Pinnwand
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Zum 1. April 2013 sucht die Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm eine Leiterin/einen Leiter für das Archiv. Das HfG-Archiv erforscht die Geschichte und Theorie der Hochschule für Gestaltung Ulm (1953-1968). Darüber hinaus verwahrt es Werknachlässe ehemaliger Dozenten, u.a. von Otl Aicher und Walter Zeischegg. Durch seine Arbeit in den vergangenen Jahren - dokumentiert in wissenschaftlich fundierten Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen - hat das HfG-Archiv in der internationalen Designwelt heute einen hohen Stellenwert. Als Abteilung des Ulmer Museums arbeitet es seit November 2011 in den Räumen des von Max Bill entworfenen Hochschulgebäudes.
Wir suchen eine engagierte Persönlichkeit mit ausgewiesenen Kenntnissen zur Designgeschichte.

Das Aufgabengebiet umfasst:

- sämtliche Leitungsfunktionen in Absprache mit der Direktion des Ulmer Museums
- Erarbeitung von zukunftsorientierten Konzepten zur Weiterentwicklung des Archivs
- Entwicklung und Durchführung von Ausstellungen und Veranstaltungen
- Herausgabe wissenschaftlicher Publikationen
- Betreuung und die Erweiterung der Sammlung (Konservierung, Inventarisierung, Präsentation und Vermittlung)
- Budgetplanung und Akquisition von Drittmitteln
- Kontaktpflege zu ehemaligen HfG-Dozenten und Studierenden
- Durchführung von Kooperationsprojekten
- Vertretung des HfG-Archivs nach außen.

Die Stadt Ulm fördert aktiv die Gleichstellung von Frauen und Männern.
Sie unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Teilzeitmodelle im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten.
Schwerbehinderte Menschen und Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Sie bieten:
- einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss (Promotion erwünscht) mit den Schwerpunkten Kunst- und Designgeschichte oder einen entsprechend qualifizierten Abschluss
- einschlägige Forschungsaktivitäten in den Bereichen Designgeschichte und -theorie
- mehrjährige Mitarbeit in einem Museum, Archiv oder in vergleichbaren Einrichtungen
- Vertiefte Kenntnisse in der Organisation und Betreuung von Projekten und Ausstellungen
- Kontakte zur nationalen und internationalen Designszene
- eine teamorientierte Personalführung.

Wir bieten eine zunächst auf vier Jahre befristete Stelle mit Entwicklungspotential. Es steht eine Stelle nach Entgeltgruppe 13 TVöD zur Verfügung.
Erfahren Sie mehr über Arbeiten und Ausbildung bei der Stadt Ulm in unserer Personalimagebroschüre unter „Politik & Verwaltung / Arbeiten bei der Stadtverwaltung Ulm“ auf unserer Internetseite www.ulm.de.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 31.10.2012 an die Stadt Ulm, Zentrale Dienste/Personalservice, 89070 Ulm oder Donaustraße 5, 89073 Ulm oder per E-Mail an zdp@ulm.de.
20.09.2012 um 14:52 Uhr
Vulkanausbruch, Großbrände und Atomkatastrophe sind die Produzenten großer auch medial dahin treibender Wolkengebilde aus Rauchpartikeln. Luftschlösser können hingegen als Produkte des Wunsches und der Einbildungskraft gelten.

Räume sind Rauchwolken und Luftschlösser nur, insofern sie durch die Anwesenheit von Dingen, von Menschen und Umgebungskonstellationen tangiert werden.

Doch Spuren können oftmals nicht auf Dauer hinterlassen werden. Zumeist sind nur kurzfristige »Prägungen« – temporäre Räume – möglich. Beide Ballungsformen werden hier als markante Positionen eines Prozesses verstanden, in dem Medien, Technik, Politik, Kultur und Literatur Räume vermessen und somit markieren. Es lassen sich Überkreuzungen und Überlagerungen des »Aktualen« und des »Imaginären« feststellen.

Konzept
Dennis Paul (DGTF) / Andrea Sick
Ein Projekt der Hochschule für Künste Bremen / Digitale Medien

Die Vorträge werden in englischer und deutscher Sprache gehalten.

Konzept
Dennis Paul / Andrea Sick
Ein Projekt der Hochschule für Künste Bremen / Digitale Medien

Info
Teilnahmegebühren 1 Tag 10 € (7 € erm.) / 3 Tage 15 € (10 €erm.); eine Veranstaltung 3€ (2 € erm.)
inklusive Kaffee und Kuchen

Anmeldung
hello@rauchwolknundluftschloesser.de

Das ausführliche Programm finden Sie hier:

Mehr Informationen: http://rauchwolkenundluftschloesser.de
Ausstellung
26.01. – 10.02.2013

Zum Thema Rauchwolken und Luftschlösser. Mit Arbeiten von Studierenden und sowie von eingeladenen internationalen Gästen (u.a. Ralf Becker, Hannes Waldschütz, Kerstin Ergenzinger, Jonas Loh ) und Klangcollagen aus den Gesprächsfragmenten des Workshops.
GAK (Gesellschaft für aktuelle Kunst) - Eröffnung 25.01.2013
Workshop
16.02. – 18.02.2012

Über 30 geladene Gäste aus Kunst, Gestaltung und Medienwissenschaften stellen in kurzen Vorträgen themenbezogene Auschnitte aus ihrem Arbeits- und Forschungsfeld vor. Bei Spaziergängen durch das bremische Hafengebiet (mit Audioaufzeichnungen) werden Verbindungen sowie Unterschiede zwischen den einzelnen Arbeitsfeldern gesucht und in Gesprächen während dem Gehen vertieft. In einer moderierten Abschlussdiskussion werden nochmals verschiedene Gesichtspunkte gesammelt. Anschließend werden Statements und Beiträge der Teilnehmenden online und in Buchform publiziert.

Flyer:

http://www.hfk-bremen.de/sites/default/files/media/rauchwolken_und_luftschloesser_0.pdf
20.09.2012 um 14:10 Uhr
“Was der Designer weiß, glaubt, fürchtet, wünscht, geht in seine Denkweise bei jedem Schritt des Prozesses ein und beeinflusst seinen Gebrauch der epistemischen Freiheit. Er wird sich – natürlich – den Standpunkten verschreiben, die zu seinem Glauben, seinen Überzeugungen, Vorlieben und Wertvorstellungen passen, wenn er nicht von jemand anderem – oder aus eigener Einsicht – überredet oder überzeugt wird. Design ist mit Macht verbunden. Designer planen, Ressourcen zu binden, und beeinflussen dadurch das Leben anderer. Designer sind aktiv in der Anwendung von Macht. Daher ist Design bewusst oder unbewusst politisch.“

Mit einer Einführung von Wolf Reuter und einem Interview von 1971.
Seiten: ca. 74 S. - 19,0 x 13,0 cm

Ausserdem:

Studienhefte Problemorientiertes Design | Heft 2
Lisa Anne Auerbach
Don’t do it yourself!

“D.I.Y. ist gestohlen worden, und wir scheinen es nicht mal bemerkt zu haben. Mit dem Ideal der Selbstermächtigung auf ihren Fahnen fegt eine Seuche über unserer Land und hinterlässt von beschissener Heimwerkerei entstellte Wohngebiete, von schlecht gekochten Gourmetmahlzeiten zerstörte Familien und haufenweise kaum benutzte Werkzeuge, übrig gebliebene Verbrauchsmaterialien und unvollendete Projekte. Dieses eigenartige Elend erreicht uns unter den vertrauten Initialen D.I.Y., was „Do it yourself” bedeutet. Die Idee war gut gemeint, aber ihre Wirklichkeit ist unheimlich.“

Lisa Anne Auerbach führt von ihrem Haus in Los Angeles aus ein bescheidenes Propaganda-Imperium. Sie strickt aufrührerische Pullover und Banner, macht Fotos von übersehenen Sehenswürdigkeiten und bringt kleine Publikationen in die große Welt. Letzte Einzelausstellungen waren: „The Tract House“, APS-Museum & Phila­grafika 2010, PA; \"If Nothing Changes, It Changes Nothing\", Printed Matter, NY, 2008; \"Take This Knitting Machine and Shove It\", Nottingham Contemporary 2009; University of Michigan Museum of Art UMMA Projects 2009; sowie die politischen Pullover im Aspen Art Museum 2008.



Studienhefte Problemorientiertes Design | Heft 3
Lucius Burckhardt
Design heisst Entwurf

Zwei Texte und vier Aquarelle mit einem Vorwort von Bazon Brock.

Lucius Burckhardt, geboren 1925 in Davos, Dr. phil. in Basel, war ab 1955 zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sozialforschungsstelle der Universität Münster in Dortmund tätig. Nach einer Gastdozentur an der Hochschule für Gestaltung in Ulm 1959 übernahm er von 1961 bis 1973 mehrere Lehraufträge und später Gastdozenturen für Soziologie an der Architekturabteilung der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Gleichzeitig arbeitete er von 1962 bis 1972 als Chefredakteur der Zeitschrift „Werk“. Von 1976 bis 1983 war Lucius Burckhardt erster Vorsitzender des Deutschen Werkbundes, ab 1973 lehrte er als Professor für Sozioökonomie urbaner Systeme an der Gesamthochschule in Kassel. Er war Mitglied des Gründungsbeirates der Hochschule der Bildenden Künste Saar von 1987 bis 1989 und Gründungsdekan der Fakultät Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar von 1992 bis 1994. Sein Werk wurde 1994 mit dem HessischenKulturpreis für herausragende Leistungen in den Bereichen der Wissenschaft, Ökologie und Ästhetik, mit dem Bundespreis Förderer des Design 1995 und dem Design Preis Schweiz 2001 gewürdigt. Lucius Burckhardt starb 2003 in Basel.
17.09.2012 um 17:03 Uhr
Harold G. Nelson, Erik Stolterman
The Design Way. Intentional Change in an Unpredictable World
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Humans did not discover fire--they designed it. Design is not defined by software programs, blueprints, or font choice. When we create new things--technologies, organizations, processes, systems, environments, ways of thinking--we engage in design. With this expansive view of design as their premise, in The Design Way, Harold Nelson and Erik Stolterman make the case for design as its own culture of inquiry and action. They offer not a recipe for design practice or theorizing but a formulation of design culture\'s fundamental core of ideas. These ideas--which form \"the design way\"--are applicable to an infinite variety of design domains, from such traditional fields as architecture and graphic design to such nontraditional design areas as organizational, educational, interaction, and health care design. Nelson and Stolterman present design culture in terms of foundations (first principles), fundamentals (core concepts), and metaphysics, and then discuss these issues from both learner\'s and practitioner\'s perspectives. The text of this second edition is accompanied by new detailed images, \"schemas\" that visualize, conceptualize, and structure the authors\' understanding of design inquiry. This text itself has been revised and expanded throughout, in part in response to reader feedback.

\"The first edition of The Design Way changed how I conduct my work in education; the second edition is even stronger. Far from a mere list of \'how to\'s.\' it helps develop a way of seeing, thinking, understanding, and acting with reciprocity that helps people become more client-centered, creative, and adaptive to others\' ever-changing environments. I highly recommend this book and thank the authors for their outstanding work.\" (John D. Bransford, Shauna C. Larson Professor of the Learning Sciences, University of Washington)

\"The second edition of The Design Way is the most useful and enjoyable book on design that I have yet read. It digs very deep into the intellectual and historical foundations of design thought in order to generate practical wisdom. If only the first chapter of this book was required reading for every first-year MBA student, the business world would be a much better place. And if it was also required reading for every science and technology policy person, we would actually have useful innovation policy. Harold Nelson and Erik Stolterman have produced a genuinely great contribution.\" (Roger Martin, Dean, Rotman School of Management, University of Toronto)
17.09.2012 um 17:01 Uhr
Buchvorstellung: Zak Kyes Working With...
To accompany his exhibition at the Museum of Contemporary Art Leipzig, this book presents the work of the Swiss-American graphic designer Zak Kyes. In collaboration with the curator, Barbara Steiner, the exhibition and publication bring together a range of works by Kyes, as well as works by a host of collaborators that includes architects, artists, writers, curators, editors, and graphic designers, presenting contemporary graphic design as a practice that mediates, and is mediated by, its allied disciplines.

Kyes, who lives and works in London, is known for his critical approach to graphic design, which encompasses publishing, editing, and site-specific projects for and in collaboration with cultural institutions. In 2005, Kyes founded the design studio Zak Group, and, in 2006, he became Art Director of the Architectural Association (AA), London. Under the auspices of the AA, he organized the seminal touring exhibition “Forms of Inquiry: The Architecture of Critical Graphic Design,” and later cofounded Bedford Press, an imprint that seeks to develop new models for contemporary publishing. By broadening the highly specialized role of the designer, Kyes challenges and further develops today’s graphic design practice.

While this work constitutes the exhibition’s point of departure, its focus is on the conceptual, visual, and economic intersections that link Kyes with his collaborators, revealing and further unfolding the designer’s multivalent practice. These intersections vary in form from idealistic to pragmatic, urgent and time-sensitive to abiding and long-lasting. Rather than presenting a chronological overview of Kyes’s work, the book highlights the designer’s relations with partners, clients, and institutions, and the creative potential of these collaborations to evolve traditional understandings of graphic design, art, and architecture.

With contributions by Can Altay, Charles Arsène-Henry, Shumon Basar, Richard Birkett, Andrew Blauvelt, Edward Bottoms, Wayne Daly, Jesko Fezer, Joseph Grigely, Nikolaus Hirsch, Maria Lind, Markus Miessen, Michel Müller, Radim Peško, Barbara Steiner
17.09.2012 um 16:56 Uhr
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