DGTF News
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Neues Vorstandsteam an der Spitze der DGTF
© DGTF; von links: Prof. Dr. Sabine Foraita, Prof. Jesko Fezer, Dr. Claudia Mareis, Prof. Matthias Held,
Prof. Dr. Gesche Joost, Prof. Kora Kimpel, Dr. Axel Vogelsang

Die Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF) wählte auf ihrer Mitgliederversammlung ein neues, erweitertes Team an ihre Spitze. Vorstandsvorsitzende ist erneut Prof. Dr. Gesche Joost, Professorin für Designforschung an der Universität der Künste Berlin und Leiterin des Design Research Lab. Im Amt bestätigt wurden auch Prof. Matthias Held, Prorektor an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, Prof. Kora Kimpel, Professorin für Gestalten mit digitalen Medien an der Universität der Künste Berlin und Dr. Claudia Mareis, Designforscherin im Nationalen Forschungsschwerpunkt für Bildkritik eikones an der Universität Basel. Gemeinsam mit Prof. Dr. Sabine Foraita, Professorin für Designwissenschaften an der HAWK Hildesheim, Dr. Axel Vogelsang, Leiter des Forschungsschwerpunktes „Competence Center Explanation & Services“ an der Hochschule Luzern und Prof. Jesko Fezer, Mitbetreiber der thematischen Buchhandlung "Pro qm" und Professor für Experimentelles Design an der HFBK Hamburg geht die DGTF mit alter und neuer Besetzung ins neunte Jahr.

„Mit dem neuen Vorstandsteam werden wir unsere Arbeit ausbauen und freuen uns auf die neuen Impulse. Wir werden unser Augenmerk verstärkt auf die Vernetzung der Mitglieder und der Hochschulen richten sowie neue Brücken in benachbarte Disziplinen wie auch zur Wirtschaft schlagen“, so die Vorsitzende Prof. Dr. Gesche Joost.

Ziel des neuen Vorstandes ist es, die Vernetzung innerhalb des deutschsprachigen Raums voranzutreiben, den Pool an Experten/-innen in theoretischen wie praktischen Designfragen zu konsolidieren und die DGTF als zentrale Anlaufstelle für eine konzertierte Profilstärkung der Disziplin auszubauen. Über eine intensivere Zusammenarbeit in akademischen gleichermaßen wie außeruniversitären Kontexten soll der Forschungsbegriff gestärkt und die deutschsprachige Designforschung vorangebracht werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung wurde 2003 gegründet. Sie hat ihren Sitz in Berlin und zählt rund 250 reguläre Mitglieder, Hochschulen, Firmen und Forschungseinrichtungen. Mit jährlichen Konferenzen und Netzwerktreffen, mit Publikationen, Workshops und Symposien verschafft die DGTF einen Überblick über nationale und internationale Entwicklungen. Sie übt eine aktive Informationsarbeit aus, damit Politik, Hochschulen und Wirtschaft die Notwendigkeit der Designtheorie und -forschung anerkennen und unterstützen.
27.01.2012 um 11:52 Uhr
Bundespreis Ecodesign erstmalig ausgelobt
Unternehmen sowie Designerinnen und Designer können sich ab sofort
bis zum 30. April 2012 bewerben

Bereits im Designprozess werden die Umweltauswirkungen von Produkten und Dienstleistungen festgelegt. Um ökologisches Design verstärkt in den öffentlichen Fokus zu rücken und Innovationen auf diesem Gebiet zu fördern, haben Bundesumweltministerium (BMU) und Umweltbundesamt (UBA) im Januar 2012 erstmalig den Bundespreis Ecodesign ausgeschrieben. Der Preis zeichnet auf Bundesebene Design von herausragender gestalterischer und ökologischer Qualität aus. Mit der Entwicklung des Formats und der Durchführung des Wettbewerbs wurde das IDZ beauftragt, es wird dabei von einem Projektbeirat unterstützt – unter anderen von der DGTF als Mitglied des Projektbeirats, vertreten durch Prof. Matthias Held (Vorstand) und Sabine Lenk.

Bewertungsverfahren
Das Bewertungsverfahren beruht auf einer von BMU, UBA und IDZ gemeinsam entwickelten Kriterienmatrix, in der die wichtigsten Parameter für ökologisches Design entlang des Produktlebenszyklus abgebildet sind. Ein Expertengremium trifft zunächst eine Vorauswahl aus sämtlichen Einreichungen; eine interdisziplinäre Fachjury wird dann die Nominierten und schließlich die Preisträgerinnen und Preisträger bestimmen. Nach der öffentlichen Preisverleihung im Herbst 2012 werden die Preisträgerinnen und Preisträger sowie ausgewählte Beiträge der einzelnen Auszeichnungskategorien auf der Internetseite des Bundespreises in einer Online-Ausstellung präsentiert.
Der Wettbewerb gliedert sich in die Bereiche „Produkt“, „Konzept“ und „Nachwuchs“.

Bewerbungsfrist
2. Januar bis 30. April 2012

Weitere Informationen und Anmeldung zum Wettbewerb unter:
http://www.bundespreis-ecodesign.de


11.01.2012 um 14:17 Uhr
Tagungsbericht Wer gestaltet die Gestaltung? online
© DGTF e. V. | Von links: Prof. Dr. Gesche Joost, Dr. Claudia Mareis, Prof. Matthias Held, Prof. Kora Kimpel, Liz Sanders, Prof. Dr. Pieter Jan Stappers

Die im zweijährigen Turnus stattfindende wissenschaftliche DGTF-Tagung adressierte diesmal die Frage “Wer gestaltet die Gestaltung?” und ging damit der Praxis, Theorie und Geschichte des partizipatorischen Designs nach. Die 8. Jahrestagung der DGTF war zu Gast an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, eingeladen von Prof. Matthias Held, Prorektor an der HfG und DGTF-Vorstand.

Als Keynotespeaker konnte die DGTF diesmal Liz Sanders (The Ohio State University, Design, College of the Arts) und Pieter Jan Stappers (TU Delft) gewinnen. Rund 150 Teilnehmende kamen in der temporären Stätte der HfG Schwäbisch Gmünd zusammen, um den in einem double-blind Peer-Review-Prozess ausgewählten Beiträgen zuzuhören.

Für Herbst 2012 ist eine Publikation in der DGTF-Schriftenreihe zur Designforschung
im transcript Verlag, Kultur- und Medientheorie geplant.

-> Zum Tagungsbericht (PDF)

15.12.2011 um 12:26 Uhr
8. Jahrestagung der DGTF: Wer gestaltet die Gestaltung?
Praxis, Theorie und Geschichte des partizipatorischen Gestaltens

ANMELDUNG ERÖFFNET: http://www.dgtf.de/conftool
-- EARLY BIRD bis zum 26. September! --

Die achte Jahrestagung der DGTF widmet sich der Praxis, Theorie und Geschichte des partizipatorischen Gestaltens. Im Zentrum stehen Fragen zur Entwicklung und zu gegenwärtigen Theorienbildung im Bereich des partizipatorischen Designs, zu konkreten Praktiken, Methoden und Strategien sowie zum Stellenwert von Partizipation in der praxisbasierten Designforschung.

Dazu referieren neben Liz Sanders (The Ohio State University/USA) und Pieter Jan Stappers (TU Delft/NL) weitere Forscherinnen und Forscher, die eine spannende, interdisziplinäre und internationale Konferenz versprechen. Und wie immer sorgt die Tagung dezidiert für den Forschungsnachwuchs: Der Methodenworkshop mit Gilbert Cockton (Northumbria University/GB) und das 6. Kolloquium Design Promoviert der gleichnamigen DGTF-Themengruppe bieten im Vor- und Nachprogramm genügend Raum für Vernetzung, fachlichen Austausch und Weiterentwicklung der jungen Generation.

Das Programm können Sie unter http://www.dgtf.de/tagung2011 einsehen.

Die Anmeldung erfolgt online unter: http://www.dgtf.de/conftool („Create account and register for conference“)

Übernachtung: Bitte bei der Reservierung das Stichwort "DGTF-Tagung" angeben, es gibt ein Zimmerkontingent für uns. Die Hotelliste finden Sie auf der Tagungswebseite.

Die Konferenz ist interdisziplinär und richtete sich an eine breite Teilnehmerschaft: an etablierte WissenschaftlerInnen, DoktorandInnen und Studierende wie auch an DesignerInnen und PraktikerInnen aus der Industrie. Tagungssprache sind deutsch und englisch.

http://www.dgtf.de/tagung2011

06.04.2011 um 12:00 Uhr
NEUERSCHEINUNG: Entwerfen – Wissen – Produzieren
Jetzt im Handel erhältlich:
http://www.transcript-verlag.de/ts1463/ts1463.php

Entwerfen – Wissen – Produzieren
Designforschung im Anwendungskontext

Claudia Mareis, Gesche Joost, Kora Kimpel (Hg.)

November 2010, 302 S., kart., zahlr. z.T. farb. Abb., 29,80 €
ISBN 978-3-8376-1463-3
Reihe Kultur- und Medientheorie

"Wissen" und "Forschung" sind zu Schlüsselbegriffen für das Design avanciert. In der Designforschung wird derzeit die wechselwirksame Beziehung zwischen Praktiken des Entwerfens, Wissens und Produzierens eingehend befragt. Von zentraler Bedeutung ist dabei der Aspekt des Anwendungskontextes, der das Paradox beschreibt, dass die gegenwärtige Produktion von Wissen sich zwar gesellschaftlichen Fragestellungen annähert, zugleich aber eine Kommerzialisierung dieses Wissens befördert.

Die interdisziplinären Beiträge dieses Bandes zeigen, wie das praktische und theoretische Designwissen innerhalb dieses Spannungsfeldes verhandelt wird.

Leseprobe:
http://www.transcript-verlag.de/ts1463/ts1463_1.pdf
15.12.2010 um 17:27 Uhr
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