Pinnwand
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Wie Sieht Design Für Nachhaltige Oder Intelligente Konsumformen Aus?


Einerseits nimmt der Konsum an schnelllebigen Waren ungebremst zu, andererseits ist der Aufstieg alternativer Konsumkulturen zu beobachten.
Unter dem Stichwort des kollektiven Kon­ sums (Shared Economy) gibt es Angebote für Mobilitätskonzepte sowie wichtige Initiativen für das Teilen von Gütern. Das Bemerkenswerte an dieser Bewegung ist ihre Reichweite und Dynamik, die dank neuer Medien und Technologien möglich ist. Jenseits der Zwanghaftigkeit des line­ aren Fortschrittsgedanken eröffnen neue Konzepte, wie das der Kreislaufwirtschaft, Möglichkeiten für neue Konsumformen. Statt Wegwerfprodukten stehen zirkula­ tionsfähige Güter auf der Zukunftsagenda. Diese Entwicklungen werden dazu führen, dass Machtverhältnisse zwischen Unter­ nehmen und VerbraucherInnen neu ver­ handelt werden. Ebenso ändert sich das Verhältnis zwischen GestalterInnen von Produkten und Produkt­Service­Systemen, dem Handel und den KonsumentInnen. Nicht selten werden VerbraucherInnen zu Co­Consumern oder Co­Producern.

– Wodurch zeichnen sich zukunftsfähige Konsumformen aus?
– Wie sehen Produkte aus, die nach­ haltige oder intelligente Konsumformen unterstützen?
– Wie kann nachhaltiger Konsum aus den Nischen in den Mainstream gebracht werden?


GÄSTE

Kathrina Dankl, Produkt­ & Servicedesigne­ rin, Studio Dankl, Wien /Designtheoretikerin, Design School Kolding, Dänemark
Thomas Weber, Buchautor "Ein guter Tag hat 100 Punkte", Herausgeber biorama, Wien Renate Hübner, Expertin für Nachhaltigkeits­ und Verbraucherforschung, Institut für Organisationsentwicklung, Gruppendynamik und Interventionsforschung, Uni Klagenfurt
Moderation: Harald Gründl, Designtheore­ tiker, Vorstand IDRV, Designer (EOOS)


Do, 1.12.2016, 19 Uhr
designforum im MQ, Museumsplatz 1, 1070 Wien
25.11.2016 um 12:39 Uhr
Gesucht werden:

Zwei Doktorandinnen/Doktoranden

bei der Abteilung Ulmer Museum für das Sachgebiet HfG-Archiv zum 01. April 2017 befristet bis 31. März 2020.

Das HfG-Archiv verfolgt das Ziel, die Geschichte der Hochschule für Gestaltung Ulm (1953-1968) möglichst umfassend zu dokumentieren.
Das Aufgabengebiet umfasst die Erstellung jeweils einer Dissertation im Rahmen des Forschungsprojekts „Gestaltung ausstellen. Die Sichtbarkeit der HfG Ulm. Von Ulm nach Montréal“. Schwerpunkt 1 befasst sich aus mediengeschichtlicher, Schwerpunkt 2 aus systematischer Perspektive mit der Vielfalt von Ausstellungs- und Darstellungsmedien, wobei es insbesondere darum geht, die in diesem Kontext an der HfG Ulm entwickelten Innovationen herauszuarbeiten. Betreuer dieser Arbeiten werden Prof. Dr. Thomas Hensel, Pforzheim und Prof. Dr. Steffen Siegel, Essen, sein, beide Mitantragssteller des Forschungsprojekts.

Eine der Stellen ist an der Folkwang Universität der Künste, die andere an der Hochschule Pforzheim angesiedelt. Die Einschreibung zum Promotionsstudium erfolgt an der Folkwang Universität der Künste, Essen.

Die Tätigkeit schließt zudem folgende Aufgaben ein: Mitarbeit an der Vorbereitung und Durchführung einer wissenschaftlichen Tagung im Rahmen des Forschungsprojekts, Vorbereitung und Lektorat für eine wissenschaftliche Publikation im Anschluss an die Tagung, Vorarbeiten für eine Ausstellung zum Thema, projektiert für das Jahr 2021, immer in Zusammenarbeit mit den Projektverantwortlichen.
Erwartet werden: Allgemeine Hochschulreife, Hochschulabschluss Master bzw. Voraussetzung zur Promotion in den Fächern Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften, Medienwissenschaft und vergleichbarer Studiengänge. Hervorragende Kenntnisse des Englischen in Wort und Schrift, weitere Fremdsprachen sind von Vorteil.

Ausgeprägtes Interesse an Designgeschichte, Geschichte und Theorie der Gestaltung sowie an Geschichte und Theorie des Ausstellungswesens. Vertiefte Kenntnisse im Bereich der Design- und Kunstgeschichte insbesondere des 20. Jahrhunderts. Interesse an interdisziplinären Fragestellungen.
Ferner erwarten wir ein hohes Maß an Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Flexibilität und Kommunikationsfähigkeit und einen sicheren Umgang mit PC und Microsoft-Office-Programmen.


Bei Fragen wenden Sie sich an den Leiter des HfG-Archivs, Dr. Martin Mäntele unter 0731 / 161 4372 oder m.maentele@ulm.de Für Fragen inhaltlicher Art wenden Sie sich auch an Prof. Dr. Thomas Hensel oder Prof. Dr. Steffen Siegel.
Die Bezahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 / 65% TVöD.
Die Stadt fördert aktiv die Gleichstellung von Frauen und Männern.
Bitte bewerben Sie sich mit den üblichen Unterlagen ausschließlich online unter www.ulm.de bis zum 18.12.2016.
25.11.2016 um 12:28 Uhr
Gesucht wird:

eine Volontärin / ein Volontär

bei der Abteilung Ulmer Museum für das Sachgebiet HfG-Archiv zum 01. April 2017 befristet bis 31. März 2019.

Das HfG-Archiv verfolgt das Ziel, die Geschichte der Hochschule für Gestaltung Ulm (1953-1968) möglichst umfassend zu dokumentieren.

Das Aufgabengebiet umfasst die Mitarbeit am Forschungsprojekt „Gestaltung ausstellen. Die Sichtbarkeit der HfG Ulm: von Ulm nach Montréal“, gefördert von der VolkswagenStiftung Hannover. Neben den üblichen Stationen eines Museumsvolontariats schließt die Tätigkeit folgende Aufgaben ein: Vorbereitung und Durchführung einer wissenschaftlichen Tagung im Rahmen des Forschungsprojekts, Vorbereitung und Lektorat für eine wissenschaftliche Publikation im Anschluss an die Tagung, Vorbereitung einer Ausstellung zum Thema, projektiert für das Jahr 2021.

Es fallen folgende Tätigkeiten an: Vorbereitung und Betreuung von Archiv-Besuchern, Mithilfe im Magazinbereich, Inventarisierung, Vorbereitung, Durchführung und Mitarbeit bei Führungen im HfG-Archiv, Ulmer Museum, Mitwirkung bei Tag der offenen Tür, Kulturnacht, Internationaler Museumstag und ähnlichen Veranstaltungen sowie die Mitarbeit bei der Betreuung der Website des HfG-Archivs.

Erwartet werden Allgemeine Hochschulreife, Hochschulabschluss, mindestens Master (M.A.), im Idealfall Promotion in den Fächern Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften und verwandten Studiengängen. Wünschenswert sind vertiefte Kenntnisse im Bereich der Design- und Kunstgeschichte insbesondere des 20. Jahrhunderts und verwandten Themenbereichen.

Hervorragende Englischkenntnisse in Wort und Schrift sind erforderlich, weitere Fremdsprachen von Vorteil. Ferner erwarten wir ein hohes Maß an Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Flexibilität und Kommunikationsfähigkeit und einen sicheren Umgang mit PC und Microsoft-Office-Programmen.

Bei Fragen wenden Sie sich an den Leiter des HfG-Archivs, Dr. Martin Mäntele unter 0731 / 161 4372 oder m.maentele@ulm.de

Die Bezahlung erfolgt nach E13 / 50% TVöD.

Die Stadt fördert aktiv die Gleichstellung von Frauen und Männern.

Sie unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Teilzeitmodelle im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten.

Bitte bewerben Sie sich mit den üblichen Unterlagen ausschließlich online unter www.ulm.de bis zum 18.12.2016.

25.11.2016 um 12:25 Uhr
Die Tagung »Wissen Gestalten« findet am 2. Dezember von 10 bis 18 Uhr im Martin-Gropius-Bau im Rahmen der Ausstellung +ultra. gestaltung schafft wissen statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Tagung fragt nach dem aktuellen Bedeutungszuwachs von Gestaltung in Gesellschaft und Wissenschaft. Welches Potenzial hat »Design Thinking« für andere gesellschaftliche Bereiche und welche Risiken birgt das dahinterliegende Optimierungsdenken? Welchen Beitrag leisten Gestalterinnen und Gestalter zu wissenschaftlicher Forschung und was lässt sich von ihnen lernen? Wie wirken sich digitale Technologien und neue, »intelligente« Materialien auf die gestalterische Ausbildung aus? Und wie verändern sie das gestalterische Wissen?

Die Tagung »Wissen Gestalten« findet im Active Space der Ausstellung +ultra. gestaltung schafft wissen statt, deren Thematik sie mit weiterführenden Fragestellungen aufgreifen und vertiefen möchte.

Programm:

10.15 – 12.30 Uhr, Moderation: Lee Chichester, Berlin

Sektion I: Design Warriors

Begrüßung: Nikola Doll, Berlin

Design Thinking, Kalter Krieg und Kybernetik | Claudia Mareis, Basel

Konsum, Kreativität, Gestaltung | Dirk Hohnsträter, Hildesheim

Kreativität als Wert und Ware. Arbeit in den »Creative Industries« | Hannes Krämer, Frankfurt/O.

12.30 Uhr Mittagspause



14.00 – 16.00 Uhr, Moderation: Reinhard Wendler, Florenz

Sektion II: Wissensgestaltung und Gestalterwissen

Weder Künstler_in noch Wissenschaftler_in: Zur besonderen Rolle wissenschaftlicher Illustrator_innen in der Wissenschaft | Kathrin Mira Amelung, Berlin

Gestaltung als Wissensvermarktung | Martina Franzen, Berlin

Eindeutigkeit und Vieldeutigkeit. Einige Bemerkungen zum Suchen und zum Finden im Design | Jörg Petruschat, Berlin

Das »Design Laboratory« als Paradigma von »Design Research«? | Gert Hasenhütl, Wien

16.00 Uhr Kaffeepause



16.30 – 18.00 Uhr, Moderation: Julia Meer, Berlin

Sektion III: Zukunft der Gestaltung

Denken designen – Design denken | Daniel Hornuff, Karlsruhe

Podiumsdiskussion: Lehre gestalten – Neue Anforderungen an Designstudiengänge

Birgit Bauer, Berlin | Priska Gisler, Bern | Christiane Sauer, Berlin | Daniel Hornuff, Karlsruhe

»Wissen Gestalten«

02. Dezember 2016, 10–19 Uhr
Martin-Gropius-Bau, Berlin
Eine interdisziplinäre Tagung im Rahmen der Ausstellung +ultra. gestaltung schafft wissen des Exzellenzclusters »Bild Wissen Gestaltung« der Humboldt-Universität zu Berlin.


Weitere Informationen zur Tagung sowie zur Ausstellung finden Sie unter folgenden Links:
https://www.kulturtechnik.hu-berlin.de/de/content/tagung-wissen-gestalten/
https://www.interdisciplinary-laboratory.hu-berlin.de/de/bwg/clusterausstellung/
23.11.2016 um 17:08 Uhr
In der Fakultät für Design und Kunst der Bergischen Universität Wuppertal in der Fachgruppe Mediendesign und Raumgestaltung im Themenfeld Interaktives Design ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt, befristet bis zu 3 Jahren die Stelle einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiter/-in
mit 50 % der tariflichen Arbeitszeit zu besetzen.
Stellenwert: E 13 TV-L

Fachliche und persönliche Einstellungsvoraussetzungen:

- abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) mit Schwerpunkt in Interface- und Interactiondesign und/oder Informatik
- praktische Erfahrungen in der Produktion und Betreuung interaktiver Medien
- Kenntnisse in Gestaltungssoftware, Programmierumgebungen (HTML, CSS, Processing) und Umgang mit Microcontrollern (Arduino u. a.) sowie dem Umgang mit Datenbanken
- ausgewiesene Kompetenz in den aktuellen theoretischen Diskursen der interaktiven Medien und der digitalen Gesellschaft
- Bereitschaft und Befähigung zur Mitgestaltung der Lehre (im Umfang von 2LVS),
der Beratung von Studierenden und zur wissenschaftlichen Tätigkeit
- Bereitschaft und Befähigung zur kontinuierlichen Mitarbeit in Organisation
und Verwaltung des Studienfaches

Aufgaben und Anforderungen:

- Konzeption und Entwicklung von Projektschwerpunkten und Forschungsvorhaben
- Akquisition und Durchführung von Drittmittelprojekten
- Technologische Begleitung der Fachgruppe im Bereich Interaktives Design
- Betreuung des Mediendesignstudios und der Netzwerkadministration
- Konzeptionelle und technologische Begleitung der Studierenden bei interaktiven Projektvorhaben
- Durchführung von Lehrveranstaltungen (im Umfang von 2 LVS)

Es handelt sich um eine Qualifizierungsstelle im Sinne des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG), die zur Förderung eines Promotionsverfahrens dient. Die Arbeit an der Promotion gehört nicht zu den Dienstaufgaben. Die Stelle ist befristet für die Dauer des Promotionsverfahrens, jedoch vorerst bis zu einem Zeitraum von 3 Jahren, zu besetzen.
Eine Verlängerung zum Abschluss der Promotion ist innerhalb der Befristungs- grenzen des WissZeitVG ggf. möglich.

Kennziffer: 16169

Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen, unter Angabe der Kennziffer, zu richten an die:

Bergische Universität Wuppertal, Fakultät für Design und Kunst, Herrn Univ.-Prof. Dr. Johannes Busmann, 42097 Wuppertal.

Auf elektronischem Wege übermittelte Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.

Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung be- vorzugt berücksichtigt, sofern sie in der Organisationseinheit unterrepräsentiert sind und sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe über- wiegen. Die Rechte der Schwerbehinderten, bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt zu werden, bleiben unberührt.
Bewerbungsfrist: 15.12.2016
16.11.2016 um 14:06 Uhr
Welt formen. Zur Ästhetik und Epistemologie des Modells – Ausstellungseröffnung
Dienstag, 22. November 2016, 17 Uhr
Begrüßung: Rektor Prof. Dr. Ulrich Jautz
Einführung: Prof. Dr. Thomas Hensel

Modelle schaffen Welten en miniature und gewähren Ausblicke auf das, was kommen soll. Sie finden Verwendung in Entwurfs-, Planungs- und Forschungskontexten und beeinflussen grundlegend unser Denken und Handeln. Wie künstlerische, technische und wissenschaftliche Modelle die Lehre und Forschung der Hochschule Pforzheim inspirieren, wird die Ausstellung „Welt formen. Zur Ästhetik und Epistemologie des Modells“ vom 23. November 2016 bis 13. Januar 2017 veranschaulichen. Zu sehen sind neben einer Arbeit von Jake & Dinos Chapman Exponate der Hochschule, die vom Gipsmodell für den Zeichenunterricht über das Modell eines künstlichen Herzens bis hin zum CAD-Wire-frame model reichen. Die Ausstellung ist eine Initiative des Lehrstuhls für Kunst- und Designtheorie sowie des im Oktober 2016 gegründeten fakultätsübergreifenden Institute for Human Engineering & Empathic Design Pforzheim (heedPF); kuratiert von Prof. Dr. Thomas Hensel und Dr. Robert Eimeyer.



Hell is a Model – Jake Chapman in Conversation
Dienstag, 22. November 2016, 19 Uhr

Jake Chapman zählt zusammen mit seinem Bruder Dinos zu den berühmtesten britischen Gegenwartskünstlern. Am 22. November 2016 ist er um 19 Uhr zu Gast an der Pforzheimer Fakultät für Gestaltung. Unter dem Titel „Hell is a Model“ spricht der Kunst- und Designtheoretiker Dr. Robert Eikmeyer, der 2010 die Audio-CD „Jake & Dinos Chapman – From Hell to Hell“ herausgegeben hat, mit Jake Chapman über die Arbeiten der Chapman Brothers. Das Gespräch ist der Semesterauftakt in der Reihe „Artefakte“, die sich in diesem Halbjahr parallel zur Ausstellung „Welt formen. Zur Ästhetik und Epistemologie des Modells“ mit Modellen in Kunst und Wissenschaft beschäftigt.
15.11.2016 um 21:23 Uhr
Die Bedeutung eines Buches, zeigt Christof Windgätter, erschließt sich weder zuerst noch exklusiv durch seine Lektüre. Basierend auf Farben, Formen, Typen und Logos gibt es bei papiernen Publikation bereits vor der inhaltlichen Erschließung ein graphisch initiiertes Wissen. Hiervon sind auch wissenschaftliche Publikationen nicht ausgenommen, beweist ein Blick auf den 1919 von Freud gegründeten Internationalen Psychoanalytischen Verlag in Wien. Dass dort zum ersten Mal die Etablierung einer Theorie der Markenbildung versucht wurde, ist eine These die nicht nur historische Epistemologien zu neuen Perspektiven herausfordert, sondern neben der Buchgestaltung auch das Schaufenster zu einer neuen Mediengeschichte integriert.

Brinkmann und Bose
ISBN: 978-3-940048-27-1
44€
14.11.2016 um 11:20 Uhr
Die Stiftung Bauhaus Dessau sucht zum 15.01.2017 bis zum 30.06.2018 für das Projekt „smart materials satellites“ eine wissenschaftliche Projektleitung.

Smart Materials sind Materialien ganz neuer Art, die weder der breiten Öffentlichkeit bekannt noch Gestaltern vertraut sind. Ihre komplexe Struktur und schwer erkennbare Funktionalität hat bislang ihre Kommunikation und Vermittlung erschwert. Um diesen fehlenden Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Gestaltungsdisziplinen zu generieren, haben sich die Stiftung Bauhaus Dessau, die SYN-Stiftung / Kunst Design Wissenschaft, Halle, die Kunsthochschule Berlin-Weißensee (KHB), das Frauenhofer Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik und die Technische Sammlungen Dresden in dem Forschungsprojekt „smart materials satellites“ (sms) zusammengeschlossen. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Als ein Werkzeug der interaktiven Vermittlung wird ein Mobiles Laboratorium entwickelt, welches für drei Monate in Dessau in das historische Stahlhaus (1927) implementiert wird und damit die Verzahnung von Bauhausgeschichte und Innovation erlebbar machen soll. Auf der einen Seite wird so der Innovationsgehalt der Smart Materials an diesem besonderen Ort erprobt, vermittelt, diskutiert, dokumentiert und ausgewertet. Auf der anderen Seite gilt es in diesem Prozess auch neue, noch wissenschaftlich und experimentell zu erarbeitende Strategien der Vermittlung zum Einsatz zu bringen und im Kontext des Projekts zu bewerten.

Bewerbungsschluss 11.11.2016
http://www.bauhaus-dessau.de/de/stellenausschreibungen/smart-materials.html
03.11.2016 um 13:47 Uhr
Interdisziplinäre Tagung des Bereichs Produkt-Design der Bauhaus-Universität Weimar

Soziale Dimensionen der Produktgestaltung sind in jüngerer Vergangenheit stärker in den Fokus der Designwissenschaft geraten, sowohl im Zuge der Debatten um ökonomische wie soziale Nachhaltigkeit als auch angesichts soziologischer und kulturwissenschaftlicher Vorstöße, die Dinge vermehrt in ihrer Rolle für gesellschaftliche Prozesse zu verhandeln. Ziel der Tagung ist es, mit der Frage nach der Sozialität und Soziabilität durch Dinge das Themenfeld des "Social Design" enger zu fokussieren. Sie fragt nach der aktiven Rolle, die Dinge in der Gestaltung und Konstituierung von sozialen Beziehungen spielen – für die Sozialität und Soziabilität des Menschen. Während der Begriff der "Sozialität" eher auf die Angewiesenheit und Abhängigkeit des Subjekts von sozialen Strukturen hindeutet, verweist der Begriff der "Soziabilität" auf die Fähigkeit von Subjekten, soziale Beziehungen zu knüpfen. Auf welche Weise stabilisiert demnach die ästhetische, kommunikative und performative Verfasstheit der Dinge zwischenmenschliche Beziehungen (Sozialität) und ermöglicht ihre Konstituierung (Soziabilität)? Die Tagung reflektiert das Thema anhand interdisziplinärer und internationaler Positionen aus Designtheorie und -anthropologie, Architekturtheorie, Philosophie, Ethnologie, Wirtschafts- und Kulturpsychologie, den Material Culture Studies sowie anhand gestalterischer Positionen aus Design und Architektur.

Abendvortrag: Peter-Paul Verbeek – Socializing Materiality: Mediation Theory and the Social Life of Things

Webseite zur Tagung: www.uni-weimar.de/beziehungskisten

Veranstaltungsort: Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Kunst und Gestaltung, Geschwister-Scholl-Straße 7, Raum HP05



PROGRAMM


FREITAG, 11. November 2016:

14:00 Uhr
Begrüßung: Wolfgang Sattler (Dekan der Fakultät Kunst und Gestaltung)
Einleitung: Johannes Lang und Martina Fineder

I. SOZIALES KOMMUNIZIEREN DURCH DINGE

14:30 Uhr
Herbert Fitzek: Dinge sind asozial!?

15:15 Uhr
Kathrina Dankl: Shared Medical Decision Making – Der Versuch Entscheidungen greifbar zu machen

Kaffeepause

16:30 Uhr
Anamaria Depner: Von diskreten Dingen und aufsässigen Artefakten – Zur Mensch-Ding-Mensch-Beziehung in Pflegesettings

17:15 Uhr
Alexander Hagner: Beziehungskiste Memobil und andere soziale Objekte

18:00 Uhr
Abschließende Diskussion: moderiert von Martina Fineder und Johannes Lang

Abendpause

II. SOZIALES HANDELN DURCH DINGE

20:00 Uhr Abendvortrag
Peter-Paul Verbeek: Socializing Materiality: Mediation Theory and the Social Life of Things


SAMSTAG, 12. November 2016:

10:00 Uhr
Judith Seng: Choreografien des Alltags - oder kann die Gestaltungsdisziplin von den performativen Künsten lernen?

10:45 Uhr
Albena Yaneva: Things that Make Us Move: Design and the New Regime of 'Social' and 'Political'

11:30 Uhr
Abschließende Diskussion: moderiert von Jan Willmann

Mittagspause

III. SOZIALES ERLEBEN DURCH DINGE

13:30 Uhr
Adam Drazin: Sense and Sensation – The Material Politics of Openness in Post-Cosmopolitan Homes

14:00 Uhr
Annette Geiger: Geschmacksbeziehung – Über den Gemeinsinn im Design

14:30 Uhr
Martina Fineder: Von gemeinsam genutzten Dingen zu einer Ästhetik des Kollektiven

15:00 Uhr
Abschließende Diskussion: moderiert von Esther Cleven

Konzeption und Organisation: Johannes Lang & Martina Fineder
Kontakt: johannes.lang@uni-weimar.de oder martina@fineder.at

Weiterführende Informationen:
www.uni-weimar.de/beziehungskisten

Die Tagung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.
19.10.2016 um 00:44 Uhr
Die Hochschule Pforzheim hat rund 6.300 Studierende und beschäftigt gut 500 Personen in Lehre, Forschung und Organisation. Der dynamische Veränderungsprozess des Hochschulbereichs und der weitere Ausbau erfordern in besonderem Maße qualifizierte, engagierte und eigenverantwortliche Mitarbeiter/innen.

Die Hochschule Pforzheim sucht für das lnstitute for Human Engineering & Empathic Design Pforzheim (heedPF) zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (50 %).

Aufgaben

- Wissenschaftliche und publizistische Begleitung der Aktivitäten von heedPF (Themenfelder u. a. Kreativitäts- und Spieltheorie);
- Mitarbeit an der Konzeption, Beantragung und Umsetzung von Forschungs- und Drittmittelprojekten;
- Durchführung von Lehrveranstaltungen sowie ggf. Exkursionen einschließlich von Prüfungen;
- Mitarbeit an der Konzeption und Umsetzung von Tagungen, Vortragsreihen, Ausstellungen u. ä.;
- Redaktionelle Tätigkeiten;
- Beteiligung an den organisatorischen und administrativen Auf gaben der lnstitutsdirektoren

lhr Profil

Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium;
Promotion in Kunst-, Kultur-, Medien- oder Designwissenschaft;
Einschlägige kreativitäts- und designtheoretische Veröffentlichungen;
Lehrerfahrung auf den Gebieten zeitgenössische Kunst/-theorie, Design/-theorie, Kultursoziologie und/oder Medienphilosophie;
Erfahrung in der erfolgreichen Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten ;
Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von Tagungen und Vorlesungsreihen; Ausgeprägtes Interesse an interdisziplinären Themen;
Selbstständigkeit und Teamfähigkeit

Gemäß den Tätigkeiten erfolgt die Bezahlung nach Entgeltgruppe 13 TV-l. Die Stelle ist auf 3 Jahre befristet.

Bewerbungsschluss ist am 08.1 1.2016.

Weitere lnformationen gibt lhnen gerne Herr Sigl, fel:07231/28-6511. Bitte bewerben Sie sich unter der Kennziffer 10577 über das Onlinebewerberportal www.hs-pforzheim.de.
14.10.2016 um 10:53 Uhr
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