Pressemitteilungen der DGTF
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DGTF-Jahrestagung 2016 an der Hochschule Anhalt in...
Die 13. Jahrestagung der DGTF findet vom 18. zum 19. November am Fachbereich Design der Hochschule Anhalt in Dessau statt. Der Schwerpunkt der Tagung liegt diesmal auf der Vorstellung und Diskussion aktueller Forschungsprojekte sowie auf interaktiven Workshops und kleineren Sessions. Dabei sollen Austausch und Diskurs viel Raum gegeben werden. Internationale Keynotes und Vorträge runden das Programm ab. Auch das Kolloquium Design Promoviert findet wieder im Anschluss an die Tagung statt. Die Ausgestaltung der Tagung lebt von der Beteiligung der DGTF Mitglieder und der Forschungs-Community. Gastgeberin ist Prof. Katja Thoring, Professorin für den Bereich 2D3D-Grundlagen.

Die Hochschule Anhalt bietet mit ihren Werkstätten und Lehrräumen eine ideale Diskussionsatmosphäre. Eine Besonderheit ist zudem die unmittelbare Nähe zum Weltkulturerbe Bauhaus, das bis heute als die Wiege der modernen Design- und Architekturlehre gilt.

Als Keynote Speaker dürfen wir in diesem Jahr Prof. Dr. Anne Nigten von der Rotterdam University of Applied Sciences (NL) sowie Prof. Dr. Pieter Desmet von der Delft University of Technology (NL) begrüßen. Prof. Dr. Anne Nigten ist die Begründerin der Patching Zone, ein transdiziplinäres, experimentelles Medienlabor für soziale Innovationen. Sie forscht und lehrt im Bereich Design for Network Ecologies. Pieter Desmet wird seine Expertise aus dem Bereich Design for Experience und wie dieses zur Steigerung von positiven Nutzererfahrungen beitragen kann, auf der Tagung mit uns teilen.

Aktuelle Projekte und Ergebnisse aus der Designforschung werden als Research Reflections von Forscher/-innen aus dem In- und Ausland vorgestellt. In einer Pecha Kucha Reihe wird Nachswuchsforscher/-innen Raum gegeben, um ihre Projekte mit den etablierten Forscher/-innen und allen Teilnehmer/-innen zu teilen. Verschiedene Veranstaltungsformate, wie eine Discussion Corner mit parallel laufenden kleineren Diskussionsgruppen, einer großen Panel Debatte moderiert von Prof. Dr. Michael Erlhoff, sowie einer interaktiven Working Session mit verschiedenen Workshops, Gesprächen und Experimenten, ermöglichen den intensiven Austausch zwischen den Teilnehmer/-innen und Akteur/-innen der Designforschung.

Das vollständige Programm sowie weitere Informationen finden Sie demnächst hier: www.dgtf.de/tagung 2016. Konferenzsprachen sind deutsch und englisch.

Die Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung hat ihren Sitz in Berlin und zählt mittlerweile rund 350 Mitglieder, darunter Hochschulen, Firmen und Forschungseinrichtungen. Ihr erklärtes Ziel ist eine Profilierung die Designtheorie und Designforschung im deutschsprachigen Raum.
Vorsitzende der DGTF ist Gesche Joost, Professorin für Designforschung an der Universität des Künste Berlin und Leiterin des Design Research Lab.

Kontakt:
Susanne Ritzmann
DGTF
Tel: 0171 9638753
susanne.ritzmann@dgtf.de
www.dgtf.de
DGTF-PUBLIKATION Wer gestaltet die Gestaltung?
PRESSEMITTEILUNG 9.9.2013

DGTF-PUBLIKATION
Claudia Mareis, Matthias Held, Gesche Joost (Hg.)
Wer gestaltet die Gestaltung?
Praxis, Theorie und Geschichte des partizipatorischen Designs
August 2013, transcript Verlag, Reihe Design
320 S., kart., zahlr. z.T. farb. Abb., 29,80 €, ISBN 978-3-8376-2038-2

Buchvorstellung am 24.10.2013, um 20:30 Uhr bei Pro QM Berlin

Die Publikation der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF) blickt kritisch auf
einen gesamtgesellschaftlichen Trend: Partizipation. Er reflektiert Entwicklung und Aktualität partizipatorischer Gestaltung und adressiert Bereiche wie Stadtplanung, visuelle Kommunikation oder Mensch-Maschine-Interaktion. Das Interesse an einer gleichberechtigten Teilhabe hat von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart zu einer Reihe produktiver Gestaltungspraktiken geführt. Die Beiträge des
Sammelbandes machen deutlich, dass Partizipation nicht nur eines der aktuellen Themen der
Designforschung ist, sondern über die Gestaltung hinausgeht und uns als Gesellschaft betrifft. Sie stellen auch die Frage, ob partizipatorische Gestaltung nicht auf einem idealisierenden Verständnis von Demokratie und sozialer Beteiligung gründet.

„Wer gestaltet die Gestaltung?“ öffnet den Blick für historische Grundlagen und für Bedingungen, Potenziale und Grenzen demokratischer Aushandlungs- und Entscheidungsprozesse. Die Beiträge, u. a. von Pelle Ehn, Jesko Fezer, Elizabeth Sanders, Pieter Jan Stappers und Claudia Mareis, prüfen den Stellenwert von Partizipation und fragen kurzum: Wer gestaltet die Gestaltung?
Mit der Publikation „Wer gestaltet die Gestaltung?“ eröffnet der transcript Verlag die neue
Reihe „Design“. Die Inhaltsangabe und eine Leseprobe finden Sie hier:
http://www.transcript-verlag.de

Ansichtsexemplare können Sie in der Pressestelle der DGTF (bianca.herlo@dgtf.de) oder beim
transcript Verlag (Alina Koßmann, autorenverteiler@transcript-verlag.de) bestellen.

Buchvorstellung am 24.10.2013, um 20:30 Uhr bei Pro QM Berlin
Im Rahmen einer Diskussion bei Pro QM, thematische Buchhandlung zu Stadt, Politik, Pop,
Ökonomiekritik, Architektur, Design, Kunst & Theorie
Almstadtstraße 48-50, 10119 Berlin

Die Herausgeber/-innen
Die Design- und Kulturwissenschaftlerin Claudia Mareis (Prof. Dr.) ist Professorin für
Designtheorie und Leiterin des Instituts Design- und Kunstforschung an der Hochschule für
Gestaltung und Kunst FHNW Basel. Sie ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für
Designtheorie und -forschung (DGTF) und Mitglied im Board of International Research in Design
(BIRD) des Birkhäuser-Verlags. ist. Von 2010-2013 forschte sie im Forschungscluster »Bild,
Modell, Entwurf« beim NFS Bildkritik eikones an der Universität Basel.

Matthias Held (Prof.) ist Professor an der HfG Schwäbisch Gmünd mit dem Schwerpunkt
gestalterische Grundlagen. Er ist Gründungsmitglied des Instituts für Angewandte Forschung der
HfG und forscht dort insbesondere zu Fragen der Medizintechnik und der regenerativen Energie.
Er ist Mitgründer der Designagentur »quintessence [media]«, Vorstandsmitglied der Deutschen
Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF) und Berater und Gutachter, u.a. für die
Studienstiftung des Deutschen Volkes, das Swiss Design Network und den Bundespreis
Ecodesign.

Gesche Joost (Prof. Dr.) ist Professorin für Designforschung an der Universität der Künste Berlin
und leitet seit 2005 das Design Research Lab. Mit ihrem Team forscht sie zu den Schwerpunkten
Gender und Diversity, soziale Nachhaltigkeit im Design, Interaction Design, Community
Infrastructuring sowie zu Grundlagen der Designtheorie und -forschung. Sie ist Jurymitglied der
Studienstiftung des Deutschen Volkes, Gutachterin für internationale Konferenzen wie SDN und
CHI und Gutachterin des BMBF und seit 2008 Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für
Designtheorie und -forschung (DGTF).

Kontakt:
Bianca Herlo, Pressestelle
Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF)
Tel: +49 170 857 30 78, E-Mail: bianca.herlo@dgtf.de
www.dgtf.de


DGTF-Vorsitzende Prof. Dr. Gesche Joost ist Mitgli...
Die Vorsitzende der DGTF und UdK-Professorin Gesche Joost ist im Kompetenzteam von Peer Steinbrück für den Bereich „Vernetzte Gesellschaft und Netzpolitik” zuständig, wie dies der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück letzten Freitag bekannt gab. Gesche Joost zählt bereits seit 2006 zu Steinbrücks Beraterkreis. Sie ist Professorin für Designforschung am Institut für Produkt- und Prozessgestaltung der UdK Berlin, leitet seit 2005 das Design Research Lab der UdK Berlin, an dem sie Projekte zu den Themen Mensch-Maschine-Interaktion und zur gesellschaftlichen Partizipation entwickelt. Seit 2008 ist sie Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung DGTF (Foto: Valeria Mitelman).
NEU: Experten/-innen-Datenbank der DGTF
PRESSEMITTEILUNG vom 17. Dezember 2012
Experten/-innen-Datenbank der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF)
www.dgtf.de/expertinnen

Sie suchen eine Gutachterin, einen passenden Referenten, ein Jurymitglied, einen Berater, eine Mentorin oder Projektmitarbeiterin? Mit der neuen Experten/-innen-Datenbank der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF) finden Sie die passende Expertise für Ihr Anliegen. Unter www.dgtf.de/expertinnen können Sie nach Fachgebieten und Keywords suchen und die Profile der Expertinnen und Experten ansehen.

Warum eine Experten/-innen-Datenbank? Mit dieser Bündelung von Expertisen soll langfristig das Profil der Disziplin geschärft und der Designforschungsbegriff konkretisiert werden. Wir nehmen den Bedarf an Experten/-innen immer stärker wahr. Das Pool soll Forschungsförderern, Designeinrichtungen, Hochschulen, Firmen, Kommunen oder Projektinitiatoren die Möglichkeit geben, sich über die Profile der Expertinnen und Experten zu informieren und mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Mit unseren DGTF-Mitgliedern können wir eine breite Palette an Fachkompetenzen strukturiert anbieten und bei der Vermittlung und Vernetzung unterstützen. Für weitere Informationen oder eine Kontaktaufnahme helfen wir Ihnen gerne weiter.

Die Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung wurde 2003 gegründet. Sie hat ihren Sitz in Berlin und zählt rund 280 reguläre Mitglieder, Hochschulen, Firmen und Forschungseinrichtungen. Mit jährlichen Konferenzen und Netzwerktreffen, mit Publikationen, Workshops und Symposien verschafft die DGTF einen Überblick über nationale und internationale Entwicklungen. Sie übt eine aktive Informationsarbeit aus, damit Politik, Hochschulen und Wirtschaft die Notwendigkeit der Designtheorie und -forschung anerkennen und unterstützen. Vorsitzende der DGTF ist Prof. Dr. Gesche Joost, Professorin für Designforschung an der Universität der Künste Berlin und Leiterin des Design Research Lab.

Ansprechpartner der DGTF: Malte Bergmann
www.dgtf.de
mail@dgtf.de

Pressestelle: Bianca Herlo
Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF)
Tel: +49 170 857 30 78, E-Mail: bianca.herlo@dgtf.de
Methoden der Unschärfe: Jahrestagung der DGTF 201...
PRESSEMITTEILUNG vom 28.11.2012
Methoden der Unschärfe

9. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung DGTF
23.-24. November 2012 an der HAWK Hildesheim

Unter dem Titel „De-Mystifying Methods“ hat am 23. und 24. November eine kritische Betrachtung der Methoden in der Designforschung stattgefunden. Gesche Joost, Vorsitzende der DGTF, eröffnete mit einer Einführung in die Thematik die ausgebuchte Konferenz. International herausragende Gäste wie Bill Gaver, Karmen Franinovic und Jesko Fezer widmeten sich der Frage, welche Rolle Methoden für die Designforschung, auch an der Schnittstelle zu Architektur, Kunst oder Engineering, spielen. Während Gaver den Design-Led-Ansatz am Interaction Research Studio vorstellte, fragte Fezer anhand partizipatorischer Architekturprojekte danach, inwieweit „Methoden der Verkomplizierung“ zur Reflexion auffordern und dazu anregen, das eigene gestalterische Handeln zu hinterfragen. Franinovic machte sich bei ihren interaktiven Objekten für eine experimentelle Vorgehensweise mit offenem Ausgang stark.

"Die Methodendiskussion ist aus der Polarisierung der 1960er Jahre lange herausgewachsen“, so die Vorsitzende Gesche Joost. „Nun geht es um eigene, designspezifische Herangehensweisen in der Forschung – und da tauchen Begriffe wie Naivität und Ambiguität auf. Werkzeuge dieses Prozesses sind dann auch mal ein Hammer, mit dem eine Kaffeemaschine zertrümmert wird - um herauszufinden, was darin verbaut wurde und um den Carbon Footprint zu berechnen.“

Besondere Anerkennung fand das Format der Kurzpräsentationen, bei denen zwölf Projekte im Fünf-Minuten-Takt vorgestellt wurden. In Parallelworkshops haben Harald Gründl, Jennifer Schubert, Andreas Unteidig, Michael Rehberg, Angelika Trübswetter und Jonathan Schraudner anhand von akademischen wie freien Projekten das Methodenverständnis erweitert – ob im Sinne einer grünen "Designrevolution", der Frage nach Autorenschaft in der partizipativen Gestaltung oder aus sozialwissenschaftlicher Perspektive. Ein Highlight war der Dinner-Speech von Michael Erlhoff anlässlich seiner Ehrung für die Initiierung der DGTF vor nunmehr 10 Jahren. Es war ein anekdotenreiches Plädoyer für das Ephemere und vor allem für die Hinterfragung jeglicher Wahrheitsbekundungen – auch der eigenen.

Die Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung hat ihren Sitz in Berlin und zählt rund 270 Mitglieder, darunter Hochschulen, Firmen und Forschungseinrichtungen. Ihr erklärtes Ziel ist eine Profilierung die Designtheorie und Designforschung im deutschsprachigen Raum. Vorsitzende ist Prof. Dr. Gesche Joost, Professorin für Designforschung an der Universität des Künste Berlin und Leiterin des Design Research Lab.

Kontakt für weitere Infos und Materialien:
Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung
Bianca Herlo, Pressestelle
mail@dgtf.de
www.dgtf.de/tagung2012/dokumentation
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