Pinnwand
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Die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) gehört mit rund 2800 Studierenden zu den grossen Kunsthochschulen Europas. Das vielfältige Studien- und Forschungsprogramm umfasst die Bereiche Design, Film, Fine Arts, Musik, Tanz, Theater, Transdisziplinarität und Vermittlung der Künste und des Design. Zur Hochschule gehören zahlreiche Ausstellungs- und Aufführungsorte, wo die Ergebnisse der Ausbildung öffentlich gemacht werden können.

Gesucht wird ein/e Leiter/in der Geschäftsstelle Forschung 80-100%

Zu den Kernaufgaben dieser neu geschaffenen Stelle gehört die Leitung der Geschäftsstelle Forschung und der Forschungskommunikation. Sie stellen den Informationsfluss zwischen Geschäftsstelle und Forschenden sicher und koordinieren die Schnittstellen zu Instituten, Forschungsinitiativen und Professuren. Sie verantworten die Betreuung der Instituts- und Projektleitungen hinsichtlich Organisation, Prozessen und Abläufen.

Sie entwickeln und fördern die Netzwerke zu den nationalen und internationalen Förderinstitutionen und repräsentieren die Forschung der ZHdK gegen innen und nach aussen. Sie verantworten das Controlling und Reporting, sowie die Qualitätssicherung und -entwicklung der Geschäftsstelle. Als Leiter/in der Geschäftsstelle Forschung sind Sie der Dossierleitung Forschung unterstellt. Die Geschäftsstelle Forschung besteht zur Zeit aus einem Team von fünf Mitarbeitenden.


Sie verfügen über eigene Forschungserfahrungen, auch als Projektleiter/in, und über eine Promotion mit vorzugsweise künstlerischer, künstlerisch-wissenschaftlicher oder geisteswissenschaftlicher (wie Kunst-, Musik-, Design- oder Kulturwissenschaft) Ausrichtung. Sie besitzen mehrjährige Erfahrung und ausgewiesene Kompetenzen im Forschungsmanagement und in Forschungskommunikation. Sie verfügen über sehr gute Kenntnisse der schweizerischen, und gute Kenntnisse der europäischen Forschungsförderungslandschaft sowie über sehr gute Englischkenntnisse.

Sie sind eine engagierte, umsetzungsstarke und gestaltungsfreudige Persönlichkeit, mit ausgeprägten sozialen und kommunikativen Fähigkeiten. Unkonventionellen Lösungen stehen Sie offen gegenüber, ohne dabei die Machbarkeit der Lösungsansätze aus den Augen zu verlieren.

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen können bis zum 14.05.2018 unter dem Link "Jetzt online bewerben" eingereicht werden. Bitte beachten Sie, dass für diese Stelle nur Online-Bewerbungen akzeptiert werden.

https://apply.refline.ch/788531/0129/pub/1/index.html
09.04.2018 um 14:28 Uhr
Flavia Alice Mameli / Franziska Polleter / Mathilda Rosengren / Josefine Sarkez-Knudsen (eds.)
Urban Appropriation Strategies

Exploring Space-making Practices in Contemporary European Cityscapes

In the past years, the transiency of European city-making and dwelling has become increasingly hard to disregard. This urban flux calls for a methodological rethinking for those professionals, social and natural scientists, artists, and activists, with an interest in the processes of remaking and reclaiming urban space. With a practical and empirical emphasis, this anthology brings forth a variety of perspectives on urban appropriation strategies, their relation to public space-making, and their implications for future city development, exploring how ideas and practices of appropriation inform and relate to cultural narratives, politico-historical occasions as well as socio-ecological expressions.

https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4170-7/urban-appropriation-strategies/
09.04.2018 um 11:46 Uhr

Im englischsprachigen M.A. Studiengang Digital Media am Standort Kamp-Lintfort sind zwei Lehraufträge zu besetzen.

Im Sommersemester 2018 ist das Modul „Creative Strategies“ zu vergeben. Inhaltlich geht es darum, Studierenden, die aus unterschiedlichen Vorstudien in den M.A. Digital Media kommen, Design-Methodenwissen vermitteln. Die Lehrveranstaltung ist mit 4 SWS veranschlagt, teilbar und kann z. B. als Block gg. Ende des Semesters stattfinden. Für inhaltliche (z. B. Modulbeschreibung) und organisatorische Fragen wenden Sie sich an Prof. Dr. Iurgel, Ido.Iurgel at hochschule-rhein-waal.de .

Im Wintersemester 2018/19 ist das Modul „Digital Culture“ zu vergeben. Das Modul (4 SWS, VL/Ü, bisher meistens wöchentlich) beleuchtet verschiedene Aspekte Digitaler Kultur. Die Studierende stammen hauptsächlich aus den Studienrichtungen Informatik und Design kommen und sollen eine kultur-/geisteswissenschaftliche Perspektive auf ihre Tätigkeit im Bereich digitaler Medien kennen lernen. Für inhaltliche Fragen wenden Sie sich an Prof. Jörg Petri, joerg.petri at hochschule-rhein-waal.de , Organisatorisches (es ist noch ein wenig Zeit bis zum WS) wird dann im Anschluss Hr. Iurgel (s.o.) klären.

Für den Erstkontakt würde eine Kurzbio ggf. mit Publikationsliste ausreichen. Rechtliche Voraussetzung ist ein einschlägiges M.A. Studium (oder adäquat), dessen Abschluss mindestens 3 Jahren zurück liegt.

Beide Lehraufträge finden in englischer Sprache statt und wiederholen sich jedes SS bzw. WS. Eine langfristige Zusammenarbeit wird angestrebt.

Links
Hochschule: https://www.hochschule-rhein-waal.de/de
Fakultät: https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/fakultaeten/kommunikation-und-umwelt
G.maps: https://goo.gl/maps/oN8MT78BH8E2
09.04.2018 um 10:55 Uhr
Following the success of Information+ 2016 in Vancouver, Canada, the biennial conference brings together researchers and practitioners in information design and visualization to discuss common questions and challenges in these rapidly changing fields. Unlike discipline-specific gatherings, Information+ seeks to foster productive exchanges amongst the variety of people involved in the theories, practices, and pedagogies of analyzing and communicating information.

Information+ 2018 will again include three events: a one-day hands-on workshop [19 Oct], a two-day conference [20–21 Oct], and an exhibition of historic information design [19 Oct – 14 Dec]. The events will take place at the University of Applied Sciences Potsdam (FH Potsdam), Germany, which was the first university to offer a study program in interface design in Germany. It has since gained international reputation for their design-oriented information visualization research.


As an interdisciplinary event, proposals from all fields of professional practice, research, and education in information design and visualization will be accepted. Submissions on such topics as (but not limited to): the environment, advocacy and law, health and medical applications, social and political issues, cultural analysis and collections, digital humanities, and projects in data journalism are welcome.

Authors accepted for presentation at the conference will have an opportunity to submit articles for publication in a special issue of an academic journal (to be announced soon). The special issue will contain articles selected by a peer review process.

Possible formats are:

paper presentations – 15 minutes
an abstract [500 Words] with one descriptive figure and 3 keywords.

lightning talks – 5 minutes
short abstract [250 Words] with one descriptive figure and 3 keywords.

For further information visit: http://informationplusconference.com/#call


08.04.2018 um 14:38 Uhr
Seit dem Frühjahr 2017 fördert die VolkswagenStiftung das Forschungsprojekt „Gestaltung ausstellen. Die Sichtbarkeit der HfG Ulm: von Ulm nach Montreál“. Es wird gemeinsam geleitet und durchgeführt von Thomas Hensel (Hochschule Pforzheim), Martin Mäntele (Museum Ulm) und Steffen Siegel
(Folkwang Universität der Künste, Essen).

Für die kurze Zeit von nur fünfzehn Jahren war die Ulmer Hochschule für Gestaltung nicht allein einer der wichtigsten, das heißt für lange Zeit maßgebenden Orte für die Entwicklung einer modernen Auffassung von Gestaltung; die an dieser Hochschule tätigen Akteur*innen haben es überdies verstanden, Prinzipien und Ergebnisse ihrer Arbeit mit großer Resonanz zu publizieren.

Das Forschungsprojekt nimmt gerade von dieser Beobachtung seinen Ausgangspunkt: Nicht Gestaltung von Produkten allein (also etwa des Industrie- und Kommunikationsdesigns) spielte an der HfG eine große Rolle, sondern auch das Nachdenken über die öffentliche Inszenierung von Gestaltung.
Eines der wesentlichen Instrumente solcher Öffentlichkeitsarbeit waren Ausstellungen. Diese wurden während der gesamten Existenzdauer der HfG ausgerichtet und erreichten dabei sowohl ein Publikum direkt vor Ort (innerhalb der Ulmer Hochschule wie auch in der Stadt Ulm), in der näheren Umgebung
(darunter München und Stuttgart), aber auch international (unter anderem in Mailand, Amsterdam und zuletzt im Rahmen der Weltausstellung in Montréal). Für die praktische Design-Arbeit, die nach innen gewendete Selbstverständigung und auch die nach außen gerichtete Selbstlegitimation waren Ausstellungen eines der zentralen Medien der Ulmer HfG.

Die Tagung soll am historischen Ort, im ehemaligen, von Max Bill entworfenen Gebäude der Hochschule für Gestaltung in Ulm, unter dem Titel „Gestaltung ausstellen. Zeigeordnungen 1950–1970“ stattfinden. Anliegen der Tagung ist es, den für das Forschungsprojekt wesentlichen Zusammenhang von Design- und Ausstellungsgeschichte der Nachkriegszeit in einem weiteren thematischen wie zeitlichen Kontext zu diskutieren.

Von Interesse sind die Singularitäten und Gegensätze, aber auch die Parallelen und Zusammenhänge mit anderen Orten, Phänomenen und Entwicklungen. Hierfür werden insbesondere drei thematische Schwerpunkte benannt, die sich auf den Zusammenhang von Gestaltung und Ausstellung beziehen:

(1) Politik und Ökonomie: Welche Rolle spielt die politische, gesellschaftliche
und ökonomische Sphäre für die Entwicklung von Gestaltung et vice versa
und, wichtiger noch, wie wird diese in Ausstellungen sichtbar, reflektiert oder
auch zurückgedrängt?

(2) Pädagogik: Welche Rolle spielt die hochschulpädagogische Arbeit bei der
Vorbereitung, Einrichtung und Ausrichtung von Designausstellungen und wie
wirken Ausstellungen zurück auf diese Arbeit? Wie lässt sich dieses Modell
auch für eine Arbeit mit und für die größere Öffentlichkeit anwenden?

(3) Ästhetik und Medialität: Welche Rolle spielt die Ästhetik nicht allein für die
gestalterische Arbeit, sondern wie wird die Reflexion solcher Einflüsse in
Ausstellungen selbst deutlich? In welchem Sinne lassen sich Ausstellungen
als ein meta-ästhetisches und meta-mediales Ereignis von ästhetischen und
medialen Prozessen beschreiben und untersuchen?

Der Akzent der Tagung wird auf den zwei Jahrzehnten zwischen circa 1950 und 1970
liegen. Dies soll zu einer fokussierten Diskussion der Entwicklungen in der Nachkriegsmoderne und vor dem Beginn einer postmodernen Designgeschichte einladen. Ziel ist eine intensive Diskussion, die das Phänomen der Ausstellung zum Anlass nimmt, um über gesellschaftliche, ökonomische, pädagogische, ästhetische und mediale Entwicklungen nachzudenken. Ulm soll hierbei als ein – wenn auch exponiertes – Beispiel von vielen angenommen werden.

Die Tagung ist öffentlich und soll stattfinden vom Montag, den 29., bis Mittwoch, den 31. Oktober 2018. Die notwendigen Reise- und Übernachtungskosten werden übernommen. Im Rahmen der Tagung wird es die Möglichkeit geben, an einer Führung durch die von Christiane Wachsmann kuratierte Ausstellung zum Ende der HfG Ulm teilzunehmen. Eine Publikation der Beiträge in einem Buch ist vorgesehen.

Deadline für die Einreichungen ist der 15. Mai 2018.

Für Rückfragen melden Sie sich bitte unter: m.maentele@ulm.de
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://hfg-archiv.ulm.de/information/forschungsprojekt.html
07.04.2018 um 16:04 Uhr
Am 29.05.2018 findet die Fachkonferzen "Integrierte Forschung" statt. Die Konferenz wird im Rahmen des BMBF-Forschungsprogramms „Technik zum Menschen bringen“ veranstaltet.

Integrierte Forschung fordert eine ganzheitliche Forschungsperspektive, die Mensch-Technik-Interaktion nicht allein als technische Problemstellung begreift, sondern vielmehr als eine Möglichkeit, gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen. Sie erfordert Interdisziplinarität, Verantwortung und den Mut zum Perspektivwechsel.

Die Fachkonferenz hat zum Ziel, die bisherige Umsetzung Integrierter Forschung zu analysieren und gemeinsam zukünftige Themen zu identifizieren und zu diskutieren. Hierzu werden auf der Konferenz Ergebnisse einer internen Evaluierung vorgestellt sowie Sessions zu aktuellen Themen und Workshops zum Selbstverständnis der Integrierten Forschung angeboten. Internationale und nationale Vortragende geben der Veranstaltung einen wissenschaftlichen Rahmen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Konferenzprogramm sowie einen Link zum Anmeldetool finden Sie unter: https://www.technik-zum-menschen-bringen.de/service/termine/fachkonferenz-integrierte-forschung
07.04.2018 um 15:33 Uhr
Kunst mit Büchern (KMB) ist eine Veranstaltungsreihe der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln e.V. (KMB), in deren Zentrum Gespräche rund um Kunstbücher, Künstlerbücher und Buchkunst stehen. Hierzu finden in regelmäßig Abständen und an wechselnden Orten Gespräche statt, die den Teilnehmenden ermöglichen sollen, die Expert/innen intensiv zu befragen, Hintergründe zu verstehen und neue Einsichten zu gewinnen.

Die Teilnahme ist auf 25 Personen beschränkt, eine Zusage für die Teilnahme muss mindestens drei Tage vor der Veranstaltung stattfinden.

Das erste Gespräch der Reihe, mit Steffen Missmahl (Künstler/ Sammler) findet am 13. April von 18:30 bis 20:00 im Lesesaal der KMB statt.

Eine Anmeldung, bis zum 10.04. erfolgt unter der E-mailadresse freundekmb@stadt-koeln.de
03.04.2018 um 21:24 Uhr
ICH oder WIR? Unsere Fähigkeit zur Empathie spielt auf dem Weg zu einem anderen, humaneren Kapitalismus eine Schlüsselrolle. Der Homo oeconomicus, eingespannt zwischen Selbstsucht und Mitleid, kann an sich arbeiten und sein Mitgefühl gezielt trainieren – zum Wohle der Gemeinschaft und zum Wohle der Gesamtwirtschaft. HEED, das von der Karl Schlecht Stiftung geförderte Institute for Human Engineering & Empathic Design der Hochschule Pforzheim, nimmt diese Thematik auf: In dem öffentlichen Forum „Das Wir-Potenzial. Innovation durch Empathie“ am 12. und 13. April 2018 beleuchten führende Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur das Thema Empathie.

Matthias Bolz, Psychologe und Labor-Manager für soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, gewährt mit der Vorstellung des ReSource-Projekts Einblicke in unser „soziales Gehirn“. Robert Eikmeyer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Kunst- und Designtheorie an der Hochschule, spricht anschließend mit dem ZEIT-Ressortleiter Uwe Jean Heuser über „Humanomics“ und die Möglichkeiten eines mensch-zentrierten wirtschaftlichen Handelns. Wolfgang Henseler, Professor für intermediales Design an der Hochschule und Managing Creative Director von SENSORY-MINDS, verdeutlicht in seinem Keynote-Vortrag zur Digitalen Transformation u.a. die Potenziale empathischer Objekte und smarter Technologien für den ökonomischen Wandel. Der Schauspieler Robert Besta erläutert am Abend des 12. April 2018 verschiedene Schauspielmethoden zur Einfühlung in Rollen. Eva Köppen ist sektorenübergreifende Beraterin für ko-kreative und mensch-zentrierte Innovationsprozesse. Sie eröffnet den zweiten Forumstag mit ihrem Beitrag zur Zukunft der Arbeit design-geleiteter Methoden und wird diese in Interaktionen mit den Teilnehmern erproben. Fritz Breithaupt, Professor an der Indiana University Bloomington und Autor von Kulturen der Empathie und Die dunklen Seiten der Empathie, spricht u.a. über Konstruktionsmodelle kognitiver und narrativer Empathie.

Das Forum findet in der Aula der Fakultät für Gestaltung, Holzgartenstraße 36, 75175 Pforzheim statt. Für externe Gäste fällt eine Tagungsgebühr in Höhe von 250,- € an. Studierende und Angehörige von Hochschulen sind frei. Um Anmeldung bis 2. April 2018 wird gebeten per E-Mail an heed@hs-pforzheim.de.

Details zum Programm, sowie nähere Informationen finden Sie unter:

https://www.hs-pforzheim.de/forschung/institute/heed/

26.03.2018 um 22:31 Uhr
Critical By Design? is a two-day international research conference on the capacity of design as a mode of critique. It will take place on May 17–18, 2018 at the Academy of Art and Design (FHNW) Basel. With Jeffrey Bardzell, Shaowen Bardzell, Carl DiSalvo, Igor Galligo, Bruno Gransche, Moritz Greiner-Petter, Anja Groten, Søren Bro Pold, Alice Twemlow, Peter-Paul Verbeek, Matt Ward, Janneke Wesseling, Anne-Marie Willis and Ludwig Zeller.

More information and registration at: www.criticalbydesign.ch

The conference offers a unique platform for the interdisciplinary discussion of critical theories and practices from a design perspective. Renowned experts from design theory, history and practice, the philosophy of technology, the art, cultural and media studies as well as the field of human-computer interaction come together to reconsider historical trajectories, advance contemporary understandings and propose future developments of design as a materialized form of critique.

The relationship between design and critique proves to be ambiguous and problematic. In its interventionist and constructive nature, design meets criticality on the premise of the shapeability and alterability of cultural practices and social realities. Design can be seen as inherently critical and speculative, as it sets out to project novel relationships of people and things from that which it diagnoses as the status quo. At the same time, design is inevitably normative, if not often violent, as it partakes in stabilizing the past, normalizing the present condition and obstructing possible futures. In the same way as design can unfold and make experienceable social boundaries, values and norms embedded in our material culture, it is a major contributor to their manifestation and obscuration in the first place. The conference aims to foster a vital rethinking of critical design strategies by reconsidering their effectiveness and exposing their inherent limitations.

With the emergence of approaches such as Design for Debate, Critical and Speculative Design or Critical Making, among many others, the idea that design could be a material mode of critical inquiry regained an international and interdisciplinary visibility in the last decades. By now, a plethora of labels, schools and frameworks has established that aim to reclaim design as a critical practice. The specific conditions and boundaries of design as a mode of critical engagement and the various notions of criticality employed often remain implicit. Conceptual references to earlier radical and anti-design traditions or historic traditions of social critique have hardly been analyzed in greater depth so far. Furthermore, contemporary critical fields like feminist or post-colonial theories have only been addressed recently and by a small number of design theorists and practitioners. The conference therefore provides a platform to discuss the genealogies of criticality in design, to elaborate the specific capabilities and pitfalls of design-based critique and to infer implications for the further development of the field.

Additionally, the conference picks up on the recent efforts within the humanities to question and update the general foundations of critical epistemologies in the wake of technological and socio-political shifts. Critique, seen as a resistant mode of thinking and acting, has to undergo the program of critical questioning itself. The struggle with critique observed in fields such as the social, cultural, art and media studies has yet to feed back into design and design research in a similar manner. The interdisciplinary context of the symposium offers a chance to exchange and co-develop emerging forms of criticality across fields and practices.

The following questions will serve as conceptual starting points:

– Which concepts of criticality from other disciplines and traditions of thought are adapted in the discourses and practices of design? What, on the other hand, are distinctively designerly concepts of critique and how could these resonate with the methodologies and epistemologies of other disciplines?

– If critique through artifacts has to be seen as a special mode of critical engagement, how can it be specified and described? How do the specifics of design – be it the materiality of artifacts, the propositional, speculative and normative nature of design, aspects of use, misuse and appropriation or the shaping of behaviours, experiences and habits through design – allow for distinctive forms of critique? What then, are promising and effective critical design tactics that are appropriate for the contemporary condition?

– What are inherent blind spots of design that might limit and call into question its potential for critique? How can design be critical of the politics of the already-designed and the trivialization of societal issues as design problems? How can the rhetoric valorization of criticality as a cultural currency be problematized in critical design practices? And how to foster honest practices, that take on responsibilities for the issues they aim to debate and critique?

The conference is organized by the members of the SNSF-funded research project Critical Artifacts, led by Prof. Dr. Claudia Mareis and Prof. Michael Renner.
19.03.2018 um 13:45 Uhr
Münster, 30.11. - 01.12.2018
Eingabeschluss: 22.03.2018

Eine zweisprachige Design-Meets-Science-Conference an der MSD - Münster School of Design in Münster, Deutschland

Keynote Speaker (alphabetisch): Derrick de Kerckhove, Lars Elleström, Eric McLuhan and Göran Sonesson

In der Ära der sogenannten Digitalisierung hat eine große Bandbreite von multimodalen Technologien Einfluss auf die strukturelle Dimension von Medien und die jeweiligen Nutzungsweisen auf Seiten der Menschen. Bereits jetzt lässt sich diese Entwicklung innerhalb der Konsumkultur deutlich benennen, wobei das Verhältnis von analogen und digitalen Medien sowie deren gestalterische, technologische und soziokulturelle Wechselwirkungen noch nicht ausreichend erforscht ist.

Es gilt also gleichermaßen Fragen der Gestaltung, Medialität und Technologie mit Fragen der Rezeption zu verknüpfen und somit produktive Hypothesen für die akademischen und gestalterischen Arbeitsfelder abzuleiten. Die Technisierung zeigt sich hierbei als ein zentraler Auslöser für vielfältige Transformationen des Medialen und der Nutzerdynamiken, was bedeutet, dass sich analoge Medien nicht nur erhalten (z.B. Zeitungen, Magazine, Bücher), sondern sich deren Herstellungs- und Verwendungsweisen aufgrund der Digitalisierung auch verändert haben (z.B. digitale Gestaltung, Digitaldruck, digitales Lesen, interaktive Apps etc.) und sie in einigen Bereichen als vollends durch die Digitalisierung ersetzt erscheinen (z.B. auf Online-Portalen, social media oder bei immersiv-interaktiven Medientechnologie).

Es muss demnach der analytische Versuch unternommen werden, diese analogen und digitalen Formen sinnvoll miteinander in Beziehung zu setzen, um die Grenzen und Möglichkeiten analoger und digitaler Medialität sowie deren Verbindungen bestimmen zu können. Die Themengebiete bei "FURE+ The Future of Reading and Media" sind demnach bewusst weit und als interdisziplinär offen angelegt und berühren Aspekte wie beispielsweise analoge und digitale Strategien innerhalb moderner Gestaltung, aktuelle Rezeptionsbedingungen von Texten und Bildern im Printbereich, den Einfluss digitaler Leseendgeräte auf das Lesen, die Typographie im Kontext einer digitalen und nutzerorientierten Gestaltung oder drei-dimensionale Mediengestaltung im Kontext von virtueller Realität, die digitale Bild- und Textüberlagerungen der Realität durch Apparate für Augmented Reality oder letztlich wahrnehmungsbasierte Synchronisierungen von medialen Inputs und haptischen, taktilen, audio-visuellen und sogar propriozeptiv-körperlichen Erfahrungen der Mediennutzer (z.B. bei Enhanced Ebooks, Smartphones, interaktiven Apps oder Augmented-Reality-Reading-Apps für Tablets etc.).

Die medialen Entwicklungen der jüngeren Zeit integrieren in hohem Maße spezialisierte Designprozesse, technologische Dynamiken auf Seiten der Entwickler und die verschiedenen wahrnehmungstheoretischen Dynamiken der Nutzer, so dass der Fokus auf dieses wechselseitige Verhältnis von überaus hoher Wichtigkeit ist, möchte man aktuelle und zukünftige Medien adäquat klassifizieren und verstehen. Aus diesem Grund begreift sich diese Konferenz als ein Forum für eine interdisziplinäre Diskussion, im Spannungsfeld von Kreativität, Produktionsästhetik, Medienwissenschaften und denjenigen akademischen Disziplinen, die sich mit Design, Technologie und Medienverstehen beschäftigen.

Die Themen der Vorträge sollten sich auf einige der folgenden Aspekte beziehen:
- die aktuelle und neue Rolle von Print in Zeiten der Digitalisierung
- der Prozess des Lesens im Kontext analoger und digitaler Medien
- der Einfluss der Digitalisierung auf Typographie und Schriftbildlichkeit
- das Verhältnis von Texten und digitalen Medien
- die Grenzen und Möglichkeiten von Displaytechnologien für Bilder und Texte
- der kognitive und körperliche Prozess der Rezeption und die Wahrnehmung von Medien
- der technologische Einfluss auf Medien, Kommunikation, Kultur, Kreativität und Design
- die Entwicklung von Methoden und Konzepten für das Verstehen von analogen und digitalen Medien
- die Geschichte des Medienverstehens im Spannungsfeld analoger und digitaler Medialität
- die Anthropologie, Phänomenologie und Semiotik von analogen und digitalen Text- und Bildmedien

Alle Vorträge dauern 30 Minuten mit zusätzlicher Q&A-Zeit. Bitte senden sie ein Abstract mit maximal 800 Wörtern, Titel des Vortrags, kurzer Biografie und Kontaktinformationen an Prof. Dr. Lars C. Grabbe via Email an:

l.grabbe@fh-muenster.de

Die Deadline ist der 22. März 2018. Alle Abstracts werden in einem Review auf thematische Eignung überprüft. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.



06.03.2018 um 11:41 Uhr
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