu Bezugssystemen einer »technisierten Ästhetik« deren Grundbedingungen, Logiken und Varianzen noch nicht klar verstanden und diskutiert wurden, sollte dieses Unterfangen überhaupt jemals vollumfänglich gelingen. Klar ist jedoch, dass die visuelle Kunst und das visuelle Design einen integralen Bestandteil von Kultur und Gesellschaft darstellen und damit auch das kulturelle Erbe für nachkommende Generationen zum Ausdruck bringen. Die Streitfrage bleibt: Was kennzeichnet und bestimmt die strukturellen und ästhetischen Bedingungen der Möglichkeit von technisierter Gestaltung in Bezug auf die täglichen Experimente in der globalen Kunst- und Designwelt?
Zielsetzung dieses Buches ist es, interdisziplinäre Ansätze aus denjenigen wissenschaftlichen Disziplinen zu versammeln, die sich mit den analytischen Bedingungen einer »technisierten Ästhetik« befassen. Hier sind philosophische, technologische und historische Perspektiven, genau wie auch kultur-, sozialwissenschaftliche und medientechnologische Perspektivierungen explizit erwünscht, deren Fokus dann eine tiefergehende Verortung von Gestaltung, Technologie, Kreativität, Wahrnehmung, Kultur und Gesellschaft erlaubt. Mit dieser Strategie soll die Beziehung von Ästhetik und Technologie im Kontext aktueller Gestaltungs-Entwicklungen und Prototypen herausgearbeitet werden, um ebenfalls ein Schlaglicht auf Technologietransfers, künstliche Intelligenz und menschliche sowie nicht-menschliche Gestaltung zu werfen.

Eine Auswahl von möglichen Fragestellungen oder Themengebieten soll an dieser Stelle für thematische Impulse dienlich sein:

• Eine »technisierte Ästhetik« im Spannungsfeld von Tradition und Moderne
• Das Verhältnis von analoger und digitaler Ästhetik
• Technologie und deren struktureller Einfluss auf Kunst und/oder Design
• Die begriffliche Bestimmung von Apparat, Maschine, Technik und Ästhetik
• Die Logik von Ästhetik und Technologie im Feld einer »technisierten Ästhetik«
• Die Interdependenz von Kultur, Gesellschaft, Technologie und Ästhetik
• Materialität und Immaterialität als ästhetisches Spannungsfeld
• Die »technisierte Ästhetik« im Spannungsfeld von Phänomenologie, Semiotik und Anthropologie
• Die Bestimmung der Ästhetik in der Technikforschung
• Die Abgrenzung von Medien-Ästhetik, Maschinen-Ästhetik und Technik-Ästhetik

Das wünschenswerte Ziel dieses Buches ist es, dass etablierte Theorien mit aktuellen Forschungsergebnissen in Beziehung gesetzt und gleichermaßen auch aktuelle Kon-zepte der ästhetischen Theorie diskutiert oder vielleicht neu entwickelt werden. Dies soll gleichermaßen eine Diskussion auf dem Fundament faktisch vorliegender künstleri-scher Werke oder Designartefakte sowie Prototypen anregen und eine Beschäftigung mit den theoretischen Grundlagen der klassischen und zeitgenössischen Literatur im-plizieren. Der Fokus soll dabei den Zeitraum von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart umfassen und den Zusammenhang von Theorie und Praxis im Kontext einer »technisierten Ästhetik« berücksichtigen.
Die Auswahl der Beiträge wird über das Einreichen von Abstracts erfolgen, die eine Länge von bis zu 800 Wörtern umfassen sollen. Die Herausgeber Prof. Dr. Lars C. Grabbe, Prof. Dr. Christiane Wagner und Tobias Held werden in einem internen Re-viewverfahren die Publikationsentscheidung treffen und die AutorInnen über das Ergeb-nis informieren. Die Deadline der Einsendung von Abstracts ist der 31. Oktober 2021. Die ausgearbeiteten Artikel mit einem Umfang von 5.000 bis 6.000 Wörtern sollen bis zum 01. März 2022 vorliegen.

Bitte senden Sie eine Kurzbiografie, institutionelle Informationen, Kontaktdaten und das Abstract an Prof. Dr. Lars C. Grabbe via:
l.grabbe@fh-muenster.de.
07.05.2021 um 09:05 Uhr
An der Technischen Universität München (TUM) ist die Stelle als Professor (w/m/d) für »Design Methodologies« in Besoldungsgruppe W2 Tenure Track Assistant Professor (mit Tenure Track auf W3) oder W3 Associate/Full Professor zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.

Bewerbungsfrist: 31.05.2021

Wissenschaftliches Umfeld
Die Professur ist dem Department of Architecture an der künftigen School of Engineering and Design (ED) zugeordnet. Das Department ist eng mit den Ingenieurdisziplinen verbunden. Die Vision der TUM ist, Designpraxis erfolgreich mit der Forschung zu verknüpfen. Die Professur wird sich am Aufbau des neuen Integrative Research Center, Munich Design Institute (MDI), intensiv beteiligen. Das MDI pflegt die dynamische Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Innovation – als Katalysator für designgetriebene Systeminnovation an der TUM.

Aufgaben
Zu den Aufgaben gehören Forschung und Lehre sowie Betreuung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Gesucht wird eine Expertin oder einen Experten im Forschungsgebiet Design Methodologies. Zu den Aufgaben in der Lehre gehört die Mitwirkung in den Bachelor- und Masterstudiengängen der TUM. Die Persönlichkeit vermittelt theoretische Grundlagen, methodische Kenntnisse und fachspezifisches Wissen in studiobasierten Studienprojekten. Sie adressieren praxisbasierte Design-Forschung. Transferleistungen in die Designpraxis werden erwartet, sowie eine Vollzeitpräsenz an den Standorten der TUM, München und Garching.

Qualifikationen
Gesucht wird eine Persönlichkeit, die herausragende Leistungen, entsprechend des zutreffenden Karrierelevels, in Forschung und Lehre in einem international anerkannten wissenschaftlichen Umfeld vorweisen kann (weitere Informationen unter www.tum.de/faq-berufungen/).
Ein abgeschlossenes Hochschulstudium, eine überdurchschnittliche Promotion oder eine vergleichbare besondere Befähigung zu wissenschaftlich/künstlerischer Arbeit und besondere pädagogische Eignung sind ebenso Voraussetzung. Internationale Forschungserfahrung wird erwartet, die nachgewiesene Fähigkeit Drittmittel einzuwerben, wird vorausgesetzt.
Gefordert wird der Einsatz von Designmethoden zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen System-, Prozess-, Raum- und Produktentwicklung. Erwartet wird eine hohe Affinität für Innovations- und Entrepreneurship-Themen. Die Professur steht Designer*innen oder Geisteswissenschaftler*innen mit kreativwirtschaftlicher Erfahrung offen.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und Bewerbung finden Sie unter:
http://portal.mytum.de/jobs
06.05.2021 um 13:02 Uhr
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