Pinnwand
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Die amerikanische Illustrationsszene ist durch ihre Vielfalt an Stilen & Nationalitäten, aber auch kreativem Individualismus, eine der lebendigsten und prägendsten visuellen Kulturen weltweit. Mit der Ausstellung GO WEST! präsentiert das designforum Wien erstmals in Österreich eine Auswahl der besten 16 IllustratorInnen – von aufstrebenden Talenten bis hin zu etablierten Veteranen – aus den USA.

KünstlerInnen:
Agata Nowicka, Armando Veve, Chris Buzelli, Jeffrey Alan Love, Maelle Doliveux, Marcos Chin, Red Nose Studio, Roman Muradov, Shinyeon Moon, Sterling Hundley, Teagan White, Tim O‘Brien, Tran Nguyen, Victo Ngai, Yuko Shimizu, Zharia Shinn

Kuratiert von Peter Diamond

Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10 – 18 Uhr, Sa und So 11 – 18 Uhr
Eintritt: 2 Euro | ermäßigt 1 Euro | freier Eintritt für designaustria-Mitglieder

http://designforum.at/w/calendar/details/3543/
09.07.2018 um 14:02 Uhr
Zeichen als Waffen. Zum Beispiel das Emblem der „Rote Armee Fraktion“, Deutsches Buch- und Schriftmuseum Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig. Bis 06.01.19

Terrorgruppen nutzen Zeichen, Texte und Bilder als Waffen. Um politische Handlungen zu erzwingen, setzen sie auf die Macht der Medien wie auf Sprengstoff und automatische Gewehre. Wie werden aus grafischen Zeichen Gewaltakte? Dieser Frage geht das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig in seiner Ausstellung „Zeichen als Waffen“ nach. Die Schau versucht, das Emblem der Roten Armee Fraktion (RAF) aus Stern, Maschinenpistole und den Buchstaben RAF zu historisieren und zu dekonstruieren.

Das Emblem erscheint zuerst im Mai 1971 auf dem Titel von "Das Konzept Stadtguerilla". Im Herbst 1977 ist es auf den Fotos des entführten Hanns Martin Schleyer zu sehen. Das Schreiben, mit dem im April 1998 die Rote Armee Fraktion ihr Ende besiegelt, wird nicht von Unterschriften beglaubigt, sondern vom Emblem der Gruppe.

Heute ist diese grafische Hinterlassenschaft der RAF, deren Geschichte nicht selten unkritisch fortgeschrieben wird, längst zur Pop-Ikone geworden.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Sie wurde kuratiert von Günter Karl Bose, Felix Holler, Jaroslaw Kubiak und Daniel Wittner.

Begleitet wird die Ausstellung von dem Buch "Name, Waffe, Stern. Das Emblem der Roten Armee Fraktion". Es ist im Institut für Buchkunst Leipzig erschienen. Die Autoren sind Felix Holler, Jaroslaw Kubiak und Daniel Wittner

http://www.dnb.de/DE/Ausstellungen/Leipzig/ausstellungZeichenAlsWaffe.html
09.07.2018 um 13:59 Uhr
HIVE is a 6-month residency program hosting 20 young artists and creators from all over the world. This team of young creatives form a collaborative expedition to explore and hack the future, developing concrete solutions applied to universal issues. Energy, oceans, mobility, education, quality of life… are the kind of challenges. 5 functional prototypes will be the result of the residency. Art pieces, interactive experiences, technological solutions, social innovations, everything is possible as long as your project contribute to a more desirable future and as you work in a collaborative way!

The Hive hosts Hivers on six-month residencies in total immersion and, above all, encourages them to experiment collectively with an entirely new way of creating, at the intersection of different disciplines and cultures. Its creators-in-residence, the Hivers, all come from very different backgrounds. Selected through a call for projects, without any qualifications criteria imposed, the creators –all talented in their
respective domains- are inquisitive minds who share thecamp’s values and commitment. Hailing form ten different countries, they share their diverse skills and experiences of life with each other on a daily basis.

The Hive offers its creators-in-residence the freedom to create, since they are provided with bed and board and payment and given support throughout their stay, from conception through to project prototyping. The Hive designs a tailored methodology for assisting its talent. Hivers do not go to the Hive to develop their own personal project. They go there to be surprised and to take part in col-
lective projects addressing fundamental issues for our society, projects they choose collectively during the residency. The Hive team provides them with support using a methodology that is tailored to their needs and strictly supervised in order to encourage collective idea-forming and to accompany them through to prototyping. At the start of the residency, an immersion phase allows Hivers to meet and get to know each other to progressively mingle their skills. Conception workshops are then organized during which the teams are put together and the projects launched. Lastly, the projects arrive at the prototyping phase before being presented to the wider thecamp ecosystem and general public.


Taking its inspiration from American universities, think tanks and fab labs, thecamp is a space where innovative expeditions are planned to survey, assess and invent the future in a collaborative way. It provides the optimum conditions: a human ecosystem for co-creating, methods and tools for prototyping, partners for innovating in the field, spaces for winding down and activities for discovering new things and creating ties.

This base camp is a starting point for mapping out new orientations for tomorrow, using collective intelligence and guided by a humanist vision. The discoveries made on the way will enable us to invent an exciting future through new ways of living, working and collaborating. Nutrition, health, mobility, education, environment... the goal is to create new and positive paradigms for mankind and the planet.

The deadline for applications is 30.09.2018. The programm will take place: January 21–July 30 2019.
For further information visit: https://thecamp.fr/collaborative-residency-hive/faq
09.07.2018 um 10:19 Uhr
Lehrauftrag ADVANCED INTERACTION DESIGN
in Zhuhai/China, WiSe 2018/19

Der deutsch-chinesische Studiengang für visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Brand Design an der Beijing Normal University in Zhuhai/China sucht für das Wintersemester 2018/19 vom 29. Oktober - 23. Dezember 2018 eine(n) Dozenten für den Kurs „Advanced Interaction Design“.

Anforderungen
Hochschulabschluss (Master, Dipl.)
einschlägige Lehrerfahrung, aussagekräftiges Portfolio
Unterrichtssprache: Englisch

Umfang
Kursdauer: 8 Wochen
72h für 1 Klasse von Studierenden aus dem 7. Studiensemester

Vergütung
72*280 RMB = 20160 RMB
Return Flight (Economy Class) und weitere An- und Abreisekosten
Unterbringung, Visa-Angelegenheiten, spezielle Versicherungsangelegenheiten

Synopsis:
Interaction Design ist eine Methode im Webdesign. Der grafische Aufbau einer Webseite erfolgt unter Berücksichtigung der Anforderungen des betrachtenden Gerätes dynamisch. Eine Webseite wird damit auf einem großen Display anders dargestellt als auf einem Tablet-PC oder einem Smartphone. Für die Anwendung im Digital Branding lassen sich damit spezifische Formate für technisch divergente Zielgruppen integrieren. Das Modul beinhaltet eine Einführung in die wesentlichen Merkmale und Grundlagen des responsive Web Design und zeigt seine generellen Anwendungsmöglichkeiten und seine sinnvollen Einsatzmöglichkeiten im Digital Branding. Fallbeispiele und angeleitete Übungen zeigen die fachpraktischen, methodischen und instrumentalen Aspekt dieses Arbeitsgebietes.

Die Lehrinhalte unterteilen sich in folgende Bereiche:
• Konzeptionelle Grundlagen des Responsive Design
• Technische Grundlagen, Möglichkeiten und Methoden des Responsive Design
• Anwendungsmöglichkeiten des Responsive Design mit Fallbeispielen
• fachpraktische Übungen mit Werkzeugen – Erstellung eigener kleiner Lösungen

Kontakt:

PROF. DR. STEFAN WALLER
Academic Director
German-Sino Cooperation Program

Room D-301, Design Building
Beijing Normal University, Zhuhai
Zhuhai City. Guangdong, P.R. China

Fon + 86 159.1915.6698
stefan.waller@brand-acad.de
http://design.bnuz.edu.cn
http://brand-acad.de
06.07.2018 um 07:37 Uhr
Der Konferenzband zur Edulab-Konferenz ist erschienen:

16 spannende Beiträge über den Stand der Dinge in der Realität des Lernens und Lehrens von Design, Kursbeispiele und Reflexionen, und natürlich neue Fragestellungen an die Weiterentwicklung der Designlehre.

Das Buch ist interessant für alle, die als Lehrende an Hochschulen oder Schulen im Bereich Design / Werken / Kunst tätig sind bzw. einen angewandten Einblick in diese Gebiete erhalten möchten.

Zu bestellen über den Buchhandel oder direkt beim kopaed-Verlag
ISBN 978-3-86736-412-6

https://kopaed.de/kopaedshop/?pg=1_10&pid=1129

18 EUR

Hrsg. Birgit S. Bauer und Daniela Hensel
Design: buerobumbum.de
Redaktion/Lektorat: Anna E. Wilkens

Bilder: buerobumbum.de
26.06.2018 um 18:53 Uhr
Seit 2011 befindet sich das Archiv der ehemaligen Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) in den denkmalgeschützten Räumen der einstigen Designschule auf dem Ulmer Kuhberg. Das Archiv ist seit 1993 dem städtischen Museum Ulm mit einem Bestand angegliedert, der sich aus 6.500 Grafiken, 350 Modellen, 11.000 Fotografien und 30.000 Schriftdokumenten zusammensetzt. In seiner Doppelfunktion als Museum und Archiv hat das HfG-Archiv die Aufgabe, Inhalte und Bedeutung der Hochschule einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies geschieht durch das Bereitstellen archivarischer Bestände für externe Forscher_innen sowie durch die eigene wissenschaftliche Bearbeitung, deren Ergebnisse in Wechselausstellungen, Publikationen und Symposien einfließen.

Mit der Reihe Designer in Residence verfolgt das HfG-Archiv das Ziel, die eigene Doppelfunktion als Museum und Archiv in den Räumen der einstigen Ausbildungsstätte mit zeitgenössischer Designforschung und -vermittlung zu verbinden.

Unter der Vorgabe gegenwartsrelevanter Themen pro Residence entfaltet sich das Potenzial des Programms: Zum einen bietet sich internationalen Designtalenten, die am Beginn ihrer Karriere stehen, die Gelegenheit der persönlichen, kreativen Weiterentwicklung und Profilierung in einem einmaligen Umfeld der national und international bedeutsamen Designentwicklung der Nachkriegszeit. Die Sammlung zur ehemaligen HfG Ulm ist hierfür Ausgangspunkt und Inspiration. Zum anderen ist es nicht nur Anliegen, sondern auch Aufgabe der bewahrenden Einrichtung, das kulturelle Erbe der ehemaligen HfG Ulm in die Gegenwart zu führen. Das bedeutet, durch Teilhabe und Forschung das HfG Erbe zu vermitteln und anhand zeitgenössischer Themen zu befragen – und nicht zuletzt: den historischen zu einem lebendigen Ort der Auseinandersetzung zu machen.

Zum ersten Mal wird eine Residence im Herbst 2018 stattfinden und dabei"Gender Design" zum Thema haben. Folgend auf die Residence findet Anfang 2019 eine Ausstellung statt, die sich diesem Ansatz widmet und unter Einbezug der Residence-Ergebnisse eine Plattform zur Diskussion sein möchte.

Durch eine internationale Ausschreibung sind Designer_innen dazu aufgefordert, sich um ein dreimonatiges Residence-Stipendium zu bewerben, welches zu einer experimentellen, technischen, künstlerischen, wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem HfG-Erbe unter zeitgenössischem Bezug einlädt. Die rein wissenschaftliche Auseinandersetzung ist insbesondere durch interne und externe Forschung (Archivbesuch, Publikationsanfragen, Ausstellungen, usw.) bereits gegeben. Deshalb richtet sich das Programm explizit und zur Förderung des Nachwuchses an Persönlichkeiten aus der Gestaltungspraxis und / oder an der Schnittstelle zur angewandten Designforschung. Die Bereiche orientieren sich an den an der HfG Ulm historisch vertretenen Unterrichtsbereichen, die auch die Sammlung des Archivs bestimmen: Architektur, Visuelle Kommunikation, Produktgestaltung, Fotografie, Information, Film. Ebenso sind spartenübergreifende Zugänge willkommen.

Was wird mit dem Stipendium geboten?

Der per Jury ausgewählten Person werden folgende Leistungen als dreimonatiges Stipendium durch das HfG-Archiv Ulm angeboten:
 monatliches finanzielles Stipendium i. H. v. 1.200 €
 Budget für Arbeitsmaterialien (nach Absprache)
 einmalige Reisekostenerstattung (An- und Abreise von / nach Ulm) entsprechend einer
Bahnfahrt 2. Klasse bzw. bei einer Reisezeit von über 6 Stunden die Flugkosten in der
niedrigsten Flugklasse (Economy oder vergleichbare Klasse)
 Arbeitsräume im HfG-Archiv, Zugang zu Werkstätten, Rechercheunterstützung
 kostenloser Wohnraum in einem der ehemaligen Dozentenhäuser unmittelbar neben der
ehemaligen HfG Ulm, freundlicherweise zur Verfügung gestellt durch die Stiftung HfG Ulm
 Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit und ggf. Kontakt mit lokalen Partnern sowie
Präsentations- und Gesprächsmöglichkeiten
 Einbindung und Präsentation der Residence-Ergebnisse im Rahmen der nachfolgenden
Ausstellung zum Thema Gender Design Anfang 2019

Was ist mit der Annahme des Stipendiums verbunden?

 eigenverantwortlich: gültige bestehende Kranken- und Haftpflichtversicherung,
ggf. Beschaffung eines Visums für den Aufenthalt in Ulm, Lebenshaltung und Verpflegung
 dreimonatige Anwesenheitszeit in Ulm (nach Absprache zw. Sept. - Dez. 2018)
 Beschaffung von Arbeitsmaterialien (mit Unterstützung durch das HfG-Archiv)
 Dokumentation der eigenen Arbeitsprozesse und -ergebnisse mit dem Ziel, diese in der
folgenden Ausstellung sichtbar zu machen (Form offen)

Bewerbung:

 CV und Portfolio (Auswahl bisheriger Projekte, Arbeitsproben in dokumentierter Form)
 Motivationsschreiben und Schilderung zum Arbeitsvorhaben (evtl. mit Kostenschätzung und /
oder Skizzen) während der Residence mit Bezug zum Thema "Gender Design" und dem HfG- Archiv, max. 2 Seiten, auf Deutsch oder Englisch

Input zum Thema "Gender Design":
Während das Prinzip "Menschen formen Dinge, Dinge formen Menschen" eher ein universalistisches ist, verschrieb sich die HfG Ulm dem Ziel, durch Gestaltung auf Kultur einzuwirken - wie schon das Bauhaus vor dem Zweiten Weltkrieg. Die "Gute Form", geprägt in den 1950er Jahren und vor allem auch durch Max Bill, ist nicht nur der Begriff für eine zeitlose und funktionale Gestaltung, sondern ist verknüpft mit moralischen und demokratischen Idealen: eine Gestaltung für alle.
Der Ansatz des Gender Designs wiederum ist zeitgenössischer Ausdruck einer sich immer weiter ausdifferenzierenden und global vernetzten Welt. Für alle - der Versuch, dem gerecht zu werden, spiegelt sich in Ansätzen wie Social, Universal, Critical oder Eco Design wider. Geschlecht, im Sinne des engl. 'gender' als sozial konstruierte Kategorie (und im Gegenüber zu 'sex'), eröffnet im Zusammenhang mit Gestaltung vielfältige Perspektiven auf den kulturellen Alltag. Fragen nach Gender im Design, aber auch danach, was es heißt, genderspezifisch, -sensibel, -neutral zu gestalten, sind noch wenig gestellt worden. Daraus ergibt sich der sowohl für die Residence als auch für die geplante Ausstellung zentrale Anknüpfungspunkt: Was bedeutet es für den Gestaltungsprozess sowie das -ergebnis, Gender Design ins Zentrum der Formfindung zu rücken?

Es können nur die Bewerbungen berücksichtigt werden, die bis zum 15. Juli 2018 und per Mail eingereicht werden. Die Stipendiumsvergabe erfolgt durch die Jury. Das Urteil ist nicht anfechtbar.

Kontakt: HfG-Archiv / Museum Ulm, Designer in Residence - Katharina Kurz, Am Hochsträß 8, 89081 Ulm, +49 (0)731/161-4376, k.kurz[at]ulm.de



11.06.2018 um 09:37 Uhr
Ohne Kreativität keine Innovation keine Wirtschaft – diese einfache Gleichung des neuen Kongressformats in Düsseldorf bringt es auf den Punkt. Der Open Source Festival Congress, entwickelt von den Machern des 13-jährigen Open Source Festivals, fordert zum interdisziplinären und internationalen Austausch auf. Auf den vier Open Air-Bühnen des Congresstages stehen u.a. Dr. Richard David Precht (Philosoph), Dr. Michal Kosinski (Professor für Organisationsverhalten, Stanford University), Erika Dorn (Grafikdesignerin), Julius Wiedemann (Senior Editor TASCHEN Verlag), Fynn Kliemann (Kliemannsland/Youtube), Tina Sauerländer (Kuratorin (peer to space) und über 20 weitere Speaker.


13. Juli 2018, 9 bis 22 Uhr, Galopprennbahn Düsseldorf

https://www.congress.open-source-festival.de/
10.06.2018 um 00:46 Uhr
Der Fachbereich Design der HMKW Berlin besetzt ab Oktober 2018 eine halbe Wissenschaftliche Mitarbeitsstelle (50 %, 2 Jahre befristet) – Näheres hierzu finden Sie hier:

https://www.hmkw.de/karriere/stellenausschreibungen/

31.05.2018 um 19:24 Uhr
Artifact: Journal of Design Practice is a scholarly peer-reviewed journal that publishes doubleblind
peer-reviewed design research broadly concerned with examining the nature of, developments in, and understandings of design practices.

Design research is rapidly becoming a knowledge-intensive field characterized by an overwhelming scholarly interest in design’s many interfaces. These range from the role of design in solving complex societal problems to enhancing the sustainability and profitability of businesses across industries and geographies.

This trajectory in many ways focuses attention on processes and social construction of meanings rather than design process outcomes. Against this backdrop, the journal provides an outlet for researchers across disciplines and research approaches and encourages contributions from diverse perspectives that examine practices related to traditional and novel: activities of design, professions of design, and organizational uses of design. Moreover, the journal aims to reflect recent decades’ substantial transformation of the field of design research with contributions that touch on design practices from a broad spectrum of scientific fields suchas semiotics, design semantics, critical discourse analysis, science and technology studies, design(erly) thinking, management, organization, and material history.

For the upcoming journal issue, manuscripts are invited, that may engage with any of the
following themes (but not limited to):

• Theoretical and conceptual perspectives on the nature of current and future design practice.
• Theoretical and empirical inquiries into the nature and understandings of contemporary
design practices.
• Dimensions of design practice vis-à-vis design knowledge.
• The role of design practice in driving and shaping entrepreneurial processes and/or strategies.
• The role of design practice in relation to societal or organizational change, innovation and
value creation from a competitive, financial, social, and/or sustainability perspective.
Broad questions that may be considered in this regard are:
• Is it possible to limit domain-specific bodies of professional knowledge and authorized
procedures of design?
• What are the roles of classical design disciplines such as craft-based design, graphic design,
industrial design, etc. in relation to the growing interest in the concept of ‘design thinking’?
• In a time where the boundaries between professional design fields tend to blur, does it any
longer make sense to talk about a professional design practice, rather than many ways of
practicing design?

Submission
Prospective authors should ensure their papers follow the Artifact: Journal of Design Practice
author guidelines.
https://www.intellectbooks.co.uk/MediaManager/File/Artifact_NFC.pdf
https://www.intellectbooks.co.uk/MediaManager/File/intellectstyleguide_2nd%20ed%20(June%202017).pdf

Deadline for submissions: 1 September 2018

All submissions must include a signed Open Access publishing agreement giving the journal your permission to publish your paper should it be accepted by our peer review panel. Until further notice contributions should be submitted by e-mail to editor Nicky
Nedergaard: nned@kadk.dk.

For questions or any additional information please contact the editors of Artifact: Journal of Designpractice.

https://www.intellectbooks.co.uk/journals/view-Journal,id=255/view,page=2/
29.05.2018 um 14:28 Uhr
Was ist die Basis des Entwerfens? Was sind die Quellen des Schöpferischen?

Diesen Fragen stellen sich in diesem Semester die Medienhaus Lectures: Unter dem Titel „Fundamente – Gestaltungslehre zwischen gelebter Utopie und konzeptionellem Pragmatismus“ beabsichtigt die Vortragsreihe, die Gestaltungslehre an der Universität der Künste Berlin in einem internationalen und interdisziplinären Kontext zu verstehen und zu reflektieren.

Der Fokus liegt auf den scheinbar gegensätzlichen Konzepten, die sich zwischen dem kunsthandwerklich geprägten Ansatz der Basler Schule und dem geisteswissenschaftlichen Ansatz der „Liberal Arts“ des Warren Wilson College bewegen, und er geht zurück bis zum Black Mountain College (1933–1957), das als legendärer, künstlerischer Nährboden der amerikanischen Avantgarde gilt und sich durch größtmögliche Offenheit, Experimentierfreude und Interdisziplinarität in der didaktischen Grundauffassung auszeichnet.

„Liberal Arts“ – Jason Miller, PhD
Jason Miller ist Assistenzprofessor für Philosophie an der Philosophischen Fakultät des Warren Wilson Colleges in North Carolina. Er ist Spezialist für europäische Philosophie und Ästhetik des 19. Jahrhunderts, seine Dissertation zum Thema Die Subjektivität in Hegels Ästhetik hat er 2011 an der Universität von Notre Dame abgeschlossen. Seit 2013 ist er am Warren Wilson College tätig und publiziert regelmässig Artikel zu philosophischen und pädagogischen Fragestellungen, u.a. „The Arts and the Liberal Arts at Black Mountain College“ (Journal of Aesthetic Education, 2018).

„Basler Schule“ – Prof. Michael Renner
Michael Renner (*1961) ist seit 1999 Studiengangsleiter der Visuellen Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung und Kunst (Fachhochschule Nordwestschweiz) in Basel. In dieser Funktion war er maßgeblich an der Umgestaltung der ehemaligen „Basel School of Design“ zur Hochschule und der Implementierung des Bologna-Prozesses beteiligt. Als klassischer Grafiker an dieser Schule selbst ausgebildet, weckte die Arbeit für Apple Computer Inc. in Cupertino in den späten 80er Jahren sein Interesse an der praxisorientierten Forschung im Bereich des digitalen Entwurfs. Von 2005 bis 2013 war Renner Mitglied von Eikones, dem Nationalfond-Projekt in Bildforschung, und ab 2016 von Swiss Graphic Design and Typography Revisited, dem gemeinsamen Forschungsprojekt der Schweizer Hochschulen zur Geschichte der Schweizer Grafik und Typografie.

„Black Mountain College“ – Jonathan Creasy, PhD
Jonathan C. Creasy ist Autor, Musiker, Herausgeber und Verleger. Geboren und aufgewachsen in Los Angeles, studierte er Musik an der CalArts. 2007 ging er zum Studium der Englischen Literatur ans Trinity College nach Dublin. Nach einer Anstellung als Lehrbeauftragter an der Texas University in Austin, schloss er seine Studien mit einem PhD in Englischer Literatur am Trinity College ab. 2012 gründete er den Verlag New Dublin Press, dessen Publikation Imagines, ein Gedicht-, Prosa- und Liederband 2016 den silbernen ICAD für die beste Irische Gestaltung erhielt. Im gleichen Jahr erschien bei Dalkey Archive Press Creasys eigenes Buch The Black Mountain Letters. Dieses beschreibt auf faszinierende und lebendige Weise das Leben am Black Mountain College als eines der mutigsten und fortschrittlichsten didaktischen Wagnisse des letzten Jahrhunderts.


Die Medienhaus-Lectures werden seit 2014 jeweils semesterweise von einem der sieben Entwurfsbereiche des Studiengangs Visuelle Kommunikation organisiert, aktuell von den Basics – Grundlagen des Entwerfens. Ebenfalls unter dem Titel „fundamente“ findet derzeit beim Studium Generale, dem kulturwissenschaftlichen Theorieprogramm der Universität der Künste, eine Gesprächsreihe statt, die Themen aus Naturwissenschaft in Beziehung zur Praxis der Künste setzt. Die beiden Formate ergänzen sich durch ihre unterschiedliche Betrachtungsweisen.

Ort: Aula Medienhaus, GRU-110
Grunewaldstraße 2-5, Schöneberg
Eintritt frei

Link zur Veranstaltung: http://basics-blog.de/posts/medienhaus-lectures-fundamente/
28.05.2018 um 13:02 Uhr
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