DGTF - Aktuelles aus den Themengruppen http://www.dgtf.de/ de 2010-09-10 15:31 hourly 1 2000-01-01T12:00+00:00 Design Promoviert : 3. Kolloquium Design promoviert in Bern http://www.dgtf.de/tg/55-perma-508 29.06.2010 um 17:08 Uhr Christian Wölfel Design Promoviert : 3. Kolloquium Design Promoviert – Programm http://www.dgtf.de/tg/55-perma-498
Programm:
Freitag 25.06.2010
17.00 Besichtigung der Hochschule der Künste Bern, Fellerstrasse 11, 3027 Bern-Bümpliz Nord
18.30 Essen und/oder Trinken in der Berner Altstadt,
im Restaurant \"Punkt\": http://www.restaurant-punkt.ch/
(Bitte bis 23.06 anmelden: claudia.mareis@hkb.bfh.ch)


Samstag, 26.06.2010
09.00 Arrivée

09.30 Tido von Oppeln (Mittendrin): Ein Werkbegriff des Designs
10.00 Minou Afzali (Beginner): DesignMigration
10.30 Katharina Bredies (Mittendrin): Schwierige Dinge

11.00 Kaffeepause 

11.30 Erfahrungsbericht: Dr. Gavin Melles
12.00 Björn Ganslandt (Mittendrin): Störung und Transparenz
12.30 Katrin Menne (Beginner): Whose Territory?

13.00 Mittagessen im KaFe HKB

14.00 Margarthe Mielentz (Beginner): Bildmedien und Identität
14.30 Roundtable \"Doktorate Schweiz\"

15.30 Kaffeepause

16.00 Christine Schranz (Mittendrin): Szenografische Vermittlungsstrategien
16.30 Fabienne Kilchör (Beginner): Zwischensaison
17.00 Schlussdiskussion

Ende der Veranstaltung c.a. 17.30 Uhr

http://design-promoviert.de/kolloquium/index.php?page=program

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16.06.2010 um 12:18 Uhr Bianca Herlo
Grundlagen der Designwissenschaft : Positionen zur Design-wissenschaft http://www.dgtf.de/tg/57-perma-497 NEUERSCHEINUNG: Positionen zur Designwissenschaft
Felicidad Romero-Tejedor, Wolfgang Jonas (Hrsg.)
Eine Publikation der DGTF, des Designlabors der FH Lübeck und der Universität Kassel

kassel university press 2010
http://www.upress.uni-kassel.de/publi/abstract.php?978-3-89958-876-7

In der kassel university press ist das Buch \"Positionen zur Designwissenschaft\" erschienen. Der Band ging aus einem Projekt der Arbeitsgruppe »Grundlagen der Designwissenschaft« der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF) hervor und steht Ihnen als PDF-Datei kostenlos hier zur Verfügung:
http://www.upress.uni-kassel.de/online/frei/978-3-89958-876-7.volltext.frei.pdf

Das Buch soll einige Aspekte des Für und Wider der Designwissenschaft erörtern und richtet sich an alle, die bezüglich der behandelten Themen nach Orientierung suchen. Die vorliegende Sammlung bietet eine Momentaufnahme des Zustands der deutschsprachigen Designwissenschaft.

Inhaltsangabe, Bestellmöglichkeiten und weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Verlags:
http://www.upress.uni-kassel.de/publi/abstract.php?978-3-89958-876-7


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15.06.2010 um 18:30 Uhr Bianca Herlo
Grundlagen der Designwissenschaft : Call for Papers der Sektion Design für den Semiotik-Kongress 2011 http://www.dgtf.de/tg/57-perma-480 Frist für die Einreichung des Vortrags-Abstract ist der 30. September 2010.

Call for Papers der Sektion Design für den Semiotik-Kongress 2011

Die Sektion Design wird das Rahmen-Thema 13. Internationaler Kongress der Deutschen Gesellschaft für Semiotik (DGS) „Repräsentation - Virtualität - Praxis\" in 2011 unter spezifischer Perspektive zur Diskussion stellen:

Intra-, inter- oder trans-disziplinärer Perspektiven auf Entwurf und Implementierung von ästhetischer, ökonomischer und moralischer Lebenswelt.

Eine fach-übergreifende Beteiligung liegt bereits in der Natur dieses Zuganges. Daher laden wir hiermit Referenten und Forscher aus den unterschiedlichsten Bereichen von lebensweltlicher Gestaltung ein, sich an der Sektion Design zu beteiligen. Wir kooperieren beim Kongress mit der Sektion Wirtschaft der DGS.

System-Design wird dabei strukturell als identisch mit System-Therapie beschrieben. Die verwendeten Begriffe für einzelne Semantiken wie Management, Therapie oder Design sind historisch zufällig. Wir könnten allgemein von \"postheroischem System-Design\" (in Anlehnung als das \"postheroische Management\" bei Dirk Baecker) sprechen.

Im Vorfeld erscheinen uns drei Schwerpunkte als besonders interessant, welche aber nicht als Beschränkung zu lesen sind, sondern als Anregung aufzufassen sein mögen.

1. Thematischer Schwerpunkt:

Design kann unabhängig von historisch zufälligen Semantiken definiert werden als strategische Intervention, deren Ziel in einer bewussten Überwindung der Differenz zwischen einem Ist-Wert und einem Soll-Wert besteht. Somit sind auch die Bereiche Therapie, Pädagogik und Management systemisch betrachtet Design-Disziplinen, und umgekehrt. Der systemsemiotische Ansatz erlaubt die Unterscheidung von intra-, inter- und trans-disziplinärem Design. Diese befassen sich mit verschiedenen Arten von Ist-Soll-Differenzen, die jeweils als die zu beseitigende Sub-Optimalität aufgefasst wird. Behandelt nun die intra-disziplinäre Sicht nur syntaktische Differenzen eines definierten Codes? Sind inter-disziplinäre Designer als eine Art von Übersetzern zu begreifen, die ein Interface von einer Semantik zu einer andere entwerfen? Können nur trans-disziplinäre Designer die pragmatischen Probleme thematisieren, welche in der normativen Natur der Soll-Werte und deren Legitimation bestehen?

2. Thematischer Schwerpunkt:

System-Design vereinigt als systemische Designwissenschaft notwendigerweise Aspekte von Ressourcen-Ökonomie, Gestaltungs-Moral und Rezeptions-Ästhetik. Aus dieser Sicht macht es durchaus Sinn den disziplin-übergreifenden Blick zu wagen. Dies geschieht in jüngerer Zeit auch vermehrt. So ist die „Glücksökonomie\" aus einer Verknüpfung von wirtschaftswissenschaftlichen und sozialpsychologischen Perspektiven entstanden. Dass auch Ästhetik und Ressourcen-Ökonomie eine fruchtbare Verbindung auf empirischem Boden eingehen können, zeigt etwa der neue Ansatz der „Integrativen Ästhetik\". Und nicht zuletzt ist die Tradition von Bauhaus und Hochschule für Gestaltung Ulm zu erwähnen, welche die Trennung von Kunst und Design sowie von politischer und ästhetischer Lebenswelt zu überwinden trachteten. Welche Probleme sind hiermit verbunden? Sind diese auf das damit notwendige Abstraktions-Niveau und damit einhergehende Virtualisierung zurückzuführen? Welche methodischen Ansätze für Analyse, Entwurf und Implementierung eines ästhetisch, ökonomisch und ethisch reflektierten „guten Lebens\" sind möglich? Und woran würden wir es erkennen, wie nahe wir diesem Ziel gerade sind?

3. Thematischer Schwerpunkt:

Design muss sich vor einer Komplizenschaft mit den Mächtigen (wie der Kulturindustrie) vorsehen. Designer müssen sich die Welt so zurichten, dass sie laufend nachgefragt werden. Probleme dürfen demnach nicht gelöst und Bedürfnisse nicht wirklich befriedigt werden, vielmehr müssen sie virulent bleiben, um die Suchtstruktur zu erzeugen, von der das Wirtschaftssystem und auch der Designer lebt. Nur wer im Unglück lebt, ist empfänglich für Glücksversprechen. Ziel der Kulturindustrie ist daher nicht das Glück der

Menschen, sondern ein permanentes Glücksversprechen, das durch immer neue Produkte zu Geld gemacht wird. Wenn die Gesellschaft als Ganzes zum Design-Problem wird, kommen wir um die Frage nach strukturellen Problemen nicht herum: Woran ist ein krankes System eigentlich erkennbar? Gibt die Designtheorie eine Antwort auf die sozialpathologische Dynamik?


Hinweise zur Gestaltung des Abstract:

Das Abstract kann auf Englisch oder Deutsch eingereicht werden. Es sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein (etwa 300 Wörter) und neben dem Titel der Präsentation und fünf inhalts-charakterisierenden Stichwörtern (Keywords) den Namen, die wissenschaftliche Institution und die E-Mail-Adresse des Teilnehmers enthalten. Die Dauer der Präsentation sollte 30 Minuten (+ 15 Minuten Diskussion und technischer Aufbau) nicht überschreiten.

Termin und Kontakt:

Frist für die Einreichung des Vortrags-Abstract ist der 30. September 2010.
Bitte per eMail an einen der beiden Beiräte, welche die Sektion Design in der DGS leiten:
Klaus Schwarzfischer ks@indukt.de
Thomas Friedrich t.friedrich@hs-mannheim.de
Die Benachrichtigung über die Annahme des Beitrages erfolgt bis zum 31. Oktober 2010.

Es ist geplant, die Beiträge der Sektion Design als Buch zu publizieren, das bereits zum Kongress erscheint. Die Volltext-Version des Vortrages (bis zu ca. 5.000 Wörter) ist dann bis 31. Dezember 2010 einzureichen, wenn der Beitrag im Buch erscheinen soll. (Die Akzeptanz des Kongress-Vortrages ist davon nicht unmittelbar betroffen. Aber eine komplette Buch-Fassung erscheint uns wünschenswert.)

Lektüre-Empfehlungen im Vorfeld:

Schwarzfischer, Klaus (2010): Transdisziplinäres Design: Design als Intervention und System-Therapie. (Was verbindet jede Gestaltung in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Politik sowie Gesundheit?) Regensburg: InCodes Verlag.

Friedrich, Thomas & Schwarzfischer, Klaus (Hrsg.) (2008): Wirklichkeit als Design-Problem. Zum Verhältnis von Ästhetik, Ökonomik und Ethik. Würzburg: Ergon Verlag.

Boland, Richard J. jr. & Collopy, Fred (2004): Managing as Designing. Stanford: Stanford Univ. Press.]]>
21.05.2010 um 08:57 Uhr Klaus Schwarzfischer
Design Promoviert : 3. Kolloquium Design Promoviert - Teilnahmeaufruf http://www.dgtf.de/tg/55-perma-449
Am 26. Juni 2010 veranstaltet die Themengruppe »DESIGN promoviert« der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF) das dritte Kolloquium »DESIGN promoviert« an der Hochschule der Künste Bern (HKB) in Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern (HSLU). Gastgeber sind diesmal Claudia Mareis (HKB) und Axel Vogelsang (HSLU).

Vorrangiges Ziel der Veranstaltung ist es, deutschsprachige Designpromovierende zusammen zu bringen und Promotionsvorhaben im Design zu diskutieren. Darüber hinaus widmet sich das dritte Kolloquium der Frage nach den Möglichkeiten und Schwierigkeiten einer Designpromotion in der Schweiz. Erfahrene Designforscher werden anlässlich des Kolloquiums Feedback auf die Beiträge geben. Vorträge zu erfolgreich abgeschlossenen Promotionen im Designbereich sollen die Veranstaltung abrunden. Als Rahmenprogramm findet am 25. Juni 2010 eine Abendveranstaltung statt, zu der genaue Informationen noch folgen.

Teilnahme und Anmeldung:
Alle Designpromovierenden sind erneut eingeladen, das dritte Treffen inhaltlich mitzugestalten. Interessierte können ihre Kurzdarstellung von 500 Wörtern bis zum 31. Mai 2010 auf unserer Website www.design-promoviert.de/kolloquium hochladen. Dort ist ab Anfang April 2010 auch die Teilnahmeanmeldung möglich. Selbstverständlich können Interessierte sich auch ohne Vortrag anmelden!

Die zeitliche Aufteilung während des Kolloquiums ist 15 Minuten Vortrag + 15 Minuten Diskussion.

Im Vordergrund steht die offene Diskussion der Promotionsvorhaben. Eine Veröffentlichung der Beiträge ist nur für die Kategorie 3/Fortgeschrittene (s.u.) vorgesehen.

In den Pausen sollte noch weitere Zeit zur Verfügung stehen, um Diskussionen im kleineren Rahmen fortführen zu können.

Drei Arten von Einreichungen sind möglich:

1. Starter: präsentieren zum ersten Mal. Werden nicht reviewt (wer zuerst kommt, mahlt zuerst)

2. Fortgeschrittene: präsentieren zum zweiten (oder dritten ...) Mal oder sind im Promotionsvorhaben fortgeschritten. Beiträge werden begutachtet. Die Vortragenden bekommen einen Nachweis, der an der eigenen Hochschule abgerechnet werden kann (Credits).

Der Kurzbeitrag sollte Folgendes zum Gegenstand haben
– den Stand der eigenen Forschungsarbeit
– das Forschungsthema und -problem
– bereits bearbeitete und weitere geplante Schritte
– offene Fragen und Probleme
Besondere Beachtung ist dabei der Darstellung der wissenschaftlichen Fragestellung zu widmen.

3. Erfahrungsberichte und Metadiskussionen: Vorstellen abgeschlossener Promotionen und Diskussion übergeordneter Themen. Zusätzlich können Vorschläge für übergeordnete Vorträge über Designpromotion in Deutschland eingereicht werden. Diese könnten beispielsweise Methoden, Prozesse und Strategien zum erfolgreichen promovieren im Design beschreiben oder Erfahrungsberichte über gute bzw. schlechte Rahmenbedingungen an Hochschulen sowie institutionelle Voraussetzungen für eine Promotion vorstellen. Eine Textfassung zur Veröffentlichung wird gewünscht.

Termine und Kosten:
01. 04. 2010: Einreichung von Beiträgen eröffnet
01. 05. 2010: Zweiter Teilnahmeaufruf, Anmeldung eröffnet
31. 05. 2010: Einreichung von Beiträgen geschlossen
14. 06. 2010: Teilnahme-Anmeldung geschlossen
25. 06. 2010: Abendveranstaltung
26. 06. 2010: 9.30 - 18.00 Uhr: 3. Kolloquium »DESIGN promoviert«

Die Teilnahme am Kolloquium ist kostenlos, für Essen und Getränke vor Ort wird ein Unkostenbeitrag von 10 Euro bzw. 15 Franken pro Teilnehmer erhoben. Nach der Online-Teilnahmeanmeldung wird eine elektronische Rechnung erstellt. Die Anmeldung ist erst mit Eingang des Unkostenbeitrags abgeschlossen. Eine Zahlungsbestätigung wird mit der Teilnahmebestätigung vor Ort ausgehändigt.

In Ausnahmefällen kann ein Teil der Reisekosten für Vortragende übernommen werden. Entsprechende und begründete Anfragen sind an die Organisatoren zu richten: claudia.mareis[at]hkb.bfh.ch

Veranstaltungsort
Hochschule der Künste Bern HKB
Fellerstrasse 11, CH-3027 Bern
http://www.hkb.bfh.ch

Weitere Informationen werden ab April auf http://www.design-promoviert.de/ zu finden sein.

Wir freuen uns auf zahlreiche Vorschläge und Anmeldungen.

Mit den besten Grüßen,
Claudia Mareis, Katharina Bredies, Axel Vogelsang und Christian Wölfel

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01.04.2010 um 09:43 Uhr Bianca Herlo