Pinnwand
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Positionen zum Interfacedesign – Standortbestimmung und Zukunftsvisionen
Fünf Impulsvorträge zum Design digitaler Lebenswelten

15. 6. 2011
14:00 - 17:00 Uhr

Der Studiengang Interface-Design der FHP nimmt den Tag der offenen Tür zum Anlass, eine inhaltliche Standortbestimmung vorzunehmen. Die hauptamtlich Lehrenden des Studiengangs stellen ihre Positionen zu Forschung und Lehre vor. In den zwanzigminütigen Vorträgen sollen Fragen zur Rolle des Interfacedesigns in Wirtschaft und Forschung, in Arbeit und Alltag und in Kunst und Kultur diskutiert werden.

Die Veranstaltung findet statt im Theatersaal der FH Potsdam, Campus Pappelallee. Die Moderation übernimmt Jan Distelmeyer.

Vorträge von:
Prof. Danijela Djokic
Prof. Dr. Frank Heidmann
Prof. Boris Müller
Prof. Reto Wettach
Till Nagel

Moderation:
Jan Distelmeyer

Ort:
Fachhochschule Potsdam
Campus Pappelalle
Hauptgebäude
Theatersaal

Kontakt:
Prof. Boris Müller
boris.mueller@fh-potsdam.de

Link zur Website:
http://bit.ly/iPRpLq

07.06.2011 um 09:29 Uhr
Cities of Production – Production of Cities

Donnerstag, 23. Juni 2011 bis Mittwoch, 31. August 2011
Eröffnung am Mittwoch, 22. Juni 2011 um 18 Uhr

In einer eigenen Ausstellung präsentiert das Bauhaus Kolleg XII seine Ergebnisse aus einem Jahr Forschung.

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Die städtebaulichen und kulturellen Hinterlassenschaften einer Stadtutopie des frühen 20. Jahrhunderts sind Gegenstand der Ausstellung „City Inc. Bata Cities – Corporate Towns“, die am 22. Juni 2011 um 18 Uhr eröffnet wird. Mit der Schau im Bauhausgebäude stellen die Teilnehmer des aktuellen Bauhaus Kollegs ihre Arbeit vor. Seit Oktober vergangenen Jahres sind die Kollegiaten auf den Spuren des mährischen Schuhherstellers Thomas Bata unterwegs und erforschen dessen globale Architektur. In East Tilbury, Großbritannien, und Batanagar, Indien, hatten die 20 Kollegiaten untersucht, wie die weltweiten Niederlassungen der Firma Bata ganz eigene Stadtlandschaften geprägt hatten.

Fordismus, Gartenstadtideale und Sozialismus boten den ideologischen Nährboden, auf dem das Unternehmen seine globale Mission „shoeing the world“ ausbildete. Testfeld für die Produktion einer an der architektonischen Moderne orientierten Fabrikstadt war Zlín in Tschechien. Hier entstand unter der Anleitung des Firmengründers das Modell einer rationell herstellbaren und massenhaft reproduzierbaren Stadt. Die bald rund um den Globus exportierten Bata-Städte setzten sich aus denselben Komponenten zusammen: Architektur, Stadtplanung, Management, Sozialtechnik, Kommunikation. Der geopolitische Kontext, Kolonialismus, Welthandel und internationale Arbeitsteilung stimulierte die globale Expansion des Unternehmens. So formte bald das Bata Empire ein internationales Unternehmensnetzwerk aus 80 Fabrikstädten.

Die Ausstellung im Bauhaus stellt ab 23. Juni 2011 die beiden Bata-Satellitenstädte vor, an denen die Kollegiaten in den vergangenen Monaten geforscht haben: Batanagar und East Tilbury. Sie illustrieren zwei gegensätzliche Pfade der Transformation einer Fabrikstadt im 20.Jahrhundert – die eine geprägt von der ständigen Präsenz des namensgebenden Konzerns, die andere eher von dessen Abwesenheit. Die Schau bietet nicht nur Einblicke in die jeweils lokalen Komplexitäten und Widersprüche des Lebens in einer Bata City, sie thematisiert auch die unsichere Zukunft dieser Fabrikstädte auch im Kontext gegenwärtiger Standortstrategien globaler Unternehmen – die noch heute allerorts ihre „urban footprints“ hinterlassen. Zu sehen sind bis 31. August 2011 Fotografien, Grafiken und historisches Material, außerdem ein eigens für die Ausstellung entstandener Film.

Konzeption und Recherche sowie das komplette Ausstellungsdesign entstand im Kolleg unter Anleitung der Advisors Regina Bittner, Wilfried Hackenbroich und Stefan Rettich. An der Ausstellung beteiligt waren Toni Liang Fu, Nishuben Mayurbhai Pandya, Patchara Kanmuang, Liu Chang, Alexandra Shcherbina, Nadezda Frolova, Mohd Muhiuddin Khan, Patricia Supelano, Radha Muralidhara, May Jalal Al-Saffar, Joanne Pouzenc, Shaida Ghomashchi, Michaela M. MacLeod, Juliana Silva, Sarah Philine Schneider, Markéta Březovská, Rubén del Rio, Raquel Silveira Chaves, Maria del Pilar Barbosa Guerrero, Susana Soares Saraiva, Stéphanie Fortunato und Shubha Deshmukh, das Projektmanagement lag in Händen von Ina Ross.

Bauhausgebäude, Gropiusallee 38, 06846 Dessau-Roßlau
Eintritt frei!

http://www.bauhaus-dessau.de
06.06.2011 um 13:33 Uhr
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