Pinnwand
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Kaum ein Telekommunikationssystem kann auf eine solch lange und wechselhafte Entwicklungsgeschichte zurückblicken wie die Videotelefonie: Während sie einerseits ein stetiges gesellschaftliches und kulturelles Interesse an dieser Technik markiert, dokumentiert sie doch gleichzeitig auch den ausbleibenden Erfolg der Videotelefonie.
Ausgehend von den Fantasien der Belle Époque über die zahlreichen futuristischen Anwendungsszenarien in Science-Fiction-Filmen oder -Fernsehserien bis hin zu zeitgenössischeren Beispielen samt Skype & Co. zeichnet Tobias Held die kultur- und technikhistorische Entwicklung des Mediums nach.
Mit diesem Buch liegt erstmals eine umfassende medienhistorische und popkulturelle Einordnung und Übersicht der Videotelefonie vor, die hier mit umfangreicher Bebilderung in der Schriftenreihe Welt | Gestalten erscheint.

Tobias Held
Face-to-Interface: Eine Kultur- und Technikgeschichte der Videotelefonie
162 Seiten, 14,5 x 20,5 cm, kartoniert
Büchner-Verlag, Marburg

ISBN 978-3-96317-191-8 (Print)
22,00 € (Print)
ISBN 978-3-96317-713-2 (ePDF)
18,00 € (ePDF)
02.03.2020 um 10:42 Uhr
Practicing Sovereignty – Means of Digital Involvement
Symposium/Exhibition/Workshops
12–18 March 2020
designtransfer & Berlin Open Lab (UdK Berlin)

Keynotes by Adam Greenfield and Renata Avila, address by Gesche Joost
Speakers and exhibiting artists: Renata Avila, Tatiana Bazzichelli, Juan Pablo Garcia Sossa, Max von Grafenstein, Adam Greenfield, Claudio Guarnieri, Adam Harvey, Bianca Herlo, Arne Hintz, Daniel Howe, Fieke Jansen, Gesche Joost, Liat Lavi, Joana Moll, Julian Oliver, Julia Pohle, Bill Posters, Thorsten Thiel, Danja Vasiliev, Andreas Unteidig, Kersti Ruth Wissenbach
Workshops by Bündnis Digitale Stadt, Philipp Grunewald, Mark Hedges, Denisa Kera, Tech Workers Coalition

Things don't always go as planned. Instead of further indulging in the collective imaginaries of better, digitally mediated futures with promises of participation and grassroots democracy, today's narratives are dominated by rather troublesome aspects of the digital transformation. Issues such as the increasing inequality, the surveillance and manipulation of individuals and, thus, the systematic undermining of democratic values have become more and more threatening for an open society. In this shift of narratives, the notion of digital sovereignty is witnessing an increasing interest. The term now serves to denote diverse concepts that negotiate competences, duties and rights in the digital age.

This symposium with its associated exhibition and workshops addresses digital sovereignty as a right to be claimed and a process constantly in the making; as a condition of the ability to critically partake in the digitally mediated societies of today and to help shaping those of tomorrow.

Emphasizing this political and transformative significance of the term, the event provides a stage for scholars, activists, artists and human rights advocates which develop practices or provide spaces and structures to foster means of digital sovereignty. Its aim is to identify diverse facets of what it means to be digitally sovereign, but also critically discuss the viability of the term: What imaginaries do we develop, what agenda should we pursue and how can we implement them? Or do we have to fundamentally revisit our terms and strategies in the question of how to shape digital societies?

12 March 2020, 6.00 p.m.: Opening – Keynote & Exhibition
13 March 2020, 9.30 a.m.–7.00 p.m.: Symposium
12–18 March 2020: Workshops, Exhibition

Admission is free. Please register: tickets.weizenbaum-institut.de

Frequently updated information on programme and participants: sovereignty.weizenbaum-institut.de

Language: English
Contact: Bianca Herlo, bianca.herlo [at] udk-berlin.de
26.02.2020 um 11:31 Uhr
ICH bin hier, also bin ich?

Ein Bild von sich selber machen, sich selbst ein Bild machen, sich selbst ins Bild setzen oder sich
selber abbilden. Egal ob in bildender Kunst, sozialen Medien, audiovisueller Fernkommunikation oder
mittels Self-Tracking, überall begegnen wir Selbstbildnissen und Selbstbildern sowie der Frage nach
deren Formen, Techniken sowie den Wandel durch verfügbare Technologien.
Wo und wie dabei die Grenzen verlaufen ist dabei ebenso unscharf wie die Frage nach der Eigenund
Fremdwahrnehmung. Doch auch Fragen nach der Deutungshoheit über das eigene Bild sowie
nach der Quantifizierung seiner Selbst in Form der Abstraktion und Verbildlichung als Datensatz sind
ebenso von Belang wie jene nach der Hoheit über die Erzeugung der Bilder selbst. Denn: Auch die
Werkzeuge und Technologien, mit denen wir uns medial manifestieren – und somit Abbilder von uns
selbst schaffen, – definieren die Möglichkeiten dessen, was wir sind und sein können.
Im Rahmen des zweiten Nachwuchskolloquiums der Gesellschaft für interdisziplinäre
Bildwissenschaft soll es um Fragen wie diese oder artverwandte Themen gehen. Der Fokus liegt dabei
sowohl auf (medien)theoretischen als auch gestalterischen oder künstlerischen
Auseinandersetzungen mit dem Thema Eigenbild, Selbstbild und Selbstbildnis.

Nachwuchswissenschaftler_innen aus allen Disziplinen, die sich mit Fragestellungen wie diesen
befassen, sind eingeladen, Abstracts mit einer Länge von maximal 500 - 700 Wörtern sowie einen
wissenschaftlichem Kurzlebenslauf bis zum 31. März 2020 per E-Mail an die Veranstalter zu senden.

heldtobias@mail.de
mail@johannesbreuer.de

Der Call richtet sich insbesondere an Promovierende und Studierende der Bereiche Design, Medien,
künstlerischer Forschung sowie aller anderen bildpraktischen Disziplinen. Es sind sowohl Ergebnisse
theoretischer, künstlerisch-praktischer sowie didaktischer Forschung willkommen.

Rahmenbedingungen
Im Rahmen der Nachwuchsförderung richtet die Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft
Kolloquien für Nachwuchswissenschaftler_innen aus, die sich mit einem
bildwissenschaftlichen Thema befassen. Gastgeber sind Wissenschaftler unterschiedlicher
Institutionen aus verschiedenen Disziplinen, die das jeweilige Format des Kolloquiums und
gegebenenfalls eine Themeneingrenzung festlegen.
Die GIB fördert für jedes Kolloquium die Anreise der aktiv Teilnehmenden, die Mitglied der GIB sind
bzw. werden, mit bis zu 100,-€. Interessierte sind zur Teilnahme und Partizipation an den
Diskussionen und Gesprächen eingeladen, ein Reisekostenzuschuss kann jedoch nicht gewährt
werden. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt für Doktoranden 10 € und für Studierende 5 €.
Anträge können jederzeit beim Vorstand bzw. dem Schatzmeister eingereicht werden. Das Formular
dazu ist auf der Website Gibbildwissenschaft.org unter dem Menüpunkt Downloads zu finden.
20.02.2020 um 09:22 Uhr
WORKSHOP UX-Design
WEISSE WOCHE, Bauhaus Universität Weimar

Für die so genannte "Weiße Woche" sucht die Bauhaus Universität Weimar freiberufliche DozentInnen, die den Studierenden Dinge beibringen, die außerhalb des üblichen Lehrplans liegen.

Rahmendaten: 11.–15.05.2020
Dauer: 2-3 Tage (+ optionaler hochschulöffentlicher Vortrag an einem Nachmittag)

Inhalte
1. Intro
- Was ist UX-Design?
- In welchen Branchen / Unternehmen und Berufen ist UX wichtig?
- Best Practice Beispiele aus der eigenen Arbeit (bzw aus dem DRL)
- Einblick in Arbeitsprozess und Methodik (Prototyping, Testing, Befragung, ...)
- Wie kommt Nutzer Feedback zurück in den Entwurf?
2. Übung
Methoden und Strategien an einem eigenes Produkt / Projekt / Prototyp üben

Rückmeldungen an Katrin Krupka (katrin.krupka[at]uni-weimar.de), gern auch direkt mit einer ersten Honorarvorstellung.
12.02.2020 um 17:47 Uhr
Neuerscheinung von Irmi Wachendorff

In ihrer Studie untersucht Irmi Wachendorff die soziale Funktion typografischer Gestaltung von multilingualen Texten in Stadträumen. Damit begibt sie sich in das bisher noch wenig beforschte Grenzgebiet zwischen Linguistik und Typografie.
Auf Grundlage zeichentheoretischer, soziolinguistischer, typografischer und sozialwissenschaftlicher Ansätze arbeitet die Autorin Wirkdimensionen und Bedeutungspotentiale grafischer Ressourcen heraus. Mit ihrer Arbeit veranschaulicht sie Konstruktion und Wahrnehmung von kulturellen Identitäten und sozialen Positionierungen durch Typografie im öffentlichen Raum.

Mehr Informationen und Erwerb unter:
www.uvrr.de
06.02.2020 um 13:47 Uhr
BEWERBUNGSFRIST
26.02.2020

Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitstelle. Die Besetzung ist ab dem
nächstmöglichen Zeitpunkt beabsichtigt.

Nachhaltige Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen von
Gegenwart und Zukunft entwickeln: Das ist das Ziel der HAW Hamburg –
Norddeutschlands führende Hochschule, wenn es um reflektierte Praxis
geht. Im Mittelpunkt steht die exzellente Qualität von Studium und Lehre.

AUFGABENFELD:
Das Fach Type Design ist dem Studiengang Kommunikationsdesign am Department
Design der Fakultät Design, Medien und Information zugeordnet.
Type Design ist ein wichtiger Bestandteil der Strategie des Studiengangs und
hat eine lange Tradition an der HAW Hamburg. Die Professur vertritt dieses
Fachgebiet im Bachelor- und Masterstudiengang des Kommunikationsdesigns
in der Lehre und Forschung. Type Design soll in Zukunft als digitales
Kompetenzfach weiter ausgebaut werden. Ein zukunftweisendes,
auf tradierte Gestaltungsgrundsätze bezugnehmendes Lehrkonzept wird erwartet.


Mehr Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier:
www.haw-hamburg.de
06.02.2020 um 13:44 Uhr
Wie spät ist es?

Wieso ist das von Bedeutung?

Dieses Buch setzt sich kritisch mit unserer heutigen Zeitkrise auseinander. Die Transformation der Gesellschaft von einer agrarischen zu einer urbanisierten Lebens- und Arbeitsweise hat einen fundamentalen Wandel unseres Zeitverständnisses erzeugt: es wird mehr und mehr von einer 24/7 Mentalität geprägt. Der Weg von der natürlichen Zeit bis ins digitale Zeitalter führt zu einer Fragmentierung von Zeit, die tief in unseren täglichen biologischen und sozialen Rhythmus eingreift.

Wir brauchen neue Ansätze, um das gegenwärtige System von Uhren und Kalendern zu überwinden. Dieses Buch untersucht neue Wahrnehmungsweisen von Zeit, indem es das Konzept von U-Chronia entfaltet, das vom griechischen Begriff ou-topos hergeleitet ist und „Keine Zeit!" oder „Nicht-Zeit" bedeuten kann.

www.degruyter.com
03.02.2020 um 11:34 Uhr
Studierende der Visuellen Kommunikation in gestalterisch orientierte Forschung einzuführen, ist das Ziel dieser Lehrveranstaltung. Erprobt werden sollen Visuelle Analyse, Beobachtung und Befragung als zentrale Forschungsmethoden. Die konkreten Spielarten sollen von explorativer Recherche bis hin zur Evaluationsforschung reichen. Die Studierenden des 4. Semesters haben bereits ein wissenschaftliches Propädeutikum hinter sich.

Dauer: April–Juli 2020
Umfang: 3 SWS
Stundenplanung: flexibel
Unterrichtssprache: Deutsch
Prüfungsleistung: Schriftliche Arbeit

Gesucht wird ein±e Designer±in mit Forschungserfahrung oder jemand±e aus der Psychologie/Soziologie/Kulturwissenschaft mit Affinität zum Design – mit mind. Bachelorabschluss.

Bewerbungen bitte bis Mo, 17.2.2020 mit CV per Mail an:
Prof. Dr. Jan-Henning Raff
j.raff@hmkw.de

http://www.hmkw.de/design

31.01.2020 um 17:15 Uhr
Obwohl Design heute alle Bereiche unseres Lebens prägt, ist das Thema in der Philosophie bislang eher stiefmütterlich behandelt worden. Dieser Band möchte die Debatte um die Relevanz und den Sinn von Design innerhalb wie außerhalb der Philosophie befördern.

Die pointierten und meinungsfreudigen Beiträge von knapp 20 namhaften Philosoph*innen stecken das Diskursfeld einer philosophischen Designtheorie neu ab.

Mehr Infos
22.01.2020 um 11:41 Uhr
Der Master of Arts in Design der Hochschule der Künste Bern HKB bietet Studierenden ein individuelles Projektstudium für Design- und Designforschungsprojekte mit einer hohen gesellschaftlichen Relevanz in den Vertiefungen «Entrepreneurship» und «Research», als Vollzeit- (3 Semester) und Teilzeitstudium (5 Semester).

Der HKB/ MA DESIGN fokussiert auf die Entwicklung Ihres Projekts, von der ersten Idee bis zur Ausführungsreife. Er bietet Ihnen kleine Gruppengrössen für individuelle Unterstützung und genügend Zeit, ein gesellschaftlich relevantes Designproblem oder eine Forschungsfrage zu identifizieren, das Problem oder den Forschungsstand zu analysieren, innovative Lösungen oder neues Wissen zu entwickeln sowie ein Unternehmenskonzept oder einen Forschungsplan zu formulieren.

In der Vertiefung «Research» absolvieren Sie Ihr Studium mit einem Forschungsplan für ein Designforschungsprojekt, das Sie in Ihrer anschliessenden Karriere durchführen können. Mit Ihrer Abschlussarbeit können Sie sich um Forschungsförderung und um die Zulassung zu einem Doktoratsprogramm bewerben, insbesondere zum Programm Studies in the Arts der Universität Bern und der HKB.

Weitere Informationen und Projekte unserer Absolvent*innen.

Falls Sie sich für ein Studium im HKB / MA DESIGN interessieren, vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin oder melden Sie sich bis 16.3.2020 an.
11.01.2020 um 16:25 Uhr
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