Pinnwand
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In der Fakultät II der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Juniorprofessur Besoldungsgruppe W1 für das Fachgebiet „Theorie und Praxis künstlerischer Forschung in digitalen Medien“ zu besetzen.

Diese Professur ist entsprechend § 46 (1) Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) auf zunächst drei Jahre befristet, mit der Option auf Verlängerung um weitere drei Jahre, wenn sich die/der Beschäftigte als Hochschullehrer*in bewährt hat.

Aufgabengebiet:

Die Juniorprofessur vertritt das Fachgebiet „Theorie und Praxis künstlerischer Forschung in digitalen Medien“ in Lehre und Forschung. Zum Aufgabengebiet gehört die Entwicklung interdisziplinärer und studiengangsübergreifender Lehrformate und der Ausbau der Vernetzung der Filmuniversität mit externen Partnern im Rahmen von Lehr- und Forschungsprojekten. Im Bereich der Forschung wird von der/dem Stelleninhaber*in erwartet, sich an der Profilbildung der Filmuniversität aktiv zu beteiligen und sich im Rahmen der entsprechenden In-Institute einzubringen.

Der Arbeitsschwerpunkt der Professur soll die Theorie und Praxis kunstbasierter Filmforschung sein, und zwar insbesondere in non-linearen Erweiterungen des Films wie z.B. Digital Games, VR, AR, Transmedia, New Genres, Expanded Animation. Die Filmuniversität möchte ihre diesbezügliche Forschungsposition im Spannungsfeld von Wissenschaft, Kunst und Technologie neu definieren und erwartet hierzu von der Professur entsprechende Impulse. Dies soll geschehen unter Einbeziehung der vorhandenen Ressourcen (Studierende und Studienmodule, Technologien) der Fakultät II (Animation, Audio-Visual Application Design (AVAD), Cinematography, Filmmusik, Montage, Sound, Szenografie/Production Design).

Die Bereitschaft zur Mitarbeit in universitärer Gremienarbeit wird vorausgesetzt.

Einstellungsvoraussetzungen:

Die gesetzlichen Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 45 BbgHG:

• abgeschlossenes Hochschulstudium (in einem einschlägigen Fachgebiet)
• pädagogische Eignung
• besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, in der Regel nachzuweisen durch die herausragende Qualität einer Promotion

Sofern vor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als Akademische*r Mitarbeiter*in erfolgt ist, sollen Promotions- und Beschäftigungsphase zusammen nicht mehr als sechs Jahre betragen. Verlängerungen nach § 2 (5) Nr. 1 und 3 bis 5 des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) vom 12.04.2007 (BGBl. I S. 506) bleiben hierbei außer Betracht. § 2 (3) S. 1 des WissZeitVG gilt entsprechend.

Spezifische Kompetenzen:

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die bereits über ein erkennbares künstlerisches und wissenschaftliches Profil verfügt.

Die/der Bewerber*in soll in der Lage sein, in Kooperation mit den Studiengängen der Fakultät II eine eigene künstlerische und wissenschaftliche Vision zu entwickeln und diese selbst dauerhaft und kontinuierlich gestaltend zu prägen. Sie/er soll durch bisherige Arbeiten nachweisen, dass die Befähigung studiengangsübergreifender Forschung gegeben ist.

Darüber hinaus werden folgende fachspezifischen Kompetenzen verlangt:

- fundierte Praxiserfahrung in der Kunst- und/oder Medienbranche
- sehr gute Kenntnisse internationaler Trends, z.B. im Bereich Hybridfilm, New Media, Expanded Cinema, Konzeptkunst und technologischer Innovationen


Außerdem wünschenswert:

- sehr gute Englischkenntnisse
- internationale Vernetzung
- Erfahrungen mit der Einwerbung von Drittmitteln


Lehrverpflichtung:

Die Lehre beträgt 5 SWS gemäß Lehrverpflichtungsverordnung des Landes Brandenburg und wird interdisziplinär und studiengangsübergreifend in der Fakultät II (Studiengänge Animation, AVAD, Cinematography, Filmmusik, Montage, Sound und Szenografie/Production Design) angeboten.

Sonstige Hinweise:

Wir sind bestrebt, den Anteil der Professorinnen zu erhöhen und fordern daher qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf Ihre Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hin.

Bewerbungsunterlagen:

Die Filmuniversität fördert langfristig die Strategie des Gender Mainstreaming und bittet die Bewerber*innen, ihre Vorstellungen darüber zu formulieren, wie sie die Gleichstellung von Frauen und Männern in ihre Lehre und Forschung integrieren und im universitären Leben unterstützen wollen.

Bewerbungen mit schriftlichem Lehrkonzept für diese Professur und mit den üblichen Unterlagen (Darstellung des wissenschaftlichen sowie künstlerischen Werdegangs, Lebenslauf, Zeugnisse, Tätigkeitsnachweise, Publikationsverzeichnis, Unterlagen zu künstlerischen Arbeiten) richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 07/18 bis zum 30.04.2018 (Posteingang) an die

Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Dekan der Fakultät II
Marlene-Dietrich-Allee 11
14482 Potsdam-Babelsberg
05.03.2018 um 10:57 Uhr
Die 2004 von der Wirtschaftskammer Niederösterreich gegründete Privatuniversität New Design University (NDU) St. Pölten ist mit rund 500 Studierenden eine österreichische Spezialuniversität in den Bereichen Gestaltung, Technik und Wirtschaft.

Zur Ausschreibung kommt die Professur für Design digitaler Systeme

Vollzeit, 35 Stunden pro Woche
Ab 1. September 2019

Gesucht wird eine designaffine Persönlichkeit mit einschlägiger Lehrerfahrung im Bereich Technologie, insbesondere mit Schwerpunkt des forschenden Lehrens und Lernens. Im Bereich der Forschung wird von der Stelleninhaberin/dem Stelleninhaber ein fundiertes Forschungsprofil im Bereich digitaler Technologien sowie eine aktive Rolle, auch im Zusammenhang mit den Digitalisierungsinitiativen der New Design University, erwartet. Für die Lehre wünscht sich die Universität eine Persönlichkeit, welche Technik anschaulich vermittelt. Erwünscht sind Erfahrungen und die Bereitschaft zur Einwerbung von Drittmitteln sowie zum Aufbau und der Pflege von nationalen und internationalen Netzwerken in Forschung und Lehre. Die Mitarbeit in akademischen Gremien und die Curricularentwicklung sind ebenfalls Teil der Aufgaben.

Vorausgesetzt wird ein Studienabschluss in Informatik, Informationstechnologie, Information Systems Engineering, Computer Engineering, Wirtschaftsingenieurwesen oder angrenzender Bereiche, einschlägige Promotion sowie Habilitation/habilitationsadäquate Leistungen. Berufliche Erfahrung außerhalb der Hochschule ist erwünscht, ebenso sehr gute Englischkenntnisse.
Die New Design University legt besonderen Wert auf die kontinuierliche Betreuung der Studierenden und Präsenz der Lehrenden. Sie erwartet daher, dass der Lebensmittelpunkt der Lehrenden in einem angemessenen Umkreis zum Arbeitsort liegt.

Das Jahresbruttogehalt beträgt mindestens EUR 63.000,- für 35 Wochenstunden (14 Monatsgehälter). Die New Design University strebt eine Erhöhung des Frauenanteils im Lehrkörper an und lädt qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung ein. Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt aufgenommen.

Die Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Nachweis der oben angeführten Anstellungserfordernisse, Darstellung der bisherigen Forschungs- und Lehrtätigkeit sowie eine Publikationsliste) sind in elektronischer Form bis spätestens 01.04.2018 einzureichen an:

New Design University Privatuniversität GesmbH z.H. Frau Mag. Maria Eder
Mariazeller Straße 97a, 3100 St. Pölten, Österreich
E-Mail: bewerbung@ndu.ac.at
Tel.: 02742/890 24 25
01.03.2018 um 11:28 Uhr
Neue Experimentelle Recherche im Design - NERD2GO-Konferenz
am 15. und 16. Juni 2018
in der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim

Nach dem eindrücklichen und nachhaltigen Erfolg der ersten NERD-Konferenz 2017 an der HBK Braunschweig sind BIRD überzeugt davon, auf jeden Fall eine weitere NERD-Konferenz durchzuführen, eben „NERD2GO“.
Denn es ist sowohl für das Design und die Design-Forschung als auch und vor allem für die gesellschaftliche Entwicklung und neue Erkenntnis-Perspektiven äußerst wichtig, den Diskurs über kluge Reflexionen und auch Ergebnisse der Design-Forschung zu intensivieren und zu veröffentlichen. Gerade in der Komplexität, Besonderheit und Offenheit von weitsichtiger Design-Forschung kommen stets substantielle Aspekte zum Vorschein, die wesentlich helfen, die Auseinandersetzung über gesellschaftliche und somit ebenso kulturelle, wirtschaftliche, ökologische und technische Probleme zu erkennen und mit jeweils neuer Basis bearbeiten zu können. Gerade angesichts so vielfältiger Veränderungen der gesellschaftlichen Dimensionen und auch Verunsicherungen ist umso notwendiger, neue Perspektiven des Verstehens zu entwickeln.
Dabei haben BIRD nach ausführlicher Diskussion auch beschlossen, diese zweite NERD- Konferenz nicht thematisch einzugrenzen, vielmehr erneut völlig offen zu gestalten. Gesucht werden also kluge und wirklich experimentelle Arbeiten aus allen nur denkbaren Bereichen der Design-Forschung – wobei experimentell ebenso die thematischen Fragestellungen wie neuartige Formen und auch methodische Verfahren aus eben allen Bereichen von design-Forschung umfasst. Jegliche Radikalität ist erwünscht, denkwürdige Ansätze neuer Forschungsbereiche werden hier gesucht und Irritationen konventioneller Zugangsweisen und vermeintlicher Gewissheiten werden durch diese Konferenz stets unterstützt.

Demgemäß bietet die Konferenz „NERD2GO“ genau solchen Projekten innerhalb der Design-Forschung eine besondere Plattform, die anhand konkreter Forschungsgegenstände eigenständige oder bislang noch wenig bestrittene Wege des Erkenntnisgewinns erproben. Kritische Fragestellungen und Analysen vermeintlicher Normalität, Erörterungen der möglicherweise existenziellen Unschärfe von Kategorien, Begriffen, Einsichten und Vorstellungen oder auch von Handlungen: Dies könnten fruchtbare Ansätze für eine Design-Forschung sein, die bei „NERD2GO“ vorgetragen und diskutiert werden sollten.

Gesucht werden also Vortragende, die gerade ihre Dissertation im Rahmen solcher Fragestellungen abgeschlossen haben oder noch daran arbeiten und diese Forschungen schon präsentieren können und wollen; doch ebenso sind einsichtige Beiträge erwünscht von allen anderen „NERDs“, die ein vergleichbares Engagement für neue experimentelle Ansätze in der Design-Forschung aufbringen.

Zur Auswahl der vorzutragenden Beiträge wird bis zum 31. März 2018 um die Zusendung von extended Abstracts, mit einem Umfang von 1000-1500 Wörtern, jeweils gezielt auf einen Vortrag von 30 Minuten Länge mit anschließender Diskussion, gebeten.

Anhand der Einreichungen werden acht bis zehn Vortragende zu „NERD2GO“ eingeladen. – Außerdem ist eine Publikation (online und print) der Konferenz-Beiträge in der BIRD-Reihe im Birkhäuser Verlag geplant. Konferenz-Sprache ist Englisch.

Die Einreichungen sind zu senden an:
Michael Erlhoff und Wolfgang Jonas
erlhoff@be-design.info
w.jonas@hbk-bs.de

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New Experimental Research in Design - NERD2GO Conference
15th and 16th June 2018
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim (HAWK), Germany

After the great success of the first NERD conference, held in 2017 at the Braunschweig University of Art (Germany) the members of BIRD, are thrilled to announce the next edition: NERD2GO 2018.
For design and design research and, in particular, for societal development and new perspectives of insight, it is extremely important to intensify and publish the discourse on intelligent reflections and findings in design research. The complex, particular and open nature of future-oriented design research always unveils substantial aspects that help to highlight societal, and hence, cultural, economic, ecological and technical issues and to provide a new basis for working on these problems. Developing new perspectives of insight is all the more necessary given both the complex changes in societal dimensions and the uncertainties that come with them.
After thorough discussion, BIRD has decided to stay away from limiting the second NERD conference to a particular topic. Instead, once again, we want to keep the field completely open. Therefore, BIRD are looking for smart and truly experimental work from all areas of design research. The term experimental is here used to include both the thematic issues under investigation as well as new forms and methods in design research. Radical approaches, also from new areas of research, are explicitly welcome; unsettling conventional thinking and alleged certainties is expressly supported by this conference.

Therefore, NERD2GO is the platform for design research projects that dare to go down hitherto untrodden paths to gather new insight. The critical questioning and analysing of what is deemed ‘normal’, discussing the potential existential blurriness of categories, concepts, insights, ideas and actions: these would be useful approaches for the kind of design research that will be presented and discussed at NERD2GO.

BIRD are looking for speakers who have just completed their doctoral theses on the kinds of issues described above or who are still working on their theses, but have reached a stage where they already can and want to present their work.
Contributions by NERDs from other fields who share a similar commitment to new experimental approaches in design research are also welcome.

The deadline for the submission of extended abstracts (1000-1500 words) is 31st March 2018. Presentations should be about 30 minutes, followed by discussions. Eight to ten speakers will be selected to be invited to NERD2GO. It is also envisaged to publish (online and print) the contributions as part of the BIRD series published at Birkhäuser.
The conference will be held in English.

Please send your papers to:
Michael Erlhoff und Wolfgang Jonas
erlhoff@be-design.info
w.jonas@hbk-bs.de
01.03.2018 um 11:02 Uhr
The field of design has radically expanded. As a practice, design is no longer limited to the world of material objects but rather extends from carefully crafted individual styles and online identities to the surrounding galaxies of personal devices, new materials, interfaces, networks, systems, infrastructures, data, chemicals, organisms, and genetic codes.

Superhumanity seeks to explore and challenge our understanding of “design” by engaging with and departing from the concept of the “self.” This volume brings together more than fifty essays by leading scientists, artists, architects, designers, philosophers, historians, archaeologists, and anthropologists, originally disseminated online via e-flux Architecture between September 2016 and February 2017 on the invitation of the Third Istanbul Design Biennial. Probing the idea that we are and always have been continuously reshaped by the artifacts we shape, this book asks: Who designed the lives we live today? What are the forms of life we inhabit, and what new forms are currently being designed? Where are the sites, and what are the techniques, to design others?

This vital and far-reaching collection of essays and images seeks to explore and reflect on the ways in which both the concept and practice of design are operative well beyond tangible objects, expanding into the depths of self and forms of life.

Contributors: Zeynep Çelik Alexander, Lucia Allais, Shumon Basar, Ruha Benjamin, Franco “Bifo” Berardi, Daniel Birnbaum, Ina Blom, Benjamin H. Bratton, Giuliana Bruno, Tony Chakar, Mark Cousins, Simon Denny, Keller Easterling, Hu Fang, Rubén Gallo, Liam Gillick, Boris Groys, Rupali Gupte, Andrew Herscher, Tom Holert, Brooke Holmes, Francesca Hughes, Andrés Jaque, Lydia Kallipoliti, Thomas Keenan, Sylvia Lavin, Yongwoo Lee, Lesley Lokko, MAP Office, Chus Martínez, Ingo Niermann, Ahmet Ögüt, Trevor Paglen, Spyros Papapetros, Raqs Media Collective, Juliane Rebentisch, Sophia Roosth, Felicity D. Scott, Jack Self, Prasad Shetty, Hito Steyerl, Kali Stull, Pelin Tan, Alexander Tarakhovsky, Paulo Tavares, Stephan Trüby, Etienne Turpin, Sven-Olov Wallenstein, Eyal Weizman, Mabel O. Wilson, Brian Kuan Wood, Liam Young, and Arseny Zhilyaev.

Minnesota Press, 2018
https://www.upress.umn.edu/book-division/books/superhumanity

ISBN: 9781517905217
Preis: 34.80 Euro

http://www.pro-qm.de/node/5532
19.02.2018 um 14:14 Uhr
Professur für Industrial Design

An der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart ist für den Studiengang
Industrial Design zum 1. Oktober 2018 die Stelle einer/eines Professorin/Professors für Industrial Design
(Bes.-Gr. W 3) zu besetzen.

Die Professur ist in der Fachgruppe Design angesiedelt und übernimmt gleichzeitig eine Schnittstellenfunktion zu anderen Fachgruppen. Gesucht wird eine Persönlichkeit mit einem breiten Design-Portfolio sowie einem internationalen und Disziplinen übergreifenden Blick auf Forschung und Lehre.

Lehr- und Aufgabengebiet:
Die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber lehrt im Diplomstudiengang Industrial Design und übernimmt die Co-Leitung des Studiengangs. Die Lehre soll in einem ausgewogenen Verhältnis von Theorie und Praxis stehen. Weiterhin wird die Beteiligung an Forschungs- und Entwicklungsprojekten gemeinsam mit Praxispartnern erwartet. Dabei soll dem spezifischen Profil der multidisziplinären Akademie der Bildenden Künste besonders Rechnung getragen werden. Die Bereitschaft zur Mitarbeit in den Gremien der Selbstverwaltung der Hochschule wird vorausgesetzt.

Einstellungsvoraussetzungen:
1. Abgeschlossenes Hochschulstudium in Industrial Design oder einem vergleichbaren
Studiengang,
2. Nachweis der pädagogische Eignung, in der Regel durch nationale und
internationale Lehrerfahrung,
3. Promotion und/oder besondere gestalterisch-künstlerische Befähigung
und zusätzliche gestalterisch-künstlerische Leistungen, die auch in der
Praxis außerhalb des Hochschulbereichs erbracht sein können und
4. besondere Befähigung zur Disziplinen übergreifenden Lehre und Forschung.

Abweichend davon ist eine Bewerbung möglich, wenn
1. hervorragende fachbezogene Befähigungen bzw. gestalterisch-künstlerische
Leistungen und
2. pädagogische Eignungsnachweise vorliegen.

http://www.abk-stuttgart.de/fileadmin/redaktion/content/hochschule/stellen/2018-01-19_Professur_Industrial_Design.pdf

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Professur für die Leitung der Klasse Grundlagen des Konstruierens (Design und Prototyping)

An der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart ist für die Studiengänge
Architektur und Industrial Design zum 1. Oktober 2018 die Stelle einer/eines Professorin/Professors für die Leitung der Klasse Grundlagen des Konstruierens (Design und Prototyping) (Bes.-Gr. W 2) zu besetzen.

Die Professur übernimmt eine zentrale Schnittstellenfunktion zwischen den
Fachgruppen Architektur und Design. Gesucht wird eine Persönlichkeit mit
Disziplinen übergreifendem Blick auf die Lehre und Praxis.

Lehr- und Aufgabengebiet:
Die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber betreut die Grundklasse mit dem Schwerpunkt Design und Prototyping für die Studierenden des 1. und 2. Semesters der Studiengänge Architektur und Industrial Design, die parallel dazu die Grundklasse mit dem Schwerpunkt experimentelle Gestaltungsprozesse
besuchen. Die Lehre soll in einem ausgewogenen Verhältnis von Theorie und
Praxis erfolgen. Ziel ist die Verbindung entwurflicher Fähigkeiten mit den technischen, funktionalen,
sozialen und kommunikativen Kompetenzen für eine gesellschaftlich relevante und nachhaltige Praxis. Das Erwerben der Fähigkeit zur kompetenten Analyse, das Kennenlernen zeitgenössischer Material- und Fertigungstechnologien sowie prozessorientierter Planungsstrategien und experimenteller Arbeitsweisen
sollen als Instrumente für eine fundierte Forschungs- und Entwurfspraxis in Architektur und Design vermittelt werden. Eine enge Zusammenarbeit mit den Werkstätten und die Etablierung zeitgenössischer Werkstattformate vor dem Hintergrund zukünftiger Produktions- und Fertigungstechnologien sind
Bestandteil des Lehrprogramms. Die Bereitschaft zur Mitarbeit in den Gremien der Selbstverwaltung der Hochschule wird vorausgesetzt.

Einstellungsvoraussetzungen:
1. Abgeschlossenes Hochschulstudium in Architektur und/oder Design,
2. Nachweis der pädagogische Eignung, in der Regel durch nationale und
internationale Lehrerfahrung,
3. Promotion und/oder besondere gestalterisch-künstlerische Befähigung
und zusätzliche gestalterisch-künstlerische Leistungen, die auch in der
Praxis außerhalb des Hochschulbereichs erbracht sein können und
4. besondere Befähigung zur Disziplinen übergreifenden Lehre und Forschung.

Abweichend davon ist eine Bewerbung möglich, wenn
1. hervorragende fachbezogene Befähigungen bzw. gestalterisch-künstlerische
Leistungen und
2. pädagogische Eignungsnachweise vorliegen.

http://www.abk-stuttgart.de/fileadmin/redaktion/content/hochschule/stellen/2018-01-19_Professur_Grundlagen_des_Konstruierens.pdf

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Professur für Philosophie und Ästhetik unter besonderer Berücksichtigung
des Designs

An der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart ist in der Fachgruppe
Design zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Professur für Philosophie und Ästhetik unter besonderer Berücksichtigung des Designs (Bes.-Gr. W 3) zu besetzen.

Die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber vertritt das Fach Designtheorie mit einem klaren Schwerpunkt in Philosophie und Ästhetik. Die Lehre umfasst die Philosophie in ihrer gesamten Breite und weist gemäß des Curriculums der Designstudiengänge neben der Philosophie des Designs Schwerpunkte vor allem in der philosophischen Ästhetik, sowie der Sprach- und Symbolphilosophieund der Kulturphilosophie auf. Gesucht wird eine Persönlichkeit, die neben ihren Aufgaben in Forschung, Lehre und Selbstverwaltung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste ausgehend von ihren Schwerpunkten am Standort Stuttgart Kooperationen auch mit anderen Institutionen und hier vor
allem der Universität und der Musikhochschule gestaltet. Zudem werden Erfahrungen mit interdisziplinären Lehrveranstaltungen erwartet. Die Beteiligung an Forschungs- und Entwicklungsprojekten und Tagungen sowie die Betreuung von Prüfungen und Promotionen werden vorausgesetzt.

Einstellungsvoraussetzungen:
1. Abschluss eines wissenschaftlichen Hochschulstudiums einschließlich
einer Promotion und Habilitation oder vergleichbarer Leistungen,
2. Nachweis der pädagogischen Eignung, in der Regel durch Lehrerfahrung
und hochschuldidaktische Qualifikation,
3. Nachweis erfolgreicher Forschungstätigkeiten, in der Regel durch einschlägige
Publikationen, Vortrags- und Tagungsaktivitäten und Drittmitteleinwerbung,
4. besondere Befähigung zur disziplinienübergreifenden Lehre und Forschung.

Wenn die dienstrechtlichen Voraussetzungen für die Berufung in ein Beamtenverhältnis
nicht vorliegen, kann auch eine Einstellung in einem außertariflichen
Beschäftigungsverhältnis erfolgen.

http://www.abk-stuttgart.de/fileadmin/redaktion/content/hochschule/stellen/2018-02-12_Professur_Philosopie_Designtheorie.pdf

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Allgemeine Informationen:

Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart hat sich in ihrem Gleichstellungsplan zur Erhöhung des Frauenanteils im künstlerischen und wissenschaftlichen Dienst verpflichtet. Die Hochschule begrüßt deshalb entsprechende Bewerbungen. Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt. Elektronische Bewerbungen (ein Gesamt-pdf von maximal 10 MB mit Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen sowie einem übersichtlichen Lehr-, Projektund
Schriftenverzeichnis) müssen der Akademie bis spätestens 21. Februar 2018 vorliegen.

Richten Sie Ihre Bewerbung bitte an bewerbung@abk-stuttgart.de
14.02.2018 um 13:29 Uhr

An der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd wird folgende Stelle besetzt:

Wissenschaftliche Mitarbeiterin | Wissenschaftlicher Mitarbeiter
für das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Nachhaltige Raumausstattung am Beispiel Schulmöbel“

Ziel des Projekts ist die Gestaltung innovativer Schulmöbel, die sich an den Prinzipien ökologischer Nachhaltigkeit, gesundheitlicher Unbedenklichkeit sowie an neuen Lehrformen orientiert. Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert.

Der Stellenumfang beträgt 100 % (Vollzeit), die Stellendauer ist projektbedingt befristet auf 18 Monate. Die Eingruppierung erfolgt bei Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis zu E 13 TV-L. Die Stelle ist teilzeitgeeignet, sofern komplementäre Stellenanteile mit in der Summe 100 % Stellenumfang besetzt werden können.

Aufgabengebiete sind:

- Koordinierung der Projektaufgaben in Absprache mit der Projektleitung (Prof. Matthias Held)
- Durchführung von Analysen der Nutzerbedürfnisse, zur Nachhaltigkeit von Materialien und Oberflächen sowie zu Umweltkosten
- Erstellung gestalterischer Konzeptionen. Simulation und Modellbau zur Erprobung
- Durchführung von Veranstaltungen mit den einbezogenen Stakeholdern und von Präsentationen bei Projektpartnern
- Erstellung einer Veröffentlichung zu den Projektergebnissen sowie von Projektdokumentationen und –berichten

Einstellungsvoraussetzungen sind:

- ein abgeschlossenes MA-Hochschulstudium ggf. auch BA-Hochschulstudium im Bereich Produktgestaltung oder einem naheliegendem Fachgebiet
- eine hohe Affinität zu wissenschaftlich-methodischem Arbeiten
- ein hohes Maß an Eigeninitiative, Kreativität, kommunikativer Kompetenz, Teamfähigkeit, selbstständiger und sorgfältiger Arbeitsweise sowie Termintreue

Die Hochschule möchte mit der Ausschreibung in besonderer Weise qualifizierte Bewerberinnen ansprechen. Schwerbehinderte Bewerber und Bewerberinnen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Interessiert?
Dann senden Sie bitte bis zum 02.03.2018 Ihre Bewerbungsunterlagen an:

Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd
Personalstelle
Rektor-Klaus-Str. 100
73525 Schwäbisch Gmünd
12.02.2018 um 13:23 Uhr
An der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ist im Fachbereich Design zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Professur für Designtheorie (W3) neu zu besetzen. Bewerbungen bis zum 16.03.2018.

Gesucht wird ein/e Wissenschaftler/in mit herausragender Qualifikation auf dem Berufungsgebiet, nachgewiesen durch eine Habilitation oder vergleichbare wissenschaftliche Leistungen, die/der sowohl im Querschnittsgebiet Designwissenschaften in den Bachelor- und Masterstudiengängen als auch im Masterstudiengang Design Studies lehrt und Promotionen betreut.

Zu den Aufgaben gehören die Weiterentwicklung der Theorie des Designs – sowohl die Theorie der Artefakte als auch die Theorie der Medien – unter Berücksichtigung der Designkritik und die Vermittlung von Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und das Denken in kulturellen, sozialen und ökonomischen Zusammenhängen. Der Bezug von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Theorien zur Designpraxis soll sichtbar gemacht werden. Das Fach Ästhetik ist als Modulverantwortliche/r im FB Design organisatorisch zu betreuen. Schnittstellen mit den praktischen Studiengängen sollen weiterentwickelt sowie Möglichkeiten zu studiengangsspezifischen Vertiefungen geboten werden. Erwünscht wird eine öffentliche Sichtbarkeit des Fachs Designtheorie durch Veranstaltungen und Publikationen.

Neben der Erfüllung der allgemeinen Berufungsvoraussetzungen gemäß § 35 HSG LSA wird von der Stelleninhaberin/dem Stelleninhaber Lehrerfahrung, Bereitschaft zu konzeptionellen und fachlichen Kooperationen mit den Design-Studiengängen und die Bereitschaft zu Kooperationen mit den wissenschaftlichen Fächern an der BURG erwartet.

Erwünscht werden zudem ein unmittelbarer Zugang zu Themen, die an einer Kunsthochschule beheimatet sind, und eine engagierte Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung. Grundsätzlich ist die Stelle zunächst auf fünf Jahre befristet; über Ausnahmen wird im Laufe des Berufungsverfahrens entschieden. Die Besoldung erfolgt im Rahmen der rechtlichen und haushaltswirtschaftlichen Voraussetzungen. Frauen sind nachdrücklich aufgefordert sich zu bewerben. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Darstellung des wissenschaftlichen/ beruflichen Werdegangs, Lehrerfahrungen, Verzeichnis der Publikationen) sowohl analog als auch zusätzlich gerne als PDF (bis max. 10 Megabyte) bis zum 16.03.2018 zu richten an:

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Rektorat, Ausschreibung Professur Designtheorie
Neuwerk 7
06108 Halle (Saale)
ausschreibung.designtheorie@burg-halle.de

Weitere Informationen zur Hochschule unter www.burg-halle.de

08.02.2018 um 13:42 Uhr
Die Projektgruppe „Gestaltung ausstellen. Die Sichtbarkeit der HfG Ulm 1953 – 1968“ lädt zu einem zweitägigen Workshop nach Pforzheim.

Im Rahmen des seit April 2017 von der Volkswagen Stiftung geförderten und gemeinsam vom Museum Ulm, der Hochschule Pforzheim und der Folkwang Universität der Künste getragenen Forschungsprojekts „Gestaltung ausstellen. Die Sichtbarkeit der HfG Ulm: Von Ulm nach Montréal“ findet am 15. und 16. Februar 2018 erstmals ein Workshop statt.

Unter dem Titel „Raus aus der HfG Ulm: die Öffentlichkeit der Gestaltung“ soll in den Räumen der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim das Verhältnis von Gestaltung und Öffentlichkeit in den Blick genommen und nach einjähriger Projektlaufzeit eine erste Wegmarke gesetzt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm, die in den fünfzehn Jahren ihres Bestehens nicht nur mit ihren Gestaltungen für Braun oder die Lufthansa Geschichte schrieb, sondern auch die Designdebatten der Nachkriegszeit prägte. Das in Ulm entwickelte pädagogische Konzept, das sogenannte „ulmer modell“, ist bis heute national wie international einflussreich geblieben. Das Selbstverständnis der Hochschule und ein neues Bewusstsein für Gestaltung zeigen sich insbesondere in den Ausstellungen, mit denen sich die HfG im In- und Ausland präsentierte, aber auch in der von der Hochschule herausgegebenen Zeitschrift „ulm“. Ausstellungen und ihre mediale Gestaltung im Kontext einer fortschreitenden Institutionalisierung des Designbetriebs trugen im Zusammenspiel zu einer neuen Öffentlichkeit der Gestaltung bei.

In sechs Vorträgen von Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Disziplinen wie auch in einem Zeitzeuginnengespräch soll das Feld „die Öffentlichkeit der Gestaltung“ beschrieben und für Diskussionen geöffnet werden.
Der Workshop ist öffentlich, um eine Anmeldung unter hfg.ulm (at) gmail.com wird gebeten.

Programm

15. Februar

15:00 Begrüßung (Hensel)
15:15 Inhaltliche Hinführung (Kurz)
15:30 Panel 1: Moderation Thomas Hensel
Christopher Oestereich (Forschungsprojekt „map 2019 – Bauhaus Netzwerk Krefeld“) René
Spitz (Rheinische Fachhochschule Köln)
18:00 Zeitzeuginnengespräch mit Margit Weinberg Staber (Absolventin der HfG Ulm, Publizistin)

16. Februar

10:00 Panel 2: Moderation Martin Mäntele
Christopher Haaf (HfG-Archiv, Folkwang Universität der Künste Essen, Hochschule Pforzheim)
Linus Rapp (HfG-Archiv, Folkwang Universität der Künste Essen, Hochschule Pforzheim)
13:00 Panel 3: Moderation Steffen Siegel Kai-Uwe Hemken (Kunsthochschule Kassel)
Tabea Schmid (Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd) 15:00 Schlusswort

Gastgeber

Thomas Hensel (Hochschule Pforzheim)
Martin Mäntele (HfG-Archiv Ulm)
Steffen Siegel (Folkwang Universität der Künste Essen)

Organisation

Christopher Haaf, Katharina Kurz, Linus Rapp

Kontakt

hfg.ulm@gmail.com

Veranstaltungsort

Raum G1.0.18 Hochschule Pforzheim Fakultät für Gestaltung Holzgartenstraße 36 75175 Pforzheim
08.02.2018 um 13:03 Uhr
HMKW is a private, state-approved university. At the Berlin branch we are looking for a lecturer in Design Management for the Master Communication Design (in English). It is a seminar with practical exercises from April 2018 – July 2018 with 5WHT (5x 45min per week). Lecturers should have a background in (communication) design and design management.

Main topics are:
1. Management of design
2. (Re-)Design of management
3. Perspectives and challenges of design management

Please apply with a cv by email until 12.02.2018:
Prof. Dr. Jan-Henning Raff
Head of design department
HMKW Berlin

j.raff@hmkw.de
01.02.2018 um 15:12 Uhr
Ziel des Bauhaus Labs ist die Schaffung einer interdisziplinären Forschergemeinschaft, die sich für drei Monate mit einem Thema aus dem Umfeld des Global Modernism auseinandersetzt. Bewerben können sich internationale Berufseinsteiger und Postgraduierte aus den Bereichen Architektur und Design sowie junge Kuratoren und Designforscher. Die acht Teilnehmer werden von einer international besetzten Jury ausgewählt.

Im Fokus jedes Bauhaus Labs steht ein Objekt moderner Gestaltung, das zugleich den thematischen Anker wie den Ausgangspunkt der gemeinsamen Forschungsreise bildet. Das Programm wird in englischer Sprache gehalten und ist kostenfrei. Nach Abschluss der drei Monate werden die Ergebnisse im Rahmen einer gemeinsamen Ausstellung am Bauhaus in Dessau präsentiert.

Bauhaus Lab 2018
The universal connector: Building systems after the Bauhaus
7. Mai – 9. August 2018

„Im Winter 1941 haben Walter Gropius und ich in Lincoln Mass. beschlossen, in möglichst umfassender Weise ein System der Baukonstruktion im Sinne industrieller Forderungen zu entwickeln, das später unter dem Namen General Panel System bekannt wurde.“ Dabei ging es Konrad Wachsmann nicht um einen besonderen Haustyp, sondern um ein universelles Bausystem, bestehend aus Standardverbindungen und Standardprofilen.

Das Bauhaus Lab 2018 erforscht nun die dieser Baukonstruktion zugrundeliegenden universellen, 1944 in den USA patentierten, Verbindungsstücke als Teile einer neuen Raumarchitektur großer Spannweite.

Wie kaum ein anderer moderner Architekt hat Wachsmann die Industrialisierung des Bauens und die damit verbundenen Möglichkeiten eines „Wendepunkts“ in der Architektur vorangetrieben. Seine Vision war ein neuer, die Schwerkraft überwindender Raum, befreit von der die Masse und Monumentalität der konventionellen Baukunst. Universelle Kombinatorik und maximale Flexibilität der vorgefertigten Verbindungsteile sollten potentiell jeden zum Gestalter der gebauten Umwelt machen. Wachsmanns Visionen des industriellen Bauens reichten weit über das hinaus, was in den Retorten-Städten des Massenwohnungsbaus ab den 1960er Jahren zur Anwendung kam.

Die internationalen Teilnehmer des Bauhaus Lab 2018 untersuchen die im metallischen Verbindungsknoten gebündelten Elemente und Diskurse: Soziale Positionierungen wie für „Wohnraum für alle“ liegen ebenso in der DNA der Vorfertigung, wie Technovisionen einer Architektur als Medium universeller Konnektivität. Die im Ergebnis der Recherchen gemeinsam erarbeitete Ausstellung im Bauhaus bildet ein offenes System, das Anknüpfungspunkte für das Zusammenbauen gegenwärtiger Behausungen bietet.

Open Call

Das Bauhaus Lab richtet sich an junge Professionelle, die in den Feldern Design und Architektur gestalterisch, kuratorisch oder forschend arbeiten. Das Programm findet in englischer Sprache statt und die Teilnahme ist kostenlos. Die acht Teilnehmer werden von einer international besetzten Jury ausgewählt.

Für Ihre Bewerbung senden Sie bitte Ihren CV, ein Portfolio sowie einen Letter of Interest per E-Mail bis zum 15. März 2018 in Englisch an die Programmleiterin Dr. Regina Bittner, Stiftung Bauhaus Dessau: lab@bauhaus-dessau.de
31.01.2018 um 16:26 Uhr
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