DESIGN PROMOVIERT! Die aktuelle Entwicklung sprengt alle Erwartungen | 4. Juni 2011 in Berlin
Am 4. Juni 2011 veranstaltet die Themengruppe „DESIGN promoviert“ der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF) in Zusammenarbeit mit dem Design Research Lab der UdK Berlin ihr fünftes Kolloquium. Promovierenden verschiedener Designdisziplinen wird die Gelegenheit gegeben, ihr Forschungsthema unter Gleichgesinnten zur Diskussion zu stellen. Erfahrene Designforscherinnen und –forscher sind eingeladen, um mit Anregungen und Kommentaren hilfreich zur Seite zu stehen.
Mit mehr als 70 Teilnehmenden ist das Kolloquium noch vor Anmeldeschluss überlaufen. Es besteht offensichtlich viel Austauschbedarf, denn: Noch haben viele Designpromovierende mit Widrigkeiten zu kämpfen, die bereits etablierte Wissenschaften lange hinter sich gelassen haben. Doch die wachsende Nachfrage für Promotionen im Design lässt sich nicht mehr ignorieren. Zwar sind die Möglichkeiten im Vergleich beschränkt. Dennoch: Rund 13 Design-Hochschulen bieten mittlerweile Promotionsstudiengänge an, ein deutliches Zeichen dafür, dass „die Forschungskompetenz auch in der Gestaltung endlich neu gewichtet wird“, so Prof. Dr. Gesche Joost, Professorin für Designforschung an der UdK Berlin, Leiterin des Design Research Lab und Vorsitzende DGTF.
Die anfängliche Skepsis gegenüber einer wissenschaftlichen Verankerung von Design scheint nun endlich auch in Deutschland überwunden: Studierende strömen zu den Kolloquien „Design Promoviert“, Fachbereiche entwickeln Promotions-Modelle, Hochschulen erweitern oder erneuern ihre
Promotionsordnungen. Seit der Gründung von „Design Promoviert“ im Jahr 2009 ist das Netzwerk rasant gewachsen. Promovierende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum organisieren sich über diese Plattform und verschaffen sich ein deutliches Sprachrohr. Der institutionelle Support wird
umso mehr eingefordert, da für Studierende im Design es mittlerweile besonders wertvoll erscheint, interdisziplinäre Erfahrungen und Kompetenzen durch die Einbeziehung in Forschungs-Kontexte zu gewinnen. Durch experimentelle Entwurfsarbeiten und theoretische Reflexion können sie sich
an innovativen Prozessen konkret beteiligen – eine Herausforderung, der sich immer mehr stellen möchten.
Die Entwicklung zeigt: Die Etablierung der Designforschung in der Ausbildung befindet sich an einem entscheidenden Punkt. Die UdK Berlin setzte nicht zuletzt mit der Einrichtung der Stiftungsprofessur für Designforschung ein deutliches Zeichen in diese Richtung.
Weitere Informationen:
Bianca Herlo
Pressestelle DGTF
Bianca.herlo@dgtf.de
Tel: +49 30 8353 58353
www.dgtf.de
Links/Partner:
www.design-promoviert.de
www.design-research-lab.org
www.designresearchnetwork.org
www.udk-berlin.de
ÜBER DIE DGTF
Die Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF) verschreibt sich seit ihrer Gründung im Jahr 2003 der Diskussion und der Profilierung der Designtheorie und Designforschung im deutschsprachigen Raum. Ziel ist es, aktuelle Inhalte des internationalen wie deutschsprachigen Diskurses zu adressieren und die Initiativen und Themen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu vernetzen.
Mit jährlichen Konferenzen und Netzwerktreffen, mit Publikationen, Workshops und Symposien sorgt die DGTF für einen intensiven Austausch zum Stand der Diskussionen - insbesondere im Hinblick auf eine hochschulpolitische Strategie zur Etablierung der Designtheorie und -forschung in der Ausbildung, wie auch im Hinblick auf eine schärfere Profilbildung der Disziplin gegenüber etablierten Wissenschaftsstrukturen. Gerade vor dem Hintergrund, dass Designforschung eine noch junge Disziplin ist, deren Strukturen im Entstehen sind, deren Relevanz jedoch schnell wächst, übt die DGTF eine aktive Informationsarbeit aus, damit Politik, Hochschulen und Wirtschaft die Notwendigkeit der Designtheorie und -forschung anerkennen, unterstützen und Kooperationen aufnehmen.
Ein zentrales Anliegen ist die Förderung von Promotionsmöglichkeiten im Design sowie die intensive Einbeziehung des Forschungsnachwuchses.
Am 4. Juni 2011 veranstaltet die Themengruppe „DESIGN promoviert“ der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF) in Zusammenarbeit mit dem Design Research Lab der UdK Berlin ihr fünftes Kolloquium. Promovierenden verschiedener Designdisziplinen wird die Gelegenheit gegeben, ihr Forschungsthema unter Gleichgesinnten zur Diskussion zu stellen. Erfahrene Designforscherinnen und –forscher sind eingeladen, um mit Anregungen und Kommentaren hilfreich zur Seite zu stehen.
Mit mehr als 70 Teilnehmenden ist das Kolloquium noch vor Anmeldeschluss überlaufen. Es besteht offensichtlich viel Austauschbedarf, denn: Noch haben viele Designpromovierende mit Widrigkeiten zu kämpfen, die bereits etablierte Wissenschaften lange hinter sich gelassen haben. Doch die wachsende Nachfrage für Promotionen im Design lässt sich nicht mehr ignorieren. Zwar sind die Möglichkeiten im Vergleich beschränkt. Dennoch: Rund 13 Design-Hochschulen bieten mittlerweile Promotionsstudiengänge an, ein deutliches Zeichen dafür, dass „die Forschungskompetenz auch in der Gestaltung endlich neu gewichtet wird“, so Prof. Dr. Gesche Joost, Professorin für Designforschung an der UdK Berlin, Leiterin des Design Research Lab und Vorsitzende DGTF.
Die anfängliche Skepsis gegenüber einer wissenschaftlichen Verankerung von Design scheint nun endlich auch in Deutschland überwunden: Studierende strömen zu den Kolloquien „Design Promoviert“, Fachbereiche entwickeln Promotions-Modelle, Hochschulen erweitern oder erneuern ihre
Promotionsordnungen. Seit der Gründung von „Design Promoviert“ im Jahr 2009 ist das Netzwerk rasant gewachsen. Promovierende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum organisieren sich über diese Plattform und verschaffen sich ein deutliches Sprachrohr. Der institutionelle Support wird
umso mehr eingefordert, da für Studierende im Design es mittlerweile besonders wertvoll erscheint, interdisziplinäre Erfahrungen und Kompetenzen durch die Einbeziehung in Forschungs-Kontexte zu gewinnen. Durch experimentelle Entwurfsarbeiten und theoretische Reflexion können sie sich
an innovativen Prozessen konkret beteiligen – eine Herausforderung, der sich immer mehr stellen möchten.
Die Entwicklung zeigt: Die Etablierung der Designforschung in der Ausbildung befindet sich an einem entscheidenden Punkt. Die UdK Berlin setzte nicht zuletzt mit der Einrichtung der Stiftungsprofessur für Designforschung ein deutliches Zeichen in diese Richtung.
Weitere Informationen:
Bianca Herlo
Pressestelle DGTF
Bianca.herlo@dgtf.de
Tel: +49 30 8353 58353
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ÜBER DIE DGTF
Die Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF) verschreibt sich seit ihrer Gründung im Jahr 2003 der Diskussion und der Profilierung der Designtheorie und Designforschung im deutschsprachigen Raum. Ziel ist es, aktuelle Inhalte des internationalen wie deutschsprachigen Diskurses zu adressieren und die Initiativen und Themen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu vernetzen.
Mit jährlichen Konferenzen und Netzwerktreffen, mit Publikationen, Workshops und Symposien sorgt die DGTF für einen intensiven Austausch zum Stand der Diskussionen - insbesondere im Hinblick auf eine hochschulpolitische Strategie zur Etablierung der Designtheorie und -forschung in der Ausbildung, wie auch im Hinblick auf eine schärfere Profilbildung der Disziplin gegenüber etablierten Wissenschaftsstrukturen. Gerade vor dem Hintergrund, dass Designforschung eine noch junge Disziplin ist, deren Strukturen im Entstehen sind, deren Relevanz jedoch schnell wächst, übt die DGTF eine aktive Informationsarbeit aus, damit Politik, Hochschulen und Wirtschaft die Notwendigkeit der Designtheorie und -forschung anerkennen, unterstützen und Kooperationen aufnehmen.
Ein zentrales Anliegen ist die Förderung von Promotionsmöglichkeiten im Design sowie die intensive Einbeziehung des Forschungsnachwuchses.