DFG Roundtable Design Research 2013
Was bedeutet Design Research heute? Dreißig internationale Vertreter und Mitglieder der DGTF folgten der Einladung des Design Research Lab, um den Stand der Designforschung zu diskutieren. Vom 21. bis zum 22. März 2013 wurden in Workshops verschiedenen Ansätze und Perspektiven vorgestellt und geordnet.

Die Veranstaltung teilte sich in vier Themengruppen auf:

1. Die Beziehung zwischen Text und Objekt
2. Die Beziehung zwischen Theorie und Praxis
3. Die markanten Merkmale des Design Research
4. Die Beziehung zu angrenzenden Disziplinen

Die Nachfrage nach Forschungskompetenzen und -modellen in entwurfsbasierten Disziplinen wie der künstlerischen Forschung und der Designforschung wächst innerhalb wie außerhalb des Akademischen rasant. Wie aber stehen Design- und Forschungspraxis zueinander? Welche Möglichkeiten der Wissensgenerierung werden wie verhandelt? Welche Praktiken und Formen werden neben dem wissenschaftlichen Text in Designpromotionen überhaupt zugelassen und wie theoriebildend können Artefakte sein?

Der Roundtable unterzieht bestehende Ansätze, Spezifika und Positionen einer kritischen Betrachtung. Er be- und hinterfraget Standards und Qualitätskriterien und befragt die noch junge Designforschung nach ihrer Position innerhalb der akademischen Landschaft.



Die Gastgeberin Prof. Dr. Gesche Joost und ihr Team präsentierten die Ergebnisse des Rundgesprächs im Rahmen einer offenen Veranstaltung an der Universität der Künste, Berlin. Die Veranstaltung gab dem Publikum Gelegenheit, mit einigen der interessantesten Vertreterinnen und Vertretern der Designforschung ins Gespräch zu kommen – unter anderen mit Pelle Ehn, Bill Gaver, Uta Brandes, Klaus Krippendorff, Ruedi Baur, Chris Rust, Wolfgang Jonas, Brigitte Wolf, Cameron Tonkinwise, Rachel Cooper oder Clive Eilnot.

„Die überaus positive Resonanz auf unsere Veranstaltung zeigte, wie aktuell und notwendig die Diskussion über Themen, Methoden und Praktiken der Designforschung auf nationaler und internationaler Ebene ist.", so Gesche Joost.

 Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt ist, zusammen mit der dazugehörigen Publikation, eine für Praktikerinnen, Forscher und Theoretikerinnen gleichermaßen relevante Bestandsaufnahme. Es verfolgt das Ziel, einen international vergleichenden Überblick über die Herausforderungen der Disziplin, die interessantesten Konflikte und vielfältigen Bilder der Forschungslandschaft zu erlangen.



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