Pinnwand
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The work in graphic communication carried out by Otto Neurath and his associates – now commonly known simply as Isotype – has been the subject of much interest in recent years. Conceived and developed in the 1920s as ‘the Vienna method of pictorial statistics’, this approach to designing information had from its inception the power to grow and spread internationally. Political developments in Europe played their part in its development, and production moved to the Netherlands (1934) and to England (1940), where the Isotype Institute continued to produce work until 1971. Bringing together the latest research, this book is the first comprehensive, detailed account of its subject. The Austrian, Dutch, and English years of Isotype are described here freshly and extensively. There are chapters on the notable extensions of Isotype to Soviet Russia, the USA, and Africa. Isotype work in film and in designing for children is fully documented and discussed. Between these main chapters the book presents interludes documenting Isotype production visually. Three appendices reprint key documents. In its international coverage and its extensions into the wider terrain of history, this book opens a new vista in graphic design.

Contents:
https://hyphenpress.co.uk/products/books/978-0-907259-47-3

http://pro-qm.de/isotype-design-and-contexts-19251971

Christopher Burke, Eric Kindel, Sue Walker (Eds.)
Isotype. Design and Contexts, 1925–1971
Hyphen, 2013, 978-0-907259-47-3
EUR 45.80
27.01.2014 um 12:57 Uhr
Visualising Information for Advocacy is a book about how advocates and activists use visual elements in their campaigns. This 170-page guide features over 60 case studies from around the world to provide an introduction to understanding visual information and a framework for using images for influence.

Tactical Tech has written a book, Visualising Information for Advocacy, exploring how to influence issues using the right combination of information, design, technologies and networks. Through over 60 examples of visual information campaigns from around the world we show how they capture attention, present stories and take us on journeys through data.

https://tacticaltech.org/
https://visualisingadvocacy.org/

Tactical Technology Collective
Visualising Information for Advocacy
Eigenverlag, 2013, 9789380765037
EUR 14.00
27.01.2014 um 12:42 Uhr
Die Geschichte des Nachhaltigen Designs - Welche Haltung braucht Gestaltung?

Nachhaltiges Design verlangt nach einem Bewusstwerden der eigenen Kommunikations- und Gestaltungsleistung – und ihrer Wirkung auf Gesellschaft und Umwelt. Nachhaltiges Design unterscheidet sich von konventionellem durch die Tatsache, dass es den ökologischen, sozialen, kulturellen und emotionalen Kontext in die Designkonzeption und -planung einbezieht und sich nicht allein auf die Objektgestaltung konzentriert. Nachhaltiges Design vermittelt zwischen Menschen und Umwelt und betrachtet das Subjekt der Gestaltung nicht als übergeordnet. Während die moderne Entwicklung die Umwelt nach einer menschlichen Idee formt und die biologische und kulturelle Vielfalt im Extremfall auf eine Monokultur reduziert, zielt die kulturelle Evolution auf eine ständige Anpassung der Ideen an ihre Umwelt und an deren dynamische Komplexität.

Der Blog der Herausgeber zur Publikation:
http://geschichte-nachhaltigen-designs.de/?cat=7

Fuhs, Brocchi, Maxein, Draser (Hg.)
Die Geschichte des Nachhaltigen Designs
Vas Verlag, 2013, 978-3-88864-521-1
EUR 59.00
http://pro-qm.de/node/3713
27.01.2014 um 12:21 Uhr
Die Design-Vermittlerin und -Beraterin Mia Seeger (1903–1991) stiftete den nach ihr benannten Preis zur Förderung junger Gestalter, die sich, wie sie sagte, um „gebrauchstaugliches, sorgfältiges Design“ bemühen.

Gesucht sind Entwürfe von Produkten, die sich mit wichtigen Aspekten unseres Lebens und Zusammenlebens befassen und hierfür neuartige, sinnvolle Lösungen vorschlagen. Dabei soll der Art, wie Menschen – beruflich oder privat, alt oder jung, gesund oder krank – untereinander kommunizieren und miteinander umgehen, besonderes Augenmerk gelten.

Die Ausschreibung richtet sich an Studenten und Absolventen an deutschen Hochschulen aus gestalterischen Studiengängen. Sie bewerben sich mit Studien-, Abschluss- oder anderen Entwurfsarbeiten, die in den Jahren 2013 bis 2014 entstanden sind. Willkommen sind auch Gruppenarbeiten. Da im Studium trans- bzw. interdisziplinäre Aspekte immer stärker hervortreten, kann es offen bleiben, welchen Fachrichtungen die Einreichung zuzuordnen sind. Es sollen aber Entwürfe von Gegenständen des praktischen Gebrauchs sein, die sich einerseits von rein medialen Produkten, andererseits von singulären Objekten der Architektur unterscheiden.

Termine:
Anlieferung vom 10. bis zum 14. März 2014, zwischen 9 und 15 Uhr
Einsendeschluss ist der 14. März 2014
Die Preisverleihung findet voraussichtlich am 26. September 2014. Die anschließende Ausstellung wird wahrscheinlich bis zum 9. November 2014 geöffnet sein.

Ausschreibung:
http://www.design-center.de/mia-seeger-stiftung

Teilnahmebedingungen:
http://www.design-center.de/mia-seeger-preisblack-2014black.html
27.01.2014 um 12:04 Uhr
Auf den ersten Blick zeigt die Ausstellung Varianten von vertrauten Gesellschaftsspielen. Doch in Aktion werden die Spiele zu Experimentierfeldern, in denen sich alternative Szenarien und Zukunftsvisionen erforschen lassen. Brett- und Kartenspiele provozieren Perspektivwechsel, machen Wandel erfahr- und Innovationen erprobbar. Eine spielbasierte Forschungs- und Kreationsmethode zur spekulativen Vorwegnahme von gesellschaftlichen Veränderungsprozessen.

Ausstellungszeiten:
24.01.–13.02.2014, Foyer, UdK Berlin, Einsteinufer 43
Di.–Fr.: 10.00–19.00 Uhr

Programm:
http://preenaction.de/programm-zur-ausstellung/

Jeweils donnerstags laden die Erfinder und Entwickler der Spiele und das zeitgleich zur Ausstellung ins Leben gerufene pre∆lab ein: 16–18 Uhr Workshops, 18–19 Uhr Vorträge und ab 19 Uhr interaktive Testspiele und Gespräche mit folgenden Schwerpunkten.

Für Testspiele und Workshops bitte jeweils eine Woche im Voraus anmelden:
info@preenaction.de


30. Januar 2014
Tragödien, Komödien und andere Geschichten – Fiktionen erspielen

06. Februar 2014
Agitieren, Propagieren, Überzeugen – Sichtweisen erspielen

13. Februar 2014
Fremde Welten, ferne Zeiten – Unbekanntes erspielen

Finissage: Donnerstag, 13. Februar 2014
ab 20.15 Uhr: UdK Game Slam
Lehrende und Studierende der UdK treten am Spielbrett gegeneinander an.
27.01.2014 um 11:27 Uhr
Scherben
Eine Ausstellung von Sonya Schönberger / Christof Zwiener und dem Werkbundarchiv - Museum der Dinge noch bis zum bis zum 3. März 2014


Im Mai 1945 glich Berlin einem Trümmerfeld. Meterhoch lagen Schutt und Asche in den Straßen. 770 000 Wohnungen waren zerstört oder unbewohnbar. Die unvorstellbare Menge von etwa 75 Millionen Kubikmetern Schutt kann man heute nur noch erahnen, wenn man sich auf einen der vierzehn Berliner Trümmerberge begibt. Hierher wurden von 1945 bis 1958 über Trümmerbahnen die enormen Mengen von all dem, was zerstört und nicht wieder zu verwerten war, transportiert. 
Es entstand eine neue \"Topografie\". Bäume, Sträucher und Gras wuchsen nicht nur auf der obersten Schicht der Trümmer, sondern auch sprichwörtlich über den Zweiten Weltkrieg. Die Berge wurden stumme mahnende Zeitzeugen.


Heute, fast 70 Jahre nach dem Krieg sind die künstlichen Areale zu Parks geworden, die der Erholung oder als Aussichtspunkte auf die Stadt dienen. Durch Erosion und entwurzelte Bäume werden dort jedoch im Laufe der Zeit die Relikte der Vergangenheit immer wieder ans Tageslicht gebracht.

Sonya Schönberger und Christof Zwiener – zwei Berliner Künstler – sammeln im Rahmen einer künstlerischen Recherche mit dem Titel \"641 objects without qualities\" auf den Berliner Trümmerbergen Fragmente von Alltagsgegenständen aus Keramik, Porzellan und Glas. Schönberger und Zwiener verfolgen mit ihrer Spurensuche keinen spezifisch archäologischen Ansatz, sondern beziehen sich auf eine schwer zu fassende Katastrophengeschichte und das ungeplante Wiederauftauchen von Erinnerungsfragmenten.

In der von den beiden Künstlern und dem Museum konzipierten Installation wird ihre Scherben-Sammlung erstmals gezeigt und entwickelt in der Kombination mit der Schausammlung des Museums und insbesondere seinem Sammlungsbereich „Dinge nach Katastrophen“ eine spannungsreiche Beziehung.

Die dingliche Repräsentanz von Erinnerung ist die zentrale Verbindung zwischen dem künstlerischen und dem musealen Ansatz. Mit den Scherben, die eher im archäologischen Museumskontexten erwartet werden, tritt die fragmentarische Basis jeder musealen Erinnerungsfunktion deutlich hervor.

http://www.museumderdinge.de/programm/ausstellungen/
24.01.2014 um 08:40 Uhr
Manifestationen im Entwurf in Design, Architektur und Ingenieurwesen – eine interdisziplinäre
Bestandsaufnahme.

Tagung vom 10.–12.04.2014 an der RWTH Aachen

Der von Architekten, Designern und Ingenieuren gestalteten Welt ist der langwierige Planungs- und Produktionsprozess oft kaum mehr anzusehen. Er verschwindet hinter den meist perfekt erscheinenden Oberflächen der Dinge, die suggerieren, dass sie nur so sein können, wie sie sind.
Dabei werden sie neben den funktionalen, technischen, ökonomischen oder ästhetischen Erfordernissen genauso durch die planenden Individuen geprägt, aber auch durch deren angewandte Methoden, die in den vergangenen 30 Jahren einen Paradigmenwechsel von der analogen zur
digitalen Planung durchlaufen haben. Dieser Übergang, der nicht moderiert oder durch Regelwerke gelenkt wurde, vollzog sich vielmehr in unzähligen, individuellen Strategien, die in den jeweiligen Disziplinen allenfalls separat diskutiert wurden. Ziel der Veranstaltung an der RWTH Aachen ist es, die bisher getrennt laufenden Diskurse der einzelnen Fachrichtungen zu bündeln und eine interdisziplinäre
Bestandsaufnahme anzustoßen. Der Fokus der wissenschaftlichen Auseinandersetzung liegt dabei auf den epistemischen Objekten, die während des Entwerfens in Form von Modellen, Skizzen, Diagrammen und Notationen jeder Art entstehen. Wir bezeichnen diese Artefakte als MANIFESTATIONEN IM ENTWURF. An ihnen werden Intentionen, Methoden, Techniken und kreative Prozesse in den verschiedenen Stadien des Entwurfsprozesses deutlich. Als reale Objekte bestimmen sie wegweisend die Deutung und Weiterbearbeitung des Entwurfsprozesses und operieren somit als Träger von Wissen.

Die Tagung unternimmt eine Bestandsaufnahme aktuell praktizierter Strategien zur Generierung von Wissen und Gestalt. Sie widmet sich der Frage, wie arbeiten Entwerferinnen und Entwerfer als handelnde Akteure im Umgang mit Material, mit Werkzeugen, Programmen und Techniken? Mit
einem dezidiert komparativen Ansatz sollen die bislang getrennt geführten Diskurse der Disziplinen Design, Architektur und verwandter Ingenieurwissenschaften verbunden und damit ein Erfahrungsaustausch garantiert werden. Die Veranstaltung versteht sich als Kick-off für einen Methodendiskurs mit dem Ziel eine Disziplinen übergreifende Bestimmung des Verhältnisses von Denken, Wollen und Agieren vorzunehmen. Besteht in Zeiten digital programmierter Umgebungen ein
Widerspruch zwischen instrumentellem Handeln und intuitivem Arbeiten? Inwiefern können zur Förderung der Ideenproduktion Kollateral-Effekte von körperlichem Agieren auf kreative Denkprozesse aktiviert werden?
Welche Funktionen übernehmen gerade das taktile Wissen in Bezug auf die Entwicklung dinglicher und räumlicher Formen? Implizit wird damit im Sinne eines practice turn auch die Frage nach der Selbstbestimmung des Menschen als treibende, handelnde und inspirierende Kraft im Entwurf
neu gestellt. Wie werden kreative Prozesse initiiert, wie und in welcher Weise wirken dabei die Methoden und Werkzeuge auf die Generierung von Konzepten ein? Oder sind es vielmehr die Objekte
selbst, die als tragende Kraft den Entwurfsprozess entscheidend prägen? Die Tagung initiiert für die beteiligten Disziplinen eine Erweiterung der Design Thinking-Debatte unter expliziter Berücksichtigung
materieller Entwurfsmanifestationen.

Ziel ist ein Austausch von Erfahrungen, die in der Anschauung der manifesten Produkte empirisch untersucht und diskutiert werden können: Wie werden MANIFESTATIONEN im Entwurf in den Disziplinen Design, Architektur und Ingenieurwesen wahrgenommen? Welche Ähnlichkeiten und
Unterschiede bei der Wissensgenerierung werden sichtbar? Gibt es wiederkehrende Methodenkategorien oder Regelwerke? Wie können die Disziplinen voneinander profitieren, welche Schnittstellen und hybride Strategien lassen sich entwickeln? In welchem Umfang und unter welchen
Bedingungen bilden sich individuelle und unkonventionelle Entwurfsmethoden aus und welche Rolle spielen diese zur Weiterentwicklung der einzelnen Wissenskulturen?

BeiträgerInnen sind für Vorträge, Werkstattberichte, Kurzpräsentationen und sogenannte Cubicposts gesucht. In Form von Key Notes wird der Austausch über die aktuelle Gestaltungspraxis mit den gegenwärtigen entwurfstheoretischen Debatten in Bezug gebracht, so dass sich die
Tagung auch als eine Plattform des Dialogs zwischen Theorie und Praxis begreift. Die Veranstaltung endet mit einer Podiumsdiskussion, in der die Leitfragen aufgegriffen und in Replik auf die Beiträge zur Tagung diskutiert und beantwortet werden. Sie richtet sich innerhalb der genannten Disziplinen ebenso an erfahrene wie an junge, innovative Büros und Einzelpositionen, aber auch an Hochschulen, Akademien und Forschungsinstitutionen in Theorie und Praxis.

Die Tagung findet statt vom 10.–12.04.2014 an der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen, Schinkelstraße 1, 52062 Aachen.

Manifestationen im Entwurf ist eine von der RWTH Aachen initiierte Kooperationsveranstaltung von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Thomas H. Schmitz, Lehrstuhl für Bildnerische Gestaltung, Fakultät Architektur, Univ.-Prof. Dr. phil. Roger Häußling, Lehrstuhl für Soziologie, Technik- und Organisationssoziologie, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jörg Feldhusen, Lehrstuhl und Institut für Allgemeine Konstruktionstechnik des Maschinenbaus in Zusammenarbeit mit Dipl.-Ing. Peter Cachola Schmal, Direktor Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main, Prof. Dr. Claudia Mareis (DGTF), Leiterin Institut Design- und Kunstforschung, Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Basel.
23.01.2014 um 13:46 Uhr
Ästhetik und Gesellschaft, Ästhetik und Design. Interessiert uns die Frage noch? Wozu die alte Frage nochmals aufwärmen?

Das Heft möchte dennoch nach der Relevanz von Ästhetik fragen. In der scheinbaren Leichtlebigkeit und Geglättetheit einer globalisierten Kultur. Gerade die kunterbunte Mischung von Inhalten gegenwärtiger Studiengänge, in denen oft Design als Bestandteil anzutreffen ist, ruft die Frage erneut auf den Plan. Die Autoren erinnern uns an die traditionellen Ästhetiken, aber auch unter neuen Perspektiven. Ebenso werden Fragen einer Ästhetik in Diensten ihrer praktischen Anwendung anschaulich. Die semantische Dimension von Ästhetik sowie die ästhetische Dimension von Semantik stellen sich der Kritik.

Aus dem Inhalt:

Schmuck-Grafik: Piet van den Boom
Ästhetik: noch relevant. Aber welche Ästhetik?: Christian G. Allesch
Von EINS [Ästhetik] bis FÜNFZEHN [Bedeutung]: Manfred Faßler
Ästhetik im semiotischen Konstruktivismus: Holger van den Boom
Primäre, sekundäre und tertiäre Artefakte: June H. Park
Ästhetik und Semantik. Zwei Modelle: Felicidad Romero-Tejedor
Algorithmen, Programmierung und Ästhetik am Beispiel von Ljapunow-Graphen: Diethard Janßen
Gestaltung der Handhabungen: Mario Prokop und Claudia Prokop
Emotionale Ingenieurskunst – Was nun?: Frank Th. Gärtner
Gestalterische Grundlagenausbildung im Design: zwischen Ästhetik und Erleben: Christian Wölfel | Katja Thoring
22.01.2014 um 16:43 Uhr
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