Pinnwand

Ziel des Bauhaus Labs ist die Schaffung einer interdisziplinären Forschergemeinschaft, die sich für drei Monate mit einem Thema aus dem Umfeld des Global Modernism auseinandersetzt. Bewerben können sich internationale Berufseinsteiger und Postgraduierte aus den Bereichen Architektur und Design sowie junge Kuratoren und Designforscher. Die acht Teilnehmer werden von einer international besetzten Jury ausgewählt.

Im Fokus jedes Bauhaus Labs steht ein Objekt moderner Gestaltung, das zugleich den thematischen Anker wie den Ausgangspunkt der gemeinsamen Forschungsreise bildet. Das Programm wird in englischer Sprache gehalten und ist kostenfrei. Nach Abschluss der drei Monate werden die Ergebnisse im Rahmen einer gemeinsamen Ausstellung am Bauhaus in Dessau präsentiert.

Bauhaus Lab 2018
The universal connector: Building systems after the Bauhaus
7. Mai – 9. August 2018

„Im Winter 1941 haben Walter Gropius und ich in Lincoln Mass. beschlossen, in möglichst umfassender Weise ein System der Baukonstruktion im Sinne industrieller Forderungen zu entwickeln, das später unter dem Namen General Panel System bekannt wurde.“ Dabei ging es Konrad Wachsmann nicht um einen besonderen Haustyp, sondern um ein universelles Bausystem, bestehend aus Standardverbindungen und Standardprofilen.

Das Bauhaus Lab 2018 erforscht nun die dieser Baukonstruktion zugrundeliegenden universellen, 1944 in den USA patentierten, Verbindungsstücke als Teile einer neuen Raumarchitektur großer Spannweite.

Wie kaum ein anderer moderner Architekt hat Wachsmann die Industrialisierung des Bauens und die damit verbundenen Möglichkeiten eines „Wendepunkts“ in der Architektur vorangetrieben. Seine Vision war ein neuer, die Schwerkraft überwindender Raum, befreit von der die Masse und Monumentalität der konventionellen Baukunst. Universelle Kombinatorik und maximale Flexibilität der vorgefertigten Verbindungsteile sollten potentiell jeden zum Gestalter der gebauten Umwelt machen. Wachsmanns Visionen des industriellen Bauens reichten weit über das hinaus, was in den Retorten-Städten des Massenwohnungsbaus ab den 1960er Jahren zur Anwendung kam.

Die internationalen Teilnehmer des Bauhaus Lab 2018 untersuchen die im metallischen Verbindungsknoten gebündelten Elemente und Diskurse: Soziale Positionierungen wie für „Wohnraum für alle“ liegen ebenso in der DNA der Vorfertigung, wie Technovisionen einer Architektur als Medium universeller Konnektivität. Die im Ergebnis der Recherchen gemeinsam erarbeitete Ausstellung im Bauhaus bildet ein offenes System, das Anknüpfungspunkte für das Zusammenbauen gegenwärtiger Behausungen bietet.

Open Call

Das Bauhaus Lab richtet sich an junge Professionelle, die in den Feldern Design und Architektur gestalterisch, kuratorisch oder forschend arbeiten. Das Programm findet in englischer Sprache statt und die Teilnahme ist kostenlos. Die acht Teilnehmer werden von einer international besetzten Jury ausgewählt.

Für Ihre Bewerbung senden Sie bitte Ihren CV, ein Portfolio sowie einen Letter of Interest per E-Mail bis zum 15. März 2018 in Englisch an die Programmleiterin Dr. Regina Bittner, Stiftung Bauhaus Dessau: lab@bauhaus-dessau.de
31.01.2018 um 16:26 Uhr
An der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach, Kunsthochschule des Landes Hessen mit Promotionsrecht, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Professur (W2) für das Lehrgebiet Interaction Design im Fachbereich Design zu besetzen.​

Im Fachbereich Design werden Studierende in den Schwerpunkten Industrial Design, Integrierendes Design, Materialdesign flankierend von Technologie im Design sowie Kultur - und Designtheorie im dynamischen Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Praxis unterrichtet.

Aufgabe

Das neue Lehrgebiet Interaktionsgestaltung ist neben den genannten Schwerpunkten als ein neues und interdisziplinär orientiertes Lehr- und Forschungsgebiet in der Fachrichtung Design zu etablieren und ist Teil des neuen interdisziplinären Forschungsschwerpunkts Mobilitätsdesign, der unter der Federführung der HfG im Rahmen des hessischen LOEWE-Landesprogramms Forschung zu »Infrastruktur – Design – Gesellschaft: Designforschung in Mobilitätssystemen zur Entwicklung multimodaler, umweltfreundlicher Mobilität im Ballungsraum Rhein-Main« von 2018 bis 2021 durchgeführt wird. Kooperationspartner sind die Frankfurt UAS, die Goethe-Universität und die TU Darmstadt. Das Forschungsgebiet Interaktionsgestaltung ist als ein eigenständiges, jedoch interdisziplinär orientiertes Forschungsgebiet in den LOEWE-Schwerpunkt Mobilitätsdesign einzubringen und in der Lehre am Fachbereich Design zu vertreten.

​Die Professur konzentriert sich auf die Gestaltung interaktiver Systeme an der Schnittstelle zum Design – vom grafischen Interfacedesign über Konzepte für Bedienungen von Geräten und der Entwicklung von Bedienungsstrukturen bis zur experimentellen Entwicklung komplexer Interaktionen in realen und virtuellen Räumen als Ganzes oder als Teil eines Systems.

Interaktionsgestaltung wird als maßgeblicher Kompetenzbereich im Design verstanden. Die Lehraufgaben im Grund- und Hauptstudium und die aktive Mitarbeit am LOEWE- Forschungsschwerpunkt Mobilitätsdesign umfassen die Vermittlung von Strategien (u.a. Systemtheorie), Technologien (u.a. Open Source) und Techniken (Scripting usw.) für ein nutzergerechtes Entwerfen mit dem besonderen Fokus auf der Entwicklung und Erforschung zukünftiger Mensch-Maschine-Systeme.

Qualifikation

Ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Design ist Einstellungsvoraussetzung. Erwartet werden einschlägige Erfahrungen sowohl in der gestalterischen Praxis als auch in der Forschung und Lehre im Bereich Interactiondesign. Wir suchen eine Gestalter-persönlichkeit mit besonderer Eignung und Motivation zur forschenden Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Anwendung. Die Berufung ist, mit der Möglichkeit der Entfristung, auf vier Jahre befristet.

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen der §§ 61 und 62 Hessisches Hochschulgesetz. Die Vollzeitstelle hat ein Lehrdeputat von 18 SWS gemäß §3 Abs.3 LVVO (Hessen). Die HfG Offenbach strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. Bewerber und Bewerberinnen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 2 SGB IX werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen und Dokumenten sind unter der Kennziffer 20 bis zum 5. März 2018 an den Präsidenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Schlossstraße 31, D-63065 Offenbach am Main, einzureichen.

http://www.hfg-offenbach.de/de/news/ausschreibung-professur-interaction-design?type=news_archive#news
30.01.2018 um 14:12 Uhr
It Wasn’t Written:
International Symposium on designerly-ways of Historiography
New York, September 5th, 2018

CALL FOR PAPERS

In the past decades there has been a lot of discussion about the construction and impact of history. Historians claim to have overcome teleological narratives, moving away from grand narratives and challenging the white-male canon in order to decolonize and diversify.

Histories, however, have not only been constructed from words but also designed in various media in different dimensions. What happens when the past is given a particular form? How do designers interpret historical information and, by doing so, shape our knowledge of the past and its impact on the future?

The symposium focusses on historiographic dimensions of design in both the creation and the reception of history. It aims at discussing how specific knowledge, methods and elements of design are used to create histories, how they differ from each other and from written and oral histories, and how they create different trajectories for the future (Dilnot 2015). Possible contributions will analyze the construction and dissemination of historical narratives in visualizations (such as timelines or genealogies), publications (such as history books), exhibitions (such as retrospectives), and software (such as history apps or digital timelines).
How does their design affect our understanding of history (and thereby future and time in general)? Already a simple artifact such as a timeline communicates much more than historical data. By placing events on a single line, time is given a teleological notion, whereas detours, parallelisms, discontinuities, shifts and other aspects can hardly be visualized.

After an introductory keynote, the symposium will be organized in four panels – Visualizations, Publications, Exhibitions and Software –, bringing together invited contributions from established researchers and papers via an open call.

We invite proposals for individual papers of 20 minutes in particular, but not exclusively, from the following fields: history, visual history, design history, cultural studies, digital humanities, editorial design, exhibition design, interaction design, and information design.

SUBMISSION GUIDELINES

Please submit the proposal for your contribution in English no later than Monday, February 19th, 2018, including:

• Title of the panel (Visualizations, Publications, Exhibitions or Software).
• Title of the paper.
• Author's full name, title, position, and institution.
• Abstract of the paper (not exceeding 500 words).
• Keywords.
• Brief professional biography (not exceeding 200 words).

Papers must be original and not simultaneously submitted to another journal or conference. Proposals will be double-blind reviewed and selected by the conference committee.

The proposal must be in PDF format (file extension .pdf). Upload your proposal to: https://easychair.org/conferences/?conf=itwasntwritten2018

All questions about submissions should be emailed to: itwasntwritten@mailbox.org

TICKETS: Available soon

To stay informed, subscribe to our newsletter: http://eepurl.com/ddXROP
and visit us on Facebook: https://www.facebook.com/events/1880488638647642/

ORGANIZERS
Julia Meer (Humboldt University in Berlin, visiting researcher at the MIT)
Robert Lzicar (Bern University of the Arts HKB)

INVITED SPEAKERS
· Keynote: Clive Dilnot, Professor of Design Studies in the School of Art and Design History and Theory, The New School / Parsons
· Welcoming address: Martino Stierli, The Philip Johnson Chief Curator of Architecture and Design, The Museum of Modern Art
· Daniel Rosenberg, Professor of History, University of Oregon
· Teal Triggs, Associate Dean in the School of Communication, Royal College of Art
· Johanna Drucker, Breslauer Professor of Bibliographical Studies, University of California, Los Angeles
· Jeremy Aynsley, Head of the Research Cluster Internationalising Design History, University of Brighton
· Orit Halpern, Associate Professor of Interactive Design in the Department of Sociology and Anthropology, Concordia University, Montréal

VENUE
The conference will be held at the MoMA in New York.

SPONSORS
VolkswagenStiftung
swissnex Boston

Find all information online:
https://easychair.org/cfp/ItWasntWritten2018
29.01.2018 um 18:49 Uhr
Bis zum 9. April 2018 können Unternehmen aller Größen und Branchen, Designerinnen und Designer sowie Studierende innovative Lösungen einreichen und sich um den Bundespreis Ecodesign 2018 bewerben.

Der vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt ausgelobte Bundespreis Ecodesign zeichnet nachhaltige und herausragend gestaltete Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus.
Gestalterische und ökologische Aspekte werden gleichwertig bewertet.

Bewerbung
Der Wettbewerb ist in vier Kategorien ausgeschrieben: Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs.
Hintergrundinformationen zum Thema Ecodesign sowie eine Übersicht der wichtigsten Ecodesign-Kriterien können Sie auf der Internetseite des Bundespreises Ecodesign einsehen.

Bewertungsverfahren
Die Qualität der Einreichungen wird in einem mehrstufigen Verfahren von Expertinnen und Experten aus dem Umweltbundesamt, dem Beirat und der interdisziplinär besetzen Jury bewertet.
Innovationsgehalt, Gestaltungsqualität und Umwelteigenschaften stehen bei der Bewertung im Vordergrund. Auch Auswirkungen auf die Alltagskultur sowie das Verbraucherverhalten werden berücksichtigt. In jeder Kategorie können mehrere Preise vergeben werden.

Auszeichnung und Benefits
Nach der Preisverleihung durch die/den Bundesumweltminister/in werden die nominierten und prämierten Beiträge öffentlichkeitswirksam in verschiedenen Medien sowie in einer Online-Ausstellung auf der Internetseite des Bundespreises Ecodesign vorgestellt. Es ist geplant, die Preisträger/innen und Nominierten im Folgejahr im Rahmen einer Wanderausstellung auf Messen und in Museen zu präsentieren. Renommierte Medienpartner aus Design und Wirtschaft unterstützen den Bundespreis Ecodesign und berichten über die prämierten Projekte. Die Preisträger/innen und Nominierten erhalten für Ihre Einreichung eine Auszeichnung in der jeweiligen Kategorie sowie das Recht, damit zu werben. Die Gewinner/innen des Nachwuchspreises erhalten zusätzlich einen Geldpreis in Höhe von 1.000 Euro.
Hier finden Sie einen Überblick über die Benefits.

Fristen und Termine
Anmeldefrist: 9. April 2018
Bewertung durch das Expertengremium und Vorauswahl: bis Mitte Juli 2018
Jurysitzung: 1. Oktober 2018 im Kunstgewerbemuseum in Berlin
Preisverleihung: Ende November 2018 im Bundesumweltministerium in Berlin

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Anmeldung sowie Pressemitteilungen unter:
bundespreis-ecodesign.de
24.01.2018 um 12:28 Uhr
How can the curation of migrant cultures be a more dynamic and inclusive practice? What happens when objects are (re)moved from their cultural communities, or when communities move without cultural objects? How do historical practices of collecting, production and display inform the exhibition of contemporary visual culture, and how can our engagement with the contemporary illuminate our understanding of the historical? In addressing these and other questions surrounding the intersection of global cultures of craft, design, curation and migration, this international day symposium will facilitate discussion between academics, creative practitioners and museum professionals based in Exeter and beyond. The event is being supported generously by the programme in Art History and Visual Culture at the University of Exeter, RAMM and the Design History Society.

Tickets are free and include light refreshments. All members of the public are warmly invited.

Confirmed speakers:
Tony Eccles (Curator of Ethnography, RAMM): 'Objects have voices: addressing issues of migrating cultures in a World Cultures gallery'
Wessie Ling (Reader in Fashion Practice, Northumbria University): Title TBC
Sabrina Rahman (Lecturer in Art History and Visual Culture, University of Exeter): 'Migrating Culture: Towards a Critical Practice of Public History'
Nicola Stylianou (Curator and Researcher, London): 'Fashioning Africa at Brighton Museum: Creating a new collection of African fashion to decolonise museum practice'
Christina Zetterlund (Associate Professor of Design Theory, Linnaeus University): 'Constructing the Migrant: The Case of the Roma in Sweden'

for further information and registration visit:
https://www.eventbrite.co.uk/e/migrating-culture-global-curation-between-past-and-present-tickets-41903541621
24.01.2018 um 12:02 Uhr
Das «Material-Archiv» ist eine feste Institution in der schweizerischen Bildungslandschaft – rund 1000 Materialien sind dort als Muster und in der Online-Datenbank dokumentiert. Doch wie wird das Archiv genutzt? Welche Wirkung hat es auf Produktgestalter/innen? In der Studienrichtung Objektdesign an der Hochschule Luzern – Design & Kunst markiert das Entwickeln eines Verständnisses für Materialien und ihre Eigenschaften den Beginn des Curriculums und bleibt Ausgangspunkt eines jeden Entwurfsprozesses. Die Sonderpräsentation im Rahmen des «Material-Archivs» zeigt ausgewählte studentische Arbeiten aus dem aktuellen Jahrgang Objektdesign, die diese Haltung illustrieren.

Podium: Das Material-Archiv im Bereich von Lehre und Vermittlung und die Bedeutung von Materialfragen im Gestaltungs- und Entwurfsprozess

Begrüssung und Einführung
Markus Rigert, Co-Leitung Gewerbemuseum Winterthur und Christoph Schindler, Partner schindlersalmerón und Leiter Objektdesign BA, Hochschule Luzern − Design & Kunst

Mit
Gabriela Christen, Direktorin Hochschule Luzern − Design & Kunst
Christoph Schindler, Leiter Objektdesign BA, Hochschule Luzern − Design & Kunst
Annette Spiro, Professorin für Architektur und Konstruktion, ETH Zürich
Franziska Müller-Reissmann, Leiterin Material-Archiv MIZ, Zürcher Hochschule der Künste
Mario Pellin, wissenschaftlicher Mitarbeiter Gewerbemuseum Winterthur
David Keist, Leiter Fachstelle Handwerk und Material, Haus der Farbe, Zürich

Moderation
Yvonne Radecker, Geschäftsleiterin Verein Material-Archiv

Anmeldung/Kosten
Keine Anmeldung erforderlich. Im Museumseintritt inbegriffen.

https://www.gewerbemuseum.ch/veranstaltungen/podium-material-als-entwurfsgrundlage
24.01.2018 um 10:14 Uhr
Das internationale Symposion befasst sich mit der pädagogischen Konzeption und Praxis von Hannes Meyer, die er als Lehrer und Direktor am Bauhaus Dessau in den Jahren 1927-1930 entwickelt und später fortgeführt hat. Hannes Meyer hat die von Walter Gropius und den von ihm berufenen Meistern begründete Bauhauspädagogik (1919-1927/28) wesentlich verändert und neu konzipiert. Nicht nur, dass er die Architekturlehre im Auftrag von Gropius begründete und wissenschaftlichen Studien in den Entwurfsprozess einführte. Ihm gelang in der Lehre, mit Studierenden Bauprojekte (Laubenganghäuser, Haus Nolden) und industrielle Produktionen (Kandem-Leuchten und Rasch-Bauhaustapeten) zu realisieren. Durch die Berufung neuer Lehrer begründete er die Städtebaulehre (Hilberseimer) und den Fotografieunterricht (Peterhans), durch Gastvorträge integrierte er wichtige neue Wissensgebiete in die Lehre ein. Die dreitägige Tagung fokussiert drei Themenfelder:

1. Pädagogisches Konzept Der erste Symposions-Tag stellt die Pädagogik von Hannes Meyer ins Verhältnis mit der Architekturausbildung der 1920er Jahre allgemein und mit der Bauhauspädagogik der Ära Gropius (Gropius / Moholy-Nagy) und widmet sich den konzeptuellen Grundideen. Diese finden ihre Fortsetzung und Weiterentwicklung durch Meyers spätere Tätigkeit in Mexiko wie durch die Praxis der Hochschule für Gestaltung Ulm ab 1956. Ein besonderer Fokus wird auf den Praxisbezug in der Lehre geworfen wie auf der Frage, wie Hannes Meyer in Bildungsbauten (Mümliswill / Bernau) seine pädagogischen Ideen räumlich umgesetzt hat.

2. (Neue) Lehrer am Bauhaus im Direktorat von Hannes Meyer Seine pädagogische Konzeption setzte Hannes Meyer nicht zuletzt durch seine programmatische Auswahl des Lehrpersonals um, welche oft mit strukturellen Veränderungen einher ging. So wurde durch Zusammenlegung der Metallwerkstatt, der Tischlerei und der Wandmalerei die Ausbauwerkstatt geschaffen, die Fotografiewerkstatt neu gegründet und eine Städtebaulehre eingeführt. Auch wurde mit Gunta Stölzl eine Frau als Meisterin berufen. Durch Gastdozenten und zahlreiche Gastvorträge wurde das Lehrangebot erweitert und programmatisch geschärft. Am zweiten Symposionstag wird eine Auswahl der für die Ära Hannes Meyer wichtigsten Lehrpersönlichkeiten vorgestellt und ihre konzeptuellen Haltungen, theoretischen Positionen und entwurflichen Methodiken erörtert, in denen sich die Neuausrichtung der Bauhauslehre manifestiert.

3. Bauhausschüler der Ära Hannes Meyer
Am Beispiel der Architekturlehre unter Hannes Meyer wird der Wirkung seiner Pädagogik auf die nächste Gestaltergeneration nachgegangen. Relevant hierbei ist, dass die Studierenden aufgrund der politischen Umbrüche in unterschiedlichsten gesellschaftlichen Konstellationen tätig wurden, sei es in der stalinistisch geprägten Sowjetunion, in Deutschland unter dem Nationalsozialismus und in der Ära des kalten Krieges, nach der Staatsgründung Israel, in Westeuropa oder Südamerika. Kritisch zu Fragen ist, ob Einflüsse des Bauhauses - u.a. unter Meyer - die Position der Bauhausschüler wirklich wesentlich mitgeprägt haben und wie diese angeeignet und fortentwickelt wurden.

Zeitplan

15. März 2018 Pädagogische Konzeption

10:00: Philipp Oswalt: Begrüßung und Einführung

Pädagogik im Kontext 10:30: Dara Kiese: Ganzheitliche Bildung in Hannes Meyer's Bauhaus: 1927-1930
11:00: Anthony Fontenot: Der Kampf ums Bauhaus Design: Hannes Meyer versus László Moholy-Nagy
11:30: Peter Bernhard: Meyers Programm der Gastvorträge
12:00: Julia Witt: Architektur oder Baukunst? - Zum Profil der Architekturklassen an den deutschen Kunstakademien in den 1920er Jahren
12:30: Diskussion (Moderation: Thomas Will)

Pädagogik nach dem bauhaus
14:30: Raquel Franklin: Das Institut für Planung und Städtebau: Hannes Meyers fehlgeschlagener Bildungsversuch im mexikanischen Milieu
15:00: Simone Hain: Die Neugründung von Gestaltungsausbildung in Ostdeuschland nach 1945
15:30: Gui Bonsiepe: Konvergenzen / Divergenzen - Hannes Meyer und die hfg ulm
16:00: Diskussion (Moderation: Philipp Oswalt)

Pädagogische Praktiken
17:30: Anne Stengel: Baupraxis als Lehre: Planung und Bau der Laubenganghäuser 1929 / 1930 18:00: Andreas Vass: Kinderheim Mümliswill / Bundesschule Bernau - Die Pädagogik in der Architektur Hannes Meyers
18:30: Sibylle Hoiman: Hannes Meyer als Lehrer am Bauhaus aus der Schülerperspektive
19:00: Diskussion (Moderation: Andreas Schwarting)

16. März 2018 (Neue) Lehrer am Bauhaus im Direktorat Hannes Meyer

Architektur und Raum
09:30: Anna Stuhlpfarrer: Anton Brenner
10:00: Espen Johnsen: Inspiration, Kritik und Bewunderung. Edvard Heiberg, Bauhaus und Hannes Meyer's Neuorientierung
10:30: Werner Möller: Entwerfen für die Volkswohnung - Die Bauhausproduktion unter Hannes Meyer, 1927-1930
11:00: Friederike Zimmermann: Mensch im Raum - Ganzheit aus divergenter Sicht: Oskar Schlemmer und Hannes Meyer
11:30: Diskussion (Moderation: Andreas Schwarting)

Werkstätten
13:30: Brenda Danilowitz: Eine neue Richtung: Die Rolle Josef Albers' in den Bauhaus Werkstätten 1928-1930
14:00: Ingrid Radewaldt: Eine Frau als Meister - Gunta Stölzl und die Bauhausweberei
14:30: Rainer K. Wick: Walter Peterhans, seine Fotoästhetik und sein Fotounterricht am B.
15:00: Ute Brüning: Joost Schmidt: Bildstatistik und Reklame
16:00: Diskussion (Werner Möller und Philipp Oswalt)

Städtebau und Theorie 17:00: Philipp Oswalt: Ludwig Hilberseimer (Städtebau) 17:30: Gregory Grämiger: Landwirtschaft und Siedlungsbau: Zur Lehre Konrad von Meyenburgs am Bauhaus 18:00: Martin Kipp: Arbeitspsychologe und Arbeitspädagoge Johannes Riedel 18:30: Simone Hain: Karel Teige (Gastdozent Theorie) 19:00: Diskussion (Moderation: Thomas Will)


17. März 2018 Bauhaus-Schüler der Ära Hannes Meyer

Sozialistische Internationale 09:30: Tatiana Efrussi: Bauhauserfahrung nicht anwendbar
10:00: Daniel Talesnik: Tibor Weiner: von der Sowjetunion nach Südamerika
10:30: Zvi Efrat: Sachlichkeit zum Brutalismus: Sharon übertreibt Meyer in Israel
11:00: Diskussion (Moderation: Andreas Schwarting)

DDR 13:00: Norbert Korrek: Konrad Püschel - Hochschule für Architektur- und Bauwesen Weimar
13:30: Folke Dietzsch: Reinhold Rossig - Von der KPD zur Bauakademie der DDR
14:00: Jens-Uwe Fischer: Franz Ehrlich
14:30: Diskussion (Moderation: Thomas Flierl)

Westeuropa
16:00: Adina Seeger: Fritz Ertl - Baumeister in Auschwitz
16:30: Sebastian Holzhausen: Architektur als gesellschaftlicher Akt. Hans Fischlis Kinderdorf Pestalozzi in Trogen, 1946-1948
17:00: Hanneke Oosterhof: Lotte Stam-Beese: Vom Bauhaus zur Stadtplanung in Rotterdam
17:30: Diskussion (Moderation: Philipp Oswalt)

Weitere Informationen unter:
http://www.uni-kassel.de/fb06/fachgebiete/architektur/architekturtheorie-und-entwerfen/veranstaltungen.html
24.01.2018 um 10:03 Uhr
Northumbria University, Newcastle is seeking a Senior Research Assistant to contribute to the participatory design and research through design strands of the EPSRC funded Playing Out with IoT project. Playing Out with IoT is a project that is exploring how Internet of Things (IoT) technologies can be developed and extended to enable children to create digital outside play in their own neighbourhoods. The project responds to the concern that fewer and fewer children now play outside. This reduction in unstructured outdoor active play - or ‘playing-out’ - has led to a whole range of concerns around health, wellbeing and development. The main aim of the project is to make use of IoT technologies to increase outdoor play and allow public spaces to be re-scripted by children (and parents / guardians) for their own play, both by the use of the IoT toolkits we create, and a Playing Out Engine to produce and share stories about their play. The project is a collaboration between Northumbria University (Computer Science and Design), University College London (Education), Canterbury Christ Church University (Psychology), in partnership with Playing Out CiC, BeChange, Cederwood Trust and SAM Labs.

The successful candidate will take a leading role with research participants, including groups of children aged under 9, to engage in co-design activities with them. The candidate will be specifically responsible for the running of participatory engagements that involve the creation of new ideas for IoT to support ‘playing out’, and translating insights from these engagements into innovative technologies and associated IoT toolkits that will be tested by our project partners. A methodological interest in collaborative design techniques and approaches to engaging children in design processes, is also desirable although this is not a requirement.

Candidates will have a PhD (or one that is close to completion) in interaction design, human-computer interaction or in a related design field. It is expected you will have a track-record of publishing in leading venues in these fields. Since the research conducted across Playing out with IoT is highly collaborative and interdisciplinary; candidates should have demonstrable experience and interest to work in multi-disciplinary teams. Excellent communication skills, as well as familiarity with a range of desktop publishing and media creation tools, is essential. Research experience and understanding of designing and conducting studies and evaluations of technologies ‘in the wild’ is also a requirement. Prior experience of qualitative data collection and analysis, and be comfortable with working with children and young people is expected.

The will to travel around the UK for short periods during design and evaluation phases of the project is essential. This will involve occasional travel to and staying with project collaborators in London, Bristol and Aylesham. Occasional weekend work may also be necessary.

This post is fixed-term for 12 months in the first instance, with the option to extend this to 18 months in total.

For further Details visit: https://work4.northumbria.ac.uk/work-for-us/details/?roleId=409



22.01.2018 um 12:51 Uhr
Die Brand Academy Hamburg besetzt im Studiendepartment Kommunikation zum 1.4.2018 eine neu geschaffene Professur (W2) mit der Denomination Interkulturelle Marken- und Innovationskultur.

Es handelt sich um eine wissenschaftliche Vollzeitprofessur im Umfang von 18 Semesterwochenstunden.

Die Professur beschäftigt sich mit den gegenwärtigen und zukünftigen Einflüssen und Rahmenbedingungen der Markenbildung und der Markenkultur – insbesondere im eurasischen und deutsch-chinesischen Kontext. Dabei spielt in Zukunft noch stärker die digitale Transformation einer globalisierten Gesellschaft und Wirtschaft eine zentrale Rolle als maßgeblicher Treiber der Markenkultur im kommenden Jahrzehnt. Dabei sind Interkulturalität, Innovationskultur und Design (im weiteren Wortsinn) wesentlich für die wissenschaftliche Auseinandersetzung.

Wir suchen für diese Professur eine herausragend qualifizierte Persönlichkeit mit gestaltungs- oder geisteswissenschaftlichem Hintergrund. Wegen unseres strategischen Schwerpunktes in China erwarten wir von Bewerberinnen und Bewerbern einschlägige interkulturelle Kompetenz und Erfahrungen und die Bereitschaft, in China zu unterrichten und zu forschen.

Sie verfügen über wissenschaftliche Expertise und praktische Erfahrung in der genannten Denomination. Ihre pädagogische Kompetenz basiert auf Ihren mehrjährigen Erfahrungen in der hochschulischen Lehre. Ihre Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit muss in der Regel durch eine Promotion nachgewiesen werden.

Neben der Lehr- und Forschungstätigkeit wird eine Mitwirkung bei der Entwicklung der bilateralen Studienschwerpunkte und bei der Zusammenarbeit mit chinesischen Hochschulen erwartet. Aufgrund der Lehre besonders in deutsch-chinesischen Kooperationsprojekten ist verhandlungssicheres Deutsch und Englisch notwendig.
Darüber hinaus begrüßen wir Grundkenntnisse in Mandarin.

Die Brand Academy misst der Betreuung der Studierenden einen hohen Stellenwert bei. Aus diesem Grund ist eine hohe Präsenz der Professorinnen und Professoren an der Hochschule erforderlich.

Die Brand Academy strebt in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, die Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf.

Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit allen relevanten Unterlagen bis zum 15.02.2018 ausschließlich per Mail und mit einem zusammengefassten pdf-Dokument an:

bewerbung@brand-acad.com

Fragen zur Stellenausschreibung richten Sie bitte per Mail an die obenstehende Adresse.

https://www.brand-acad.de/stellenausschreibung-professur-w2-mit-der-denomination-interkulturelle-marken-und-innovationskultur/
10.01.2018 um 17:15 Uhr
Das Deutsche Technikmuseum in Berlin zeigt noch bis zum 18. Februar 2018 26 Farb- und Schwarz-Weiß-Fotografien aus der Serie „Das Internet als Ort“ von Heinrich Holtgreve.

Mehr als 3,7 Milliarden Menschen haben weltweit Zugang zum Internet. Die Hälfte der Menschheit surft, chattet oder streamt. Doch was ist das Internet eigentlich? Kann man es besuchen und ist es dort schön?

Der Hamburger Fotograf Heinrich Holtgreve hat sich auf die Suche nach einem Ort namens Internet gemacht. Entstanden sind dabei Bilder mit einer ganz eigenen nüchternen Ästhetik. Holtgreve nähert sich der Sichtbarkeit des Internets vorsichtig und auf vielfältige Weise an. Das ist eine echte Herausforderung, denn das Netz ist in der Vorstellung vieler Menschen nicht wirklich greifbar – obwohl es doch allgegenwärtig ist. In Holtgreves Fotografien gibt es sehr konkrete und sichtbare Hinweise auf die Existenz des Internets – etwa LAN-Steckdosen in Kairoer Wohnungen, Räume voller Kabel in Ostfriesland oder die menschenleere Architektur Frankfurter Rechenzentren.

Heinrich Holtgreve lebt und arbeitet als freier Fotograf in Hamburg. Seit 2016 gehört er der renommierten Fotografenagentur OSTKREUZ in Berlin an.
10.01.2018 um 13:45 Uhr

Willkommen !



Bitte bestätigen Sie die Kenntnissnahme der Nutzungsbedingungen .