Pinnwand
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Bis 26. Feb. 2012
Museum für Kommunikation Frankfurt

Die Mitmach-Revolution
Die für 2011 geplante DIY-Ausstellung im Museum für Kommunikation Frankfurt zeigt die Vielfalt und Relevanz des Selbermachens, in seinen historischen Rahmenbedingungen zwischen Arbeit und Freizeit. Insbesondere an Beispielen aus der Kommunikations- und Mediengeschichte lassen sich Veränderungen und Unterschiede beim Selbermachen aufzeigen. Die Ausstellung thematisiert selbstmotivierte Praktiken der Medienamateure, Heimwerker, Tüftler und Dilettanten. Sie zeigt die Entwicklung der Amateurkulturen vom 19. Jahrhundert bis hin zur Web 2.0-Nutzung der Gegenwart.

Museum und Forschung
Zu sehen sind u.a. noch nie gezeigte Objekte aus der reichhaltigen Technik- und Mediensammlung der Museumsstiftung, z.B. die Improvisationsleistung einer DDR-Rohrpostanlage aus ausrangierten Staubsaugern oder selbstgebastelte Detektoren von Radioamateuren der 1920er Jahre. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt (Schwerpunkt Visuelle Kultur/Prof. Dr. V. Kuni) und spannt somit den Bogen zur aktuellen kultur- und medienwissenschaftlichen Forschung.

http://www.diy-ausstellung.de/?page_id=85


04.01.2012 um 15:30 Uhr
Interdisziplinärer Workshop zur Neuausgabe von Roland Barthes’ Klassiker der Kulturwissenschaften
Mythologies - Mythen des Alltags

Do, 19.01. – Fr, 20.01.2012

Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin
Schützenstr. 18, 10117 Berlin
3. Et., Seminarraum 303

Gut fünfzig Jahre nach ihrer Publikation und über vierzig Jahre nach einer Teilveröffentlichung in deutscher Sprache ist nun eine erste vollständige und neu übersetzte Ausgabe der Mythologies (1957) des Kulturkritikers und Semiologen Roland Barthes erschienen. Die virtuos geschriebenen Porträts widmen sich medial präsentierten Alltagsphänomenen in der Kulturindustrie: dem Zauber im Gesicht der Garbo, der Ikonographie des Fernsehpredigers Abbé Pierre, der Afrikanischen Grammatik zur Rechtfertigung des Algerienkriegs, der Darstellung so genannter Volkscharaktere in Reiseführern, der Apotheose des legendären Citroën DS, der religiösen Aufladung der Nahrungsmittel Beefsteak und Pommes Frites, dem Catchen als Abkömmling des antiken Dramas u.v.m.

Barthes, der in den Mythen des Alltags als einer der ersten Wissenschaftler die strukturalistische Zeichenlehre Ferdinand de Saussures auf massenkulturelle Phänomene anwendete und dabei eine Theorie des modernen Mythos als semiologisches System entwickelte, hat die modernen Kulturwissenschaften maßgeblich mitbegründet. Er selbst verstand seine Texte vor allem als politische Interventionen und als intellektuelle Demontagen kleinbürgerlicher Ideologeme, deren besonderes Kennzeichen die unablässige Vertauschung von Natur und Geschichte sei. Auf dem Workshop werden Kultur-, Medien- und Literaturwissenschaftler gemeinsam die Mythen des Alltags einer Relektüre unterziehen und daraufhin befragen, inwiefern sie heute noch für die kulturwissenschaftliche Analyse relevant sind bzw. ob ihr zeichentheoretisches und zugleich auch ideologiekritisches Gerüst heute noch anschlussfähig ist. Dabei werden sich Vorträge – etwa zum Ort der Mythen des Alltags im Gesamtwerk Barthes oder zur Bedeutung des theoretischen Supplements Der Mythos heute – mit einzelnen Lektüren der Mythologien abwechseln.

http://www.zfl-berlin.org/veranstaltungen-detail/items/mythologies-mythen-des-alltags.html

04.01.2012 um 14:27 Uhr
Der Studienschwerpunkt Designs der HFBK Hamburg seine eigene Website freigeschaltet:

http://www.design.hfbk-hamburg.de

Sie soll als Schaufenster der Aktivitäten im Design-Bereich Einblick in Projekte, Texte, Objekte, Positionen, Thesen, Fragestellungen und Aktivitäten von Studierenden und Lehrenden geben.
Die Seite funktioniert als chronologischer unhierarchischer Blog, der über verschiedene Filtermöglichkeiten zu Themen, nach Personen oder auf Formate der Designpraxis hin sortiert werden kann. Die Website kommuniziert die praktische und forschende Arbeit der Desingstudios, um ebenso intern wie öffentlich die mit dem Redesign des Designs an der HFBK aufgeworfene Frage „Warum gestalten?“ weiterzuerörtern. Dieser elementaren wie aktuellen Frage widmete sich die HFBK Hamburg mit einer Repositionierung ihres Design-Bereichs. Gestalterische Fragestellungen und Praxen bestimmen unsere Umwelt und unseren Alltag, sie betreffen unsere Zukunft und tragen eine neue kulturelle und gesellschaftliche Relevanz und Verantwortung. Neben dem Designpreis 2011, drei Neuberufungen zum Wintersemester und einer Tagung im Februar 2012 bildet die Website einen wesentlichen Baustein dieser Entwicklung.

http://www.design.hfbk-hamburg.de


20.12.2011 um 10:51 Uhr
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