Aktuelles aus den Themengruppen

Themengruppe: Design Promoviert
Das siebzehnte Kolloquium „Design Promoviert“ – wie gewohnt in Zusammenarbeit mit der Themengruppe „Design Promoviert“ der DGTF und dem Design Research Network – wird am 1. Juli in Zürich stattfinden.

Das Kolloquium ist eine Veranstaltung für junge Designforschende, um ihre Arbeiten vorzustellen und diskutieren zu lassen. Es bietet Promovierenden im Design eine Gelegenheit, ihr Forschungsthema unter Gleichgesinnten zur Diskussion zu stellen. Erfahrene Designforscherinnen und Designforscher werden eingeladen, uns mit hilfreichen Kommentaren zur Seite zu stehen. Vorträge zu erfolgreich abgeschlossenen Promotionen im Designbereich sollen die Veranstaltung abrunden

http://www.design-promoviert.de/
12.05.2017 um 09:28 Uhr
Themengruppe: Design Didaktik
Der Artikel "Zur Situation des akademischen Nachwuchses im Design" vom September 2015 auf designdidaktik.de wurde jetzt ein Jahr nach Inkrafttreten des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes um einen längeren Nachtrag erweitert.
http://designdidaktik.org/2015/09/06/zur-situation-des-akademischen-nachwuchses-im-design/

Wichtiges Fazit: die Befristung von Qualifikationsstellen im Bereich Design hat wohl in weiten Teilen keine rechtliche Grundlage (mehr). Grund ist die aktuelle Rechtsprechung, die den Befristungsgrund "Qualifikation" streng fasst. Es wird eine kodifizierte Qualifikation gefordert. Ausführliches und Literatur im Artikel.
20.03.2017 um 14:43 Uhr
Themengruppe: DGTF-Strategiepapier
Ich würde gerne dieses hier der AGD in den Raum werfen:

>>INFORMATIONSTAG “VORSTANDSARBEIT”

AM DONNERSTAG, DEN 16. FEBRUAR, HATTE DER AGD-VORSTAND ZU EINER INFORMATIONSVERANSTALTUNG ÜBER SEINE ARBEIT EINGELADEN.
Lösungen entwickeln
eigene Wünsche zur Zusammenarbeit einbringen
Entscheidungen fällen
Hintergrund war die bevorstehende Vorstandswahl auf der nächsten Mitgliederversammlung. Interessierte bekamen die Möglichkeit, sich ein Bild von der Arbeit als Vorstand der AGD zu machen.
16.03.2017 um 10:20 Uhr
Themengruppe: Visuelle Kommunikation
Progetto grafico, die italienische Grafikdesignzeitschrift widmet sich in ihrer 30 Ausgabe den "open technologies". Zweisprachig Italienisch/Englisch

http://www.aiap.it/documenti/14877/77
12.12.2016 um 15:27 Uhr
Themengruppe: design:transfer
Gegenwärtig findet eine Revolution der Art und Weise, wie strategische Zukunftsentwürfe in transdisziplinären Teams erarbeitet werden, statt. Arbeitsweisen und Ansätze der Entwurfsdisziplinen halten Einzug in die Strategiearbeit von ganz unterschiedlichen Organisationen. Diese nutzen das kollektive Wissen das durch das Entwerfen von Artefakten, wie beispielweise Papier-Prototyping, entstanden ist, um kulturelle, hierarchische und fachspezifische Kommunikationshürden zu nivellieren. Der interaktive Workshop arbeitet mit haptischen Modellen und hinterfragt, inwiefern Entwurfsmethoden die Arbeitsweisen innerhalb transdisziplinärer Teams verändern? Ziel ist es, gemeinsam mit den Teilnehmern des Workshops den Einsatz von Entwurfsmethoden in transdisziplinären Teams zu reflektieren und über deren Einsatzmöglichkeiten in bestehenden Organisationen und Labs zu diskutieren.

Der Workshop »Entwurf design-orientierter Arbeitsweisen« findet im Rahmen der diesjährigen DGTF-Tagung in Dessau am Samstag, den 19. November 2016, statt. Wir freuen uns auf das gemeinsame Arbeiten und den Austausch.

Daniela Peukert, Anna Keilbach und Andrea Augsten
14.11.2016 um 12:59 Uhr
Themengruppe: Design Promoviert
Das sechzehnte Kolloquium «Design Promoviert» findet am 20. November ab 10:00 Uhr an der Hochschule Anhalt in Dessau statt. In Zusammenarbeit mit der Themengruppe «Design Promoviert» der DGTF und dem Design Research Network.

Es richtet sich insbesondere an alle Designpromovierenden und solche, die es werden wollen. Junge Designforschende haben die Gelegenheit, ihre Arbeiten vorzustellen und ihr Forschungsthema mit Gleichgesinnten zu diskutieren. Erfahrene Designforschende begleiten die Veranstaltung, um uns mit hilfreichen Kommentaren zur Seite zu stehen.
Für eine Teilnahme als ZuhörerIn beim Kolloquium ist die Anmeldung bis zum 6. November unter möglich.

Vorträge

Interessierte, die vortragen möchten, können ihre Kurzdarstellung – 500 Wörter (plus Literaturverweise) – bis zum 20. Oktober auf unserer Webseite www.design-promoviert.de/kolloquium hochladen. Auch internationale Designpromovierende sind herzlich eingeladen, teilzunehmen. Besonders herausragende Vortragende bekommen die Gelegenheit, ihren Beitrag in der Designtheorie-Zeitschrift »Öffnungszeiten« als Artikel zu veröffentlichen.
Für die Kurzdarstellung ist von entscheidender Bedeutung, dass die folgenden Fragen beantwortet werden:
• Was ist, ganz allgemein, der aktuelle Stand der Forschungsarbeit?
• Was ist das Feld, in dem geforscht wird oder werden soll?
• Was ist das Forschungsproblem (nicht nur das Designproblem)?
• Wie lautet die genaue Forschungsfrage (nicht nur die Designfrage)?
• Welche Untersuchungsmethoden sollen benutzt werden, um diese Frage zu beantworten (in Form von Design- und Beobachtungspraktiken)?
• Wie sind die forscherische und gestalterische Praxis verbunden, welchen Einfluss haben sie aufeinander?
• Wo gibt es noch Probleme/Unsicherheiten bzgl. derer man sich Feedback im Kolloquium erhofft?
Die Kurzdarstellung muss anonymisiert und als Word-Dokument/OpenOffice eingereicht werden, da sie in einem Blind Peer Review-Verfahren begutachtet wird. Wenn ein Vortrag angenommen wird, hat jede(r) Vortragende 15 Minuten zur Präsentation und 15 Minuten zur Diskussion des Beitrags. Die konstruktive Diskussion des Themas steht im Vordergrund. Wir planen außerdem eine freiwillige Veröffentlichung der überarbeiteten Beiträge in Form von Kurzpapieren (max. 1.500 Wörter), in denen die Rückmeldungen und Kommentare aus dem Kolloquium integriert sind.

Mini-Vorlesungen

Promovierende in fortgeschrittenen Stadien haben die Gelegenheit, in Mini-Vorlesungen ihr erworbenes Wissen zu teilen. Die Kurzdarstellungen für Mini-Vorlesungen werden über die Themengruppe »Design Promoviert« und das DRNetwork nach den Kolloquien als dauerhafte Ressource zur Verfügung gestellt.
Mini-Vorlesungen sind viertelstündige Vorträge ohne anschließende Diskussion. Sie dienen vor allem zur Information für Einsteiger, die noch wenig Erfahrung mit theoretischen Hintergründen und Methoden haben. Sie sollten folgende Informationen beinhalten:
• Überblick über wichtige Autoren zum Thema, ihre Positionen und Beziehungen zueinander
• Hintergrund des Themas, d.h. Herkunft der Methode/Theorie (welches Feld?), ursprünglicher Zweck oder Zielsetzung
• bekannte Schwächen und Stärken der Methode/Theorie
• Wieso hast Du diese Methode/Theorie ausgewählt und wie hast Du sie auf Deine Fragestellung angewandt?

Übergeordnete Vorträge

Es können auch Vorschläge für übergeordnete Vorträge zu Designpromotionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingereicht werden. Mögliche Aspekte sind Methoden, Prozesse und Strategien zum erfolgreichen Promovieren im Design oder Erfahrungsberichte über gute bzw. schlechte Rahmenbedingungen an Hochschulen sowie institutionelle Voraussetzungen für eine Promotion. Beiträge dieser Kategorie sollten bis zu 2.000 Worte umfassen, die vor der Veranstaltung eingereicht und nach dem Kolloquium auf www.design-promoviert.de und www.designresearchnetwork.org dauerhaft veröffentlicht werden. Folgende Fragen können darin z. B. beantwortet werden:
• Welche Probleme gibt es mit einer Promotion im Design, und welche konkreten Möglichkeiten und Ansätze, um sie zu lösen?
• Wie sind die formellen Anforderungen, und wie kann man sie am besten erfüllen?
• Welche Modelle und Verfahren haben sich bewährt?
• Welche sind eher hinderlich?

Blind Peer Review

Geschätzt wird nicht nur die Diskussionskultur, sondern auch das kritische Lesen unter Designforschenden. Deswegen werden alle Beiträge einem Review-Verfahren unterzogen. Das Review-Ergebnis dient uns und Euch ausschließlich zur besseren Vorbereitung der Präsentation und nicht als Ausschlusskriterium. Für die Reviewer sind vor allem folgende inhaltliche Aspekte ausschlaggebend:
• Das vorgestellte Projekt sollte den Anspruch und den Umfang eines Promotionsthemas haben. Es muss einerseits umfangreich genug sein, um eine mehrjährige Forschungsarbeit zu rechtfertigen. Es sollte andererseits neues grundsätzliches Wissen auf einem Gebiet erarbeiten. Entwurfsprojekte im Rahmen des Promotionsvorhabens sollten deswegen im Kontext einer übergeordneten Forschungsfrage stehen.
• Das Thema sollte ein Designforschungsthema sein. Die Forschungsfrage sollte eine grundsätzliche Relevanz für das gestalterische Handeln haben und nicht mit einer rein praktischen Designarbeit zu beantworten sein.
• Designpraxis kann für die Forschungsarbeit dennoch eine zentrale Rolle spielen. Diese sollte dann nicht nur gestalterisch, sondern auch sprachlich artikuliert und reflektiert werden und in Bezug zu verwandten wissenschaftlichen Wirkungsfeldern stehen.
• Der Forschungsanteil im Design muss deutlich werden. Entsprechend sollte der/die Vortragende Antworten und Hinweise auf die Problemstellung, die Forschungsfrage, die verwendeten Methoden, mögliche Hypothesen und erwartete Schlussfolgerungen geben können.
• Die oben genannten Fragen sollten in der Kurzdarstellung beantwortet werden.

Termine, Ort und Kosten

• 20. Oktober 2016, 23:59 Uhr: Einsendeschluss für alle Beiträge
• 6. November 2016, 23:59 Uhr: Anmeldeschluss für das Kolloquium
• (ca.) 6. November 2016: Bekanntgabe der Vortragenden, Versand der Reviews zur Überarbeitung der Beiträge
• 20. November 2016, 10:00-17:00 Uhr: 16. Kolloquium Design Promoviert in Dessau

Damit wir die Kosten für Essen und Getränke vor Ort decken können, erheben wir einen Unkostenbeitrag von 15 € pro Person.
Fragen beantworten wir gern unter design-promoviert@dgtf.de.

Design Promoviert
12.09.2016 um 16:59 Uhr
Themengruppe: Sustainable Design?
Wer sich mit Sustainable Design beschäftigt, wird zunächst versuchen die Geschichte und Entstehung dieses Ansatzes nachzuverfolgen. Dabei stellt man schnell fest, dass es eine Vielzahl an Zugängen und Sichtweisen auf Nachhaltiges Design in den unterschiedlichen Designbereichen gibt. Angefangen mit den Ideen eines Buckminster Fullers oder eines Viktor Papaneks, die beide Kritiker ihrer Zeit waren, gibt es unzählige Interpretationen designerischer Praxis, die sich mit der Nicht-Nachhaltigkeit unserer Lebenswelt beschäftigen.
Die Vielzahl der Ansätze kann aber die Dilemmata des Sustainable Designs nicht auflösen. Es ist und bleibt verzwickt (wicked): Nachhaltige(re) Materialien beispielsweise benötigen zumeist ein Mehr an Energie in der Herstellung oder im Verbrauch. Suffizienz- oder andere Sparmaßnahmen laufen ins Leere, wenn beteiligte Infrastrukturen nicht auch angepasst werden. Subventionen auf der einen Seite können zu Mißbrauch führen. Schöne, plakative Interventionen auf der anderen Seite dienen auch mal dem Greenwashing unschöner und unsichtbarer Praktiken etc. pp.

Wie sollen wir mit den sogenannten Wicked Problems der Nachhaltigkeit umgehen? Jeder Eingriff erfordert ein Abwägen der vermeintlich positiven und negativen Faktoren. Feststehende Wahrheiten sind nicht auszumachen. Unser Verständnis von Sustainable Design, das wir hier gerne zur Diskussion stellen wollen, sieht Nachhaltigkeit an sich als Utopie und als sich ständig verändernden Prozess, für den es keine allesumfassenden Lösungen geben kann. Design muss hier kontextabhängig und prozessorientiert gedacht werden, ohne den Status Quo zu reproduzieren.

Wie also steht es um den Prozess des Sustainable Designs heute?
Unser Vorschlag um diese Frage zu beantworten, soll eine Diskussiongrundlage für diese Themengruppe darstellen. Eine gängige Methode, geschichtliche Zusammenhänge zu erschliessen, ist die Gestaltung eines Zeitstrahls, der relevante Ereignisse, einschlägige Schriften oder einflussreiche Impulse in eine mehr oder weniger lineare Ordnung bringt. Welche Korrelationen sich aus einer Timeline ableiten lassen, hängt sowohl von der Selektion der Inhalte, als auch vom Komplexitätsgrad und der grafischen Dimension der Darstellung ab.

Unsere erste Annäherung an den Titel unserer Themengruppe soll aber kein weiterer von unzähligen geschichtlichen Beiträgen zum Thema sein. Stattdessen haben wir eine Auswahl bereits fertiger Sustainability-Timelines (ein Beispiel ist Environmental Milestones) zusammengetragen, die zeigen, wie unterschiedlich die Perspektiven auf dieses Thema ausfallen können. Von der Rückbesinnung auf indigene Kulturen bis zur Huldigung moderner Technologien, alles kann als Bestandteil eines nachhaltigen Designs gesehen werden.

Der Workshop «Deconstructing Sustainable Design» findet im Rahmen der diesjährigen DGTF-Tagung in Dessau vom 18. bis 19. November 2016 statt. Wir freuen uns auf einen regen Austausch.

Florian Sametinger und Miriam Lahusen
02.09.2016 um 21:19 Uhr
Themengruppe: design:transfer
Ende Juli präsentiert design:transfer auf der Academic Design Management Conference 2016 in Boston das Paper "Change by Design? Organizational learning barriers in the German automotive industry". Gemeinsam mit Vera-Karina Gebhardt, Designforscherin und Dr. Bettina Maisch, Industrial Design Thinking Expertin der Siemens AG fragte d:t Gründerin Andrea nach nach organisationalen Hürde, die die Transformation hin zu einer design-orientierten Innovationskultur verhindern.

http://www.dmi.org/?ADMC2016Overview
10.07.2016 um 12:12 Uhr
Themengruppe: design:transfer
design:transfer freut sich sehr auf der Design Research Society Conference in Brighton gleich mit zwei Workshop-Beiträgen vertreten zu sein. Gemeinsam werden Daniela Peukert, Andrea Augsten, Jana Thierfelder und Vera-Karina Gebhardt zum Thema "Today’s and tomorrow’s design researcher ‒ reinventing the intersection" am 29. und 30.06.2016 mit den Teilnehmern arbeiten. Bis zum 20.06.2016 könnt ihr euch hier anmelden: http://www.drs2016.org/workshops Wir freuen uns euch in Brighton zu sehen!
02.06.2016 um 13:04 Uhr

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