Archiv aus Schriften der Universität der Künste Berlin
Das Archiv der Universität der Künste Berlin bewahrt und erschließt die archivische Überlieferung der gesamten Universität und ihrer Vorgängereinrichtungen. Die Bestände – Akten, Urkunden, Handschriften, Grafiken, Plakate, Fotografien usw. – beziehen sich auf sämtliche an der UdK Berlin vertretenen künstlerischen Sparten.

Mit Hilfe der Mitarbeiter/innen des Universitätsarchivs untersuchte im Wintersemester 2015 /16 eine Gruppe Studierender der Studiengänge „Visuelle Kommunikation“ und „Kunst und Medien“ an der UdK Berlin als Seminararbeit unter der Leitung von Martin Conrads und Franziska Morlok die Bestände des Universitätsarchivs nach typo- und kalligrafischen Eigenheiten. Diese Funde wurden experimentell und angewandt gestalterisch interpretiert. Unter anderem wurde eine grafische Untersuchung der im Archiv vorkommenden Stempel und -abdrücke, die Komplettierung und Digitalisierung einer aufgefundenen Handschrift aus den 1960er Jahren oder eine Untersuchung der Eigenarten von Streichungen in verschiedenen Beständen vorgenommen.

Diese und weitere Projekte der Studierenden wurden in dem von Conrads und Morlok herausgegebenen Buch „Archiv aus Schriften der Universität der Künste Berlin“ publiziert,(Verlag der Universität der Künste Berlin 2016). Angereichert wurde diese angewandte Forschungsarbeit, bei der – erstmals in der Geschichte der UdK Berlin – Paläografie und Typografie zusammengebracht wurden, durch glossarhafte Texte der Studierenden zu Begriffen aus der Datenbank des UdK-Archivs, durcheine Bibliografie zum Thema „Archiv und Visuelle Kommunikation“ sowie durch eine Einleitung der Herausgeber.

Das Projekt wurde von Martin Conrads und Franziska Morlok in Form eines Pecha Kucha-Vortrages bei der DGTF-Jahrestagung 2016 präsentiert.

Martin Conrads unterrichtet als Künstlerischer Mitarbeiter am Institut für transmediale Gestaltung der Universität der Künste Berlin.

Franziska Morlok studierte Grafikdesign an der Hochschule der Bildenden Künste in Saarbrücken und der Universität der Künste in Berlin.


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