Women in Graphic Design 1890–2012, herausgegeben von Gerda Breuer und Julia Meer
Warum gibt es in der Designgeschichte scheinbar so wenige Frauen? Warum sprechen immer noch so wenige Frauen auf Konferenzen? Warum werden ehemals bekannte Frauen ›vergessen‹? Welche Auswirkungen hat die Gender-Debatte auf den heutigen Arbeitsalltag? Werden Frauen heute allein aufgrund der Qualität ihrer Arbeiten beurteilt?
Seit den Anfängen der Professionalisierung haben Grafik-Designerinnen aktiv und erfolgreich gearbeitet, dennoch wurden Frauen bis auf wenige Ausnahmen nicht in die ›offizielle‹ Designgeschichte aufgenommen. Auch heute ist – trotz der Behauptung, die Geschlechterfrage im Grafik-Design sei obsolet – nur ein geringer Prozentsatz der tätigen Gestalterinnen öffentlich sichtbar.
Der vorliegende, opulent illustrierte Band zeigt Ursachen wie die konstruierte Synthese von Männlichkeit und künstlerischer Genialität auf und stellt wichtige Gestalterinnen vor. Zahlreiche Kurzbiografien vergegenwärtigen ihre Wege zur Professionalisierung, flankiert von Essays, Quellen und ausführlichen Gesprächen mit bekannten heutigen Designerinnen. 

Wissenschaftliche Beiträge von Sabine Bartelsheim, Gerda Breuer, Ute Brüning, Jochen Eisenbrand, Ellen Lupton, Julia Meer, Ada Raev, Bettina Richter, Patrick Rössler, Martha Scotford and Judith Siegmund.
Programmatische Schriften von Paula Scher, Sheila Levrant de Bretteville, Natalia Goncharova, Ellen Lupton, Martha Scotford, Véronique Vienne, Astrid Stavro, Alissa Walker etc.
Interviews mit Irma Boom, Paula Scher, Sheila Levrant de Bretteville, Julia Hoffmann, ›Swiss Miss‹ Tina Roth Eisenberg, Katja M. Becker, Anna Berkenbusch, Heike Grebin, Gisela Grosse, Miriam and Nina Lambert, Iris Utikal and Judith Grieshaber.

608 Seiten mit mehr als 500 farb. und s/w Abb.,
Flexocover, 18 x 23 cm,
Deutsch/ Englisch
Euro 42,00 / SFr 56,80
ISBN 978-3-86859-153-8
03.04.2012 um 11:23 Uhr

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