Pinnwand
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Der deutsch-chinesische Studiengang für visuelle Kommunikation an der Beijing Normal University in Zhuhai/China sucht für das Sommersemester 2018 eine(n) Dozenten im Bereich INTERACTION BRANDING für Studierende im Hauptfach Brand Design. 

Anforderungen:
Hochschulabschluss, 
einschlägige Lehrerfahrung, aussagekräftiges Portfolio
Unterrichtssprache: Englisch

Umfang
Kursdauer: 8 Wochen im Zeitraum zwischen dem 5. März und 1. Juli 2018
72 h für 3 Klassen von Studierenden aus dem 6. Semester

Vergütung
3*72h á 280RMB/h = 60480 RMB (brutto)
Return Flight (Economy Class) und weitere An- und Abreisekosten
Unterbringung, Visa-Angelegenheiten, spezielle Versicherungsangelegenheiten

Synopsis:

Interaction Branding ist die Gestaltung und Kommunikation von Marken in interaktiven Medien. Das Modul beinhaltet die Grundlagen und Methoden der Markenkommunikation mit und in interaktiven Medien. Auf der Basis eines kurzen historischen Abrisses wird der aktuelle Entwicklungsstand erläutert. Dabei werden Aspekte des Interaction Design, der Kognitionspsychologie (z.B. Usability-Testing) und User Experience Research als Grundlagen einbezogen. Ein Schwerpunkt liegt auch auf dem Thema Social Media/Social Web. Auf dieser Basis werden den Studierenden Konzepte, Methoden und Instrumente des Interaction Branding vorgestellt. In fachpraktischen Übungen können diese angeleitet eigenständig erprobt und eigene kleine Lösungen erarbeitet werden, dabei kommen Verfahren wie SW Prototyping und Erstellung von Mockups zum Einsatz:

Historische, technische und mediale Grundlagen des Interaction Branding
wahrnehmungspsychologische und handlungstheoretische Aspekte der Interaktivität
Anwendungskonzepte, Methoden und Instrumente bei der Gestaltung interaktiver Medien .
Einsatzmöglichkeiten und Fallbeispiele interaktiver Medien und Inhalte in der Markenkommunikation • fachpraktische Übungen mit Werkzeugen zur Gestaltung interaktiver Benutzeroberflächen

Kontakt:

DR. STEFAN WALLER
Academic Director
German-Sino Cooperation Program
Beijing Normal University, Zhuhai
Zhuhai City. Guangdong, P.R. China

Fon + 86 159.1915.6698
stefan.waller@brand-acad.de
http://design.bnuz.edu.cn
http://brand-acad.de
28.09.2017 um 04:19 Uhr
Jobs und Praktika: Lehrauftrag BRAND LANGUAGE
Der deutsch-chinesische Studiengang für visuelle Kommunikation an der Beijing Normal University in Zhuhai/China sucht für das Sommersemester 2018 eine(n) Dozenten im Bereich BRAND LANGUAGE für Studierende im Hauptfach Brand Design. 

Anforderungen:
Hochschulabschluss, 
einschlägige Lehrerfahrung, aussagekräftiges Portfolio
Unterrichtssprache: Englisch

Umfang
Kursdauer: 8 Wochen im Zeitraum zwischen dem 5. März und 1. Juli 2018
72 h für 3 Klassen von Studierenden aus dem 6. Semester

Vergütung
3*72h á 280RMB/h = 60480 RMB (brutto)
Return Flight (Economy Class) und weitere An-und Abreisekosten
Unterbringung, Visa-Angelegenheiten, spezielle Versicherungsangelegenheiten

Synopsis:

Sprache und Text sind strategisch bedeutende Elemente im Auftritt einer Marke. Das Modul erläutert die Grundlagen der Formen, Charakteristika, Möglichkeiten und Funktionen von Sprache und Text in der Markenkommunikation. Einzelne Bereiche der Unternehmenskommunikation (PR, Investor Relations, Customer Relations u.a.) werden konzeptionell und in der Anwendung mit Fallbeispielen erläutert. Grundlagen der Funktionsweise von Sprache als Zeichen- und Wirkungssystem werden erläutert. Funktionen der Sprache in Verbindung mit Bildern wird behandelt. Die Erfolgskriterien von Marken-Sprache wie Differenzierung, Assoziation und Bedeutung, Erinnerungswirkung, Internationalisierung, zeitliche Ungebundenheit, Schutzfähigkeit sowie Design und Phonetik werden durch die Entwicklung und Evaluation von eigenen Texten, Claims und Namensgebungen eingeübt. Die Lehrinhalte strukturieren sich in: 

• Grundlagen von Sprache und Schrift als Zeichensysteme der Kommunikation. Konzepte, Modelle, Methoden und Instrumente des Einsatzes von Sprache/Text in Werbung/Markenkommunikation
• Heading, Wording, Texting u.a.
• Funktion von Sprache und Text im Kontext von Markenkommunikation und –kampagnen
• Fallbeispiele und fachliche Übungspraktiken mit Entwicklung eines Markennamens
• Fallbeispiele und fachliche Übungspraktiken mit einer Claimund Textentwicklung 

Kontakt:

DR. STEFAN WALLER
Academic Director
German-Sino Cooperation Program
Beijing Normal University, Zhuhai
Zhuhai City. Guangdong, P.R. China

Fon + 86 159.1915.6698
stefan.waller@brand-acad.de
http://design.bnuz.edu.cn
http://brand-acad.de
28.09.2017 um 04:18 Uhr
Über den Kitsch als Waffe

Nach dem Systemumbruch 1989 in Deutschland ist die (Hoch-)Kultur einer kritischen Revision unterzogen worden. Eingefordert wurde mit dem Untergang der DDR eine gesamtdeutsche Identität, zu der die Kultur der DDR politisch und, wie man meinte, auch ästhetisch in Gegensatz stand. Ebenso wie das politische Urteil über den Sozialismus feststand, war auch das ästhetische Urteil über die DDR-Kultur größtenteils einstimmig: Sie sei Kitsch und habe keinen Platz im neuen, wiedervereinten Deutschland. Doch so scheinbar überzeugend, wie man mit dem Kitsch-Argument zwischen Kunst und Nicht-Kunst trennte, konnte man den Nachweis an der Kunst selbst nicht führen. Der kritische Blick auf jene Urteile zeigt, dass der Kitsch nicht eindeutig am ästhetischen Gegenstand nachzuweisen ist.

Als Kitsch ausgewiesen! strebt sowohl eine theoretische Klärung des Kitschs als auch die diskursanalytische Untersuchung der feuilletonistischen Deutungskämpfe über die kulturelle Identität des wiedervereinten Deutschlands an, die zu großen Teilen über den Kitsch-Vorwurf abgewickelt wurden. Im Mittelpunkt steht der Kitsch als ästhetisches Phänomen, das sich aus ganz unterschiedlichen, oft außer-ästhetischen Urteilen speist. Anhand der vier Nachwendedebatten um den Berliner Schlossplatz, die Ostalgie, den Weimarer Bilderstreit und den deutsch-deutschen Literaturstreit werden das Verfahren und der Inhalt des Kitsch-Vorwurfs untersucht. Damit gerät genau der Vorwurf in den Blickpunkt, mit dem der Kulturkampf nach 1989 so prominent geführt wurde und in nicht unbeträchtlichem Maße das formte, was sich heute als nationale kulturelle Identität Deutschlands darstellt.

256 Seiten
ISBN: 978-3-95808-127-7
Preis: 28.00 €

https://www.neofelis-verlag.de/kultur-sozialwissenschaften/als-kitsch-ausgewiesen/
27.09.2017 um 14:01 Uhr
Translating Pasts into Futures:
Decolonial Perspectives on Things in Art, Design & Film
October 13–14, 2017, Hochschule für bildende Künste Hamburg

Speculations and fictions allow us to journey through time, drawing on the narratives of the pasts to craft and shape possible futures. These narratives have the potential to influence the present, and they call a linear conception of time into question. Stories shatter into fragments, bound together diagrammatically or as a bricolage, queering historical narratives, regimes, and geographies.

What sort of futures will be created in the rereading of past eras? Is the future already colonized? What sort of postcolonial strategies are being developed in contemporary design, contemporary art, and film for the shaping and creation of possible futures?

The conference focuses on observations of temporality with regard to the function, production, use, and significance of things in colonial, decolonial, and postcolonial contexts. Questions arising from this theme include: How does the temporal interchange of things come about? How should we deal with omissions and absences of things in archives? What sort of transformational potential is inherent in things, or assigned to them? Can things be translated, or do they themselves do the translating? Can things—or the way they are used and perceived—be emancipated from their contexts?

The conference will takes place under the auspices of the interdiciplinary Research Group Translating and Framing. Practices of Media Transformations (Speaker: Gabriele Klein, Deputy Speaker: Claudia Benthien). The Research Group is funded by the Hamburg Research Funding (Landesforschungsförderung Hamburg) / Ministry of Science, Research & Equalities.

Concept and realization:
 Eva Knopf, Sophie Lembcke, Mara Recklies, University of Hamburg and University of the Fine Arts of Hamburg

Participation is free of charge.

We kindly ask you to register via email at mara.recklies@hfbk-hamburg.de.
27.09.2017 um 13:51 Uhr
Die digitale Revolution ist mit dem Versprechen verknüpft, die Selbstständigkeit des einzelnen Nutzers zu stärken. Der Aufstieg von kommerziellen Plattformen zur Koordination von Crowdarbeit stellt die Gültigkeit dieses Narrativs jedoch in Frage.

In Crowd-Design analysiert Florian Alexander Schmidt die Entstehungsgeschichte, Funktionsweise und Rhetorik solcher Plattformen. Der Vergleich von historischen Crowd-Diskursen und Visionen der Online-Kollaboration bildet den Ausgangspunkt für eine kritische Betrachtung aktueller Ausprägungen von Crowdarbeit: Der Fokus der Studie liegt auf der Auslagerung von Designaufgaben unter Verwendung dieser Crowdsourcing-Plattformen. Grundlegenden Mechanismen, welche den Plattformbetreibern zur Motivation und Kontrolle der Crowds dienen, werden offengelegt.

BIRKHÄUSER
Sprache: Englisch
Zielgruppe: Designers, design researchers, media and cultural scholars
ISBN: 978-3-0356-1068-0
Preis: 49,95 Euro

27.09.2017 um 13:36 Uhr
F:od, -Experiencing Food, Designing Dialogues
1st international Food Design and Food Studies Conference, Lisbon, 19-21 Oct 2017

FOOD and interdisciplinary research are the central focus of the 1st International Conference on Food Design and Food Studies: Experiencing Food, Designing Dialogues, reflecting on interdisciplinarity as not limited to the design of objects or services, but seeking awareness towards new lifestyles and innovative approaches to food. Albeit the social sciences, through Food Studies researchers, have continuously looked for how food influences and shapes society, there is a growing interdisciplinary interest in Gastronomy, similarly to Design, where more projects try to solve problems related to different food systems. Worldwide academia and media are currently discussing examples of these Design processes around food and this emerging phenomenon: Food Design. Design, Gastronomy and Culture interact at different levels and shape the food production, communication and distribution by valuing and bringing to life aspects much wider than the mere question of feeding as an act of survival.

labcom-ifp.ubi.pt/files/experiencing-food/
27.09.2017 um 13:19 Uhr
Forschungsmittwoch / MA Design Keynote der Hochschule der Künste Bern HKB:

Vortrag von Lisa Mercer, Assistant Professor of Graphic Design, University of Illinois Urbana-Champaign.

Titel: Riding Shotgun in the Fight Against Human Trafficking
Im Rahmen ihres Forschungsprojekts „Riding Shotgun in the Fight Against Human Trafficking“ entwickelte Lisa Mercer die App „Operation Compass“. Dank dieser können Lastwagenfahrer entsprechende US-Behörden anonym darüber informieren, wenn sie Vorfälle von Menschenhandel auf amerikanischen Highways beobachten. Lisa wird Einblick in ihre Forschungsarbeit geben und darüber berichten, wie es zur Entwicklung von „Operation Compass“ kam.

Dies ist eine Veranstaltung des Forschungsschwerpunkts Kommunikationsdesign und des MA Designs der Hochschule der Künste Bern HKB.

04.10.2017
17:00 bis 19:00
Ort: Hochschule der Künste Bern HKB, Fellerstrasse 11, CH-3027 Bern, Auditorium.
27.09.2017 um 12:29 Uhr
KLEINE MEDIEN
Kulturtheoretische Lektüren

Herausgegeben von Oliver Ruf und Uta Schaffers

Reihe: Mikrographien / Mikrokosmen. Kultur-, literatur- und medienwissenschaftliche Studien; Band 1

–– Call for Papers

Spätestens seitdem mittels integrierter Schaltkreise nur einige Millimeter große Plättchen aus Halbleiter-Materialien – so genannte Mikrochips – komplexe Prozessoren und Speicherleistungen ermöglichen, ist die Miniatisierung technischer Medien eine bedeutende Voraussetzung des technologischen Fortschritts. Aber nicht allein in dieser Hinsicht ist das Kleine und Kleinste medialer Erscheinungen ein bemerkenswertes Dispositiv gesellschaftlicher Realitäten: Auch kleine Medienformate, wie sie heute beispielsweise im Kontext der ‚sozialen Medien‘ auftreten (Postings, Twitternews usw.), oder kleine Mediengehäuse wie Kassetten, Datasetten, Floppy Disks, CD-Roms oder USB-Sticks, Kompaktkameras oder Mini-Tablets evozieren die Frage nach einer vor allem kulturtheoretischen Reflexion derartiger ‚Kleiner Medien’.

Inwiefern ändern sich kulturtechnische (Körper-)Praxis und soziales Verhalten, wenn die Alltagskommunikation aus dem Drücken von virtuellen Buttons, dem Verschieben von Reglern auf reduzierten Displays oder dem (lange Zeit) maximalen Nutzen von 140 Zeichen für Nachrichtentexte besteht? Wandert das Kleine der Medien in die Körper und die Kultur ein oder verlangen Körper und Kultur nach dieser Kleinheit? Wenn ja: Warum? Und inwiefern? Ist absehbar, dass ‚Große Medien’, je nach Auffassung des Medienbegriffs, keine Zukunft mehr haben? Also dass die Dominanz riesiger Medienhäuser, Großbildschirme oder auch maximale Kino-Leinwände den Zenit überschritten haben und gewissermaßen, auf die Maße (und andere Intensität) der Virtual-Reality-Brillen geschrumpft, auf dem Rückmarsch sind? An deren Stelle könnte, so eine Prognose, weiterhin verstärkt die maschinelle wie ideelle, die greifbare wie diskursive Verkleinerung der Möglichkeiten und Erscheinungsformen von Medien treten, d.h. das Dispositiv des Kleinen gleichsam im Licht der Mediatisierung. Für diese und weitere Beobachtungen und Befunde will der Band Beiträge versammeln, die sich in ganz unterschiedlicher und daher genuin inter- wie transdisziplinärer Weise dem Phänomen der ‚Kleinen Medien‘ annehmen. Erwünscht ist daher auch ausdrücklich eine Vielfalt an methodischen und theoretischen Zugriffen – sehr gerne im Besonderen solche des akademischen Nachwuchses.

Mit dem Band startet die neue Schriftenreihe Mikrographien / Mikrokosmen. Kultur-, literatur- und medienwissenschaftliche Studien im Verlag Königshausen & Neumann Würzburg (nähere Informationen unten). Diese wird ebenfalls herausgegeben von Prof. Dr. Oliver Ruf und Prof. Dr. Uta Schaffers. Geplanter Erscheinungstermin ist Herbst 2018.

Abstracts können eingereicht werden zu den bereits angeführten sowie folgenden oder benachbarten Themen:
• Unsichtbarkeit und Überwachung: Kleine und kleinste Medien und ihre (Kontroll-)Effekte in Literatur und/oder Film (z.B. The Circle, Clemens Setz: Indigo, ...);
• Verdichtungen und ihre Formen (z.B. Design der multifunktionalen Medien am Handgelenk);
• Kleine Medien, große Wirkung: Life-Enhancement durch mobile ‚Feedback-Medien‘;
• Mobile Rezeption: Veränderung der Rezeptionsformen und -gewohnheiten durch die ubiquitäre Verfügbarkeit multimodaler Angebote;
• Schwarmintelligenz? Roboterschwärme / Flashmob-Roboter
• Historische Perspektiven: z.B. Miniaturbücher und Mikrographien oder Miniaturen in der Kunst und ihre kulturtechnischen Implikationen (z.B. The Rose Garden of Omar Khayyam, ed. Eben Francis Thompson; Adam Elsheimer, ...);
• Kleine und kleinste Medien und (neue) Körperpraktiken (Taktiles, gestisch, ...)
• Fragmentierung und Segmentierung oder das ‚kleine Ganze‘?


Der Call richtet sich an die Geistes- und Kulturwissenschaften wie an die Technik- und die Kunst- und Designwissenschaften. Deadline für die Einreichung von Abstracts von bis zu 300 Wörtern ist der 1.12.2017. Diese und Anfragen sind zu richten an: oliver.ruf@hs.furtwangen.de, schaffers@uni-koblenz.de.


Zur Reihe:

Die Konstitution des ‚Kleinen‘ muss als die Konstitution derjenigen Zuschreibungen und Entfaltungen gelesen werden, die eine Konzentration von differenten – exemplarischen und singulären – Faktoren hervorbringen. Die Zusammenschau dieser Einzelheiten stellt das Wesentliche minoritärer Ordnungen dar und die Konstitution des Kleinen ist die Konstitution dieser Größe, die sich etwa in Modellen, Miniaturen und Narrationen bildet. Jene haben den Charakter eines Ausdrucks des Begehrens, Welten herzustellen, die ‚funktionieren’ (Susan Stewart). Denn der Prozess, der das Kleine zu einem solchen Ganzen und Totalen macht, ist die Ermöglichung funktionierender Welten, die „interiors“ aufrufen: ein Innen/eres im Innen/eren.

‚Kleines‘ in dieser Sichtweise zu betrachten, beschreibt eine sowohl mikrographische als auch mikroskopische Perspektive. Deren Grundthese besagt, dass wo immer Miniaturisierungen die Gegenüberstellung von Objekt und Repräsentation, von Alltäglichem und Außerordentlichem ermöglichen, der Gedanke des Mikrographischen und Mikroskopischen eine Frage der Entstehungen derartiger Entsprechungen zwischen scheinbar disparaten Phänomen bedeutet, die zugleich die Gleichheit all dieser Elemente demonstriert.

Dieser Befund ist das zentrale Thema der neuen Schriftenreihe Mikrographien / Mikrokosmen im Verlag Königshausen & Neumann Würzburg, die herausgegeben wird von Prof. Dr. Oliver Ruf und Prof. Dr. Uta Schaffers. In den Veröffentlichungen der Reihe, die kultur-, literatur- und medienwissenschaftliche Studien in einer Disziplinen-Grenzen überschreitenden Perspektive versammeln will, wird mithin jenes ‚Kleine‘ und vermeintlich Unscheinbare buchstäblich wie gleichsam unter die Lupe genommen: die ‚Kleine Literatur‘ ebenso wie ‚Text-Tiere‘, Mikro-Chips als ‚Kultur-Schöpfer‘ ebenso wie die „Ameisengesellschaften“ (Niels Werber). Ein dazu grundlegender Begriff ist derjenige der ‚Dimension‘; da er bedingt und gleichermaßen evoziert, ob und wie etwas Kleines wahrgenommen wird, ist er dessen eigentlicher Bezug. Sowohl Übertreibungen wie Untertreibungen finden nur in dieser Beziehung statt. Relationalisierungen führen zu Skalierungen, die Beschreibungen ermöglichen. In der Natur gibt es keine Miniaturen, sondern sie sind Resultat einer (kulturellen und ‚sinnlichen‘) Manipulation; insofern sind Miniaturen bzw. wiederum auch Mikrokosmen Ausdruck anthropozentrischer Konzeption sowie kultureller und historischer Konzeptionen von Standard und Normierung.

An diesen Überlegungen setzt die Schriftenreihe insgesamt an. Folgende mögliche Felder und Positionen sind zu bearbeiten:

• Kleine Subjekte. Phänomene des Minoritären
• Kleine Welten – kleine Räume
• Kleine (Text)-Tiere
• Kleine Objekte
• Kleine Körper
• Kleine Kulturen
• Kleine Sprache(n)
• Zugänge zum ‚Mikrokosmischen‘: räumlich und sprachlich
• ‚Mikroexpeditionen‘: Das Nahe / die Nähe
• ‚Multum in parvo‘: Details, Fragmente, Stücke, Splitter
• Kleingeschriebenes: kleinste Bücher, kleinste Schriften, das Kleine als das Unlesbare
• Mikrokosmen im Film
• Etc.

Vorschläge sowohl für Sammelbände als auch für Einzelstudien (Dissertationen, Habilitationen) können jeder Zeit formlos und am besten per Email an die Herausgeberin und den Herausgeber gerichtet werden:

Prof. Dr. Oliver Ruf
Hochschule Furtwangen
Fakultät Digitale Medien
Robert-Gerwig-Platz 1
78120 Furtwangen

oliver.ruf@hs-furtwangen.de
http://www.hs-furtwangen.de


Prof. Dr. Uta Schaffers
Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz
Fachbereich 2: Institut für Germanistik
Universitätsstr. 1
56070 Koblenz

schaffers@uni-koblenz.de
http://www.uni-koblenz.de
27.09.2017 um 12:06 Uhr
Vom 05. bis 07. Oktober 2017 veranstaltet die Fakultät für Architektur der Technischen Universität München eine Tagung zum Thema "Technik als ästhetisches Problem". Es handelt sich um eine öffentliche Tagung. Um eine Anmeldung wird gebeten.

Link zum Programm:
http://www.id.ar.tum.de/fileadmin/w00blb/www/images/tagungen/Tagung_technik_als_aestetisches_problem.pdf

Veranstalter:
Technische Universität München
Fakultät für Architektur
Lehrstuhl für Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design
Prof. Dr. Dietrich Erben
Lehrstuhl für Industrial Design
Prof. Dipl. Des. Fritz Frenkler

Tagungsorte:
TUM Stammgelände, Arcisstraße 21, 80333 München
Vorhoelzer Forum, Gebäude 1, Raum 5170, 5. OG
Lehrstuhl für Industrial Design, Gebäude 7, Seminarraum -1730, 1. UG

Anmeldung unter:
theorie.geschichte@lrz.tu-muenchen.de

22.09.2017 um 10:53 Uhr
Design & Nature, Routledge. Edited by Kate Fletcher, Louise St Pierre, Mathilda Tham:

The context of this book is the threat to vital earth systems, as exemplified by climate change, ecological toxicity, and biodiversity loss. Human activities are driving the deterioration of natural systems. Technology, policy, new business models - even changed behaviours, are not enough to reverse the deterioration. Instead, new – or rediscovered old – relationships between humans and nature are required. Design, a powerful extension of humans, needs ecological insight. This book is being made, boldly and explicitly to create change.

The book aims to sketch out–feel out a new discipline for design, a new way of designing, a new ethic and new ways of integrating design with nature. Ultimately, this book aims to offer new ways of seeing the sustainability imperative and thereby seeks to address a convergence of crises in ecological, socio-cultural, and economic systems while finding potential for design actions including those outside design’s traditional comfort zone.

This edited work seeks to imaginatively build ways of knowing about design in relationship with others, including: scholars and practitioners outside of design, voices outside a dominant global North, the very young and old, and other-than-humans. It does this by presenting texts, visual essays and design responses from a wide variety of sources including natural science, visual arts, nature philosophy, poetry, design theory and practice.

Key dates and process

10 November, 2017
Deadline for submission of abstracts.
Please send us an abstract of 700 words, and include imagery as relevant. Please specify the type of contribution you are intending to make – i.e. case study, visual essay, poetry, as well as the perspectives you wish to take, and the geographical location from which you write. We ask contributors to explicitly position themselves in their narrative, and also to contribute to an agenda onwards for practice, education, research.

8 December, 2017
Authors are notified whether the contributions are selected for the book.
The selection of contributions is based on the quality of proposals, and arriving at a volume with diversity of themes and perspectives. For the period of writing the full submission, contributors will be invited to participate in small writing circles with other contributors. This is to support writers, create networks, and to foster cross- pollination between contributions.

20 March, 2018
Deadline for full submission of contributions.

Spring 2019
The book is published.


For submission of abstract and if you have questions, please contact:
Kate Fletcher Professor of Sustainability, Design, Fashion, Centre for Sustainable Fashion, University of the Arts London.
Email: k.t.fletcher@fashion.arts.ac.uk

Louise St Pierre Associate Professor of Design, Emily Carr University, Vancouver, Canada.
Email: lsp@ecuad.ca

Mathilda Tham Professor of Design, Linnaeus University, Sweden.
Email: mathilda.tham@lnu.se
22.09.2017 um 10:45 Uhr
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