Pinnwand
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FAK (Feministisches Arbeits-Kollektiv) engagiert sich für die Chancengleichheit der Geschlechter. Anlass zur Gründung des FAK war der geringe Anteil der Frauen im Lehrstuhl der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. In unserer Arbeit vereinen sich verschiedene Disziplinen: Wir sind junge Künstler*innen, Philosoph*innen, Designer*innen und Kunstwissenschaftler*innen. Über zahlreiche Aktivitäten wie Plakataktionen, Konzeptbars, Symposien und Vorträge versuchen wir seit 2012, Sichtbarkeit für unser politisches und gesellschaftliches Anliegen zu schaffen. FAK fordert neue Ordnungen, durchlässige Strukturen, Blickverschiebungen und die Umsetzung bisher ungedachter Möglichkeiten.

Die Publikation widmet sich der Arbeit an und mit dem Körper und stellt immer wieder die Frage nach den Möglichkeiten der Emanzipation. Mit der Publikation machen wir uns auf die Suche nach dem Potential des Körpers als Ort des Widerstands und der Subversion und untersuchen dabei, wie widerständige Ideale häufig als leere Phrasen in Werbeslogans eingesetzt und – kapitalistisch ausgehöhlt – zurück an ihren Ursprungsort geweht werden. Ist Emanzipation in einem solchen Kreislauf überhaupt möglich und welchen Preis hat sie? Bleibt am Ende die einzige Lösung die ironische Affirmation?

23.09.2015 um 16:07 Uhr
Wie können Experiment und Methode für die Gestaltung nutzbar gemacht werden? Gerade in diesem Fachgebiet wird der Begriff \"experimentell\" häufig mit einer gewissen Willkür verwendet. Demgegenüber wird in diesem Buch darlegt, dass eben auch in Kunst und Gestaltung methodische Experimente zu Findungen und Einfällen führen, also im weitesten Sinne zu Kreativität. In den Kapiteln Basis, Interpretation, Variation, Relation und Sequenz werden zahlreiche Gestaltungsmethoden kategorisiert und typisiert. Dass die Ergebnisse dabei so abwechslungsreich und überraschend ausfallen, ist nicht zuletzt in den vielen unterschiedlichen Verfahren begründet.
23.09.2015 um 12:00 Uhr
Der Autor zeigt die Entwicklung des Designs von seinen Anfängen im ausgehenden 19. Jahrhundert über die wichtigsten Bewegungen des 20. Jahrhunderts bis hin zu den aktuellen Tendenzen des 21. Jahrhunderts. Die wichtigsten Grundlagen der Designtheorie und -methodologie werden vorgestellt, besonders auch die kommunikativen Funktionen der Produkte.
16.09.2015 um 12:10 Uhr
Das Museum für Gestaltung Zürich ist die einzige Institution in der Schweiz, die seit 1875 Objekte alltäglicher und künstlerisch anspruchsvoller Designkultur sammelt. Die Sammlungen mit ihren rund 500’000 Objekten sind von internationaler Bedeutung und verstehen sich als integrative Einrichtung zwischen Praxis und Lehre, Kunst und Industrie, Produktion und Rezeption. Mit der Ausstellungsreihe \'Neu in der Sammlung\' würdigt das Museum substanzielle Schenkungen. Dazu gehören die Donationen hochkarätiger Möbel-Ensembles und herausragender Einzelstücke der Moderne durch die Architekten Arthur Rüegg und Ruggero Tropeano. Die Begleitpublikation „Sammeln heisst forschen. Interieurs und Möbel der Donationen Arthur Rüegg und Ruggero Tropeano“ geht weit über die Beschreibung der einzelnen Objekte hinaus und führt modellhaft vor, wie mit einer Sammlung wissenschaftlich fundierte und gestalterisch inspirierte Designgeschichte geschrieben werden kann.
16.09.2015 um 12:05 Uhr
Gradual globalization links people and ideas across borders. The topic of internationality is more current than ever. Thus, for the 16th edition of the komma magazine we dare to go international. Several art works and interviews from various countries enrich this issue and show a colorful variety. Therefore, for the first time the magazine has been designed multilingual. All texts have been translated into English or are kept in the respective native language of the designers. To mirror the openness shown to us by international designers, we decided for an open spine which at the same time refers to the vulnerability of international relations. To put their strength and consistency into contrast, a robust cellophane enwraps the cover. In this way, the komma magazine can start the travel around the world safely.
16.09.2015 um 12:02 Uhr
Parting It Out. Writings on Graphic Design is a collection of essays spanning much of Graphic Design as it applies to aspects of contemporary culture — from the Olympics to Japan to typography to R. Kelly to Cuba to sign painting. A practicing graphic designer, design teacher and design critic based in Tokyo, Ian Lynam has crafted an assembly of writing that is equal parts personal narrative, design criticism, design history and cultural study.
16.09.2015 um 11:47 Uhr
Design gewinnt im Kontext komplexer werdender technischer und ökonomischer Entwicklungen wie Onlinehandel, Social Media oder auch neuen Fabrikationstechniken zunehmend an Bedeutung. Damit verbunden sind brisante Fragestellungen, beispielsweise nach sozial gerechten Produktionsbedingungen, nachhaltiger Entwicklung oder der Wahrung der Persönlichkeitsrechte, mit denen sich Gestalter konfrontiert sehen. Diese gesamtgesellschaftliche Dimension von Design ist zwar unbestritten, aber bislang wenig untersucht.

Das Forschungsprojekt Eigenlogik des Designs analysiert anhand von acht Beispielthemen die spezifischen Rationalitäten der verwendeten Gestaltungsmethoden und Verfahren, geleitet von der Hypothese, dass die unterschiedlichen Designproduktionen jeweils einem eigenen System der gestalterischen Produktion folgen. Diese verkörpern eine Eigenlogik, die weder auf standardisierte Verfahren der Gestaltungsdisziplinen noch auf etablierte Methodensets anderer Wissenschaftsfelder reduziert werden können. Mit der Aufschlüsselung der Komplexität singulärer Designprozesse – oder Eigenlogiken – leistet der Titel einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Methodenforschung und Theoriebildung des Designs.
09.09.2015 um 14:44 Uhr
100 Jahre DADA-Bewegung 1916-2016: »Wir sind Phantasten. Wir glauben nicht mehr an die Intelligenz.«

Hugo Balls DADA-Roman »Tenderenda der Phantast« (erstmals 1967 veröffentlicht) ist der Entwurf einer magisch-anarchischen, einer gesetzlosen und darum verzauberten Welt, eines Zustandes der vollkommenen Absurdität und des grenzenlosen Humors. Der schier unerschöpfliche Reichtum seiner Gedanken lässt uns staunend auf das Werk schauen: Da fallen Papyrusrollen, mit Zeichen und Tieren bemalt, von einem Turm herab, fliegt ein Hahn mit »zerfederter Sichel« über die »Fächer der Damen« hinweg, geraten Gasanstalten, Bierbrauereien und Rathauskuppeln ins Wanken, ein »apokalyptischer Glanz« bricht aus, des Teufels Gemahlin tritt auf, eine totes Pferd wird vor eine Begräbniskutsche gespannt …
Im graphischen Teil des Buches setzt Klaus Detjen diese Phantastik mit Mischformen der Montagetechnik aus Visuellem und Verbalem um. Typographie und Textgestaltung entfernen sich von einer klassischen Lesestruktur, um sich besonders dem Rhythmus der Sprache zu öffnen. Das eingelegte Faltplakat stellt Lautgedichte des Autors vor, die Hugo Ball weltberühmt machten.
09.09.2015 um 12:16 Uhr
Typographie im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne.

Alle Theorie ist grau? Nicht doch: Theorie ist ernstes Spiel und Nachdenken über Zusammenhänge. Keine Gestaltung ohne Regeln und keine Gestaltung ohne Intuition. Gestaltung folgt nicht einfach mathematischer Logik. Wägbarkeit und Unwägbarkeit sind allgegenwärtig. Gesetze, Regeln, Konstruktionen und Proportionen unterstützen den gestalterischen Prozess, eine Garantie für gute Gestaltung sind sie nicht.
Der Schweizer Typograph Hans Rudolf Bosshard zeigt, dass die Beschäftigung mit der Geschichte der Typographie Überblick und Einsicht bringt, doch mahnt er gleichzeitig zu Skepsis gegenüber den Vorbildern. Für die eigene Arbeit ist eine gewisse Distanz zur Geschichte nötig - sollte man dennoch auf die Tradition zurückgreifen, braucht es ein gutes Maß an ironischer Brechung. Die Forderung nach Ästhetik ist legitim, birgt aber Falltüren, hinter denen das Gefällige lauert. Funktion steht gegen Formalismus. Letzterem unterlagen selbst berühmte Exponenten der Moderne, ihm sind wir auch heute immer wieder ausgesetzt. Die Buchtypographie im Speziellen ist ein Versuchsfeld zwischen (unfreier) Tradition und (zaghafter) Moderne.
09.09.2015 um 12:13 Uhr
Die digitale Revolution ist nicht nur ein Angriff auf die Grundlagen von Aufmerksamkeit und Intellektualität – ihre Auswirkungen sind zugleich eine Herausforderung für die Intellektuellen, die hierauf allzu oft nur mit Ratlosigkeit oder Gedankenakrobatik zu reagieren wissen.
Hans-Willi Weis lädt zu einer Tour d\'Horizon durch intellektuelle Zeitgeistdiskurse ein. Er schlägt den Bogen von der Kritik in sich leer laufender Diskurse zu einer das Denken und das Diskursive revitalisierenden neuen Aufmerksamkeitspraxis und zeigt, wie man der digitalen Aufmerksamkeitsdiffusion und den Zwängen entgrenzter Netzaktivität je individuell mit der yogischen Übung methodischer Unterbrechung zu begegnen vermag.
09.09.2015 um 12:10 Uhr
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