Gestaltung ausstellen. Die Sichtbarkeit der HfG Ulm 1953 – 1968
Gestaltung ist keine den Dingen äußerliche Form. Fragen der Gestaltung berühren vielmehr grundsätzliche Probleme, die auf uns selbst als tätige Subjekte zurückweisen. Diese Perspektive führte in den vergangenen Jahren zu einer verstärkten Thematisierung von Fragen der Gestaltung in der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung. Als Vorreiter dieses Ansatzes kann die Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) bezeichnet werden. Deren Selbstverständnis, das nach Strategien und Funktionen der Form-Werdung in breiter Perspektive fragt, zeigt sich insbesondere in vier in Ulm konzipierten Ausstellungen, die zwischen 1955 und 1967 regional, national und international, zuletzt auf der Weltausstellung in Montréal, große Beachtung fanden. Das HfG-Archiv bewahrt sämtliche der noch erhaltenen, an der HfG erarbeiteten Ausstellungstafeln über die Hochschule und deren Unterrichtsergebnisse sowie zahlreiche mit diesen verbundene Dokumente. Dieses Material zu heben, zu dokumentieren und zu analysieren sowie auf dieser Basis die Geschichte der Gestaltung und deren Vermittlung in der Nachkriegsmoderne exemplarisch wissenschaftlich zu erforschen, ist das Hauptziel des Projekts. Als Ort experimenteller interdisziplinärer Kreativitäts- und Innovationsprozesse ist die HfG ein mustergültiges Studienobjekt für HEED.

Das Projekt wird für eine Laufzeit von vier Jahren mit Beginn 1. April 2017 mit 440.000 EUR durch die VolkswagenStiftung gefördert.

Projektbeteiligte:

Prof. Dr. Thomas Hensel
Hochschule Pforzheim

Dr. Martin Mäntele
Ulmer Museum, HfG-Archiv

Prof. Dr. Steffen Siegel
Folkwang Universität der Künste, Essen

Katharina Kurz
Ulmer Museum, HfG-Archiv

Christopher Haaf
Folkwang Universität der Künste, Essen; Hochschule Pforzheim; Ulmer Museum, HfG-Archiv

Linus Rapp
Folkwang Universität der Künste, Essen; Hochschule Pforzheim; Ulmer Museum, HfG-Archiv

Willkommen !



Bitte bestätigen Sie die Kenntnissnahme der Nutzungsbedingungen .