Untersuchung der Bedeutung von additiven Fertigungsverfahren für das Produktdesign
Abstract:
Welche Veränderungen finden im Produktdesign durch die Einflüsse digitaler Entwurfs- und Fertigungstechniken statt? 3D-Drucktechnik eröffnet vom Prototyp bis zum individuellen Produkt mit der Stückzahl eins neue Wege im Produktentwicklungsprozess und stellt bekannte Wege zu Herstellung und Vertrieb in Frage. Bei Produkten mit hoher Komplexität und geringer Stückzahl, wie beispielsweise bei Hörgeräten, ist diese Fertigungstechnik bereits heute führend. Im Konsumgüterbereich kann mit einer ähnlichen Entwicklung gerechnet werden.

Fragestellung:
Wie sehen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Hersteller im Bereich 3D-Druck die Zukunft der Produktentwicklung und welche Ansprüche werden somit an den Tätigkeitsbereich des Produktdesigns mit Blick auf den Arbeitsmarkt gestellt?
Forschungsergebnisse Die digitalen Entwurfs- und Fertigungswerkzeuge sind für Produktdesigner nach Aussagen der befragten Experten von zukunftsweisender
Bedeutung. Die Lehre von den gestalterischen Grundlagen bis zur seriellen Fertigung bedarf für die Lehre an den Hochschulen ständiger Anpassung und Erweiterung, dadurch entsteht eine immer wieder zu diskutierende inhaltliche und zeitliche Konkurrenz.

Ableitung zum Thema:
Die der Forschungsarbeit zu Grunde liegende Methodik lautet Recherche, Auswahl und Befragung. Die Gesprächspartner wurden vorab per Fragebogen kontaktiert und im Anschluss in Ihrem Arbeitsumfeld ergänzend interviewt. Die Methodik hat sich insofern bewährt, als dass im Gespräch deutlich mehr Information fließen als es der Rahmen
der Fragen vorgesehen hatte. Hinzu kommen bei diesem Vorgehen persönliche Eindrücke die im Prozess dieser Arbeit zu einer Erweiterung der Fragestellung geführt haben.

Das Projket wurde von Prof. Andreas Schulz im WS11/12 durchgeführt und mit Mitteln aus Mitteln der HAWK finanziert.

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