Generatives Design
In dieser Themengruppe sollen zum einen Ressourcen zum Thema generatives Design gesammelt werden. Weiterhin wollen wir aber auch diskutieren, welche...

... ich folge dem Aufruf von Boris Müller und ergänze ein paar Alternativen:

- Arduino folgt dem Konzept von Processing und nutzt auch das GUI. Es zielt jedoch auf die Programmierung eines "Prototyping Shield" ab und kann so den Rechner über Sensoren, Servos, LEDs etc. eine Brücke in die reale Welt schlagen. Processing und Arduino können miteinander interagieren.
- Max/MSP/Jitter der Firma Cycle74 (nicht Open Source) hier werden die Daten in einer Art Flussdiagramm zusammengestellt. Dieses Programm ist gut geeignet um visuelle Steuerung zum Beispiel für Synthesizer zu schaffen.
- PureData (PD) ist das Open Source Derivat von Max.
- Supercollider ist eine Programmiersprache zur synthetischen Tonerzeugung.
- Quartz bzw. das Programm Quartz Composer ist eine Technik von Apple unter OS X grafische Alterationen möglichst direkt auf der Grafikkarte laufen zu lassen. Die Software ist Teil der Developer Tools und daher kostenfrei. Es können über das Netzwerk 3x3 Clients direkt angesprochen werden. Die Oberfläche bietet eine Art verstöpselungsästhetik zum Programmieren.
- Tracker sind Programme, die grafische Elemente per Kamera wahrnehmen und verarbeiten können. Sog. "Fiducials" können von reacTIVison wahrgenommen werden. Diese Daten können wiederum mit oben genannten Systemen verbunden werden.
- Frameworks sind Programmiergerüste, welche in der Softwaretechnik, insbesondere im Rahmen der objektorientierten Softwareentwicklung sowie bei komponentenbasierten Entwicklungsansätzen, verwendet werden. Es gibt unzählige - hier einige Beispiele Open Framworks, ofxmsaof

16.03.2010 um 01:21 Uhr
Es gibt eine Reihe von Processing-Alternativen:

- Design by Numbers von John Maeda, der eigentliche Vorläufer von Processing. DBN ist eher ein Konzept als eine wirklich mächtige und flexible Programmierumgebung. Aber dennoch - sollte man kennen.
- Context Free ist sehr einfach und faszinierend, verfolgt aber einen komplett anderen Ansatz als Processing. Im Mittelpunkt stehen hier rekursive Algorithmen, wie sie z.B. von Lindenmayer-Systemen bekannt sind. Man kann sehr schnell sehr komplexe Grafiken erzeugen und in diese hochaufgelöst (!) ausgeben. Sehr zu empfehlen für kurze Workshops.
- DrawBot hat vom Ansatz her eine gewisse Ähnlichkeit mit Processing. Der große Vorteil von DrawBot: es basiert auf der Programmiersprache Python. Und die ist gerade für Anfänger sehr viel besser geeignet als Java. (Ich sage nur Typecasting!)
- vvvv ist ein schweizer Taschenmesser unter den Entwicklungsumgebungen. Primär wurde es für echtzeit Videobearbeitung entwickelt, man kann es aber auch hervorragend für interaktive Installationen mit Hardwareanbindung verwenden. Was im Rahmen der DGTF noch interessant ist: vvvv wurde stark von meso aus Frankfurt mitentwickelt.
- Field - eine relative neue und experimentelle Programmierumgebung. Leider noch recht aufwändig zu installieren, aber sehr interessant! Die Entwickler sagen selbst "It is visual, it is hybrid, it is code-based". Field will und kann viel, setzt aber auch einiges voraus. Das Bild in diesem Posting ist ein Screenshot von Field.
- Und natürlich Flash (Too famous to link)

Es gibt bestimmt noch mehr Processing-Alternativen. Wem noch was einfällt: am besten hier posten!
20.07.2009 um 14:36 Uhr
Daniel Shiffman sehr gute Sammlung von Programmierstrategien für Textvisualisierungen zusammengestellt. Besonderes für den Lehrkontext sehr gut geeignet.
20.07.2009 um 14:07 Uhr
Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Webseiten (und inzwischen auch Büchern), die sich mit Processing beschäftigen - die meisten sind allerdings auf Englisch. Während dies für die meisten Studenten kein Problem ist, möchte ich dennoch hier auf eine der besten deutschsprachigen Processing-Tutorials hinweisen: Creative Coding.

Creative Coding wurde von einer Gruppe Interface-Design Studenten der FH Potsdam entwickelt. (Namentlich Steffen Fiedler, Jonas Loh, Stephan Thiel und Christopher Warnow.)

Die Website bietet einen hervorragenden Einstieg in den Aufbau von Processing, geht aber deutlich über die Grundlagen hinaus und vermittelt anspruchsvolle Themen wie Datenanbindung und das Arbeiten mit Videos.
29.06.2009 um 12:34 Uhr
Processing ist der de facto Standard, wenn es um den Einstieg in generatives Design geht. Processing basiert auf der Programmiersprache Java und kann daher plattformübergreifend eingesetzt werden kann. Gleichzeitig ist Processing aber eine stark vereinfachte Version von Java, so daß man in Processing programmieren kann, ohne Objekt- und Klassenstrukturen verstanden zu haben. Der größte Vorteil von Processing ist aber, daß man sich auf den Code konzentrieren kann. Es gibt keinen großen "Overhaed" von Zeitleisten, Bibliotheken, Skriptfenstern etc., wie es z.B. von Flash bekannt ist.

Processing richtet sich vorwiegend an Gestalter, Künstler und Programmieranfänger. Um Processing herum ist inzwischen eine große Community entstanden, die ihren Code offenlegt und somit zum Verständnis der Programmiersprache beiträgt. Weiterhin entstehen in der Community Erweiterungen (Libraries), die den Funktionsumfang von Processing erweitern.

Hier in der Themengruppe werden wir wohl immer wieder auf Processing zurückkommen und auch Literatur und Websiten zu dem Thema vorstellen.
29.06.2009 um 12:19 Uhr

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