von Prof. Dr. Dr. Thomas Jaspersen
Professor für Betriebswirtschaftslehre und Produktplanung an der FH Hannover
Promovieren im Design ist in Deutschland nicht üblich. Promovierte Designer/‐Innen – die wenigen die es gibt – haben in der Regel ein Doppelstudium. Denn Design ist durchaus ein wissenschaftliches Thema. Design verkauft sich und ist somit ein wirtschaftlicher Faktor. Design muss produziert werden und betrifft daher auch die Ingenieurswissenschaften. Die Qualität des Designs wird individuell empfunden, sie ist ein Gegenstand der psychologischen Wahrnehmungsforschung. Und schließlich sind die hergestellten Artefakte ein Ausdruck des sozialen Gemeinwesens und somit ein Thema der Soziologie, der Philosophie sowie der Kunst‐und Kulturwissenschaften.
Die Autorinnen Marina‐Elena Wachs und Dorothee Weinlich haben den Bedarf an theoretisch fundierten Designern exploriert und die Möglichkeiten für Designer/‐Innen zu promovieren ausführlich durchleuchtet sowie operationalisiert. In ihrem Buch des Blumhardt Verlages lassen sie internationale Designtheoretiker zu Wort kommen.
Neben der theoretischen Fundierung gibt das Buch einen hervorragenden Überblick über die Promotionsanforderungen im internationalen Vergleich, wobei insbesondere die angloamerikanischen Möglichkeiten detailliert werden. Es wird ebenfalls ein Vergleich zwischen Universitäten und Fachhochschulen gestellt, eine Situation, die sich vor allem durch den Bolognaprozess und der Einführung von Bachelor‐sowie Masterstudiengängen stark verändert hat. Die Kombination von Studiengängen auf dem Weg zur Promotion hat sich vervielfältigt. Schließlich gibt das Buch eine Checkliste für interessierte DesignerInnen, die eine akademische Karriere anstreben und einen verlässlichen Weg suchen, innerhalb ihrer Ausbildungslaufbahn zu promovieren. Nicht zuletzt eignet sich das Buch dafür, um eine wissenschaftliche Abschlussarbeit im Master of Design zu verfassen.
Promotion im Design – ein Kinderspiel?: sicherlich nicht! Aber das Buch von Wachs/Weinlich ist ein hervorragend hilfreiches Werk, um den Mitspieler/‐Innen nicht alleine Strategien und Strukturen eines Weges aufzuzeigen: Hilfreich für die Professor/‐Innen im Ausbildungsbetriebe, aber besonders hilfreich für junge Designer/‐Innen, die gleichzeitig Akademiker/‐Innen sind und das auch durch aktive Forschungsarbeit unter Beweis stellen wollen. Unsere Gesellschaft braucht sie.
Link zum Buch: Promovieren im Design - ein Kinderspiel?...
http://www.buchhandel.de/default.aspx?strframe=titelsuche&caller=vlbPublic&nSiteId=11&Func=Search&isbn=978-3-932011-84-9
Professor für Betriebswirtschaftslehre und Produktplanung an der FH Hannover
Promovieren im Design ist in Deutschland nicht üblich. Promovierte Designer/‐Innen – die wenigen die es gibt – haben in der Regel ein Doppelstudium. Denn Design ist durchaus ein wissenschaftliches Thema. Design verkauft sich und ist somit ein wirtschaftlicher Faktor. Design muss produziert werden und betrifft daher auch die Ingenieurswissenschaften. Die Qualität des Designs wird individuell empfunden, sie ist ein Gegenstand der psychologischen Wahrnehmungsforschung. Und schließlich sind die hergestellten Artefakte ein Ausdruck des sozialen Gemeinwesens und somit ein Thema der Soziologie, der Philosophie sowie der Kunst‐und Kulturwissenschaften.
Die Autorinnen Marina‐Elena Wachs und Dorothee Weinlich haben den Bedarf an theoretisch fundierten Designern exploriert und die Möglichkeiten für Designer/‐Innen zu promovieren ausführlich durchleuchtet sowie operationalisiert. In ihrem Buch des Blumhardt Verlages lassen sie internationale Designtheoretiker zu Wort kommen.
Neben der theoretischen Fundierung gibt das Buch einen hervorragenden Überblick über die Promotionsanforderungen im internationalen Vergleich, wobei insbesondere die angloamerikanischen Möglichkeiten detailliert werden. Es wird ebenfalls ein Vergleich zwischen Universitäten und Fachhochschulen gestellt, eine Situation, die sich vor allem durch den Bolognaprozess und der Einführung von Bachelor‐sowie Masterstudiengängen stark verändert hat. Die Kombination von Studiengängen auf dem Weg zur Promotion hat sich vervielfältigt. Schließlich gibt das Buch eine Checkliste für interessierte DesignerInnen, die eine akademische Karriere anstreben und einen verlässlichen Weg suchen, innerhalb ihrer Ausbildungslaufbahn zu promovieren. Nicht zuletzt eignet sich das Buch dafür, um eine wissenschaftliche Abschlussarbeit im Master of Design zu verfassen.
Promotion im Design – ein Kinderspiel?: sicherlich nicht! Aber das Buch von Wachs/Weinlich ist ein hervorragend hilfreiches Werk, um den Mitspieler/‐Innen nicht alleine Strategien und Strukturen eines Weges aufzuzeigen: Hilfreich für die Professor/‐Innen im Ausbildungsbetriebe, aber besonders hilfreich für junge Designer/‐Innen, die gleichzeitig Akademiker/‐Innen sind und das auch durch aktive Forschungsarbeit unter Beweis stellen wollen. Unsere Gesellschaft braucht sie.
Link zum Buch: Promovieren im Design - ein Kinderspiel?...
http://www.buchhandel.de/default.aspx?strframe=titelsuche&caller=vlbPublic&nSiteId=11&Func=Search&isbn=978-3-932011-84-9