Pinnwand
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SwissGradNet Discovery Conference No. 1
WAS IST DIE PRAXIS VON "USE-INSPIRED" GRUNDLAGENFORSCHUNG IN DESIGN, FILM UND KUNST?
SwissGradNet ist ein Netzwerk von vier Schweizer Fachhochschulen und ihren internationalen Partneruniversitäten, die das Ziel verfolgen, innerhalb der angewandten Forschung Promotionsprojekte in den Fachbereichen Design, Film und Kunst zu fördern. An der Gründungskonferenz steht die Frage im Zentrum, welche Positionen die Fachbereiche Design, Kunst und Film einnehmen in Bezug auf das Konzept der «use-inspired basic research», wie es der Schweizerische Nationalfonds vorschlägt, ein Begriff, den Donald E. Stokes in seinem Werk Pasteur’s Quadrant1 eingeführt hat.

Forschende, Doktorierende und Hochschulprofessionelle nehmen zur vorgeschlagenen Definition Stellung und stellen Best-Practice-Projekte vor und diskutieren institutionelle Rahmenbedingungen und strategische Fragen im Kontext von «use-inspired basic research».

Provisorisches Konferenzprogramm

Zur Konferenz laden ein:

Martin Wiedmer:
Leiter SwissGradNet, Vizedirektor Forschung Hochschule Luzern – Design & Kunst
Gabriela Christen:
Direktorin Hochschule Luzern – Design & Kunst
Arne Scheuermann:
Leiter Forschungsschwerpunkt Kommunikationsdesign, Hochschule der Künste Bern, HKB
Massimo Botta:
Leiter MAS Interaction Design, Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana, SUPSI
Claudia Ramseier:
Koordinatorin SwissGradNet, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Hochschule Luzern
– Design & Kunst

Die Konferenz findet auf Englisch statt.
Die Teilnahme ist Kostenlos und eine Registrierung ist bis zum 20.09. möglich.

https://www.hslu.ch/de-ch/design-kunst/forschung/swissgradnet/


12.09.2018 um 13:57 Uhr
Focused on post-labor, psychopathology, and plasticity of human mind and body, this book introduces insight, critiques, and propositions in the area of 'self-design,' ranging from design and architecture to science, media, history, philosophy, and contemporary art. The field of design has radically expanded. As a practice, design is no longer limited to the world of material objects, but rather extends from carefully crafted individual looks and online identities, to the surrounding galaxies of personal devices, new materials, interfaces, networks, systems, infrastructures, data, chemicals, organisms, and genetic codes. Faced with the fourth industrial revolution, this book shed light on the necessity to recognize that manmade, artificial objects are continuously reshaping our daily lives, and thus to rethink the intimate and fundamental relationship between design and what it means to be human. Museum of Modern and Contemporary Art in Seoul, Korea, MMCA, organized the Superhumanity Symposium in Korea, consisting of lectures and panel discussions by experts from diverse disciplines. With contributions by Chin Jungkown, Common Accounts (Igor Bragado & Miles Gertler), Arisa Ema, Hong Sungook, Yuk Hui, Kim Jaehee, Catherine Malabou, Hannah Proctor, Erik Rietveld, Mark Wasiuta.

Actar, 2018,
ISBN: 9781945150968
Price: 27, 00 €
12.09.2018 um 12:44 Uhr
In der der Fachgruppe Architektur ist für die Klasse Grundlagen des Designs und
Prototyping die Stelle einer / eines Akademischen Mitarbeiterin / Mitarbeiters
für den BA-Studiengang Architektur und den Diplomstudiengang Industrial
Design zum Wintersemester 2018/19 zu besetzen.
Die Anstellung erfolgt im befristeten Beschäftigungsverhältnis mit einem Umfang
von 50 % und für die Dauer von drei Jahren (Entgeltgruppe 13 TV-L, 50 %).
Aufgaben: Mitwirkung in der Lehre, bei Korrekturen, Seminaren und Prüfungen,
Betreuung der Studierenden bei der Realisierung von Projekten und Übungen,
Vorbereitung und Organisation der Lehrveranstaltungen und Exkursionen, Mitar-
beit bei Forschungsprojekten, bei der Verwaltungstätigkeit und in den Hoch-
schulgremien.
Einstellungsvoraussetzungen: Ein qualifizierter Hochschulabschluss in Architektur
und/oder Design sowie berufspraktische Erfahrungen, vorzugsweise in interdis-
ziplinären Kontexten (Architektur und Design), ein breites künstlerisches Interes-
senspektrum sowie technisches Verständnis und Erfahrungen mit analogen wie
digitalen Prototyping- und Fertigungstechniken.
Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart hat sich in ihrem Gleich-
stellungsplan zur Erhöhung des Frauenanteils im künstlerischen und/oder wis-
senschaftlichen Dienst verpflichtet. Die Hochschule begrüßt deshalb entspre-
chende Bewerbungen.
Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt.
Elektronische Bewerbungen (ein Gesamt-PDF von maximal 10 MB mit Anschreiben,
Lebenslauf, Zeugnissen sowie dokumentierten Arbeitsproben) müssen der
Akademie bis spätestens 20. September 2018 vorliegen.
Richten Sie Ihre Bewerbung bitte an bewerbung@abk-stuttgart.de
Informationen unter www.architektur.abk-stuttgart.de
http://www.abk-stuttgart.de/fileadmin/redaktion/content/hochschule/stellen/Stellenanzeige_AM_BA-Studiengang_Architektur_Diplomstudiengang_ID.pdf
07.09.2018 um 19:00 Uhr
Welche Rolle spielt Design in gesellschaftlichen Transformationsprozessen? Können Zukünfte und soziale Wirklichkeiten nachhaltig gestaltet werden – oder handelt es sich bei den Wirkungen gestalterischer Eingriffe um mehr oder weniger zufällige Reaktionen eigensinnig evolvierender sozialer Systeme auf gut gemeinte Interventionen? Wie wäre das »Bessere« zu definieren, besonders im Kontext von Nachhaltigkeit und der Debatte um eine notwendige »Große Transformation«?

Im Aufspannen eines komplexen Netzes von Beiträgen aus Theorie und Praxis wird Design in diesem Band außerhalb disziplinärer Engmaschigkeit gedacht und nimmt soziale, ökologische, politische und ökonomische Herausforderungen ernst.

03.09.2018 um 13:04 Uhr
Am 20. September 2018 findet im Bücherbogen in Berlin eine Gesprächsrunde mit Fotograf und Mitgründer des Studios Projekttriangel, Martin Grothmaak, und Cultural Capital Producer Jan Teunen zu den Potenzialen von Räumen und besonders deren Einfluss auf gedankliche Inspiration und Schöpfungskraft statt. Moderiert wird die Veranstaltung vom Chefredakteur der form, Stephan Ott.

Diskutiert werden nicht nur begehbare Räume, sondern auch solche, die nicht haptisch und nicht sichtbar sind, aber dennoch Inhalt und Qualität generieren. Die Grundlage der Diskussion bietet das Buch „Officina Humana. Das Büro als Lebensraum für Potenzialentfaltung“, das von Jan Teunen, Andreas Kulick und Christoph Quarch geschrieben wurde. Es behandelt die poetische Beziehung von Mensch und (Arbeits-)Raum. Das effektive Büro, so die Autoren, muss von hoher räumlicher Qualität sein und eine Atmosphäre erzeugen, in der sich der Arbeitende entfalten kann und gleichzeitig vor äußeren Einflüssen geschützt fühlt. Im Interview mit der form spricht Jan Teunen vom Büro als „Steuerungsinstrument, das großen Einfluss auf Veränderungen in der Welt hat“, dem jedoch, obwohl wir zunehmend mehr Zeit darin verbringen, immer noch eine gewisse räumliche Rationalität anhaftet, die mit den Emotionen der darin arbeitenden Menschen nicht korrespondiert. Neben der Tätigkeit an sich, solle auf den Körper, in Form von ergonomischer Gestaltung des Arbeitsplatzes, den Geist, dessen Verlangen nach Schönheit durch angenehme Texturen, Farben und Materialien gestillt werden kann, und auf die Seele des Menschen, die eine Art des Spirits braucht, den beispielsweise die Kunst vermittelt, geachtet werden.

Das Buch ist Teil einer Beratungsmethode, der „Officina Humana“, die insgesamt fünf Schritte zur Verbesserung der Umfeldgestaltung enthält. Mit seinem Designstudio passte Grothmaak die Gestaltung des Buches an dessen gehaltvollen Inhalt an und erschaffte dadurch ein außergewöhnliches, ästhetisches Werk.
03.09.2018 um 11:44 Uhr
This special issue of Design and Culture examines the ways in which neoliberalism has both expanded and constricted the purview of design across multiple disciplines, including (but not limited to) product design, interaction design, graphic design, advertising, branding, fashion, digital media, experience design, web design, architecture, furniture, and other adjacent areas of inquiry and practice. This call for papers seeks submissions that engage global perspectives on the intersections between design and neoliberalism across this wide variety of design and design-related fields. Of particular interest are submissions engaging historical perspectives, the context of the Global South, and questions of labor.

Neoliberalism has emerged over the past decade or so as a totalizing conceptual apparatus for understanding a wide array of contemporary phenomena. Whether understood politically as a system of governance that submits all functions to the authority of market directives, economically as the financialization of capitalism, or socially as the erosion of collective institutions, neoliberalism has impacted cultural production in myriad ways. Design, when analyzed critically, has often been portrayed as complicit if not synonymous with these transformations. As Guy Julier has observed, Design takes advantage of and normalizes the transformations that neoliberalism provokes (Julier 2014). That is to say, design practices in this context not only organize themselves according to neoliberal political, economic, and social goals and systems, but also promote neoliberal structures and values.

Much existing work on the intersection between neoliberalism and design focuses upon the fields of architecture and urbanism, as well as humanitarian design and design activism. This issue seeks to examine connections between design and neoliberalism that have yet to be explored. How have neoliberal economic policies shaped and constrained design, and how has design contributed to the financialization of previously uncommodified sectors of life? How has design adapted to the increasing proliferation of global networks of exchange? In what ways has design discourse intersected with neoliberal ideologies about work, value, creativity, experience, politics, institutions, etc.? Additional topics for consideration may include, but are not limited to:

Historical convergences and/or divergences of design and neoliberalism
Design and globalization and/or nationalism
Neoliberal design ideologies in the context of international development
Race and racism at the intersection of design and neoliberalism
Discourses of innovation and design thinking
Design and labor and/or class
The coalescence of design and business in both the academy and industry
Conflicts and convergences between neoliberal design and modernist traditions
Indigenous design in the context of neoliberalism
Design, neoliberalism, and postcoloniality
Challenges to neoliberal design ideologies and practices
Neoliberalism and design pedagogy

Manuscripts should be between 5,000 and 7,000 words long, including notes and references, and may include 48 images. For additional submission guidelines, please visit the website.

All manuscripts will be externally reviewed and should be submitted through Design and Cultures online portal.

After submitting, please email the title of your paper to the guest editors: Arden Stern (arden.stern@artcenter.edu) and Sami Siegelbaum (samisiegelbaum@gmail.com).

http://designandculture.org/page/submissions/
03.09.2018 um 10:59 Uhr
IT WASN’T WRITTEN:
INTERNATIONAL SYMPOSIUM ON DESIGNERLY-WAYS OF HISTORIOGRAPHY

Wednesday, September 5, 2018, 10am – 7pm
The Museum of Modern Art, Celeste Bartos Theater
4 W 54th St, New York, NY
itwasntwritten.org

In the past decades there has been much discussion about the construction and impact of history. Historians claim to have overcome teleological narratives, moving away from grand narratives and challenging the white-male canon in order to decolonize and diversify.

Histories, however, have not only been constructed from words but also designed in various media in different dimensions. What happens when the past is given a particular form? How do designers interpret historical information and, by doing so, shape our knowledge of the past and its impact on the future?

This symposium focuses on historiographic dimensions of design in both the creation and the reception of history. It aims to discuss how specific knowledge, methods and elements of design are used to create histories, how they differ from each other and from written and oral histories, and how they create different trajectories for the future.

After an introductory keynote, the symposium will be organized in four panels, bringing together invited contributions and papers via an open call. The contributions will analyze the construction and dissemination of historical narratives in visualizations, publications, exhibitions, and software.


PROGRAM

10:00am Welcome & Introduction

MARTINO STIERLI & OLIVER HAUGEN

JULIA MEER & ROBERT LZICAR


11:00am Keynote

ANDREW BLAUVELT


11:30am Panel “Visualizations”

DANIEL ROSENBERG “Line and Time”

YVONNE ERIKSSON & KAROLINA UGGLA “Re-Cycling Visual Representations of Time”


1:45pm Panel “Publications”

JOHANNA DRUCKER “Designing History”

JEREMY AYNSLEY “Significant Absences: Early Writings on the New Typography”

MICHAEL J. GOLEC “A Page is a Space Where Histories Appear: Design and Race in Richard Wright’s 12 Million Black Voices”


3:30pm Panel “Exhibitions”

TEAL TRIGGS “Exhibiting a Politics of Graphic Design History”

JONA PIEHL “Taking Histories Off the Page”


4:45pm Panel “Software”

ORIT HALPERN “Smart Histories”

KATHERINE HEPWORTH “Mapping Treacherous Historical Data: Historiographic Implications of Interaction Design in Culturally Sensitive Digital Histories”


5:45pm Closing Address

ARNE SCHEUERMANN “Learning from Lego: Designing the Affective Staging of Historical Artifacts”


ORGANIZERS
Julia Meer (Humboldt University in Berlin, visiting researcher at the MIT)
Robert Lzicar (Bern University of the Arts HKB)

VENUE
The Celeste Bartos Theater
The Museum of Modern Art
4 West 54th St.
New York, NY 10019

TICKETS
Please note that tickets are only available online in advance and not at the venue: https://itwasntwritten.eventbrite.com

To stay informed, follow the event https://www.facebook.com/events/1880488638647642 or subscribe to the newsletter http://itwasntwritten.org/.
06.08.2018 um 15:19 Uhr
In dem vor wenigen Jahren vorgelegten „Onlife Manifesto“ konstatieren Wissenschaftler*innen rund um Luciano Floridi (2015): „The ever-increasing pervasiveness of ICTs shakes established reference frame- works through the following transformations:
I. the blurring of the distinction between reality and virtuality;
II. the blurring of the distinctions between human, machine and nature;
III. the reversal from information scarcity to information abundance; and
IV. the shift from the primacy of entities to the primacy of interactions.“
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts befinden wir uns inmitten eines tiefgreifenden strukturellen Umbruchs von der überkommenen Industrie- hin zur heraufziehenden Netzwerkgesellschaft (Castells 2001). Damit gehen, bedingt durch wirkmächtige Innovationsvektoren und Modernisierungsdynamiken, hoch kom- plexe Veränderungsprozesse in allen Lebensbereichen und Handlungsfeldern einher.
In sozialen Netzwerken haben sich Interaktionsformen herausgebildet, die sich durch multidirektionale Kanäle, dezentrale Strukturen und geografisch offene Nutzerkreise auszeichnen. Die Menschen in der Netzwerkgesellschaft agieren nicht mehr allein als Konsument*innen, sondern vielmehr auch als Pro- duzent*innen von Medieninhalten und Gesprächsbeiträgen, die vielfach (mit-)geteilt werden (Sharing). Mithin avancieren sie zu sogenannten ‚Prosument*innen‘ (Wortneuschöpfung aus ‚Produktion‘ und ‚Konsumtion‘) mit eigenen Medienkulturen (Abresch et al. 2009). Mitunter hat sich dafür der Begriff ‚si- tuiert-adaptive Mediennutzung‘ etabliert.

Mediatisierung und Inklusion

Zweifelsohne markiert die Mediatisierung eine gravierende Zäsur in der Menschheitsgeschichte, die maßgeblich Leben, Aufwachsen, Lernen und Arbeiten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsen prägt. Davon ist Gesellschaft im Allgemeinen und Bildung im Besonderen betroffen. Mithin sind sowohl Chan- cen als auch Risiken des Lebens in der expandierenden „Infosphere“ (Floridi 2015) einander gegenüber zu stellen. Schon seit geraumer Zeit lässt sich beobachten, dass viele im Bildungs- und Schulsystem Handelnde, Betroffene und Verantwortliche – in mehrfacher Hinsicht – mit dem Imperativ, sich in einer sukzessiv medial dominierten Welt zurecht finden zu müssen (Kultusministerkonferenz 2016), überfordert sind.
Nicht viel anders fällt der Befund in der Causa ‚inklusive Bildung‘ aus, seitdem die UN-Behinderten- rechtskonvention konkret angewendet werden muss (Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen 2017). Durch das Gesetz von 2008 zu dem Übereinkommen der Vereinten Nationen aus 2006 über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat sich Deutschland zur Umsetzung einer inklusiven Bildungslandschaft – auf allen Ebenen – verpflichtet (Kultusminister-
konferenz 2011). „Für die Länder folgt daraus die Aufgabe, für alle Heranwachsenden ein inklusives Schulsystem zu ermöglichen.“ (Scholz 2016) Dabei liegt es nahe, ein breites Inklusionsverständnis zu proklamieren, das über die recht unterschiedlich gehandhabten offiziellen sonderpädagogischen För- derbedarfe (Klemm 2015) hinaus mannigfaltige Formen von Heterogenität (wie Behinderung, Migration, Geschlecht, Alter, Sprache, sexuelle Orientierung, soziale Schicht oder soziokultureller Hintergrund) antizipiert (Hinz 2002).
Die European Agency for Special Needs and Inclusive Education (2013, 2015) streicht die Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für die Umsetzung inklusiver Lehr-/ Lern-Set- tings heraus. UNESCO Institute for Information Technologies in Education und European Agency for Development in Special Needs Education (2011) identifizieren vier Funktionen von IKT im schulischen Kontext:
• Unterstützung von Teilhabemöglichkeiten durch den Zugang zu digitalen Medien,
• Unterstützung von Lehr- und Lernsituationen,
• Unterstützung bildungsadministrativer Prozesse sowie
• Unterstützung persönlicher Kommunikation und Interaktion.

Konzeptuell-programmatische Ausrichtung

Der konstruktive Ansatz einer inklusiv-medialen Bildung und Fortbildung, der in dem projektierten Sam- melband expliziert werden soll, besteht darin, diese integrale inter- und/ oder transdisziplinäre Domäne konsequent aus der Sicht insbesondere von Erziehungswissenschaft, Medienforschung, Inklusionsfor- schung, Medienpädagogik, Sonderpädagogik sowie Design und Informatik zu begreifen und zu gestal- ten: Inklusive Bildung wird medial und Medienbildung inklusiv prozessiert (Filk 2018). Wissenschaftstheoretisch wird eine etablierte striktere strukturelle, mithin sich selbststabilisierende Kopplung der genannten Wissenschaftsdisziplinen und -kulturen postuliert. Eine integrale Problemex- position und stärkere disziplinäre Interaktion konstituieren den autarken transdisziplinären Forschungs- komplex inklusiv-mediale Pädagogik respektive inklusiv-mediale Didaktik und substituieren ehemals he- terogene Problemsektoren und schwache Wechselwirkungen der partizipierenden (Teil-)Disziplinen (Mittelstraß 2003).
Der Fokus des avisierten Vorhabens liegt auf dem deutschsprachigen Forschungs- und Entwicklungs- stand. Auch international-komparatistische Perspektivierungen sind sehr erwünscht. Dabei sind vier konzeptuell-programmatische Schwerpunktsetzungen vorgesehen:
1. Sensibilisierung und Qualifizierung für inklusiv-mediale Bildung,
2. Inklusiv-mediale Schul- und Unterrichtsentwicklung,
3. Inklusiv-mediale Lernumgebungen und Schulinfrastrukturen sowie
4. Inklusiv-mediale Schulkultur und Netzwerkbildung.

Hinweise für Autor*innen

Der Call for Participation lädt herzlich dazu ein, inter- und/ oder transdisziplinäre Beiträge zu den vor- stehend genannten Topoi beizusteuern. Bitte schicken Sie Ihren Themenvorschlag (Umfang 4000 bis 6000 Zeichen) bis zum 30.09.2018 an eine der unten angegebenen E-Mail-Adressen.

Extended Abstracts sollten folgende Gesichtspunkte enthalten:

• Thema und Problemstellung,
• Bezug zu übergeordneten Forschungsdiskursen,
• theoretisch-methodologisch-operativer Ansatz,
• Material- bzw. Datenbasis sowie
• Ausblick auf erwartete Resultate.
Die Eingaben werden anhand der Kriterien Originalität des Themas, Relevanz der Forschungsfrage sowie theoretisch-methodische Konfundierung ausgewählt. Bis 31.10.2018 erfolgt ein individuelles Feedback zu den eingereichten Vorschlägen. Die Full Paper zu den angenommenen Abstracts werden per E-Mail bis zum 31.03.2019 erbeten. Die bevorzugt im .doc- oder .docx-Format layoutierten Texte sollten 36.000 Anschläge (inklusive Leerzeichen) nicht überschreiten.
Für weiterführende Auskünfte stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Auf Ihre Eingaben freuen wir uns, auf Ihre Vorschläge sind wir gespannt.
Christian Filk & Heike Schaumburg

Prof. Dr. Christian Filk
Seminar für Medienbildung Europa-Universität Flensburg
Auf dem Campus 1
D-24943 Flensburg
Fon: +49 (0)461 805 2614
E-Mail: christian.filk@uni-flensburg.de Web: www.uni-flensburg.de/medienbildung/

Dr. Heike Schaumburg
Institut für Erziehungswissenschaften Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
D-10099 Berlin
Fon: +49 (0)30 2093 1926
E-Mail: schaumbh@hu-berlin.de
Web: www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/
30.07.2018 um 09:25 Uhr
Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) untersucht mit der Ausstellung DELETE die Produktionsbedingungen und Auswahlprozesse, die ein Bild durchläuft, bevor Zeitschriften und Magazine es drucken. Wie wird die Arbeit der Fotografen und die Aussagekraft ihrer Bilder durch Herausgeber, Redakteure, Autoren und Grafiker beeinflusst? Unter welchen Auftragsbedingungen entstehen ihre Reportagen? Wieviel ihrer Deutungshoheit sind Fotografen bereit an die Redaktionen abzugeben? Welche Mechanismen entscheiden darüber, welche Aufnahmen gezeigt werden und welche unsichtbar bleiben? Was wird erinnert, was wird vergessen? Geleitet von diesen Fragen nimmt das MKG vier Reportagen aus der Zeit von 1968 bis 1983 aus seinen Beständen in den Blick. Gezeigt werden rund 60 Reportagefotografien, vier Bildstrecken aus den Zeitschriften Stern, Playboy, Kristall und Der Bote für die evangelische Frau und vier für die Ausstellung entstandene Interviewfilme, in denen die Fotografen selbst zu Wort kommen. Durch die Gegenüberstellung der gedruckten Bildstrecken, der Kontaktbögen, der von den Fotografen für die Museumssammlung ausgewählten Bilder und ihrer erzählten Erinnerung erfahren die Betrachter Hintergründe über die Auswahlprozesse, die Arbeitsbedingungen der Journalisten, über das Anliegen der Fotografen und ihren gestalterischen Freiraum. Die historischen Positionen von Thomas Hoepker, Ryūichi Hirokawa, Günter Hildenhagen und Hanns-Jörg Anders werden um eine zeitgenössische künstlerische Filmarbeit von Sirah Foighel Brutmann und Eitan Efrat ergänzt, die sich mit der Selektivität von Erinnerung aus künstlerischer Perspektive beschäftigt.

Die Ausstellung DELETE ist im Rahmen der 7. Triennale der Photographie Hamburg unter dem Motto Breaking Point vom 8. Juni bis 25. November 2018 zu sehen.

https://www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/aktuell/delete.html
23.07.2018 um 12:35 Uhr
What does an emotion look like? How is happiness shaped? Can we touch a person's heart through design?

In an age in which every moment brings with it a new flood of visual images that circulate at a dizzying pace, it is worth pausing momentarily to reflect on the creation of images and the transmission of messages. Studies show that we need only 39 milliseconds in order to form an opinion. Companies pour millions into new products, and politicians invest much time and money in their campaigns - yet the fate of these endeavors is decreed in less than a second.

Many of us feel that we live in a saturated world that is constantly replicating itself, and that we have already seen everything. How, then, are new images created? Do they merely obey market forces, or can they carry subversive messages? And what is the power of the gaze? Is the eye, attacked as it is by so many images, capable of choosing among them or even resisting them?

The study of visual communication is concerned with ways of observing and viewing the world, and with how visual metaphors and images anchored in cultural knowledge contribute to both the construction and the interpretation of reality. The gaze interpreting the image is never innocent, since it encompasses an entire worldview.

The Sagmeister & Walsh studio, an international trendsetter in the field of visual communication, specializes in the transmission of information, messages, emotions and ideas by means of visual tools. Stefan Sagmeister and Jessica Walsh's work is characterized by bold, courageous and subversive design choices that are emotional and human, and their use of various media and
means of expression challenges conventions and ruptures boundaries. These two designers don several hats - those of graphic designers, experimental typographers, and performance artists - in order to introduce greater flexibility into visual communication, transform popular conceptions of design, challenge the status quo, and explore the role of the designer in society.

Using a range of techniques, expressive tools and unconventional materials, and taking various types of risks, Sagmeister & Walsh breathe new life into The medium is the message" (1967). ״ Marshall McLuhan's well-known phrase Their human, subjective approach, which involves a playful engagement with the viewers' senses, gives rise to unforgettable images, while encouraging us to think about the images we consume and produce.

This central exhibition is shown in conjunction with two additional exhibitions that explore the status of images. The exhibition Uncanny, which is on display in the Design Laboratory, features works that blur the line between the real and the imagined. Imbued with an uncanny quality, these works provoke a sense of discomfort, while raising questions concerning the possibility of creating something new out of familiar elements.

The exhibition Wheat Is Wheat Is Wheat, which is on display in the Round Corridor, features works by the designer Peddy Mergui. This exhibition bursts the bubble of conspicuous consumption exploring whether basic products produced by luxury brands, such as flour branded by Prada or rice branded by Louis Vuitton, are truly worth more.

For more information visit: http://www.dmh.org.il/exhibition/exhibition.aspx?pid=50&catId=-1&_atscid=2_83270_67960448_3639778_0_Twdjwteftcp8chw2h


23.07.2018 um 11:21 Uhr
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