Pinnwand
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Berlin nach 1945: „Wie werden wir wohnen?“ war die Frage der Stunde. Das Ausstellungsprojekt gern modern? untersucht Ideen und Konzepte für ein reales und ideelles Sich-Einrichten, die von Akteuren des Deutschen Werkbunds in der kriegszerstörten Stadt entwickelt wurden. Zum Teil unbekannte Objekte und Dokumente aus den eigenen Sammlungen sowie zahlreiche Leihgaben vermitteln ein facettenreiches Bild der Werkbund-Initiativen zum Wohnen bis in die späten 1950er Jahre. Zu sehen sind Architekturmodelle und Möbel, Plakate, Pläne und Zeichnungen, historische Fotos und Filme sowie Schulkisten und ein Baukasten aus der Berliner Wohnberatungsstelle. Mit einer Tiefenbohrung in die Geschichte des Berliner Werkbunds leistet gern modern? einen Beitrag zur aktuellen Auseinandersetzung mit der deutschen Nachkriegsmoderne und fragt nach der Bedeutung des historischen Themas für die Gegenwart. Die Plattform D.I.Y. Wohnberatungsstelle lädt Besucherinnen und Besucher mit einem vielfältigen Programm ein, an Thema und Gestalt der Ausstellung zu partizipieren.

http://www.museumderdinge.de/ausstellungen/gern-modern-wohnkonzepte-fuer-berlin-nach-1945
23.03.2017 um 15:28 Uhr
iphiGenia Design Award
– Die neue Auszeichnung des international Gender Design Network/iGDN für geschlechter-sensible Gestaltung –

Der iphiGenia Design Award ruft dazu auf, Vorschläge für preiswürdiges Design an das iGDN zu senden – bis zum 28. April 2017.
Einreichungen können aus allen Design Bereichen erfolgen: Produkte, Typografie, Zeichensysteme und Wegweiser, Gestaltung im öffentlichen Raum, Licht ebenso wie neue digitale und mediale Entwicklungen, Mode, Ausstellungen, Service-Design usw. Ausgezeichnet werden können aber genau so gut scharfsinnige Design- und WerbeKampagnen – Bedingung ist lediglich, dass der Gestaltung ihr Bewusstsein und ihr Bemühen anzumerken ist, sich mit Gender auseinandergesetzt und eine entsprechend kompetente Gestaltung hervorgebracht zu haben.

Denn zwangsläufig muss jedes Design mit den Unterschieden oder auch den Möglichkeiten der mittlerweile recht vielfältigen Geschlechter umgehen.
Es scheint daher dringlich nach Beispielen sinnvoller Gestaltung Ausschau zu halten, um vernünftige, kluge und vergnügliche Perspektiven eines geschlechtersensiblen Designs zu finden und zu veröffentlichen.

Genau hat sich der iphiGenia Design Award vorgenommen – eine völlig neue Auszeichnung. Wichtig für Unternehmen, Gesellschaft und Kultur gleichermaßen, ebenso wie für die beiden Geschlechter und alle mittendrin.

Nun bittet das iGDN dringend um Vorschläge, wer und was mit diesem Design-Preis ausgezeichnet werden soll.

Bitte bis Ende April 2017 Namen (von Unternehmen, Agenturen oder Designerinnen und Designern), Abbildungen und ggf. Hinweise auf weitergehende Informationen an das iGDN senden.
Im Oktober 2017 findet die Preisverleihung statt. Details folgen.
Vorschläge und Rückfragen bitte an:
iGDN / Prof. Dr. Uta Brandes Hahnenstr. 8 / 50667 Köln
of ce@genderdesign.org
Tel.: 0221.251297
www.genderdesign.
21.03.2017 um 17:18 Uhr
Demokratie ist eine Staatsform, die besagt: die Macht geht vom Volk aus. Gleichzeitig ist Demokratie auch Teil einer Werteordnung, in der Rechtsstaatlichkeit, Minderheitenschutz und Menschenrechte untrennbar zusammen gehören. Und: Die Demokratie ist ein Gestaltungsverfahren, das durch Wahlen Regierungen legitimiert und die Grundlagen für die Gesetzgebung und das Zusammenleben unserer Gesellschaft schafft.

Wie auf diese Tendenzen reagieren? Kann man Politik aktiv so gestalten, dass ihre AkteurInnen glaubhaft agieren können? Wie wird eine Partei- mitgliedschaft und politisches Engagement wieder „sexy“? Müssen wir anders herangehen, wenn wir in Zukunft für unsere Grundwerte werben? Sollten Wahlen und Bürgerbeteiligung anders gestaltet werden? Und wenn ja, wie?

In der Kultur werden Weltbilder und Lebensgefühle transportiert, Freiheitsbereiche abgegrenzt, Sozialverhalten und Grundwerte kommuniziert. Design als Teilbereich der Kultur spielt eine wichtige Rolle im Kommunikationsraum der Gesellschaft. Denn DesignerInnen geben nicht nur wichtige Impulse für wirtschaftliche Innovationen, sie gestalten nicht nur Produkte, sondern geben auch Strukturen, Kampagnen und Entscheidungsprozessen ein Gesicht.

Wir möchten in dieser Tagung diskutieren: Bietet Design auch Ansätze zur Reformierung politischer Praxis? Gibt es Gestaltungsimpulse für Bürgersinn? Kann Design Demokratie beleben?

Herzliche Einladung zum Kulturpolitischen Forum in der Evangelischen Akademie Tutzing!

Dr. Christine Fuchs, STADTKULTUR – Netzwerk Bayerischer Städte e.V., Ingolstadt
Dr. Silke Claus, bayern design GmbH, München
Judith Stumptner, Studienleiterin, Evangelische Akademie Tutzing
Prof. Dr. Wolfgang Zacharias, Kulturpolitische Gesellschaft e.V., München

09.03.2017 um 09:33 Uhr
Die HMKW Berlin besetzt ab dem Sommersemester 2017 eine halbe Stelle als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Fachbereich Design.

Wir wünschen uns eine/n Mitarbeiter/in, die/der ein Konzept für ein Forschungs-/Promotionsprojekt mitbringt, das im weitesten Sinn einem der folgenden Themenkreise zugeordnet werden kann:

* Chancen und Risiken der Mediengesellschaft: Ursachen, Bedingungen, Erscheinungsformen und/oder Folgen der Medialisierung der Gesellschaft

* User Experience und Usability: Untersuchungen zur Interaktionen mit und durch Medien

Bewerbungsfrist: 15.03.2017

Weitere Informationen auf hmkw.de/karriere/stellenausschreibungen

03.03.2017 um 13:30 Uhr
In der Fakultät für Design und Kunst der Bergischen Universität Wuppertal in der Fachgruppe Mediendesign im Teilstudiengang Design Interaktiver Medien ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt, befristet bis zu 3 Jahren, die Stelle einer/-s

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Mitarbeiters
mit 50 % der tariflichen Arbeitszeit zu besetzen. Stellenwert: E 13 TV-L

Fachliche und persönliche Einstellungsvoraussetzungen:

- abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) mit Schwerpunkt in Interface Design, Interaction Design und/oder Informatik
- praktische Erfahrungen in der Produktion und Betreuung interaktiver Medien
- Kenntnisse in Design Software, Programmierumgebungen (HTML, CSS,
Processing, etc...) und Umgang mit Microcontrollern (Arduino u. a.)
- ausgewiesene Kompetenz in den aktuellen theoretischen Diskursen der
interaktiven Medien und der digitalen Gesellschaft
- Bereitschaft und Befähigung zur Mitgestaltung der Lehre (im Umfang von
2 LVS), der Beratung von Studierenden und zur wissenschaftlichen Tätigkeit - Bereitschaft und Befähigung zur kontinuierlichen Mitarbeit in Organisation
und Verwaltung des Studienfaches

Aufgaben und Anforderungen:

- Konzeption und Entwicklung von Projektschwerpunkten und Forschungs- vorhaben
- Akquisition und Durchführung von Drittmittelprojekten
- Technologische Begleitung der Fachgruppe im Bereich Design Interaktiver
Medien
- Betreuung des Mediendesignstudios und der Netzwerkadministration
- Konzeptionelle und technologische Begleitung der Studierenden bei interaktiven Projektvorhaben
- Durchführung von Lehrveranstaltungen (im Umfang von 2 LVS)

Es handelt sich um eine Qualifizierungsstelle im Sinne des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG), die zur Förderung eines Promotionsverfahrens dient. Die Arbeit an der Promotion gehört nicht zu den Dienstaufgaben. Die Stelle ist befristet für die Dauer des Promotionsverfahrens, jedoch vorerst bis zu einem Zeitraum von 3 Jahren, zu besetzen. Eine Verlängerung zum Abschluss der Promotion ist innerhalb der Befristungs- grenzen des Wiss-ZeitVG ggf. möglich.

Kennziffer: 16169

Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen, unter Angabe der Kenn- zi er, zu richten an die Bergische Universität Wuppertal, Fakultät für Design und Kunst, Herrn Univ.-Prof. Kristian Wolf 42097 Wuppertal.


Bewerbungsfrist: 23.03.2017
01.03.2017 um 11:38 Uhr
Mit der Veröffentlichung des Gefährten-Manifests von Donna Haraway wird ein Text auf Deutsch zugänglich gemacht, der längst zum Kanon feministischer Literatur gehört. Haraways Stärke liegt darin, genre- und diskursübergreifend wichtige persönliche, philosophische und politische Fragen zu verhandeln und dabei leidenschaftlich die Freude am Schreiben und Lesen zu zelebrieren. Durch persönliche Beobachtung und philosophische Analyse, historische Neuerzählung und politische Hinterfragung entwirft das Manifest in erzählerischer Leichtigkeit und Eleganz ein Panorama des Zusammenlebens und Zusammenwerdens der Gefährtenspezies Hund und Mensch, das neue Perspektiven auf Beziehungen und Geschichte/n in lebbareren, zukünftigen Welten ermöglicht.

Donna Haraway
Das Manifest für Gefährten: Wenn Spezies sich begegnen - Hunde, Menschen und signifikante Andersartigkeit
Merve, 2016, 978-3-88396-385-3

23.02.2017 um 13:13 Uhr
Call for Applications: Three Postdoctoral Nomis Fellowships
eikones – Center for the Theory and History of the Image at the University of Basel

The center invites applications from postdoctoral researchers and assistant professors in the humanities, social sciences, and natural sciences for three one-year Nomis Fellowships beginning 1 September 2017.
Since 2005, eikones has served as a center for graduate and postgraduate research on images. The center is dedicated to the interdisciplinary study of images as instruments of human knowledge and cultural practices. It investigates the functions and effects of images through- out history and in our contemporary society from analytical and systematic perspectives.

The Nomis Postdoctoral Fellowship Program supports groundbreaking research projects related to how images act as models or paradigms in scientific and aesthetic contexts. We are interested in the fundamental ways images serve as instruments for making complex structures visible and accessible to interpretation. In both aesthetic and experimental settings, images often assume an exemplary character, aiding epistemic and learning processes. They fulfill evidential, didactic, and symbolic functions, and thereby produce different forms of knowledge. Relevant topics of research might consider, for example, the history and theory of imaging techniques in the natural sciences; the ideals and stereotypes that shape social contexts and political discussions; or the formation and dissolution of canons, iconographies, character types, and styles in the arts.


On the methodological side, the projects should be rooted in a specific research field, and reflect on the relation between their individual discipline and image studies.
The fellowships will allow outstanding young scholars and scientists to pursue their research free from teaching and administrative obligations. They provide a generous salary, travel funds, and access to excellent academic infrastructure. Applications will be selected based on scholarly achievement and relevance to the topic of images as models. Fellows are expected to be in residence at eikones in Basel and to participate in select institutional events.

Application Materials
1. Cover letter
2. CV
3. Proof of most recent degree
4. Contact details for two references
5. Project outline (2–3 pages) and bibliography 6. Writing sample

Application Details
• Applications submitted by 10 April 2017 will receive full consideration.
• Applications may be submitted in either English or German.
• Applicants must possess a doctoral degree by 1 September 2017.
• Applicants from all academic fields whose research relates to images as models are invited to apply.


Please send inquiries regarding the fellowships and applications to:
malika.maskarinec@unibas.ch.
22.02.2017 um 16:00 Uhr
Aktuelle Ausschreibungen: UX Design Awards. Bis 31.03.2017
Die UX Design Awards zeichnen herausragendes Design und Nutzerorientierung in Produkten, digitalen Lösungen und Services aus. Der Wettbewerb wird jährlich durch das Internationale Design Zentrum Berlin (IDZ) ausgelobt.
Die Awards sind der einzige Wettbewerb in Europa, der das Kernthema User Experience in seiner ganzen Bandbreite honoriert und dabei gleichermaßen die Fachwelt und Endnutzer erreicht. Alle erfolgreich nominierten Produktlösungen werden der Öffentlichkeit auf der IFA, der globalen Messe für digitale Produkte und Consumer Electronics in Berlin präsentiert.

Zur Anmeldung benötigte Angaben
Obligatorisch:

– Produktname / Bezeichnung
– kurze Produktbeschreibung (max. 500 Zeichen inkl. Leerzeichen)
– 1 Vorschaubild (Icon): GIF, PNG oder JPG (RGB), 215 x 215 Pixel
– 1 – 3 Fotos: JPG (RGB), Breite und Höhe max. 5.000 Pixel, max. 3 MB pro Bild

Fakultativ:

– Angaben zum Produktmanager
– Angaben zum Designdirektor / Chefdesigner
– Filmmaterial
– Angaben zur nutzerzentrierten Produktentwicklung und UX Qualitäten der Einreichung

Anmelde- und Einreichungsfrist | 01. Februar – 31. März 2017
Die Einreichung erfolgt mit einer verbindlichen Anmeldung. Die Einreichung ist in deutscher oder englischer Sprache möglich.

Weiter Informationen unter:
http://www.ux-design-awards.com/
16.02.2017 um 11:04 Uhr
Designästhetik: Theorie und soziale Praxis

Interdisziplinäre Tagung im Arp-Museum Bahnhof Rolandseck vom 14.-16. Juni 2018, veranstaltet von Prof. Dr. Oliver Ruf (Hochschule Furtwangen) und Prof. Dr. Stefan Neuhaus (Universität Koblenz-Landau)

Unter dem Titel »Designästhetik: Theorie und soziale Praxis« laden die Professur für Medien- und Gestaltungswissenschaft an der Hochschule Furtwangen (Prof. Dr. Oliver Ruf) und der Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur an der Universität Koblenz-Landau (Prof. Dr. Stefan Neuhaus) vom 14.-16. Juni 2018 zu einer gemeinsamen interdisziplinären Tagung ein.

Call for Papers:

"Selbst im bewussten Verzicht auf Design kommt eine spezifische Designästhetik zum Ausdruck, die anders sein möchte als »übliche« Angebote. Welche Normierungen hier greifen oder als Orientierung für Absetzbewegungen dienen, zeigt sich im Übrigen heute vor allem in der Prägung durch massenmediale, globale Diskurse."

Die Tagung will zu diesem nur kurz anzudeutenden Dispositiv einen theoretischen wie praktischen Rahmen entwickeln helfen und Indikatoren für die Leistungen einer »Designästhetik« diskutieren, mit der sich Design als kontextabhängiges und komplexes Verfahren von Codierungen beschreiben lässt. Dieser Ansatz basiert auf einer Beschreibung von Merkmalen der Wahrnehmung anhand von Handlungen der Gestaltung wie Entwerfen, Planung oder Projektieren. Ein Akt der Gestaltung wird hier als eine Kombination von drei Sätzen von Hinweisen betrachtet, die (a) die Form des Artefakts beschreiben, das zu gestalten ist, die (b) jene Funktionen anvisieren, die das Artefakt performativ vollzieht, und die (c) gleichzeitig auch die Szenen der Entstehung und Geschichte dieser Funktionen formulieren. Diese Referenzpunkte werden, so die These, durch Muster von Benutzererfahrungen zusammengeführt. So lassen sich auch die Anwendungsmöglichkeiten eines theoretischen Rahmens für die Leistung von Designproduktion wie für die Analyse von Designrezeption vor allem im digitalen Zeitalter lokalisieren.

Darüber hinaus ist die Beziehung dieses Rahmens zu Konzepten technologischer Regime – d.h. insbesondere für Regime der Neuen Medien – zu verhandeln. Die Tagung fragt schließlich nach den Voraussetzungen und den Folgen der Entstehung einer Ästhetik in und für das Design. Was bedeutet es für das Design, die Frage nach seiner Ästhetik zu stellen? Eine mögliche Antwort ist: Es bedeutet heute nicht weniger, als Design im Kontext der Mensch-Maschine-Interaktion zu verorten. Anders gesagt: Wird die Frage nach dem ästhetischen Gehalt von Design gestellt, setzt sich Design selbst in eine Beziehung zu vornehmlich (massen-)medialen Bedingungen. Um dies zu zeigen, kann sich etwa auf Passagen in den Aufschreibesystemen 1800-1900 bezogen werden und anschließend können Kittlers Ideen in eigene gestaltungsästhetische Überlegungen eingebettet werden.

Die Tagung wird versuchen, diese Absicht in drei flottierenden Bewegungen zu skizzieren: (1.) durch die Entwicklung der Theorie einer »Ästhetik des Designs« ausgehend von einer Theorie der »Medienästhetik«; (2.) durch die Beschreibung des ästhetischen Faktors von Design mit Hilfe einer Reihe aktueller Designbeispiele; und (3.) durch die Annäherung an deren immanente Orte und die dort beobachtbaren Praktiken, in den unterschiedlichen Bereichen und Disziplinen des Designs.

Das bedeutet, dass die Tagung im Allgemeinen einen genuin theoretischen Blick in die Designforschung einführen möchte, der beispielhaft zu belegen und zu veranschaulichen vermag, wie Design durch Medien und deren Ästhetiken gemacht, verwendet, erhalten und auch verworfen wird. Literatur und Kunst sollen, in ihrer Doppelfunktion als Beobachter und als Teil von spezifischen ästhetischen Design-Konzepten, dabei diesen theoretischen Blick schärfen helfen. Auf diese Weise soll dazu beigetragen werden, zu verstehen, wie eine »Designästhetik«, die die heute dominant interaktiven und digitalen Phänomene umfasst, im Alltag adaptiert, kontextualisiert und eingebettet wird. Mittels des erhofften Überblicks über die historischen und theoretischen Facetten dieser Art von Ästhetik als aufstrebendes Gebiet der Designwissenschaft will die Tagung auch zu deren Wissenschaftsgeschichte beitragen und eine große Vielfalt an Stimmen zusammenführen: »Altes« oder sogar »tot gesagtes« Design bietet schließlich einen reichen Horizont zum Verständnis »neuen« Designs – nicht zuletzt auch für seine differenten, meist widersprüchlichen Rollen in der zeitgenössischen Medienkultur.

Die Tagung will u.a. auch Studierende und Promovierende aus den gestalterischen Fächern mit solchen aus der Kulturwissenschaft, den Philologien und der Philosophie zusammenführen, um ihnen die Möglichkeit zu eröffnen, eigene Forschungsprojekte zu erproben, vorzustellen und interdisziplinär zu reüssieren. Neben Vorträgen soll es daher Raum zur Diskussion und zur gemeinsamen Arbeit geben, um nicht nur den fachlichen Austausch, sondern auch die Vernetzung der NachwuchswissenschaftlerInnen zu fördern.

Eine Publikation der Beiträge in der Reihe »Medien- und Gestaltungsästhetik« (transcript) ist vorgesehen.

Vorschläge für Beiträge in einer Länge von 30 Minuten (max. 4.000 Zeichen) zusammen mit kurzen bio-bibliographischen Angaben bitte bis zum 31.03.2017 an Prof. Dr. Oliver Ruf (oliver.ruf@hs-furtwangen.de) und Prof. Dr. Stefan Neuhaus (neuhaus@uni-koblenz.de).

13.02.2017 um 10:51 Uhr
MAKE WORK WORK!

This year's edition of "By Design or by Disaster" focuses on the economical aspects of eco-socially and politically engaged design practices. The conference aims to explore what actors and support structures can economically sustain change-oriented design projects as well as long-term eco-social practices.

With Brave New Alps (IT, Rovereto / UK Leeds), Studio Polpo (UK, Sheffield), Raumlabor (DE, Berlin), Isacco Chiaf (IT, Tourin), Friederike Habermann (DE), Armin Bernhard (IT, Obervinschgau)

Students hosting students: If you are a student and you need a place to stay, please contact ecosocial-design-studs16@unibz.it to find local students, who can host you.

Get more information and register on designdisaster.unibz.it/2017

09.02.2017 um 12:30 Uhr
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