Pinnwand
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Seit 2011 befindet sich das Archiv der ehemaligen Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) in den denkmalgeschützten Räumen der einstigen Designschule auf dem Ulmer Kuhberg. Das Archiv ist seit 1993 dem städtischen Museum Ulm mit einem Bestand angegliedert, der sich aus 6.500 Grafiken, 350 Modellen, 11.000 Fotografien und 30.000 Schriftdokumenten zusammensetzt. In seiner Doppelfunktion als Museum und Archiv hat das HfG-Archiv die Aufgabe, Inhalte und Bedeutung der Hochschule einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies geschieht durch das Bereitstellen archivarischer Bestände für externe Forscher_innen sowie durch die eigene wissenschaftliche Bearbeitung, deren Ergebnisse in Wechselausstellungen, Publikationen und Symposien einfließen.

Mit der Reihe Designer in Residence verfolgt das HfG-Archiv das Ziel, die eigene Doppelfunktion als Museum und Archiv in den Räumen der einstigen Ausbildungsstätte mit zeitgenössischer Designforschung und -vermittlung zu verbinden.

Unter der Vorgabe gegenwartsrelevanter Themen pro Residence entfaltet sich das Potenzial des Programms: Zum einen bietet sich internationalen Designtalenten, die am Beginn ihrer Karriere stehen, die Gelegenheit der persönlichen, kreativen Weiterentwicklung und Profilierung in einem einmaligen Umfeld der national und international bedeutsamen Designentwicklung der Nachkriegszeit. Die Sammlung zur ehemaligen HfG Ulm ist hierfür Ausgangspunkt und Inspiration. Zum anderen ist es nicht nur Anliegen, sondern auch Aufgabe der bewahrenden Einrichtung, das kulturelle Erbe der ehemaligen HfG Ulm in die Gegenwart zu führen. Das bedeutet, durch Teilhabe und Forschung das HfG Erbe zu vermitteln und anhand zeitgenössischer Themen zu befragen – und nicht zuletzt: den historischen zu einem lebendigen Ort der Auseinandersetzung zu machen.

Zum ersten Mal wird eine Residence im Herbst 2018 stattfinden und dabei"Gender Design" zum Thema haben. Folgend auf die Residence findet Anfang 2019 eine Ausstellung statt, die sich diesem Ansatz widmet und unter Einbezug der Residence-Ergebnisse eine Plattform zur Diskussion sein möchte.

Durch eine internationale Ausschreibung sind Designer_innen dazu aufgefordert, sich um ein dreimonatiges Residence-Stipendium zu bewerben, welches zu einer experimentellen, technischen, künstlerischen, wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem HfG-Erbe unter zeitgenössischem Bezug einlädt. Die rein wissenschaftliche Auseinandersetzung ist insbesondere durch interne und externe Forschung (Archivbesuch, Publikationsanfragen, Ausstellungen, usw.) bereits gegeben. Deshalb richtet sich das Programm explizit und zur Förderung des Nachwuchses an Persönlichkeiten aus der Gestaltungspraxis und / oder an der Schnittstelle zur angewandten Designforschung. Die Bereiche orientieren sich an den an der HfG Ulm historisch vertretenen Unterrichtsbereichen, die auch die Sammlung des Archivs bestimmen: Architektur, Visuelle Kommunikation, Produktgestaltung, Fotografie, Information, Film. Ebenso sind spartenübergreifende Zugänge willkommen.

Was wird mit dem Stipendium geboten?

Der per Jury ausgewählten Person werden folgende Leistungen als dreimonatiges Stipendium durch das HfG-Archiv Ulm angeboten:
 monatliches finanzielles Stipendium i. H. v. 1.200 €
 Budget für Arbeitsmaterialien (nach Absprache)
 einmalige Reisekostenerstattung (An- und Abreise von / nach Ulm) entsprechend einer
Bahnfahrt 2. Klasse bzw. bei einer Reisezeit von über 6 Stunden die Flugkosten in der
niedrigsten Flugklasse (Economy oder vergleichbare Klasse)
 Arbeitsräume im HfG-Archiv, Zugang zu Werkstätten, Rechercheunterstützung
 kostenloser Wohnraum in einem der ehemaligen Dozentenhäuser unmittelbar neben der
ehemaligen HfG Ulm, freundlicherweise zur Verfügung gestellt durch die Stiftung HfG Ulm
 Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit und ggf. Kontakt mit lokalen Partnern sowie
Präsentations- und Gesprächsmöglichkeiten
 Einbindung und Präsentation der Residence-Ergebnisse im Rahmen der nachfolgenden
Ausstellung zum Thema Gender Design Anfang 2019

Was ist mit der Annahme des Stipendiums verbunden?

 eigenverantwortlich: gültige bestehende Kranken- und Haftpflichtversicherung,
ggf. Beschaffung eines Visums für den Aufenthalt in Ulm, Lebenshaltung und Verpflegung
 dreimonatige Anwesenheitszeit in Ulm (nach Absprache zw. Sept. - Dez. 2018)
 Beschaffung von Arbeitsmaterialien (mit Unterstützung durch das HfG-Archiv)
 Dokumentation der eigenen Arbeitsprozesse und -ergebnisse mit dem Ziel, diese in der
folgenden Ausstellung sichtbar zu machen (Form offen)

Bewerbung:

 CV und Portfolio (Auswahl bisheriger Projekte, Arbeitsproben in dokumentierter Form)
 Motivationsschreiben und Schilderung zum Arbeitsvorhaben (evtl. mit Kostenschätzung und /
oder Skizzen) während der Residence mit Bezug zum Thema "Gender Design" und dem HfG- Archiv, max. 2 Seiten, auf Deutsch oder Englisch

Input zum Thema "Gender Design":
Während das Prinzip "Menschen formen Dinge, Dinge formen Menschen" eher ein universalistisches ist, verschrieb sich die HfG Ulm dem Ziel, durch Gestaltung auf Kultur einzuwirken - wie schon das Bauhaus vor dem Zweiten Weltkrieg. Die "Gute Form", geprägt in den 1950er Jahren und vor allem auch durch Max Bill, ist nicht nur der Begriff für eine zeitlose und funktionale Gestaltung, sondern ist verknüpft mit moralischen und demokratischen Idealen: eine Gestaltung für alle.
Der Ansatz des Gender Designs wiederum ist zeitgenössischer Ausdruck einer sich immer weiter ausdifferenzierenden und global vernetzten Welt. Für alle - der Versuch, dem gerecht zu werden, spiegelt sich in Ansätzen wie Social, Universal, Critical oder Eco Design wider. Geschlecht, im Sinne des engl. 'gender' als sozial konstruierte Kategorie (und im Gegenüber zu 'sex'), eröffnet im Zusammenhang mit Gestaltung vielfältige Perspektiven auf den kulturellen Alltag. Fragen nach Gender im Design, aber auch danach, was es heißt, genderspezifisch, -sensibel, -neutral zu gestalten, sind noch wenig gestellt worden. Daraus ergibt sich der sowohl für die Residence als auch für die geplante Ausstellung zentrale Anknüpfungspunkt: Was bedeutet es für den Gestaltungsprozess sowie das -ergebnis, Gender Design ins Zentrum der Formfindung zu rücken?

Es können nur die Bewerbungen berücksichtigt werden, die bis zum 15. Juli 2018 und per Mail eingereicht werden. Die Stipendiumsvergabe erfolgt durch die Jury. Das Urteil ist nicht anfechtbar.

Kontakt: HfG-Archiv / Museum Ulm, Designer in Residence - Katharina Kurz, Am Hochsträß 8, 89081 Ulm, +49 (0)731/161-4376, k.kurz[at]ulm.de



11.06.2018 um 09:37 Uhr
Ohne Kreativität keine Innovation keine Wirtschaft – diese einfache Gleichung des neuen Kongressformats in Düsseldorf bringt es auf den Punkt. Der Open Source Festival Congress, entwickelt von den Machern des 13-jährigen Open Source Festivals, fordert zum interdisziplinären und internationalen Austausch auf. Auf den vier Open Air-Bühnen des Congresstages stehen u.a. Dr. Richard David Precht (Philosoph), Dr. Michal Kosinski (Professor für Organisationsverhalten, Stanford University), Erika Dorn (Grafikdesignerin), Julius Wiedemann (Senior Editor TASCHEN Verlag), Fynn Kliemann (Kliemannsland/Youtube), Tina Sauerländer (Kuratorin (peer to space) und über 20 weitere Speaker.


13. Juli 2018, 9 bis 22 Uhr, Galopprennbahn Düsseldorf

https://www.congress.open-source-festival.de/
10.06.2018 um 00:46 Uhr
Der Fachbereich Design der HMKW Berlin besetzt ab Oktober 2018 eine halbe Wissenschaftliche Mitarbeitsstelle (50 %, 2 Jahre befristet) – Näheres hierzu finden Sie hier:

https://www.hmkw.de/karriere/stellenausschreibungen/

31.05.2018 um 19:24 Uhr
Artifact: Journal of Design Practice is a scholarly peer-reviewed journal that publishes doubleblind
peer-reviewed design research broadly concerned with examining the nature of, developments in, and understandings of design practices.

Design research is rapidly becoming a knowledge-intensive field characterized by an overwhelming scholarly interest in design’s many interfaces. These range from the role of design in solving complex societal problems to enhancing the sustainability and profitability of businesses across industries and geographies.

This trajectory in many ways focuses attention on processes and social construction of meanings rather than design process outcomes. Against this backdrop, the journal provides an outlet for researchers across disciplines and research approaches and encourages contributions from diverse perspectives that examine practices related to traditional and novel: activities of design, professions of design, and organizational uses of design. Moreover, the journal aims to reflect recent decades’ substantial transformation of the field of design research with contributions that touch on design practices from a broad spectrum of scientific fields suchas semiotics, design semantics, critical discourse analysis, science and technology studies, design(erly) thinking, management, organization, and material history.

For the upcoming journal issue, manuscripts are invited, that may engage with any of the
following themes (but not limited to):

• Theoretical and conceptual perspectives on the nature of current and future design practice.
• Theoretical and empirical inquiries into the nature and understandings of contemporary
design practices.
• Dimensions of design practice vis-à-vis design knowledge.
• The role of design practice in driving and shaping entrepreneurial processes and/or strategies.
• The role of design practice in relation to societal or organizational change, innovation and
value creation from a competitive, financial, social, and/or sustainability perspective.
Broad questions that may be considered in this regard are:
• Is it possible to limit domain-specific bodies of professional knowledge and authorized
procedures of design?
• What are the roles of classical design disciplines such as craft-based design, graphic design,
industrial design, etc. in relation to the growing interest in the concept of ‘design thinking’?
• In a time where the boundaries between professional design fields tend to blur, does it any
longer make sense to talk about a professional design practice, rather than many ways of
practicing design?

Submission
Prospective authors should ensure their papers follow the Artifact: Journal of Design Practice
author guidelines.
https://www.intellectbooks.co.uk/MediaManager/File/Artifact_NFC.pdf
https://www.intellectbooks.co.uk/MediaManager/File/intellectstyleguide_2nd%20ed%20(June%202017).pdf

Deadline for submissions: 1 September 2018

All submissions must include a signed Open Access publishing agreement giving the journal your permission to publish your paper should it be accepted by our peer review panel. Until further notice contributions should be submitted by e-mail to editor Nicky
Nedergaard: nned@kadk.dk.

For questions or any additional information please contact the editors of Artifact: Journal of Designpractice.

https://www.intellectbooks.co.uk/journals/view-Journal,id=255/view,page=2/
29.05.2018 um 14:28 Uhr
Was ist die Basis des Entwerfens? Was sind die Quellen des Schöpferischen?

Diesen Fragen stellen sich in diesem Semester die Medienhaus Lectures: Unter dem Titel „Fundamente – Gestaltungslehre zwischen gelebter Utopie und konzeptionellem Pragmatismus“ beabsichtigt die Vortragsreihe, die Gestaltungslehre an der Universität der Künste Berlin in einem internationalen und interdisziplinären Kontext zu verstehen und zu reflektieren.

Der Fokus liegt auf den scheinbar gegensätzlichen Konzepten, die sich zwischen dem kunsthandwerklich geprägten Ansatz der Basler Schule und dem geisteswissenschaftlichen Ansatz der „Liberal Arts“ des Warren Wilson College bewegen, und er geht zurück bis zum Black Mountain College (1933–1957), das als legendärer, künstlerischer Nährboden der amerikanischen Avantgarde gilt und sich durch größtmögliche Offenheit, Experimentierfreude und Interdisziplinarität in der didaktischen Grundauffassung auszeichnet.

„Liberal Arts“ – Jason Miller, PhD
Jason Miller ist Assistenzprofessor für Philosophie an der Philosophischen Fakultät des Warren Wilson Colleges in North Carolina. Er ist Spezialist für europäische Philosophie und Ästhetik des 19. Jahrhunderts, seine Dissertation zum Thema Die Subjektivität in Hegels Ästhetik hat er 2011 an der Universität von Notre Dame abgeschlossen. Seit 2013 ist er am Warren Wilson College tätig und publiziert regelmässig Artikel zu philosophischen und pädagogischen Fragestellungen, u.a. „The Arts and the Liberal Arts at Black Mountain College“ (Journal of Aesthetic Education, 2018).

„Basler Schule“ – Prof. Michael Renner
Michael Renner (*1961) ist seit 1999 Studiengangsleiter der Visuellen Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung und Kunst (Fachhochschule Nordwestschweiz) in Basel. In dieser Funktion war er maßgeblich an der Umgestaltung der ehemaligen „Basel School of Design“ zur Hochschule und der Implementierung des Bologna-Prozesses beteiligt. Als klassischer Grafiker an dieser Schule selbst ausgebildet, weckte die Arbeit für Apple Computer Inc. in Cupertino in den späten 80er Jahren sein Interesse an der praxisorientierten Forschung im Bereich des digitalen Entwurfs. Von 2005 bis 2013 war Renner Mitglied von Eikones, dem Nationalfond-Projekt in Bildforschung, und ab 2016 von Swiss Graphic Design and Typography Revisited, dem gemeinsamen Forschungsprojekt der Schweizer Hochschulen zur Geschichte der Schweizer Grafik und Typografie.

„Black Mountain College“ – Jonathan Creasy, PhD
Jonathan C. Creasy ist Autor, Musiker, Herausgeber und Verleger. Geboren und aufgewachsen in Los Angeles, studierte er Musik an der CalArts. 2007 ging er zum Studium der Englischen Literatur ans Trinity College nach Dublin. Nach einer Anstellung als Lehrbeauftragter an der Texas University in Austin, schloss er seine Studien mit einem PhD in Englischer Literatur am Trinity College ab. 2012 gründete er den Verlag New Dublin Press, dessen Publikation Imagines, ein Gedicht-, Prosa- und Liederband 2016 den silbernen ICAD für die beste Irische Gestaltung erhielt. Im gleichen Jahr erschien bei Dalkey Archive Press Creasys eigenes Buch The Black Mountain Letters. Dieses beschreibt auf faszinierende und lebendige Weise das Leben am Black Mountain College als eines der mutigsten und fortschrittlichsten didaktischen Wagnisse des letzten Jahrhunderts.


Die Medienhaus-Lectures werden seit 2014 jeweils semesterweise von einem der sieben Entwurfsbereiche des Studiengangs Visuelle Kommunikation organisiert, aktuell von den Basics – Grundlagen des Entwerfens. Ebenfalls unter dem Titel „fundamente“ findet derzeit beim Studium Generale, dem kulturwissenschaftlichen Theorieprogramm der Universität der Künste, eine Gesprächsreihe statt, die Themen aus Naturwissenschaft in Beziehung zur Praxis der Künste setzt. Die beiden Formate ergänzen sich durch ihre unterschiedliche Betrachtungsweisen.

Ort: Aula Medienhaus, GRU-110
Grunewaldstraße 2-5, Schöneberg
Eintritt frei

Link zur Veranstaltung: http://basics-blog.de/posts/medienhaus-lectures-fundamente/
28.05.2018 um 13:02 Uhr
This is the story of a set of computational devices called Energy Babbles. The product of a collaboration between designers and STS researchers, Energy Babbles are like automated talk radios obsessed with energy. Synthesised voices, punctuated by occasional jingles, recount energy policy announcements, remarks about energy conservation made on social media, information about current energy demand and production, and comments entered by other Babble users.

Developed for members of UK community groups working to promote sustainable energy practices, the Energy Babbles were designed to reflect the complex situations they navigate, to provide information and encourage communication, and to help shed light on their engagements with energy policy and practice. This book tells the story of the Babbles from a mix of design and STS perspectives, suggesting how design may benefit from the perspectives of STS, and how STS may take an interventionist, design-led approach to the study of emerging technological issues.
Chapters

Energy Babble is organised into three main sections – Framing, Designing, and Circulating – that trace the story of how a team of design and STS researchers made and deployed a set of computational devices to UK–based community groups. The book is introduced by way of a preface and introduction and contains subsections that describe the various ways in which the research into local energy practices was conducted. Katherine Moline provides a reflection on her three-year experience of curating exhibitions that features the Energy Babble device and the book comes to a close with an Afterword by Bill Gaver.

https://www.matteringpress.org/books/energybabble
25.05.2018 um 13:54 Uhr
In recent years, the notion of smartness has gained pervasive prominence in various spheres of social life and the ways that cities can be known, planned and governed. Data collection is now enabled through embedded sensors and devices in urban space, particularly in the development of the Internet of Things. Autonomous mobility and other smart city initiatives make cities appear to be manageable and controllable in (near) real-time through smart analytics and dashboards. In developing these innovations, new modes of laboratorization and experimentation are deployed in order to test technological 'solutions'. Against the grain of a sterile technotopia proposed by the smart city, the workshop wants to problematize the various kinds of smartness that are programmed and inscribed into this debate as well as question the newness of it. What, in other words, are the failures and breakdowns that slow down and counteract the supposed smoothness of the smart city? Through a one-day workshop researchers are invited to creatively incorporate the “murmur of the idiot” (Stengers, 2005) into situations in which new relationships with our ‘smart’ surroundings can be built.

Alison Powell, London School of Economics
Gyorgyi Galik, Royal College of Art, London/Umbrellium
Jennifer Gabrys, University of Goldsmiths
Mike Michael, University of Exeter
Noortje Marres, CIM, University of Warwik
Ola Söderström, University of Neuchâtel
Uriel Fogué, ESAYA, UEM

Location: Richard Hoggart Building, Room 137, Goldsmiths, University of London

Dates: 5 of June 2018, 9.30-4.30

Organizers: CISP and Fondecyt N°1180062

The event is free, you can register here: https://idiotic-cities.eventbrite.co.ukParticipants
25.05.2018 um 11:48 Uhr
Internationale und interdisziplinäre Tagung der Universität Koblenz-Landau und der Hochschule Furtwangen in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik im Arp-Museum Bahnhof Rolandseck am 14. u. 15. Juni 2018

Leitung: Prof. Dr. Oliver Ruf / Prof. Dr. Stefan Neuhaus

14. Juni 2018
12:00 Uhr          Dr. Oliver Kornhoff: Begrüßung
12:15 Uhr          Prof. Dr. Oliver Ruf und Prof. Dr. Stefan Neuhaus: Eröffnung
12:30 Uhr          Prof. Dr. Rolf Sachsse: Design und Dada
13:15 Uhr          Prof. Dr.  Bernhard E. Bürdek: Über Sprache, Gegenstände und Design revisited
14:00 Uhr          Prof. Dr. Gerhard Schweppenhäuser: Nominalismus und Realismus in der Ästhetik des Designs
14:45 Uhr          Pause
15:15 Uhr          Prof. Dr. Knut Ebeling: Archäologie der Artefakte. Eine Kritik der (Design-)Ästhetik
16:00 Uhr          Prof. Dr. Michaela Ott: Design-Ästhetiken und -Verständnisse aus dem afrikanischen Raum
16:45 UHR        Prof. Dr. Heike Gfrereis und Diethard Keppler: Was ist eine Vitrine? Aufbewahrungs- und Zeigesysteme 1800 1900 2000
17:30 UHR        Pause  
18:00 Uhr          Performance I:  Afons Knogl: Wheels displace things

18:30 Uhr          Performance II: Alice Guenther: Alice and Bob (future perfect)
19:00 Uhr          Werkstattgespräch

15. Juni 2018
09:00 Uhr          Prof. Dr. Martin Gessmann: Design und deep learning. Zur Ästhetik einiger künftigen Interaktion von Mensch und selbstlernenden Systemen

09:45 Uhr          Dr. Susanne Haake: Memorial Design Pattern
– Entwurfsmuster in der Gestaltung digitaler Erinnerung
10:30 Uhr          Johannes Lang: Designästhetik als psychologische Langlebigkeit
11:15 Uhr           Dr. Margot Von Gumppenberg und Astrid Von Asten: Führung Arp-Museum und »Rede-vous des amis: Kurt Schwitters und Hans Arp«
12:15 Uhr           Pause
14:00 Uhr           Prof. h.c. Klaus Frenzel: Mercedes-Benz User Experience Design
15:00 Uhr           Abschluss

25.05.2018 um 10:56 Uhr
Call for Participation:

„Collective Futuring on Silk and Body Interfaces“

Workshop zu Polyphonic Futures in deutscher Sprache mit Veronica Ranner (Royal College of Art)

Im Rahmen von Hautnah – Das BIOTOPIA Fest am 16. Juni 2018, 10–21 Uhr im Schloss Nymphenburg/Museum Mensch und Natur, München / Workshopdauer: 12–16 Uhr

Teilnahme frei, mit Anmeldung bis 8. Juni 2018

Workshop-Inhalte

Im Workshop werden potentielle Konfigurationen des neuen Biomaterials ‘Reverse Engineered Silk’ (wieder-verflüssigte Seide) mit digitalen Medien untersucht.
Die traditionellen Methoden der Seidenherstellung und -verwendung haben sich in den letzten 5000 Jahren kaum verändert. Die neueste Biomaterialforschung eröffnet jedoch ein schier unendlich erscheinendes Repertoire an potentiellen Verwendungsmöglichkeiten für Seide, welches weit über den Textilbereich hinausgeht. ‘Reverse Engineered Silk’ ist eines der wenigen Biomaterialien, das nicht vom menschlichen Körper abgestoßen, sondern vollständig vom Gewebe absorbiert wird. Dies ermöglicht eine Vielzahl an Verwendungen in, um und in Interaktion mit dem Körper, z. B. als Knochen- und Gewebeersatz, Biosensoren und biologisch abbaubare Elektronik. Diese ‘Bio-Digitalen Interfaces’ ermöglichen im menschlichen Körper digitale Schnittstellen, welche ein neuartiges Spektrum an z. B. ‘Wearables’ oder ‘Implantables’ denkbar werden lassen.

Die Teilnehmer/-innen sind eingeladen, in diesem transdisziplinären Workshop mit Seide und anderen vergänglichen Materialien zu experimentieren und spielerisch eigene Zukunftsideen zu entwickeln und vorzustellen.

Der Workshop richtet sich an:
Experten/-innen und Studierende verschiedener Fachrichtungen, z. B. Künstler/-innen, Designer/-innen, Wissenschaftler/-innen, Autoren/-innen, Akademiker/-innen, Technologen/-innen und Aktivisten/-innen.

Ablauf
Während des halbtägigen Workshops werden kollektiv die Potentiale von ‘Reverse Engineered Silk’ vorgestellt und ausgelotet — ein Vorgang, der meist den Wissenschaftler/-innen im Labor vorbehalten ist. Der menschliche Körper dient hierbei als Ausgangspunkt um individuell spekulative Szenarien zu entwickeln, in denen körperliche Eigenschaften “gehackt”, erweitert und “verbessert” werden. Der Ablauf beinhaltet die Handhabe von Original-Materialien aus dem Labor, anderen vergänglichen Materialien sowie eine Kombination mit einem narrativen Designprozess, der die Workshopteilnehmer/-innen kollektiv und kritisch zur Spekulation über die Zukunft von bio-digitalen Schnittstellen anregt.

Zeit: 16. Juni 2018, 12.00–16.00 Uhr
Ort: Johannissaal im Schloss Nymphenburg

Workshopleiterin
Veronica Ranner erforscht transdisziplinäre Schnittstellen zwischen Design, Wissenschaft und Kunst. In ihrer Praxis entwickelt sie spekulative Szenarien und experimentelle Methoden für konstruktives, kollektives Entwerfen von Zukünften. Sie lehrt und stellt international aus — derzeit promoviert sie am Royal College of Art in London und ist Gastwissenschaftlerin an der Tufts University in Boston (MA, USA).
veronicaranner.com

Teilnahme
Der Workshop ist kostenfrei, jedoch sind die Plätze für die Teilnahme limitiert. Um einen Platz zu sichern, bitten wir Interessierte, eine kurze Selbstbeschreibung (Bio) und ein paar Zeilen darüber, was Sie zur Teilnahme motiviert (max. 200 Worte), per Email an folgende Adresse zu senden:

info@polyphonicfutures.com

Die Teilnahme ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Es sind keine Spezialkenntnisse erforderlich. Der Workshop nach Abstimmung mit den den TeilnehmerInnen auf Deutsch oder Englisch gehalten werden.

Anmeldeschluss ist der 8. Juni 2018
25.05.2018 um 10:23 Uhr
Die Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd sucht ab 01.08.2018

eine/n Akademische/n Mitarbeiter/in
für die Koordination des Masterstudiengangs

in Teilzeit 80 %, zunächst befristet auf 2 Jahre.
Die Stelle ist nach Entgeltgruppe 9 TV-L bewertet.

Die Tätigkeit umfasst insbesondere:

– Planung und zeitliche Koordination der Vorlesungen, Veranstaltungen und
Präsentationen in Absprache mit der Studiengangleitung
– Interne und externe Präsentation des Masterstudiengangs
– Information für Studienbewerber und Studierende
– Ansprechpartner/in der Dozentinnen und Dozenten
– Begleitung von Lehrveranstaltungen
– Unterstützung bei der Entwicklung von Kommunikationsmaßnahmen
– Vor- und Nachbereitung von Besprechungen
– Mitarbeit bei der Erstellung der Akkreditierungsunterlagen

Einstellungsvoraussetzung:

Sie verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium und gute Kenntnisse der Hochschullandschaft. Sie sind engagiert, kontaktfreudig, verhandlungssicher, haben ausgeprägte organisatorische Fähigkeiten und sind vertraut mit moderner Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie besitzen ein hohes Maß an Eigeninitiative, sind flexibel, teamfähig und besitzen Geschick im Umgang mit anspruchsvollen und gleichzeitig sehr unterschiedlichen Gesprächspartnern.

Die Hochschule möchte mit der Ausschreibung in besonderer Weise qualifizierte Bewerberinnen ansprechen. Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen nur in Kopie ein. Es werden nur vollständige und aussagekräftige Bewerbungen berücksichtigt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden an die Personalstelle der Hochschule für Gestaltung, Rektor-Klaus-Str. 100, 73525 Schwäbisch Gmünd bis zum 24.06.2018 erbeten.
23.05.2018 um 12:14 Uhr
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