Design Promoviert
Promotion im Design -- Informieren, Vernetzen, Unterstützen. Kolloquien, Workshops, Informationsplattform
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22.-27. März 2010

6 Designpromovierende eröffnen eine Diskussion mit Prof. Wolfgang Jonas über Forschung-durch-Design

In den letzten zehn Jahren haben sich das Konzept und die Praxis von Forschung-durch-Design entwickelt und schrittweise an Legitimation und Gewicht gewonnen. Viele sind neugierig auf FdD geworden und möchten mehr über die theoretische Fundierung, die Prozesse, Methoden, Praktiken sowie die Konsequenzen des Konzepts für eine Dissertation wissen. Prof. Dr. Wolfgang Jonas (Uni KAssel) hat als einer ihrer Fürsprecher die Forschung-durch-Design maßgeblich mit geprägt, und diese Online-Diskussion bietet Euch eine Gelegenheit, mit ihm und anderen einen Dialog zu dem Thema zu halten. Euer Beitrag zu dieser Debatte kann das Thema der Forschung-durch-Design weiter voranbringen.

Hauptdiskutanten sind:
Helga Aichmaier (HGK Basel, eikones NFS Bildkritik)
Miriam Chouaib (KH Berlin Weißensee)
Charlotte Kaiser (Kaiser Matthies)
Alexander Müller (TU Berlin, Design Research Lab)
Jan-Henning Raff (TU Dresden, Medienzentrum)
Florian A. Schmidt (KH Berlin Weißensee)

Organisatoren:
DRNetwork & Design Promoviert

DRNetwork ist eine Online-Plattform für Designstudenten, die 2007 gegründet wurde. Ihr Ziel ist es, junge Designforschende dazu zu ermutigen, aktiv zur Entwicklung der Designforschung beizutragen.

Design Promoviert ist eine Themengruppe von Designdoktoranden innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF), sowie der Name des halbjährlichen Kolloquiums, das die Themengruppe organisiert.

Die Diskussion ist offen für alle! Mach mit auf
http://www.designresearchnetwork.org
24.02.2010 um 12:21 Uhr
Liebe Kollegen!

Ich verlinke und zitiere einen Beitrag der Saarbrücker Zeitung zum Promotionsrecht an der HBK Saar. Freude schöner Götterfunken ...! Grüße, Markus Köck

Link zum Artikel der Saarbrücker Zeitung

"Künstler dürfen bald promovieren
Regierung plant Änderung ab Herbst - HTW-Rektor formuliert eigenen Anspruch

Die Landesregierung sieht Reformbedarf bei den künstlerischen Hochschulen. Unter anderem sollen sie auch Bachelor- und Masterabschlüsse anbieten. Ihr Diplomabschluss bleibt aber vorerst erhalten.

Von SZ-Redakteur Patrick Griesser

Saarbrücken. Die Hochschule der Bildenden Künste (HBK) und die Hochschule für Musik im Saarland dürfen nach Plänen der Landesregierung bereits zum Wintersemester Studenten zur Promotion zulassen. Das kündigte der Minister für Kultur, Karl Rauber (CDU), gestern an. Er sprach von einem "institutionellen Reformbedarf" an beiden Hochschulen. Deutschlandweit gebe es zudem den Trend, dass künstlerische Hochschulen Doktoranden ausbilden dürften. HBK-Rektor Professor Ivica Maksimovic würdigte das Promotionsrecht als Chance "im internationalen Wettbewerb" und Professor Thomas Duis, Rektor der Musikhochschule, sprach von "einer erfreulichen Dreingabe".

Die Reform soll auch dem Bologna-Prozess gerecht werden und sieht die Einführung der europaweit vergleichbaren Bachelor- und Master-Abschlüsse vor, wobei für eine Übergangszeit auch "der international hoch angesehene Diplomabschluss" beibehalten werden soll, so Rauber. Die Dauer der Übergangsphase könne von den Hochschulen selbst festgelegt werden. Diese erhalten nach Angaben von Rauber darüber hinaus weitergehende Rechte auf Selbstbestimmung, was beispielsweise die Hochschulgremien anbelangt. Der Musikhochschule wird es darüber hinaus erlaubt, sogenannte An-Institute - rechtlich eigenständige Forschungseinrichtungen - zu gründen. Die neuen Kompetenzen werden per Gesetz geregelt, das noch vor der Sommerpause den Landtag passieren solle, so der zuständige Minister Rauber.

...

Beitrag vom: 27.01.2010, 00:15"
02.02.2010 um 22:05 Uhr
Das Programm* für das 2. Kolloquium Design Promoviert steht. Wir werden am Samstag, 28. November 2009 von 9:30 bis 18:30 Uhr insgesamt zwölf Ansätze von Promovierenden diskutieren. Bisher haben sich über 60 Teilnehmende angemeldet. Als "senior researchers" haben wir Prof. Sabine Junginger, PhD und Dr. Rosan Chow eingeladen, die den Promovierenden und Interessenten Feedback und Tipps geben werden. Sabine Junginger wird außerdem einen Vortrag zur Rolle der Promotion in Designerlebensläufen halten. Abschließend werden Eva Stein und Florian Walzel das studentische Designtheorie-Magazin der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein vorstellen.

Nach dem Abendessen im Kneipenviertel Äußere Neustadt steht ab ca. 20:00 Uhr ein Besuch des Computerkunstfestivals CYNETART mit dem Medienkunstprojekt "Automatic Clubbing" an. Für die Übernachtenden besteht am darauffolgenden Sonntag die Möglichkeit einer gemeinsamen "designkritischen Analyse" des Striezelmarktes -- des ältesten Weihnachtsmarktes Deutschlands auf dem Altmarkt Dresden.

*http://mdc.tu-dresden.de/design/promoviert/programm.htm
19.11.2009 um 10:59 Uhr
Ab dem Sommersemester 2010 bietet nun auch die Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main die Möglichkeit zum Promovieren in den Fächern Designwissenschaft sowie Kunst- und Medienwissenschaften. Voraussetzung ist ein Hochschulabschluss in einem wissenschaftlichen oder künstlerisch-gestalterischen Studiengang. Die Bewerbungsfrist für den ersten Jahrgang ist der 15. Januar 2010. Mehr Informationen finden Sie unter www.hfg-offenbach.de/promovieren.

Zitat:
"Die enge Verschränkung von Theorie und Praxis an der HfG Offenbach spiegelt sich auch in der Promotion. Die Forschungsprojekte der Promovierenden bestehen zu zwei Dritteln aus einer wissenschaftlichen Arbeit und zu einem Drittel aus einem künstlerisch-gestalterischen Projekt. Beide Anteile flankieren einander nicht bloß, sondern gehen eine komplementäre Beziehung ein. So wird das Künstlerisch-Gestalterische in seiner forscherischen Anlage und die Theoriearbeit in ihrer künstlerisch-gestalterischen Inspiration deutlich.
Dieser Aufteilung entsprechend werden die Doktoranden durch zwei Professoren aus den Theorielehrgebieten und einen Professor aus den künstlerisch-gestalterischen Lehrgebieten betreut.
Im Unterschied zu Hälfte-Hälfte-Modellen geht die HfG Offenbach davon aus, dass ein Schwerpunkt in der wissenschaftlichen Leistung (Zweidrittel-Eindrittel-Modell) unverzichtbar bleibt. Nur so sind die Kompetenzen für universitäre, kunsthochschulische, kuratorische, journalistische Tätigkeitsfelder aussichtsreich zu erwerben."
19.10.2009 um 09:43 Uhr
Hallo zusammen,

der Teilnahmeaufruf ist ja schon eine Weile her ... es haben sich schon einige Leute angemeldet, bisher aber kaum Beiträge eingereicht. Bitte werbt nochmal dafür!

Als "Senior Researchers" konnten wir Sabine Junginger gewinnen, weitere Anfragen laufen.

Das dritte Kolloquium wird voraussichtlich im Mai 2010 in Bern stattfinden. Claudia Mareis hat sich dazu bereit erklärt. Weitere Bereitsschaftserklärungen haben wir aus der Bauhaus-Stadt Dessau, wo wir uns dann im Herbst 2010 zu einem vierten Kolloquium treffen könnten. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Für das Kolloquium in Dresden haben wir jetzt auch eine Kinderbetreuung organisieren können. Es gab mehrere Emails mit Inhalten wie "wenn ich einen Babysitter finde kann ich kommen". Also haben wir unser Campusbüro "Uni mit Kind" angesprochen und können die Räume dort auch Samstags für die Kleinen öffnen. Als Rahmenprogramm haben wir abends einen Kneipengang und am Sonntag einen designkritischen Besuch des Striezelmarktes (=Weihnachtsmarkt) vorgesehen, für diejenigen, die in Dresden übernachten und/oder noch weiter diskutieren wollen.

Ansonsten hatten wir mal wieder eine Anfrage vom Design Report, ich habe den Eindruck als wöllten die etwas über's Promovieren im Design schreiben. Weiß da jemand mehr?

Viele Grüße
Christian
30.09.2009 um 11:01 Uhr
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