Berlin
 


Eva Kristin Stein

Designerin: Konzeption. Strategie. Prozess. Kommunikation. Produkt. Grafik. Editorial. Text. Kulturwissenschaftlerin: Gestaltpsycchologie. Ästhethik. Medien- & Kulturtheorie. Kunst-, Kultur- & Architekturgeschichte. Ethnografin: Kulturanthropologie. Science- & Technology Studies. Feministische Ökonomiekritik. Qualitative Sozial- & Kulturforschung. Fermentieren. Reformieren. Reformulieren. Reformatieren. Rekonvertieren. Transmigrieren. Transformieren. Transformatieren. Transkollektiviren. Transkollaborieren. Transkonvertieren. Transfusionieren. Transen. Tranmigrantische Zustände aushalten. Migrantisch orientierte Objekte im Alltag verfolgen (Feuerzeuge. Haargummis. Kulis). Leben. Wirken. Sein. Gestalten.

Publikationen & Vorträge:

2009
in: Florian Walzel, Eva Kristin Stein: «Neuwerk, Zeitschrift für Designwissen­schaft», Nr.1: «Oberflächen : Untersichten», Burg Giebichenstein 2009.
2015
in: (Hg.) Gunther Hirsch­­felder, Gesa Schönberger, Angelika Ploeger, Jana Rückert-John: «Was der Mensch essen darf. Ökonomischer Zwang, ökologisches Gewissen und globale Konflikte», Springer 2015.
2012
in: (Hg.) Julia Meer, Sebastian Glück: «ff. Erinnerung», Meer | Glück 2012.
2011
in: «Horizonte – Zeitschrift Für Architekturdiskurs», No. 4, «Buildling Matters. Material, Methoden, Möglichkeiten», Bauhaus-Universität 2011.
2011
in: (Hg.) Thomas Becker: «Comic: Intermedialität und Legitimität eines popkulturellen Me­diums», Ch. A. Bachmann 2011.
2010
in: «D€SIGN – Kosten und Nutzen», Symposiums­band zum 4. Symposium Technisches Design, TUD 2010.
2010
in: Florian Walzel, Philine Delekta, Saskia Glandien, Monika Miklas, Eva Kristin Stein: «Neuwerk, Zeit­schrift für Designwissenschaft», Nr.2: «x mal nutzen», form + zweck 2010.
2008
in: (Hg.) Martin Grunwald: «Human Haptik Perception», Birkhäuser 2008.

Netzwerk:

Das designerinnen forum, kurz df genannt, ist seit 1992 eine unabhängige Kommunikations- und Aktionsplattform für Gestalterinnen aller Berufssparten, um interdisziplinäre Kontakte, Wissensaustausch und Kooperationen zu fördern.
Ziel ist, die Qualitäten von Design, die Vielfalt der Kompetenzen von Designerinnen, ihren Arbeitsalltag und die Vereinbarkeit des Designberufs mit Familie und Lebensplanung zu diskutieren und politisch weiterzuentwickeln.
Das df gibt Designerinnen Raum für die Gestaltung eigener Initiativen und hilft bei deren Umsetzung. Zu diesen df-Aktivitäten zählen Workshops, gemeinsame Veranstaltungen, öffentlichkeitswirksame Aktionen, Diskussionen und Interventionen. Im Blickpunkt stehen dabei Themen, die von gesellschaftlichem und designrelevantem Interesse sind.
Mit über 2 Millionen Mitgliedern ist ver.di eine der größten Gewerkschaften der Welt. Als Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft kämpfen wir gemeinsam für die Interessen unserer Mitglieder. ver.di ist unabhängig von Parteien und setzt sich für soziale Gerechtigkeit, gleiche Rechte und Demokratie ein.
Die Deutsche Gesellschaft für Volkskunde wurde 1963 gegründet und führt die Arbeit des Verbandes der Vereine für Volkskunde (gegründet 1904) fort.

Aus Anlass des 50-jährigen Verbandsjubiläums hielt Prof. Dr. Konrad Köstlin auf dem 39. dgv-Kongress 2013 in Nürnberg einen Vortrag mit dem Titel „Ad exemplum dgv: Materialisierte Kohäsion“:

„Ein Festvortrag also und ein Gedenken: In der Tat war die DGV – noch in Großbuchstaben – 1963 neu begründet worden. Im selben Jahr, Ende August 1963, präsentierte die Firma Philips auf der internationalen Funkausstellung in Berlin den ersten tragbaren Kassettenrekorder. Er hieß damals ‚TaschenRecorder‘ und wurde als sprechendes Notizbuch beworben. Bis das Teil in die Praxis der DGV kam, mag es noch gedauert haben, aber dann haben die Volkskunde-Institute große Stückzahlen angeschafft ..."
Die Deutsche Gesellschaft für Völkerkunde ist eine Fachvereinigung von Ethnologinnen und Ethnologen und an der Ethnologie interessierten Personen und Institutionen. Sie wurde ursprünglich 1929 als Gesellschaft für Völkerkunde gegründet, ihre Vorläufer reichen noch weiter in die Geschichte zurück. (Zur Geschichte der DGV.)

Die DGV hat sich insbesondere der Förderung der ethnologischen Forschung und Lehre und der Verbreitung ethnologischen Wissens verpflichtet. Sie versteht sich als Netzwerk wissenschaftlichen Austauschs. Zurzeit widmen sich 31 Arbeitsgruppen den verschiedenen thematischen und regionalen Schwerpunkten innerhalb der Ethnologie. Die DGV veranstaltet in einem zweijährigen Rhythmus eine mehrtägige wissenschaftliche Konferenz.
Die Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich der Diskussion, dem Austausch und der Profilierung designrelevanter Themen verschreibt. Sie wurde 2003 gegründet und umfasst heute ca. 300 Mitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die DGTF versteht sich als Forum, das Anregungen vermittelt, vernetzt und öffentliche Debatten initiiert.
Im Februar 2008 wurde im Weimarer Haus am Horn die Gesellschaft für Designgeschichte gegründet.

Die Gesellschaft für Designgeschichte (GfDg) versteht sich als offenes Forum und verfolgt das Ziel, die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Designs zu intensivieren. Sie soll Forschung und Praxis vernetzen und die öffentliche Auseinandersetzung mit Designgeschichte in der Bundesrepublik fördern. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk darauf, die Geschichte des Designs als geisteswissenschaftliches Fach an Universitäten und Hochschulen zu stärken, in Zusammenarbeit mit Museen an der Darstellung designgeschichtlicher Zusammenhänge mitzuwirken und die öffentliche Auseinandersetzung mit Designgeschichte in Deutschland zu unterstützen.
Forschung vernetzen!

In Deutschland wird Designgeschichte an geisteswissenschaftlichen Universitäten meist nur sporadisch als Sonderfall der Kunst- und Architekturgeschichte ohne eigenen Lehrstuhl oder Zuständigkeitsbereich gelehrt. Auch die vorrangig praktisch orientierten Akademien und Gestaltungshochschulen räumen der Designgeschichte lediglich den Status eines Wissenschaftsmoduls innerhalb ihres Curriculums ein. Mit der Einrichtung von Akademie-Universitäten und der Zusammenführung von gestalterischen und wissenschaftlichen Fakultäten sind mittlerweile jedoch erste Lehrstühle für Designgeschichte und/oder Designtheorie/Kunstgeschichte entstanden, die ihre eigenen wissenschaftlichen Forschungsschwerpunkte ausbauen.

Auf universitärer Ebene will die GfDg dazu beitragen, ein eigenständiges wissenschaftliches Forschungsprofil für die Designgeschichte weiter zu entwickeln. Dazu ist neben einer inhaltlichen Vermittlungstätigkeit (Lehre, Tagungen, Publikationen) insbesondere die Förderung und Begleitung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern erforderlich (Promotion, PhD). Mit Hilfe der GfDg soll ein Forum für Designwissenschaftlerinnen und Designwissenschaftler entstehen, können Forschungsschwerpunkte erarbeitet und die Auseinandersetzung mit den Methoden der Designgeschichtsschreibung intensiviert werden.
Designgeschichte ausstellen!

Zugleich soll der designhistorische Diskurs mit denjenigen Museen verstärkt werden, die durch Bewahrung und Präsentation von Designobjekten eine herausragende Rolle in der Vermittlung von Designgeschichte einnehmen.

Nirgendwo gibt es eine vergleichbare Dichte an Kunstgewerbe- und Design-Museen wie in Deutschland: Hauptsächlich dort wird Designgeschichte publikumswirksam vermittelt. Seit ihrer Entstehung im 19. Jahrhundert stehen die Kunstgewerbe- und Designmuseen jedoch auch in der Verantwortung, Designgeschichte und Designförderung miteinander zu verbinden, wobei sie sich heute von einer offensiven Wirtschaftsförderung - wie sie von den Design-Zentren geleistet wird - abgrenzen müssen.

Design-Museen stehen zudem vor der Aufgabe, die zunehmende Einbindung des Designs in die technischen, wirtschaftlichen, sozialen und psychischen Dimensionen unserer Alltagskultur zu vermitteln. Die traditionelle Orientierung an der Kunst und ihren Präsentationsformen reicht jedoch bei weitem nicht aus, um die historische Komplexität des Alltags der Dinge zu vermitteln, die in der geschriebenen Designgeschichte bislang nur ansatzweise thematisiert wird. Ebenso stellt die Digitalisierung der Dinge und Lebensbereiche neue Fragen an die Geschichte der Interaktionen mit Dingen.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der designgeschichtlichen Förderung besteht in der Vernetzung und systematischen Ausarbeitung universitärer Designsammlungen sowie der zahlreichen, zumeist unerschlossenen Firmenarchive. Diese »unsichtbaren Sammlungen« erweitern den Fundus der Designgeschichte über die Museen hinaus.
Designgeschichte kommunizieren!

Die Repräsentation der Designgeschichte in den Medien verfügt noch über Potentiale, denn der hohe Bekanntheitsgrad, den Design im allgemeinen Bewusstsein einnimmt, findet in der medialen Darstellung keinen vergleichbaren Niederschlag. Andererseits reichen die in der aktuellen Diskussion vermittelten Themen (Wirtschaft, Ökologie, Technik, Alltagskultur) weit über die akademisch übliche designhistorische Aufarbeitung hinaus und können der Designgeschichte wichtige Anregungen vermitteln. So hat die anglo-amerikanische Designgeschichte wesentliche Anregungen aus den »cultural studies« bezogen und eine soziale, technische und alltagskulturelle Betrachtungsweise entwickelt. Gerade weil die bundesdeutsche Designgeschichte ihre Themen vor allem aus der eigenen Geschichte bezieht, ist ein Austausch mit der Designgeschichtsschreibung außerhalb Deutschlands dringend erforderlich und soll entsprechend intensiviert werden.

Die angeführten Themen machen deutlich, wie stark die geisteswissenschaftlichen Forschungen zur Designgeschichte im zeitgenössischen Diskurs zu sehen sind. Neben der notwendigen Auseinandersetzung mit bekannten historischen Themen darf der gegenwärtige alltagskulturelle Zusammenhang als Grundlage für die Aktualität der Designgeschichte nicht vernachlässigt werden. Die Gesellschaft für Designgeschichte (GfDg) sieht ihre Aufgabe vornehmlich darin, neue Problemfelder zu artikulieren und zu vermitteln.

    Eva Kristin Stein hat Interesse an:

  • Doktorandenstelle
  • Reviewtätigkeit
  • Publikationsmöglichkeit
  • Projektmitarbeit

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