Design Promoviert
Promotion im Design -- Informieren, Vernetzen, Unterstützen. Kolloquien, Workshops, Informationsplattform
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Liebe Kollegen!

Ich verlinke und zitiere einen Beitrag der Saarbrücker Zeitung zum Promotionsrecht an der HBK Saar. Freude schöner Götterfunken ...! Grüße, Markus Köck

Link zum Artikel der Saarbrücker Zeitung

"Künstler dürfen bald promovieren
Regierung plant Änderung ab Herbst - HTW-Rektor formuliert eigenen Anspruch

Die Landesregierung sieht Reformbedarf bei den künstlerischen Hochschulen. Unter anderem sollen sie auch Bachelor- und Masterabschlüsse anbieten. Ihr Diplomabschluss bleibt aber vorerst erhalten.

Von SZ-Redakteur Patrick Griesser

Saarbrücken. Die Hochschule der Bildenden Künste (HBK) und die Hochschule für Musik im Saarland dürfen nach Plänen der Landesregierung bereits zum Wintersemester Studenten zur Promotion zulassen. Das kündigte der Minister für Kultur, Karl Rauber (CDU), gestern an. Er sprach von einem "institutionellen Reformbedarf" an beiden Hochschulen. Deutschlandweit gebe es zudem den Trend, dass künstlerische Hochschulen Doktoranden ausbilden dürften. HBK-Rektor Professor Ivica Maksimovic würdigte das Promotionsrecht als Chance "im internationalen Wettbewerb" und Professor Thomas Duis, Rektor der Musikhochschule, sprach von "einer erfreulichen Dreingabe".

Die Reform soll auch dem Bologna-Prozess gerecht werden und sieht die Einführung der europaweit vergleichbaren Bachelor- und Master-Abschlüsse vor, wobei für eine Übergangszeit auch "der international hoch angesehene Diplomabschluss" beibehalten werden soll, so Rauber. Die Dauer der Übergangsphase könne von den Hochschulen selbst festgelegt werden. Diese erhalten nach Angaben von Rauber darüber hinaus weitergehende Rechte auf Selbstbestimmung, was beispielsweise die Hochschulgremien anbelangt. Der Musikhochschule wird es darüber hinaus erlaubt, sogenannte An-Institute - rechtlich eigenständige Forschungseinrichtungen - zu gründen. Die neuen Kompetenzen werden per Gesetz geregelt, das noch vor der Sommerpause den Landtag passieren solle, so der zuständige Minister Rauber.

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Beitrag vom: 27.01.2010, 00:15"
02.02.2010 um 22:05 Uhr
Das Programm* für das 2. Kolloquium Design Promoviert steht. Wir werden am Samstag, 28. November 2009 von 9:30 bis 18:30 Uhr insgesamt zwölf Ansätze von Promovierenden diskutieren. Bisher haben sich über 60 Teilnehmende angemeldet. Als "senior researchers" haben wir Prof. Sabine Junginger, PhD und Dr. Rosan Chow eingeladen, die den Promovierenden und Interessenten Feedback und Tipps geben werden. Sabine Junginger wird außerdem einen Vortrag zur Rolle der Promotion in Designerlebensläufen halten. Abschließend werden Eva Stein und Florian Walzel das studentische Designtheorie-Magazin der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein vorstellen.

Nach dem Abendessen im Kneipenviertel Äußere Neustadt steht ab ca. 20:00 Uhr ein Besuch des Computerkunstfestivals CYNETART mit dem Medienkunstprojekt "Automatic Clubbing" an. Für die Übernachtenden besteht am darauffolgenden Sonntag die Möglichkeit einer gemeinsamen "designkritischen Analyse" des Striezelmarktes -- des ältesten Weihnachtsmarktes Deutschlands auf dem Altmarkt Dresden.

*http://mdc.tu-dresden.de/design/promoviert/programm.htm
19.11.2009 um 10:59 Uhr
Ab dem Sommersemester 2010 bietet nun auch die Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main die Möglichkeit zum Promovieren in den Fächern Designwissenschaft sowie Kunst- und Medienwissenschaften. Voraussetzung ist ein Hochschulabschluss in einem wissenschaftlichen oder künstlerisch-gestalterischen Studiengang. Die Bewerbungsfrist für den ersten Jahrgang ist der 15. Januar 2010. Mehr Informationen finden Sie unter www.hfg-offenbach.de/promovieren.

Zitat:
"Die enge Verschränkung von Theorie und Praxis an der HfG Offenbach spiegelt sich auch in der Promotion. Die Forschungsprojekte der Promovierenden bestehen zu zwei Dritteln aus einer wissenschaftlichen Arbeit und zu einem Drittel aus einem künstlerisch-gestalterischen Projekt. Beide Anteile flankieren einander nicht bloß, sondern gehen eine komplementäre Beziehung ein. So wird das Künstlerisch-Gestalterische in seiner forscherischen Anlage und die Theoriearbeit in ihrer künstlerisch-gestalterischen Inspiration deutlich.
Dieser Aufteilung entsprechend werden die Doktoranden durch zwei Professoren aus den Theorielehrgebieten und einen Professor aus den künstlerisch-gestalterischen Lehrgebieten betreut.
Im Unterschied zu Hälfte-Hälfte-Modellen geht die HfG Offenbach davon aus, dass ein Schwerpunkt in der wissenschaftlichen Leistung (Zweidrittel-Eindrittel-Modell) unverzichtbar bleibt. Nur so sind die Kompetenzen für universitäre, kunsthochschulische, kuratorische, journalistische Tätigkeitsfelder aussichtsreich zu erwerben."
19.10.2009 um 09:43 Uhr
Hallo zusammen,

der Teilnahmeaufruf ist ja schon eine Weile her ... es haben sich schon einige Leute angemeldet, bisher aber kaum Beiträge eingereicht. Bitte werbt nochmal dafür!

Als "Senior Researchers" konnten wir Sabine Junginger gewinnen, weitere Anfragen laufen.

Das dritte Kolloquium wird voraussichtlich im Mai 2010 in Bern stattfinden. Claudia Mareis hat sich dazu bereit erklärt. Weitere Bereitsschaftserklärungen haben wir aus der Bauhaus-Stadt Dessau, wo wir uns dann im Herbst 2010 zu einem vierten Kolloquium treffen könnten. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Für das Kolloquium in Dresden haben wir jetzt auch eine Kinderbetreuung organisieren können. Es gab mehrere Emails mit Inhalten wie "wenn ich einen Babysitter finde kann ich kommen". Also haben wir unser Campusbüro "Uni mit Kind" angesprochen und können die Räume dort auch Samstags für die Kleinen öffnen. Als Rahmenprogramm haben wir abends einen Kneipengang und am Sonntag einen designkritischen Besuch des Striezelmarktes (=Weihnachtsmarkt) vorgesehen, für diejenigen, die in Dresden übernachten und/oder noch weiter diskutieren wollen.

Ansonsten hatten wir mal wieder eine Anfrage vom Design Report, ich habe den Eindruck als wöllten die etwas über's Promovieren im Design schreiben. Weiß da jemand mehr?

Viele Grüße
Christian
30.09.2009 um 11:01 Uhr
Am 28. November 2009 veranstaltet die DGTF-Themengruppe »DESIGN promoviert« in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum der Technischen Universität Dresden das zweite gemeinsame Doktorandenkolloquium deutschsprachiger Designpromovierender in Dresden.

+ Motivation
Designpromovierende sind bisher noch seltene, weit verstreute Exoten in Deutschland. Ein wesentlicher Grund dafür ist die mangelnde institutionelle Verankerung von Design als wissenschaftliche Disziplin. Obwohl Designtheorie eine lange Geschichte in Deutschland hat, bieten nur wenige Universitäten und Kunsthochschulen Promotionsmöglichkeiten im Design an. Die wenigen tapferen Einzelkämpfer finden zum Teil Asyl in (mehr oder weniger freundlich gesonnenen) Nachbarfakultäten, wo sie sich oftmals dem dort herrschenden Wissenschaftsstil anpassen, was jungen Designforschenden die Beteiligung am aktuellen Diskurs und der Zugang zu internationalen Forschungsgemeinden erschwert. Wir wollen dem Exotenstatus und Einzelkämpferdasein in zweierlei Hinsicht ein Ende bereiten:
1. Wir möchten den Grundstein für ein Netzwerk von Designpromovierenden legen, uns dazu regelmäßig versammeln und kennen lernen, über Themen und Inhalte diskutieren.
2. Darüber hinaus verstehen wir uns als Interessengemeinschaft von jungen deutschen Designforschenden mit dem Ziel, Design als eigenständige, promotionswürdige Disziplin zu vertreten und damit auch die Institutionalisierung von Promotionsmöglichkeiten voranzutreiben.
»DESIGN promoviert« heißt unser noch sehr junges und kleines Netzwerk aus Designpromovierenden und ist als Themengruppe in die Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und forschung (DGTF) eingebunden.

Unser zweites Treffen möchten wir erneut dazu nutzen, uns unsere Forschungsthemen wechselseitig vorzustellen und zu diskutieren. Zum Anderen möchten wir aber auch die Lage zur Design-Promotion in Deutschland thematisieren und unsere Erfahrungen darüber austauschen.
+ Teilnahme & Anmeldung
Alle Designpromovierenden sind eingeladen, das erste Treffen inhaltlich mitzugestalten. Interessierte können ihre Kurzdarstellung von 500 Wörtern bis zum 30. Oktober 2009 unter http://mdc.tu-dresden.de/design/promoviert einreichen. Dort ist ab September 2009 auch die Teilnahmeanmeldung möglich.
Der Kurzbeitrag sollte folgende zum Gegenstand haben: den Stand der eigenen Forschungsarbeit darstellen, das Forschungsthema und problem formulieren, bereits bearbeitete und weitere geplante Schritte beschreiben sowie offene Fragen und Probleme zur Diskussion stellen. Besondere Beachtung ist dabei der Darstellung der wissenschaftlichen Fragestellung zu widmen.
Die zeitliche Aufteilung während des Kolloquiums ist 15 Minuten Vortrag + 15 Minuten Diskussion. Im Vordergrund steht die offene Diskussion der Promotionsvorhaben. Eine Veröffentlichung der Beiträge ist nicht vorgesehen.
In den Pausen sollte noch weitere Zeit zur Verfügung stehen, um Diskussionen im kleineren Rahmen fortführen zu können.

Zusätzlich können Vorschläge für übergeordnete Vorträge über Designpromotion in Deutschland eingereicht werden. Diese könnten beispielsweise Methoden, Prozessen und Strategien zum erfolgreichen promovieren im Design beschreiben oder Erfahrungsberichte über gute bzw. schlechte Rahmenbedingungen an Hochschulen sowie institutionelle Voraussetzungen für eine Promotion vorstellen. Im Sinne der nachhaltigen Bereitstellung der Inhalte ist für diese Beiträge die Veröffentlichung eines kurzen Artikels vorgesehen.

Damit die Kommunikation und Vernetzung gleich zu Beginn gehaltvoll in Wallung kommt, erhält jeder Teilnehmende nach der Anmeldung jeweils zwei Kurzbeiträge zugeteilt, für die er/sie Fragen und Anmerkungen formuliert. Es sollen alle Beiträge akzeptiert werden. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Falls die eingereichten Beiträge den zeitlichen Rahmen des zweiten Kolloquiums überschreiten, werden die überzähligen zuletzt eingereichten Beiträge im dritten Kolloquium berücksichtigt.

+ Datum
Das zweite Kolloquium »DESIGN promoviert« findet ganztägig am Samstag, 28. November 2009 im Hörsaalzentrum der Technischen Universität Dresden statt. Informationen zu Anreise und Übernachtungsmöglichkeiten werden unter http://mdc.tu-dresden.de/design/promoviert bereitgestellt.

+ Kosten
Damit wir die Kosten für Essen und Getränke vor Ort decken können, erheben wir einen Unkostenbeitrag von 10€ pro Teilnehmer.

+ Kontakt
Fragen können jederzeit an design-promoviert@dgtf.de (Christian Wölfel) gerichtet werden.

+ Mitmachen
Wir suchen MitstreiterInnen, die sich für das Thema »DESIGN promoviert« engagieren wollen. Unter anderem suchen wir noch einen Partner und Veranstaltungsort für das dritte Kolloquium »DESIGN promoviert« 2010.

Foto: Hörsaalzentrum der Technischen Universität Dresden
13.07.2009 um 11:53 Uhr
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