Pinnwand
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Veranstaltung: Ausstellung – Global Design
12.2. – 30.5.2010
Museum für Gestaltung Zürich
http://www.museum-gestaltung.ch/

Die Globalisierung und ihre Auswirkungen auf die verschiedensten Bereiche der Gesellschaft ist ein intensiv diskutiertes Thema. Ein bisher vernachlässigter Aspekt ist das Verhältnis von Globalisierung und Gestaltung. Die Ausstellung zeigt nun, wie sich die globalisierte Welt seit den 1970er Jahren auf das Design auswirkt und wie Design für die globalisierte Welt entwickelt wird. Dabei wird von einem Designbegriff ausgegangen, der Architektur, Grafik-, Medien-, Mode-, Produkt- und Industriedesign genauso umfasst wie das Design von Lebenswelten oder Produktionsprozessen. Neben der globalen Vernetzung in den Bereichen Kommunikation, Mobilität, Produktion, Handel und Kapital werden die Globalisierung im Verhältnis zum Regionalismus, der Container als tragendes Element der Globalisierung, Kulturtransfer und globale Trends dargestellt. Beiträge von Künstlern wie Thomas Demand, Fischli/Weiss, Armin Linke oder Allan Sekula veranschaulichen spezielle Phänomene der Globalisierung.

Publikation: Global Design, Museum für Gestaltung Zürich (Hg.), Lars Müller Publishers

Symposium:

Design of the Empire/Design of the Multitude
Mittwoch, 3. März 2010, 10-18 Uhr, Vortragssaal
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Zürich, Philip Ursprung, Professor für Moderne & Zeitgenössische Kunst.
Die Theoretiker Michael Hardt und Antonio Negri haben mit Empire (2000) und Multitude (2004) die Debatte um die Globalisierung und um den Widerstand gegen die Expansion des Kapitalismus geprägt. Das Symposium stellt die Frage, wie die beiden Begriffe für die Theorie des Designs fruchtbar gemacht werden können.

Ausstellungsgespräche:

T-Shirt: A Sustainable Object of Desire
Mittwoch, 24. Februar 2010, 18 Uhr
Robin Cornelius, Gründer und VR-Präsident Switcher SA, Le Mont-sur-Lausanne
Angeli Sachs, Kuratorin und Leiterin Ausstellungen Museum für Gestaltung Zürich

Container
Mittwoch, 10. März 2010, 18 Uhr
Philip Ursprung, Professor für Moderne & Zeitgenössische Kunst, Universität Zürich
Angeli Sachs, Kuratorin und Leiterin Ausstellungen Museum für Gestaltung Zürich

Global News: Fernsehen und Design
Mittwoch, 24. März 2010, 18 Uhr
Alex Hefter, Creative Director, Schweizer Fernsehen
Angeli Sachs, Kuratorin und Leiterin Ausstellungen Museum für Gestaltung Zürich

Wie entsteht ein Trend?
Mittwoch, 7. April 2010, 18 Uhr
Jeroen van Rooijen, Modejournalist, Leitung Mode und Magazin «Z» der NZZ/NZZ am Sonntag
Angeli Sachs, Kuratorin und Leiterin Ausstellungen Museum für Gestaltung Zürich

Die Ausstellung als Global Village
Mittwoch, 21. April 2010, 18 Uhr
Frédéric Dedelley, Designer, Zürich
Angeli Sachs, Kuratorin und Leiterin Ausstellungen Museum für Gestaltung Zürich

Tropenholz: Design, Globalisierung und Ethik
Mittwoch, 5. Mai 2010, 18 Uhr
Yves Raschle und Thomas Wüthrich, Designer, INCHfurniture, Basel
Françoise Krattinger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Ausstellungen, Museum für Gestaltung Zürich

PET: Die Mission der Plastikenten
Mittwoch, 19. Mai 2010, 18 Uhr
Jörg Stollmann, Architekt, United_Bottle Group, Zürich
Angeli Sachs, Kuratorin und Leiterin Ausstellungen Museum für Gestaltung Zürich
26.02.2010 um 12:55 Uhr
Veranstaltung: Neo-Funktionalismus? - Dritte Jahrestagung der Ges...
19. und 20. März 2010 im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt a. M.
Gesellschaft für Designgeschichte e. V.

Informationen zur Anmeldung finden Sie hier:
http://www.gfdg.org/home/nachricht/2010-02-23-11-08-43/

Nicht erst seit der aktuellen, globalen Wirtschaftskrise hat ein neues Nachdenken über unsere Produkt- und Kommunikationswelten eingesetzt. Das von Deregulierung und Privatisierung bestimmte neo-liberale Paradigma einer weltweiten Universal-Ökonomisierung zeigt systembedingte Schwächen.
Das Überangebot an Produkten scheint einem Bedürfnis nach einer neuen Funktionalität, Rationalität und Ressourcenbewahrung gewichen zu sein. Nach einer Phase der Sinnverneinung stellt sich allerorten die Frage nach einer notwendigen neuen Ethik oder zumindest nach einer pragmatischen Wertevereinbarung. Die zunehmende Wertschätzung von Designern wie Jasper Morrison, Naoto Fukasawa oder Jonathan Ive zeige einen Kult des Einfachen und Funktionalen.

Das wirft ein neues Licht auf die Funktionalismus-Diskussion, wie sie vor allem im deutschsprachigen Raum seit dem Ende des 19. Jahrhunderts geführt wurde. Welche Versprechen der „Moderne“ sind heute noch oder wieder aktuell, welche nach wie vor unerfüllt oder aber obsolet? Wie definiert sich eine sowohl ästhetische wie soziale und funktionale Haltung zu den Dingen im 21. Jahrhundert? Welche Dinge braucht der Mensch überhaupt und wie sollten sie beschaffen sein? Wird es nach der so genannten Zweiten Moderne vielleicht noch eine Dritte Moderne geben, die sich nach der Orientierung auf die emotionalen und semantischen Qualitäten noch einmal mit den Parametern einer industriellen und nun auch vor allem wissensorientierten Epoche von Grund auf neu beschäftigt?

Tagungsprogramm
Neo-Funktionalismus?

Freitag, 19. März
 2010
12:00 bis 13:00 Uhr - Registrierung

13:00 Uhr - Prof. Dr. Siegfried Gronert
Vorsitzender GfDg / Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Gestaltung
Begrüßung und Einführung in das Tagungsthema

13:30 Uhr - Ute Poerschke, Ph.D.
LEED A.P. / Associate Professor of Architecture, The Pennsylvania State University
Portalvortrag: \"Funktion und Leben. Diskurse über Gestaltung in den 1920er Jahren\"
14:15 bis 14:30 Uhr - Pause


14:30 Uhr - Prof. Dr. Klaus Klemp
Ausstellungsleiter Museum für Angewandte Kunst, Frankfurt a.M.
\"Dieter Rams und das Deutsche Design nach 1945\"
15:30 bis 16:00 Uhr - Pause


16:00 Uhr - Kurzvorträge (15 Minuten) zum Tagungsthema (Call for papers)

Prof. David Oswald, Hochschule Bremen
\"Funktionen digitaler Produkte und der Mythos von der Intuition\"
16:30 Uhr - Zusammenfassung des ersten Tages

16:45 Uhr - Prof. Dr. Volker Fischer: Führung durch die Designsammlung des Museums
19:00 Uhr - gemeinsames Abendessen im „Zum Feuerrädchen“



Samstag, 20. März

Wer könnte besser Auskunft über den aktuellen Stand der Gestaltungshaltungen geben als die Gestalter selbst? Der zweite Tag der Tagung soll daher Designer in den Mittelpunkt stellen, die durch das Auditorium auch umfangreich befragt werden können. Gewissermaßen eine aktuelle Quellensammlung am lebenden Subjekt. Den Abschluss des zweiten Tages soll ein gemeinsames Gespräch der Historiker und Gestalter bilden.
„Gestaltung ist Haltung“ – hat die Funktion wieder eine Zukunft? Statements praktizierender Gestalter und moderierte Fragerunden.
9:00 bis 9:30 - Sophie Lovell, Deutschlandredakteurin „Wallpaper“, Berlin
9:30 bis10:00 - Olaf Barski, Produktgestalter, Barski Design, Frankfurt am Main
10:30 bis 11:00 - Pause
11:00 bis 11:30 - Prof. Dr. h.c Erik Spiekermann, Typograf und Berater, Berlin, London, San Francisco
11:30 bis 12:00 - Andreas Haug, PHOENIXDESIGN, Stuttgart
12:00 bis 12:30 - Abschlussdiskussion
12:30 bis 13:30 - Pause mit Catering im Museum
13:30 bis 14:30 - Mitgliederversammlung

http://www.gfdg.org/home/

24.02.2010 um 16:05 Uhr
Aktuelle Ausschreibungen: Professur für Kultur- und Techniktheorien (W2)
Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main

Die
Professur für Kultur- und Techniktheorien (W2BBesG)
ist im Fachbereich Produktgestaltung zum Sommersemester 2010 neu zu besetzen.

Im Lehrgebiet ”Kultur- und Techniktheorien” sollen die grundlegenden technologischen in Wechselwirkung mit kulturellen Veränderungsprozessen im Übergang vom 20. zum 21. Jahrhundert dargestellt werden. Dabei sollen sowohl Fragen der Entstehung als auch der Auswirkungen sozio-technischer Systeme untersucht werden. Die Ausschreibung richtet sich sowohl an kulturwissenschaftlich, als auch soziologisch oder philosophisch auf Technik bezogene Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Im Vordergrund steht dabei die Aufgabe, Studierende des FB Produktgestaltung (Design) für diese Fragestellungen anschlussfähig zu machen und die jeweiligen wissenschaftlichen Erkenntnisse auf die gestalterische Praxis zu beziehen.

Kultur, Technik und Design stehen in engen Wechselwirkungen. Die materielle Kultur wird immer mehr durch den Umgang mit technischen Artefakten geprägt. Dafür sind die Determinanten technischer Entwicklung zu untersuchen, technisch-kritische Diskurse zu initiieren und die Rückkopplungen technischer Entwicklungen auf die Lebens- und Verhaltensweisen der Benutzer und Benutzerinnen darzustellen.

Für die Studierenden im Grund- und Hauptstudium sollen Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare und Übungen) entwickelt und angeboten werden, die die komplexen Zusammenhänge von Kultur, Technik und Design theoretisch vermitteln, aber auch für die Entwurfspraxis in Form von Fallstudien anschaulich machen.

Qualifikation: Gesucht wird eine Persönlichkeit, die das Lehrgebiet ”Kultur- und Techniktheorien” vertreten, aufbauen und inhaltlich weiterentwickeln kann. Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Universitätsstudium mit Promotion (Habilitation erwünscht). Erfahrungen in der selbstständigen Lehre in dem ausgeschriebenen Bereich sind nachzuweisen, die eigene Affinität (”design thinking”) zu den Themenkreisen Kunst – Design – Medien soll dargestellt werden.

Die ausgeschriebene Vollzeitstelle beinhaltet ein Lehrdeputat von 8 SWS. Die Berufung ist zunächst auf sechs Jahre vorgesehen, eine spätere Umwandlung in eine Professur auf Lebenszeit ist möglich. Beim Wechsel aus einem unbefristeten Beamtenverhältnis oder wenn eine andere Hochschule ebenfalls einen Ruf erteilt hat, ist eine unmittelbare Berufung auf Lebenszeit möglich.

Aus dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz in Verbindung mit dem Frauenförderplan der HfG Offenbach ergibt sich die Verpflichtung, den Frauenanteil zu erhöhen – Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Für weiterführende fachliche Auskünfte steht der Vorsitzende der Berufungskommission – Prof. Bernhard E. Bürdek (fon: 069.800 59.150) zur Verfügung.
buerdek@hfg-offenbach.de

Bewerbungen mit den entsprechenden Unterlagen (Lebenslauf, Dokumentation des wissenschaftlichen und beruflichen Werdegangs, Nachweis über Lehrerfahrungen, Publikations- und Vortragslisten etc.) sind bis zum 30. März 2010 unter Angabe der Kennziffer 90 zu richten an den Präsidenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Schlossstraße 31, D-63065 Offenbach am Main, Telefon: 069.800 59-0 (Durchwahl der Personalstelle -128)

http://www.hfg-offenbach.de
22.02.2010 um 16:51 Uhr
Veranstaltung: Vortrag - Research Colloquium Usability: Ben Singl...
Montag, 22. Februar 2010, 14:00-16:00
Raum 1118/19, 11. OG, Deutsche Telekom Laboratories, Erst-Reuter-Platz 7, 10587 Berlin

*** Research Colloquium Usability ***

Benedict Singleton, an artist and writer, is currently in the final stages of a PhD in design at Northumbria University, UK. His recent work deals with the construction of new institutions, and has been presented in the UK, US, Sweden, Italy and Korea. He also works commercially, and as an independent consultant has been involved in designing large-scale services for, amongst others, News International, Marie Stopes, and the UK’s National Health Service.

On Services: Culture Engines, Habit Traps and Fields of Flesh
Service design is more talked about than practiced, and the talk is a mixture of hands-on savvy with big-hearted polemics: methodological ‘toolkits’ and ruminations on ‘design thinking’ converge with - rather sketchy - promises of ‘community’, ‘sustainability’, and ‘wellbeing’. The four-year research programme I’ll be talking about takes a very different position on a field whose wide and rapid emergence is as surprising as the speed with which it has generated its own orthodoxy.

If a service is an act that benefits someone else, its design is an attempt to give human co-operation a particular shape: service design hacks the social in an effort to choreograph it. Services produce roles, habits, expectations, opportunities, etiquette, body postures, wealth, poverty, and political positions. Design\'s role in this production is not a priori ‘good’ nor ‘bad’, but complex, inevitable, powerfully charged, always questionable and never to be rushed into.

This research locates an alternative practice of service design at the intersection of historical attempts to push design ‘beyond the object‘ with recent forays into new political terrain stirred up across a range of disciplines. It attempts to unlock a role for service design as a medium of experimentation with new institutional forms. In the course of this talk, we will cross paths with the relationship between distributed organisations and all-out war, puzzle over whether a pregnant woman can be said to provide a service to her unborn child, outline tendencies of commercial design research we must strictly speaking call \'criminal\' and \'surreal\', think about how biotech challenges how we understand what ‘working for a living’ means and how we understand human habits... that is, in general, consider means of (re)starting conversation about what service design is, does, might be and could do.


22.02.2010 um 11:17 Uhr
Veranstaltung: DIS2010 conference, Aarhus, Denmark
The DIS conference addresses design as an integrated activity spanning technical, social, cognitive, organisational, and cultural factors. It brings together professional designers, ethnographers, systems engineers, usability engineers, psychologists, design managers, product managers, academics and anyone involved in the design of interactive systems.

The DIS2010 conference is organized by Aarhus Univeristy and Aarhus School of Architecture.
Venue is Aarhus School of Architecture, Aarhus, Denmark.

CONFERENCE
* 16-17 August: Workshops, Doctoral Consortium, etc.
* 18-20 August: Conference

Key dates 2010
Short papers
Deadline: 1 May 2010, 18:00 GMT.
Chair: Mark Blythe, University of York
Submissions of short papers (max 4 pages) should be made electronically through the conference submission and reviewing system (see top of this page) before the deadline, which will not be extended.

Demonstrations
Deadline: 1 May 2010, 18:00 GMT.
Chairs (demochair@dis2010.org):
* Mark D Gross, Carnegie Mellon University, School of Architecture
* Ellen Yi-Luen Do, Georgia Tech, College of Architecture & College of Computing
Submissions of demonstrations papers (max 4 pages in CHI 2-column format) should be made electronically through the conference submission and reviewing system (see top of this page) before the May 1 deadline, which will not be extended.

Doctoral colloqium
Deadline: 1 May 2010, 18:00 GMT.
Chairs (dcchair@dis2010.org):
* Kees Overbeeke, Technische Universiteit Eindhoven, Department of Industrial Design
* Stephan Wensveen, Technische Universiteit Eindhoven, Department of Industrial Design
Submissions for participation in the Doctoral Colloqium should be sent directly to the doctoral colloqium chairs on dcchair@dis2010.org no later than the deadline, which will not be extended.

For further informations please visit:
http://www.dis2010.org/
19.02.2010 um 12:35 Uhr
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